DICTUM

A-z

  • A z'widarö Salsse.
    Oberösterreich
    info] Eine zuwidere, widerwärtige Salse. Unter 'Sals' versteht man den dick eingesottenen Saft irgendeiner Fruchtbeere u.s.w., der meist als Arznei aufbehalten wird. Die obige Redensart wird besonders auf widerwärtige Weibspersonen angewandt.
  • A zacha Jaga måchts Wuidbret.
  • A Zaddik im Pelz.
    Jüdisch-deutsch
    info] Zaddik heißt hebräisch: 'der Fromme, der Gerechte', und ist gleichzeitig die Benennung des 18. Buchstaben des hebräischen Alphabets, welcher dem deutschen Z entspricht (eigentlich Tsadé). Am Ende eines Wortes wird ohne Ausnahme das sogenannte 'schlechte' (verdorben aus schlicht = gerade) Zaddik geschrieben. Nun ist aber das Zaddik im Worte 'Pelz', weil am Schlusse, eben 'schlecht'; daher bezeichnet der Volkswitz mit diesem Wortspiel einen frommthuenden Menschen, der im Grunde so schlecht ist, wie das Zaddik im Worte Pelz.
  • A zamarramala tienes que ir por santa águeda, a ver como las mujeres, cogen el mando y el candil.
  • A zaragoza o al charco.
  • A ze parea, karakola ta barea!
  • A zehlt em alle Bissen ans Maul.
  • A zehrt vom Lebe (Leibe) wie die Hundaxen.
  • A zemba vene à i curiosi.
  • A zero-sum game.
  • A Zimmermannshaar misst an Zoll und a Schneiderfurz a gschlagene Elln.
  • A zoddelt em immer noch.
  • A zoiht a Kôp (Kopf) aus der Schlinge.
  • A zombaria, deixá-la quando mais agrada.
  • A zucca e melone la sua stagione.
  • A Zwug zu stellen.
    Jüdisch-deutsch
    info] Vom altdeutschen zwagen = baden. Jemand etwas einbrocken. Im Sinne der polnischen und vielleicht aus dieser entstandenen Redensart: Sprawić komuś łaźnię.
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