DICTUM

Ac

  • Àchì ùn hà ghjudiziu perde cappellu è benefiziu.
  • Achica, compadre, llevaréis la galga.
  • Achica, Pedro de Pola.
  • Achicad, compadre, y llevaréis la galga.
  • Achieve the impossible.
  • ACHIEVEMENT
  • Achievement, n. The death of endeavor and the birth of disgust.
    AMBROSE BIERCE, THE DEVIL'S DICTIONARY (1881-1911)
  • Achilles hat sechs Würfel geworfen.
  • Achilles' heel of someone or something.
  • Achilleum argumentum.
    de] Achilleische Beweisgründe
  • Achilleum spirat.
    de] Großmütig wie die Löwen
  • Achim von Arnim ist wie ein Fass, wo der Böttcher vergessen hat, die Reifen festzuschlagen, da läufts denn auf allen Seiten heraus.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an Varnhagen v. Ense, 8. Juli 1825
  • Aching heart.
  • Achivos a turre iudicare.
  • Acho que calar é muito bom.
  • Acho que não.
  • Acho que nem os cabelos são mais dele.
  • Achou a velha um ceitil.
  • Achou o cego (h)um dinheiro.
  • Achou Pedro o seu cajado.
  • Achou salvação nos seus pés.
  • Achse des Bösen.
    geflügeltes Wort
  • Achselträger.
    info] Ein unaufrichtiger Höfling, Konjunkturritter.
    fr] Nager entre deux eaux.
    la] Duabus sellis sedere.
    la] Duos linis parietes.
    la] Prolixius sic effertur.
    la] Chordas geminas ferire.
    la] Duabus sellis sedere.
  • Acht Bände hat er geschrieben. Er hätte gewiss besser getan, er hätte acht Bäume gepflanzt oder acht Kinder gezeugt.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen
  • Acht Ding reimen sich wohl zusammen: ein Koch vnd Fleisch, Bottenlauffer vnd ein ebener Weg, Gasterey vnd Fröhligte, ein zierlich Kleid vnd schöner volliger Mensch.
  • Acht Ding Sein, die ihnen selbst vnd andern schaden: ein Narr, der nichts weiss, sich selbst für weise helt vnd andre lehren will; wer da suchet, das er nicht finden mag; ein gewaltiger, der ein Schalk ist; einer, der niemandes Rat begehrt vnd sich allein der weisesten schätzet; der Sich herren Dienst annimbt vnd weder Vernunft noch Klugheit hat; der vom Thoren Recht fordertt; wer in Seinem befohlenen ambte vntreuw ist; vnd ein Vngehorsamer, der sich nicht viel straffen lesset.
  • Acht Ding wohl zu versuchen sind: der Ochs im Pflug, der Starck im Streit, der König, der seim zorn nachgeit, der Geistlich in seim Ebenbild, der Reich an seiner Mild, der Arme an seiner willigkeit, der Kauffmann bey seiner wahr allzeit, und ein Frommer bey seiner Trew, der sich allzeit der wahrheit frew.
  • Acht Dinge bringen in die Wirtschaft Weh: Theater, Putzsucht, Ball und Tee, Zigarren, Pfeife, Bierglas und Kaffee.
  • Acht Dinge gehören zu einem guten Gastmahl: Freundliche Gesichte, viel gute Gerichte, Weine von Gewichte, eine schöne Nichte, eine lustige Geschichte, ein Zimmer geräumig und lichte, beim Sitzen nicht zu dichte und zuletzt eine gute Verpichte.
  • Acht Dinge haben von Natur Feindschaft gegeneinander: der Bauer und der Wolf, Katze und Maus, Habicht und Taube, Storch und Frosch.
  • Acht Dinge kann man in des Narren Apotheke erblicken: Gehirn von einer Mücken, das Blaue vom Himmel, bösen Gelds Schimmel, für den Sod Johannisbrot, für den Schweiß Harn von einer Geis, Kuckucksang, Schellenklang und zum Tanz Affenschwanz.
  • Acht Dinge machen den Reigen ganz: der Metzen ein Tanz, der Märgen (Mariechen) ihr Hans, einem jungen Laffen ein Kranz, dem Spieler eine Schanz, dem Fraß eine nördlingsche Gans, dem Hofmann ein Fuchsschwanz, dem Barfüßer sein Franz, dem Pfaffen seine Monstranz.
  • Acht Dinge sind gemeiniglich beisammen: Weiber und Flammen, Ross und Wagen, Hals und Kragen, Metzger und Schragen.
  • Acht Dinge sind, die nicht zusammengehören: Nacht und Tag, Gerechte und Ungerechte, Gutes und Böses, Leben und Tod.
  • Acht Dinge trifft man im Verein: Fass und Wein, Koch und Brei'n, Acker und Pflug, Wasser und Krug.
  • Acht Dinge werden durch acht Dinge nicht gesättigt: der Weise durch Kenntnisse, der Reiche durch Schätze, der Tod durch Geschöpfe, der Mensch durch Wünsche, das Denken durch Erwägung, das Himmelsgewölbe durch Umdrehung, die Lampe durch Öl, das Feuer durch Holz.
    Arabien
  • Acht Dinge zieren acht andere: der Altar die Kirche, die Ware den Markt, das Getreide den Acker, die Scheide den Degen, der Zaum das Pferd, der Saum das Kleid, die Blume den Garten und ehrlicher Ruhm den Mann.
  • ACHT (CURA)
  • Acht dir nichts, g'schieht dir nichts. (Steierm.)
  • Acht Edelleute aus dem osmianischen Gebiet führen eine Ziege auf den Markt.
    Polen
    info] Von der Armut des dortigen Landadels.
  • Acht Eier gehen auf einen Batzen, für den Meier gibt man aber auch da, wo man ihn nicht kennt, zwei und ein halbes.
    info] Urteil der Bauern über den herrschaftlichen Beamten
  • Acht es nicht für heilig,
    durch Rechttun schaden! Gleich erlaubt ja wär's,
    was wir als Dieb' errungen, zu verschenken
    und aus barmherziger Liebe Raub begehen.
    William Shakespeare (1564-1616)
  • Acht geben ist besser als Tausende besitzen.
  • Acht geben ist mehr als Reue.
  • ACHT (CURA)
  • Acht gegeben, es sind Schindeln auf dem Dache. - Steiger, 420.
    info] Empfiehlt Vorsicht im Reden in Gegenwart der Jugend, welche so leicht Feuer fängt, wie ein Schindeldach.
  • Acht giewen iß biätter es (besser als) dusend Daler.
    Münsterland
  • ACHT (ZAHLWORT)
  • Acht haben nicht grossen Lohn und werden doch reich davon: Förster und Jäger, Amtleut' und Häger, Tutor und Procurator, Verwalter und Curator.
  • Acht in der Haushaltung keinen Ritz zu eng, eine Maus geht durch.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Tagebuch, 14.11.1777
  • ACHT (ZAHLWORT)
  • Acht is mehr as Dusend. (Ostfries.)
    info] Wortspiel zwischen dem Zahlwort acht und dem Dingwort Acht (Achtung, Aufmerksamkeit). Acht geben ist besser als Tausende besitzen.
  • Acht kein ort on ein or.
    la] Nullum puta sine teste locum.
  • Acht mal hinfallen, neun mal aufstehen.
  • Acht nicht, was der Kläffer spricht, wenns nit Gott und ehren geschicht.
  • Acht stück in einer Summ gehören zum Christentum: glaub, lieb, Hoffnung, geduld, beständigkeit, Unschuld, andacht, Mäßigkeit.
  • ALCHEMIE
  • Acht stück sind bei der Alchimey: Rauch, Asch, viel Wort vnd gross vntrew, erseufftzen tieff vnd schwer arbeit, armut vnd allerley Kranckheit. So du dafür wilt sicher seyn, gehe nicht zum laboratorio ein. - Henisch, 39, 51.
  • Acht stück sindt allenthalben zu viel und auf allen Gassen feil: Lugen, falsche Zeitung, vnzüchtige Weiber, falsche Freundt, Neid, betrügliche Wirt, Bossheit, vergebliche Hoffnung.
  • Acht Stücke sind zu Hofe wohlfeil: große Lügen, verdrehte neue Zeitung, verlorene leichtfertige Weiber, falsche Freunde, steter Neid, doppelte Bosheit, eitle Worte und vergebliche Hoffnung.
    Aber warum zu allen Teufeln, habt ihr denn auch Höfe? Rabelais
    An manchem Hofe wird ein gar gottlos Sauleben geführt, sodass man daran um Leib und Seele kommt.
    Martin Luther (1483-1546)
  • Acht Stunden sind kein Tag.
    geflügeltes Wort
  • Acht Tage oder acht Wochen hungern müssen, bleibt sich gleich.
  • Acht Tage vor, acht Tage nach Mariä Geburt fängt der Herbst an.
    Sardinien
  • ACHT (ZAHLWORT)
  • Acht tragen selbst die Schuld, wenn sie beschämt werden: Wer uneingeladen zu einem Gastmahl kommt; wer in eines andern Hause in Gegenwart des Hausherrn befiehlt; wer Ehrerbietung von seinem Feinde fordert; wer Geschenke von einem Geizigen nimmt; wer andern gegen ihren Willen in die Rede fällt; wer hohe Personen schmäht oder gering schätzt; wer einen Platz einnimmt, der ihm nicht gebührt; wer jemand erzählt, der nicht hören will. - Löwenheim, 107, 48; Günsburg, 98, 499.
  • Acht un viirtig Schilling sünt ok 'n Doaler.
    Strelitz
  • ACHT (ZAHLWORT)
  • Acht und aber Acht macht sechzehn. - Pistor., II, 5; Körte, 23.
    info] Ein Wort des Markgrafen Albrecht des Jüngern von Brandenburg. »Habt keine Sorge«, sprach er lächelnd, als man ihn warnte, der Kaiser werde ihn in die Acht (Land- oder Unteracht) und Aberacht (Oberacht) erklären, »Acht und aber Acht macht sechzehn; mit denen will ich schon fertig werden.« Der Ausspruch wurde Sprichwort, um damit die kaiserliche und Reichsacht zu verspotten. Das Wortspiel liegt theils in »aber«, das in Aberacht soviel wie Ober bedeutet, aber von Albrecht im wiederholenden Sinne genommen wurde, theils in »Acht«, das er als Zahlwort gebrauchte. Wenn ein Angeschuldigter nicht vor dem Gericht erschienen oder entflohen war, so konnte, nach altdeutschem Gerichtswesen, der Richter die Verfestung gegen ihn aussprechen. Wer verfestet war, konnte vom Kläger mit Gewalt vor den Richter gebracht, und, wenn er sich widersetzte, straflos getödtet werden. Die Verfestung wirkte aber nur in dem Sprengel des Richters, der sie ausgesprochen. Wurde sie einem höhern Richter angezeigt, so wurde sie von diesem für alle unter ihm stehenden Gerichtssprengel bestätigt und dadurch wirksamer gemacht. Die vom Kaiser durch die kaiserlichen Gerichte ausgesprochene Verfestung hiess Acht und wirkte im ganzen Reiche. Wer über Jahr und Tag in der Acht blieb, wurde, wenn dies gegen ihn gezeugt ward, in die Aberacht gethan »und sein Leib und Gut allermänniglich erlaubt und soll niemand daran freveln können, und soll selbigen Thäter und Friedensbrecher niemand behausen, herbergen, atzen, tränken und keiner ihm Vorschub thun in seiner Obrigkeit Eigenthum und Gebiet«.
  • Acht wohlfeile Dinge sind in der Welt: Große Lügen, falsche neue Zeitung, leichtfertige Weiber, falsche Freunde, steter Neid, doppelte Boßheit, eitle Wort und vergebliche Hoffnung.
  • Acht' nicht sehr der Sterne Schein, wenn dir die Sonne will gnädig sein; wer aber ohne Sonne muss sein, der nehm' in Acht der Sterne Schein.
  • Achte auf anderer Leute Gut.
  • Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener.
  • Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.
    China
  • Achte auf deine Gedanken, denn deine Gedanken werden Wörter. Achte auf deine Wörter, denn deine Wörter werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn Deine Handlungen werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter, denn Dein Charakter wird dein Schicksal.
    Talmud
  • Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
  • Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten
  • Achte auf deine Gefühle, denn sie werden zu Gedanken.
    Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
    Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
    Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
    Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie bestimmen deinen Charakter.
    Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
  • Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
  • Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit(en).
  • Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
    Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
    Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
    Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
  • Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
  • Achte auf den Pfennig, und die Pfunde werden auf sich selbst achtgeben.
    en] Take care of the pence, and the pounds will take care of themselves.
  • Achte auf die Gesichter derer, die sich verneigen.
  • Achte beim Holzsammeln auf den Skorpion.
    Afrika
  • Achte das Kleine nicht klein,
    Es bewahrt die Keime des Großen.
    Pfennig auf Pfennig gespart,
    Türmt sich zum silbernen Berg.
    Ist nur die Jugend gewonnen zum emsigen Sparen,
    Lebt in der Zukunft gewiss froh ein zufriedenes Volk.
  • Achte das Recht und meide den Frevel.
  • Achte den anderen, dann wirst auch du geachtet werden.
  • Achte den Arzt, bevor du ihn brauchst!
  • Achte den Augenblick und genieße ihn, er ist das Beste, was wir haben, und das Einzige, was vergeht.
  • Achte den Leidenden heilig.
    Lucius Annaeus Seneca (1-65), Abhandlungen
  • ACHTEN
  • Achte di klên, wes gern allên, denke stedes up den Dag, den nemand vörbigân mag. (Lübeck.)
  • Achte dich klein, sei fein und rein, mit niemand zu gemein, so wirst du wohlgelitten sein.
  • Achte dich klein,
    Mit niemand gemein,
    So wirst du wohl gelitten sein.
  • Achte dich selbst, wenn du willst, dass andere dich achten sollen
    Adolph Freiherr von Knigge, Über den Umgang mit Menschen
  • Achte dich selbst.
    la] Decora te ipsum.
  • Achte die Jugend, du weißt nicht, wie sie sich entwickeln wird.
  • ACHTEN
  • Achte du mein, so acht' ich dein. - Ramann, Unterr., IV, 24.
    Lat.: Vicem pro vice reddam tibi, care amice.
  • Achte eine Schlange nicht deshalb geringer, weil sie keine Hörner hat; niemand weiß, ob aus ihr nicht einmal ein Drache wird.
  • Achte einer den andren höher als sich selbst.
    Philipperbrief 2, 3
  • Achte fremde Standpunkte, auch wenn sie deinen nicht widersprechen!
    Zitat, Quelle unbekannt
  • Achte jeden Stand! denn jeder ist deiner Achtung würdig, welcher zur Verbesserung des allgemenen Wohlseins ... beiträgt.
    Heinrich Zschokke (1771-1848), Stunden der Andacht
  • Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe.
  • Achte jedes Menschen Vaterland, aber das deinige liebe!
    Gottfried Keller (1819-1890), Das Fähnlein der sieben Aufrechten
  • Achte keinen Ort ohne ein Ohr.
  • Achte mit Sorgfalt darauf, dass durch die Wechselhaftigkeit deiner Gedanken die grünende Kraft, die du von Gott hast, in dir nicht dürr wird.
    Hildegard von Bingen (1098-1179), Briefwechsel
  • Achte nicht auf den Namen des Vogels, sondern auf seinen Gesang.
    Russland
  • Achte nicht auf den, der spricht, achte auf das, was gesprochen wird.
    tr] Söyleyene bakma, söylenene bak.
  • Achte nicht den, der dich nicht achtet.
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