DICTUM

Ah

  • Ah, wie glänzt das neue Tor! Jede Kuh fürcht sich davor; es ist viel zu reine. Lassts mit Mist beschmissen sein, gehen alle wedelnd ein, und es fürcht sich keine.
    Otto Julius Bierbaum (1865-1910), Aesthetisches von den Kühen
  • Ah, would the scandal vanish with my life,
  • Aha moment.
  • Aha, daher pfeift (o. weht) also der Wind!
  • Aha, das ist ein ander Korn, sagt der Müller, hat in ein Mausbemmerl bissen.
  • Aha, duesch also oufroma!
  • Aha, Schbatz!, hott d Schbätze gsait.
  • Ahal danean dana eta ezin danean ahal dana.
  • Ahead of one's/its time.
  • Ahead of schedule/time.
  • Ahead of the curve.
  • Ahead of the game.
  • Ahead of the pack.
  • Ahead of your/its time.
  • Aher lehm viitaks ikki kõige enne laadal.
    de] Eine gelte Kuh wird immer zuerst auf den Markt gebracht.
  • Ahi ahne, pott nõid.
    de] Der Ofen ist gierig, der Kochtopf ein Zauberer.
  • Ahí amarga la hiel de la vaca.
  • Ahí callo. Ahí la porra del vicario.
  • Ahí callo. Allí herradura y clavo.
  • Ahí casastes; oh, qué bien topastes!
  • Ahí del que dice ¡ay!, y lo dice porque hay.
  • Ahí entra el diablo y dice.
  • Ahí entró el diablo y dijo.
  • Ahí es donde la puerca torció el rabo.
  • Ahí es, junto a casa.
  • Ahí está el busilis.
  • Ahí está el detalle.
  • Ahi está el quid.
  • Ahí está el toque, cuerpo de mi padre.
  • Ahí está Fulano, que no me dejará mentir.
  • Ahí está la gracia.
  • Ahí está la madre del borrego.
  • Ahí está la madre del cordero.
  • Ahí le aprieta el zapato, al cura y al amo.
  • Ahí le aprieta el zapato.
  • Ahí lo tienes, si te condenas, que te condenes.
  • Ahí lo venden, en la plaza.
  • Ahí los ojos, y el corazón vuestro.
  • Ahí los ojos, y el corazón y todo.
  • Ahí los ojos, y el gato cerca.
  • Ahí me arremeto, a San Juan de Alfarache.
  • Ahí me las den todas.
  • Ahi olevat vanast ütelnu: 'Kui leivad välja võtad, siis viska tükk puid minu suu jahutuseks'.
    de] Der Ofen soll einst gesagt haben: 'Wenn du die Brote herausnimmst, wirf ein Holzscheit hinein, um mein Loch abzukühlen'.
  • Ahi peab enne kuumaks minema, kui leivad sisse pannakse.
    de] Der Ofen muss zuvor heiß werden, bevor man die Brote hineinlegt.
  • Ahí se resuelve todo.
  • Ahí si hay mucha tela de donde cortar.
  • Ahí te duele, ahí te daré.
  • Ahí te esperaba.
  • Ahí te las compongas, muchachote!
  • Ahí te pagarán el diezmo.
  • Ahí topestes, buen topón topestes.
  • Ahí verás.
  • Ahí, ahí está el busilis; en eso está el busilis.
  • Ahi, che tristezza l'invecchiare nella paura.
    Publilio Siro, Sententiae
  • Ahí, señor, andamo a pasaro.
  • Ähid tehes, ähid süües.
    de] Keuchst beim Tun, keuchst beim Essen.
  • Ahin ün, aher ün, in der Mitt a Loch.
    Warschau
    info] Etwa in dem Sinne wie unser hochdeutsches: Viel Geschrei und wenig Wolle.
  • Ahjunuka atmine, lamba kaala pügämine, latse perse pühkmine olevat kõige halvembad tüüd ilman.
    de] Getreide in die Ofenecke zum Darren legen, einen Schafshals scheren und einen Kinderarsch wischen sollen die schlimmsten Arbeiten in der Welt sein.
  • Ahn Bier un Brot is de Leif dot.
  • Ahn hengers dank.
    info] Ohne jemandes Dank, unnützerweise. Henker gehört zu den Glimpfformen unserer Sprache und steht hier als Verhüllung für Teufel. Ausdrücke und Redensarten, in denen Henker in dieser Weise vorkommt: Zum Henker! Zuem Henker au! Bîm Henker! Was Henkers au! D'r Deihenker! (Dei = Teufel.) Ei d'r Deihenker! Was Deihenkers! Pfi Deihenker! Potz Deihenker! Bîm (zuem) Deihenker! 'S Deihenkers Dank (für Teufels Dank, auch bloß Henkers Dank).
    mhd] Ane dank.
  • Ahne kibab, ahne kabab, ahne sööb ka, mis ei kõlba.
    de] Der Habgierige schnappt, der Habgierige greift, der Habgierige ißt auch, was nicht taugt.
  • Ahne koer ei saa ilmaski täis.
    de] Ein habgieriger Hund wird nimmer satt.
  • Ahne kõht ei saa iial täis.
    de] Des Habgierigen Magen wird nimmer satt.
  • Ahne mago om suuremb kui mere kogo.
    de] Des Habgierigen Magen ist größer als das ganze Meer.
  • Ahne söömine teeb kõtul valu, kasin ihu magab rahuge.
    de] Gieriges Essen macht Bauchweh, ein enthaltsamer Leib schläft ruhig.
  • Ahne suu on lai kui reheuks ja kurk kui rehevärav.
    de] Des Habgierigen Mund ist so breit wie die Riegentür und die Gurgel wie das Riegentor.
  • Ahnel käe annave, aga küünaspera võtave tagasi.
    de] Beim Habgierigen geben die Hände, aber die Ellbogen nehmen zurück.
  • Ahnel om pikk käsi.
    de] Des Habgierigen Hand ist lang.
  • Ahnen kann der Kaiser geben. Sag', wo mag er her sie nehmen?
    Von den ungetauften Söhnen, die sich ihrer Väter schämen.
    Wilhelm Müller (1794-1827)
  • Ahnen sind für den nur Nullen,
    Der als Null zu ihnen tritt;
    Steh als Zahl an ihrer Spitze,
    Und die Nullen zählen mit.
    Wilhelm Müller (1794-1827), Epigramme
  • Ahnend sagt dir ein weiblich Gemüt, was gut und was schön sei;
    Doch misstraue der Frau, wenn sie mit Gründen dir kommt.
    Emanuel Geibel (1815-1884), Kleinigkeiten
  • AHNENSTOLZ
  • Ahnenstolz und Bauernstolz sind Geschwisterkinder.
  • Ähnlich wie die kleinen Männer große schöne Weiber lieben und sich nicht schämen, sogar solche zu haben, so haben die schwächsten Naturen die stärksten Philosophien.
    Emil Gött (1864-1908), Aphorismen
  • ÄHNLICH
  • Ähnlich wie ein Quargsack dem ungemachten Käse. - Steffens, Hausfreund, 1845, S. 122a.
  • Ähnliche Qualitäten, sollten wir sagen, statt 'gleich'.
    Friedrich Nietzsche (1844-1900)
  • ÄHNLICH
  • Ähnlicher als eine Feige der andern.
    info] Im Scherz von sehr ähnlichen Dingen.
    Lat.: Similior ficu. (Erasm., 846.)
  • Ähnliches wird von ähnlichem ergriffen.
    Erasmus von Rotterdam (1465-1536), Handbüchlein eines christlichen Streiters
  • Ähnlichkeit ist eine objektive Kraft, die allen subjektiven Umwandlungen widersteht. Nicht Ähnlichkeit mit Analogie verwechseln.
    Jean Cocteau, Hahn und Harlekin
  • Ähnlichkeit ist Identität der Qualitäten.
    Immanuel Kant (1724-1804)
  • Ähnlichkeit ist nichts anderes als Wiederkehr.
  • Ähnlichkeit und Unähnlichkeit von Asmus und Ligne und Voltaire. Auch Jacobi gehört zu den transzendenten Empirikern. Empiriker ist: in dem die Denkungsart eine Wirkung der Außenwelt und des Fatums ist, - der passive Denker - dem seine Philosophie gegeben wird. Voltaire ist reiner Empiriker und so mehrere französische Philosophen. Ligne neigt unmerklich zu den transzendenten Empirikern. Diese machen den Übergang zu den Dogmatikern. Von da gehts zu den Schwärmern oder den transzendenten Dogmatikern, dann zu Kant, von da zu Fichte und endlich zum magischen Idealism.
    Novalis (1772-1801), Aphorismen, IV. Teplitzer Fragmente
  • Ähnlichseherei und Gleichmacherei sind das Merkmal schwacher Augen.
    Friedrich Nietzsche (1844-1900)
  • Ahnõ hampsas egalt puult, pillaja pillas egalõ puulõ.
    de] Der Habgierige schnappt von überall, der Verschwender verstreut in alle Richtungen.
  • Ahnung eines Übels quält oft mehr
    Als Überzeugung, denn gewisses Unglück
    Ist ohne Rettung, oder, früh erkannt,
    Dadurch geheilt.
    William Shakespeare (1564-1616), Cymbeline, I, 7 (Imogen)
  • AHNUNGEN
  • Ahnungen sind nicht ohne Bedeutung.
    Lat.: Omina sunt aliquod. (Ovid.) (Binder II, 2366.)
  • Ahnungen sind Regungen, die Flügel des Geistes höher zu heben.
    Bettina von Arnim (1785-1859), Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
  • Ahnungsgrauend, todesmutig
    Bricht der große Morgen an.
    Theodor Körner (1791-1813), Bundeslied vor der Schlacht
  • Ahnungsloser Engel.
  • Ahnungslosigkeit ist eine gute Waffe.
  • Ahnus - pott ilma põhjata.
    de] Habgier - ein Topf ohne Boden.
  • Ahnus aitab alati võtta, aga ei aita ära kanda.
    de] Habgier hilft immer nehmen, aber hilft nicht forttragen.
  • Ahnus ajab auku.
    de] Habgier treibt in die Grube.
  • Ahnus ajab upakile.
    de] Habgier bringt zu Fall.
  • Ahoa zabal, logale edo gose.
  • Ahogado el niño, tapan(do) el pozo.
  • Ahogar las penas en vino.
  • Ahogarse en poca agua/un vaso de agua.
  • Ahogarse en un dedal.
  • Ahogarse en un vaso de agua.
  • Ahogarse hasta en un vaso de agua.
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