DICTUM

Al

  • Als Guter ist es schwer zu leben, aber des Guten Ehre ist gut zu tragen.
    ee] Hüäh om rassõ ellä', a hüä avvo om hüä kanda'.
  • Als Guter tritt ein, als Besserer komm heraus.
    la] Bonus intra, melior exi!
  • Als had komt, zo is hebben te laat.
  • AKKORD
  • Als hätte er's im Akkord.
  • Als hätten die Reichen die Armut verschuldet und verschuldeten nicht gleicherweise die Armen den Reichtum!
    Max Stirner (1806-1856), Der Einzige und sein Eigentum
  • Als hätten sie einen doppelten Adler präsentiren wollen.
    Grimmelshausen
  • Als Haus das eigene, als Gesellschaft ein Mann.
    Indien
  • Als Hegel auf dem Totenbette lag, sagte er: 'Nur einer hat mich verstanden', aber gleich darauf fügte er verdrießlich hinzu: 'Und der hat mich auch nicht verstanden.'
    Heinrich Heine (1797-1856), Deutschland
  • Als hehrer Stern winkt himmelan die Pflicht
    Und Liebeswerke, welche lindern, heilen, segnen,
    Sind Blumen gleich auf unsern Pfad gestreut.
    Samuel Smiles (1812-1904), Die Pflicht
  • Als het bed scheurt, verstuiven de pluimen.
  • Als het buikje vol is, is het hoofd blij.
  • Als het God belieft, zoo regent het met alle winden.
  • Als het huis verbrand is, wil men de schade inhalen met de spijkers op de rapen.
  • Als het kalf verdronken is, dempt men de put.
  • Als het water zakt, dan kraakt het ijs.
  • Als hij lang genoeg wacht, wordt de wereld zijn eigendom.
  • Als hij vijgen eet, moeten hem de tanden kraken.
  • Als hinge die Poesie des Lebens von der Zeit und nicht von den einzelnen ab! Die Flitterwochen der prosaischen Menschen sind gleichfalls prosaisch - und umgekehrt.
    Sándor Petöfi (1823-1849), an Frigyes Kerenyi, 14. 10. 1847
  • Als Hirt wird man in Dienst genommen, als Diener wird man gehalten.
  • Als höchstes Wunder, das der Geist vollbrachte, preis' ich die Sprache, die er, sonst verloren
    In tiefste Einsamkeit, aus sich geboren,
    Weil sie allein die andern möglich machte.
    Friedrich Hebbel (1813-1863), Die Sprache
  • Als hohe in sich selbst verwandte Mächte
    In heilger Ordnung bildend sich gereiht,
    Entzündete im wechselnden Geschlechte
    Die Liebe lebende Beweglichkeit
    Und ward im Beten tief geheimer Nächte
    Dem Menschen jene Fremde eingeweiht.
    Ein stilles Heimweh ist mit dir geboren,
    Hast du gleich früh den Wanderstab verloren.
    Clemens Brentano (1778-1842), Heimweh
  • Als Hühnchen kommen die Trientinerinnen und gehen als Hühner wieder von hinnen.
    info] Zwischen den Bewohnern der Provinzen Verona und Trient bestand früher eine gehässige Spannung, die in Spötteleien wie die obige ihren Ausdruck fand.
    it] Le Trentine vengono giù pollastrine, e se ne vanno sù galline.
  • Als ich 27 Jahr alt war, wurde ich Professor in Göttingen. Damals sagte ich zu den Purschen, die mich grüßten, ganz gehorsamer Diener. Als ich Hofrat war, sagte ich bei dieser Gelegenheit: ganz untertänigster Diener. Wie ich zu diesem doppelten Superlativ kam, begreife ich bis auf diese Stunde nicht. Influenza der Zeit.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1784 - 1788
  • Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
    Waren Kisten und Kasten schwer,
    Als ich wiederkam, als ich wiederkam,
    War alles leer.
    Friedrich Rückert (1788-1866), Aus der Jugendzeit (vertont von Radecke)
  • Als ich Appetit hatte, hatte ich keinen Pilaw, jetzt da ich Pilaw habe, habe ich keinen Appetit.
  • Als ich auf meiner Bleiche
    Ein Stückchen Garn begoss ...
    Christian Felix Weiße (1726-1804), Die Jagd (1769), komponiert von Adam Hiller (1771), erste Aufführung am 29. Jan. 1770 in Weimar
  • Als ich aus dem Museum der antiken Malereien in Portici heraustrat, begegnete ich drei englischen Marineoffizieren, die eintraten. Zweiundzwanzig Säle sind es. Im Galopp fuhr ich nach Neapel. Aber ehe ich an die Magdalenenbrücke kam, bin ich von den drei Engländern eingeholt worden. Sie sagten mir am Abend, diese Gemälde seien großartig und gehörten zu den merkwürdigsten Dingen des Weltalls. Sie hatten sich drei bis vier Minuten in dem Museum aufgehalten..
    Stendhal (1783-1842), Ueber Kunst im Allgemeinen
  • Als ich das erste Mal schrieb, verspürte ich das erste Mal den Geschmack der Freiheit.
    Jean Genet
  • Als ich das Thema für dieses Referat erhalten habe, machte ich erst einmal eine Woche lang gar nichts, und wer mich kennt, der weiß, daß ich darin sehr gut bin" (Dominik Lochmann 1998).
  • Als ich das Vaterland aus den Augen verloren hatte, fand ich es im Herzen wieder.
    Heinrich Heine (1797-1856), Englische Fragmente: Gespräch auf der Themse
  • Als ich den Kuchen sah, lief mir das Wasser im Mund zusammen
  • Als ich der Weisheit bedurfte, ging ich zum Sokrates (469-399 v. Chr.); jetzt aber, da ich Goldes bedarf, bin ich zu dir gekommen.
    Aristipp (435-355 v. Chr.)
  • Als ich der Weisheit nachgestrebt,
    Kam ich den Toren töricht vor, -
    Und klug, da ich wie sie gelebt -
    Für weise hält sich nur der Tor!
    Friedrich von Bodenstedt (1819-1892), Lieder und Sprüche der Mirza-Schaffy
  • Als ich der Welt und dem Vermögen entsagte, fand ich Glück, Stille, Gesundheit, ja Reichtum und merkte, dem Sprichwort zum Trotz, dass, wer das Spiel aufgibt, es gewinnt.
    Nicolas Chamfort (1741-1794), Maximen und Gedanken
  • Als ich dieses gesehen hatte, und den Anblick nun so ganz für mein künftiges Leben gesichert sah, ging ich weg mit einem Gefühl als wäre ich reicher geworden.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1789 - 1793
  • Als ich durch die Wüste zog, fehlte mir das Kamel; nun ich ans Meer komme fehlt mir der Kahn.
    Russland
  • Als ich ein junger Mann war, merkte ich, daß von zehn Dingen, die ich tat, neun fehlschlugen. Ich wollte kein Versager sein und arbeitete deshalb zehnmal soviel.
    Shaw
  • Als ich einmal eine Spinne erschlagen,
    Dacht ich, ob ich das wohl gesollt?
    Hat Gott ihr doch wie mir gewollt
    Einen Anteil an diesen Tagen!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Divan - Buch der Sprüche
  • Als ich gesund, füttert' man den Mund, da ich krank, lieg' ich hungrig unter der Bank.
  • Als ich hatte was zu geben, wollten alle bei mir leben, nun mein Beutel worden leer, lässt sich keiner sehen mehr.
  • Als ich heiratete, ging ich wie in die Stadt; war ich schon verheiratet, war ich wie scheißen gewesen.
    ee] Lätsi mehel, lätsi ku linna; oli ärä lännu, oli ku sital käünu.
  • Als ich im Frühling 1792 an einem sehr schönen Abend am Gartenfenster lag, das etwa 2000 Fuß von der Stadt entfernt ist, war ich begierig zu hören, was nun von dem berühmten Göttingen noch zu meinen Ohren herüber kam, und das war
    das Rauschen des Wassers bei der großen Mühle
    das Fahren einiger Wagen oder Kutschen
    Ein sehr helles und emsiges Schreien von Kindern vermutlich auf der Maikäfer-Jagd auf dem Walle
    Hundegebell in allerlei Distanzen und mit allerlei Stimmen und Affekten
    3 bis 4 Nachtigallen in den Gärten nah bei oder in der Stadt
    unzählige Frösche
    das Klirren geworfener Kegel und
    ein schlecht geblasener halber Mond der von allem das Unangenehmste war.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1789 - 1793
  • Als ich in der Gesellschaft lebte, hing ich so an ihr, als ob ich die Zurückgezogenheit nicht ertragen könnte. Als ich wieder auf meinen Gütern war, habe ich nicht mehr an die Gesellschaft gedacht.
    Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689-1755), Meine Gedanken
  • Als ich jung war, fürchtete ich die Alten, als ich älter wurde, fürchtete ich die Jungen.
    Armenien
  • Als ich jung war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben; jetzt, wo ich alt bin, weiß ich, daß es das Wichtigste ist.
    Oscar Wilde (1854-1900)
    var] Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich, es stimmt.
  • Als ich jung war, hielt ich 60jährige für eine andere Sorte Mensch. Jetzt glaube ich, 20jährige sind eine andere Sorte.
  • Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich, es stimmt.
  • Als ich meine Seele fragte, was die Ewigkeit mit den Wünschen macht, die wir sammelten, da erwiderte sie: Ich bin die Ewigkeit.
  • Als ich meinen Schmerz auf den Acker der Geduld pflanzte, brachte er die Frucht des Glücks hervor.
  • Als ich mich einmal schämte, da kriegt' ich nichts.
    ndt] Eck schämme mui mol, do kreig eck nicks.
    ndt] Ich heb(be) mi ênmal schâmt, ick heb(be) der nix vör krêgen.
    Ostfriesland
    bm] A co styd, jen kdy? jsem syt.
  • Als ich mir lautstark Hörner wünschte, schnitten sie mir die Ohren ab, klagte der Esel.
  • Als ich nach der Weisheit wollte handeln,
    sagte sie, das sei ein töricht Wandeln!
    Friedrich von Bodenstedt (1819-1892), Die Lieder des Mirza Schaffy
  • Als ich nicht bei ihm wohnte sah er nicht, was er nunmehr übersah, kleine Vergehen brachten uns damals weder näher zusammen noch weiter von einander, jetzo aber wurde selbst seine scheinbare Nachsicht ein Mittel mich durch Erkenntlichkeit einzuschränken.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1775 - 1776
  • Als ich nichts mehr auf der Erde hatte, habe ich den Himmel entdeckt.
  • Als ich noch bei Muttern war, sagte das Mädchen, konnte ich nähen ganz und gar; allein die Stiche machte sie, doch ich fädelte die Nadel ein.
  • Als ich noch im Flügelkleide
    In die Mädchenschule ging ...
    Verfasser unbekannt, Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Don Juan, Menuett
  • Als ich noch in der goldnen Jugend stand,
    Schien mir des Daseins Rätsel fast bekannt.
    Doch jetzt, am Schluß des Lebens, seh' ich wohl,
    Daß ich von allem nicht ein Wort verstand.
    Omar Khayyam (1048-1123), Khajjam
  • Als ich noch jung, da war einsam mein Gang,
    Und ich irrte mich oft in der Straße;
    Nun acht' ich mich reich, da den andern ich fand;
    Der Mann ist die Freude des Mannes.
    Der Baum geht ein auf ödem Stein,
    Ihm wächst nicht Blatt noch Birke;
    So kommt's mit dem Manne, den keiner liebt:
    Was soll er länger leben?
    Hávamál, 24/25
  • Als ich noch jünger war, hasste ich es, auf Hochzeiten zu gehen. Meine beiden Großmütter und alle möglichen Tanten drängten sich immer um mich, piekten mich in die Seite und kicherten: Du bist der Nächste! Du bist der Nächste! Sie haben erst mit dem ganzen Mist aufgehört, als ich anfing, bei Beerdigungen das selbe zu machen!
  • Als ich noch nicht geboren war, was wusste ich da von den Freuden des Lebens? Heute - da ich noch nicht tot bin, was weiß ich davon, ob es im Tod nicht auch Freuden gibt? Vermag mich also das Leben nicht mehr zu knechten, warum sollte dann die Aussicht auf Gewinn mein Herz noch bewegen! Vermag mich der Tod nicht mehr zu schrecken, was sollte mich dann Verlust noch ängstigen!
  • Als ich nun so studierte und schlief.
    Georg Christoph Lichtenberg, Aphorismen (Sudelbücher), 1775 - 1776
  • Als ich schlummernd lag heut nacht,
    Lockten süße Träume ...
    Gustav Adolf Katsch (1813-1906), Hundert Semester
  • Als ich Schwiegertochter war, hatte ich nie eine gute Schwiegermutter, und als ich Schwiegermutter war, nie eine gute Schwiegertochter.
    es] En cuanto fui nuera, nunca tuve buena suegra, y en cuanto fui suegra, nunca tuve buena nuera.
  • Als ich zuerst nach Rom kam, bemerkte ich bald, dass ich von Kunst eigentlich gar nichts verstand und dass ich bis dahin nur den allgemeinen Abglanz der Natur in den Kunstwerken bewundert und genossen hatte, hier tat sich eine andre Natur, ein weiteres Feld der Kunst vor mir auf, ja ein Abgrund der Kunst, in den ich mit desto mehr Freude hineinschaute, als ich meinen Blick an die Abgründe der Natur gewöhnt hatte.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an Herzog Karl August, 25.1.1788
  • Als Ideal der Liebe verstehe ich vollkommene Aufopferung für den geliebten Gegenstand.
    Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828-1910), Tagebücher (1851)
  • Als ihm gesagt wurde, die Alma [Goethes Enkelin] schliefe: Ach wenn ein Frauenzimmer schlafe, da müsse man froh sein.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Riemer, 22.7.1831
  • Als ihr Bild geprägt in mein Gemüt,
    lieh mir sein höhnend Fernglas spröder Stolz,
    das jedes fremden Reizes Züg' entstellte,
    der Wangen Rot verschmäht', als sei's erborgt,
    und alle Formen einzog oder dehnte
    zu widerwärtiger Hässlichkeit.
    William Shakespeare (1564-1616)
  • Als Irrender sollst du deine Irrtümer begehen, nicht als Wissender: Sonst bist du nur ein Geck deines Irrtums!
    Arthur Schnitzler (1862-1931), Zurückgelegte Sprüche
  • Als ist verstömplet, as 's Mölesteträga nüd.
    info] Alles ist verkümmert, nur das Mühlsteintragen nicht.
  • Als Ja und Nein im Brauche ging, stand's mit der Welt nicht so gering.
  • Als junge Mädchen werden wir gewöhnt, mit den Fingern zu tifteln und mit den Gedanken umherzuschweifen. Beides bleibt uns, indem wir nach und nach die schwersten und zierlichsten Arbeiten verfertigen lernen, und ich leugne nicht, daß ich an jede Arbeit dieser Art immer Gedanken angeknüpft habe, an Personen, an Zustände, an Freud und Leid. Und so ward mir das Angefangene wert und das Vollbrachte, ich darf wohl sagen, kostbar.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • Als junger Mann war ich praktizierender Atheist. Die Erforschung des Universums hat mir gezeigt, dass die Existenz von Materie ein Wunder ist, das sich nur übernatürlich erklären lässt.
    Allan Rex Sandage (1846-1917), US-amerikanischer Astronom
  • Als Jüngling toll, als Greise weise.
  • Als Kalb geht er aus, als Ochs kehrt er nach Haus.
  • Als Kalb nach Rom gehen und als Ochse zurückkommen.
    it] Andare vitello e tornar bue.
  • Als Kalb zog's in die Welt hinaus, als Rindvieh kehrt's zurück nach Haus.
  • Als keizer karel erin is, dan is het mis.
  • Als Kind entwickelt sich ein Mann im Schoß seiner Mutter, als Erwachsener, in der Tradition, kommt der Tod, wird er in der Erde begraben.
  • Als Kind hat jeder Mensch ein Sehnen nach einem großen Glück, das ihm das Leben bringen soll, und nachher verlieren es die meisten Menschen, weil sie ihr Sehnen auf kleine Erfolge und Eitelkeiten einstellen und lassen sich einreden, das große Glück, nach dem sie sich sehnten, sei eben nur ein Kindertraum gewesen, statt dass sie sich sagen, ich will es finden, nicht so wie ich es mir als Kind gedacht, aber dennoch finden so, wie es sein muß (...).
    Albert Schweitzer, Predigt, 2. März 1913
  • Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.
  • Als Kind schon wir zu hören kriegen,
    dass wir, wie wir uns betten, liegen.
    Doch dann sehn anders wirs verkettet:
    Wer richtig liegt, wird gut gebettet.
  • Als Kinder lernen wir sprechen, als Erwachsene sollten wir lernen zuzuhören.
  • Als Knabe nahm ich mirs zur Lehre,
    Welt sei ein allerliebster Spaß,
    Als wenn es Vater und Mutter wäre,
    Dann - etwas anders fand ich das.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Zahme Xenien IV
  • Als Knabe verschlossen und trotzig,
    Als Jüngling anmaßlich und stutzig,
    Als Mann zu Taten willig,
    Als Greis leichtsinnig und grillig! -
    Auf deinem Grabstein wird man lesen:
    Das ist fürwahr ein Mensch gewesen!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Epigrammatisch. Grabschriften 2
  • Als Knoblauch ist er gegangen und als Zwiebel wieder gekommen.
  • Als Künstlernatur bezeichnen wir im Allgemeinen die Summe von Eigenschaften, die den Künstler am Produzieren behindert.
    Arthur Schnitzler (1862-1931), Buch der Sprüche und Bedenken
  • Als lächerlich stellt sich oft dar, was eben majestätisch war.
  • Als Lämmer sind wir gekommen, als Wölfe haben wir gehaust, wie Hunde hat man uns fortgejagt, als Adler werden wir wiederkommen, sagte der Jesuit.
  • Als Lehrer sei von dir verehrt
    Ein jeder, der dein Wissen mehrt.
    Jüdische Spruchweisheit
  • Als leich' sind alle gleich.
  • Als Leiche sehen alle gleich aus.
  • Als Mädchen - Gold, als Frau - Erde.
    Estland
  • Als Mädchen brav und geehrt, als Frau nicht eine Rübe wert.
    info] Um zu sagen, wie sehr oft die Erwartungen, die von einem Mädchen gemacht werden, täuschen, um die Veränderungen zu bezeichnen, die nicht selten durch die Ehe im Charakter einer Person bewirkt werden.
  • Als Mädchen ein Engel, als Frau ein Teufel.
    Estland
  • Als Mädchen eine Taube, als Frau ein Knüppel.
    ee] Tüdrukuna tui, naisena nui.
  • Als Mädchen geschmäht, als Frau: ausgelacht, als Mutter fehlt (ihr) nichts.
    Estland
  • Als Mädchen ist sie brav, als Frau nicht eine Rübe wert.
    Bergamo
  • Als Mädchen paßt eine Nadelspitze nicht in den Mund, als Frau kann man ein Paar Ochsen hineintreiben.
    ee] Tüdrukult ei mahu nõelaots suhu, naeselt aja paar härgi suhu.
  • Als Mädchen tüchtig und verheiratet nichtig.
    info] Untaugliche Hausfrau.
  • Als Mädchen tüchtig, verheiratet gar nichts wert.
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