DICTUM

Al

  • Als sie fragten, wie es dem Kranken gehe, antwortete man: Sonst spie er auf die Erde, jetzt speit er auf die Brust.
    Ägypten
  • Als sie kamen, ihn zu hängen, räusperte er sich und verlangte zu heiraten.
  • Als sie kamen, um die Kuh zu melken, sagte sie: 'Ich bin ein Ochse', und als sie kamen, um sie anzuspannen, sagte sie: 'Ich bin eine Kuh'.
  • Als sie mit plötzlich erwachter Lebendigkeit und in gemeinsamer Anstrengung mit dem Jugendgespielen in wenigen Monaten alle Hindernisse überwand, die einer Heirat aus ihrer beider Jugend erwuchsen, obwohl die Familien der Liebesleute gegen einander nichts einzuwenden hatten, war sie mit einemmal nicht mehr vereinsamt gewesen und gerade dadurch sie selbst.
    Robert Musil (1880-1942), Der Mann ohne Eigenschaften
  • Als sie nicht mehr konnten vor allzu hohem Alter, schrieb Salomo proverbia und David machte Psalter.
  • Als sie vor dem großen Tier standen, umfaste der Erste ein Bein des Elefanten, daraus schloss er: Ein Elefant gleicht einer großen Säule.
  • Als sittliches Wesen wandle ich ausschließlich der Vollendung meiner selbst entgegen, und ich werde als solches ausschließend fähig, die Widersprüche, die in meiner Natur zu liegen scheinen, in mir selbst auszulöschen.
    Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827), Meine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts
  • Als Sokrates gefragt wurde, woher er gebürtig sei, antwortete er nicht: aus Athen, sondern: aus der Welt.
  • Als Soldat fürchte dich nicht vor dem Tod, als Bauer fürchte dich nicht vor dem Dung.
    China
  • Als Solothurn zu dieser Frist, kein ältrer Platz in Gallien ist, ausgenommen Trier allein; drumm nennt man uns Schwestern insgemein.
  • Als stärkster Erschwerungsgrund galt mir immer, daß einer nichts dafür gekonnt hat.
    Karl Kraus (1874-1936), Aphorismen. Sprüche und Widersprüche
  • Als Thomas von Aquino die geistige Freiheit des Menschen betonte, rief er alle die billigen Romane der Leihbibliotheken ins Leben.
    Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), Heretiker
  • Als Tier wünschte er fortzuleben; als Mensch war ihm jeder Augenblick der Fortdauer seines Daseins unerträglich gewesen.
    Karl Philipp Moritz (1756-1793), Anton Reiser
  • Als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet.
  • Als Trier tausend Jahre stand, ward Rom gebaut.
  • Als twee honden vechten om een been, loopt de derde er meê heen.
  • Als u vijand gaat te rug, maakt hem vrij een gulden brug.
  • Als Umgangsregel dies sei dein Ziel:
    Der Freunde tausend seien dir zu wenig
    Und ein Feind schon sei dir zu viel.
    Jüdisch
  • Als unsere Liebe stark war, schliefen wir auf der Breite eines Schwertes, nun da sie schwach ist, genügt uns ein Bett nicht, das sechzig Ellen misst.
    Hebräisch
  • Als unsere selige Kuh noch lebte, sagte einmal eine Frau in Göttingen.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1779 - 1783
  • Als unseres Lebens Mitte ich erklommen,
    Befand ich mich in einem dunklen Wald,
    Da ich vom rechten Wege abgekommen.
    Dante Alighieri (1265-1321), Die Göttliche Komödie
  • Als Unwert ist ein Mühl, die nicht umgehet, und ein backofen, der nicht heiss ist; so vnwerth ist auch ein land, das nicht erbawet ist, noch volck hat.
  • Als uws buurmans huis brandt, is 't tijd uit te zien.
  • Als Vater starb, vergess nicht seinen Freund.
  • Als verheirateter Mann versinkst du in bodenlose Lächerlichkeit ... Bist du verheiratet, so wirst du ein Trottel, du feilschst um Mitgiften, du sprichst über öffentliche und religiöse Moral, du findest die jungen Leute unsittlich und gefährlich; kurzum, du wirst zu einem gesellschaftlichen Philister.
    Honoré de Balzac (1799-1850), Der Ehevertrag
  • Als Volksregiment schaltete, gab es keine persönliche Würde, nur Würde der Stelle.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Riemer, 1803/14
  • Als Vorgesetzter verlange ich Respekt, sagte der Kutscher.
    en] Have you no respects for your betters? as the jockey said to the favorite when it threw him.
  • Als Wächter gegen Diebe stelle Diebe an.
  • Als waimerischer Hofboëte, erschaint am kreeßten unser Keethe.
    August Wilhelm Schlegel (1767-1845), Landschaftliche Anpreisung
  • Als wär's ein Stück von mir.
    geflügeltes Wort
  • Als wäre sie eins der Wasserräder von Dschise; ihre Backenzähne fielen aus und hundert Ochsen waren von ihr zu Grunde gegangen.
    info] Spott auf alte Weiber. Backenzähne und Zähne an einem Wasserrade wird in Arabien durch ein Wort bezeichnet. Wenn Zähne an einem Wasserrade fehlen, so müssen sich die Ochsen, welche sie treiben, überarbeiten und richten sich zu Grunde. Was bei den Griechen die Bootier waren, das sind bei den Aegyptern die Einwohner von Dschise.
  • Als was einer geboren, als das wird er sterben.
    Litauen
  • Als wenig wir gleich sehen, so wenig sind wir gleich gesinnt.
  • Als wenn das Leben im Lesen bestünde und als wenn eine reine durchgreifende Tätigkeit nicht ohne die Quängeleien der durcheinander schwirrenden Zeitschreiberei irgend nur denkbar wäre.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an K. M. v. Sternberg, 29.6. 1829
  • Als wenn der König sein Vetter wäre.
    nl] Je kunt wel denken, dat de koning je oom is.
  • Als wenn die Außenwelt dem, der Augen hat, nicht überall die geheimsten Gesetze täglich und nächtlich offenbarte! In dieser Konsequenz des unendlich Mannigfaltigen sehe ich Gottes Handschrift am allerdeutlichsten.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Schriften zur Literatur - F. H. Jacobis auserlesener Briefwechsel
  • Als wenn die Katze keine Milch möchte!
    nl] Ei lieve, mag de kat geene zoete melk.
  • Als wenn dieser Welt noch aus einem andern Grunde Frist gegeben würde, als damit die vorher festgesetzte Zahl von Heiligen voll würde! Je schneller sie aber voll wird, um so weniger braucht das Ende der Welt hinausgeschoben zu werden.
    Augustinus (354-430), De bono coniugali 23
  • Als wenn ers im Verding zu tun hätte.
    info] So eilig.
  • Als wenn es auf der Goldwaage gewogen wäre.
    nl] Het is, als of het in een goudschaaltje gewogen is.
  • Als wenn ich auf den Maskenball käme
    Und gleich die Larve vom Angesicht nähme.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Sprichwörtlich
  • Als wenn ich die Wohlfahrt des anderen befördern könnte, ohne dass sie auf mich inundierte, keineswegs mit meinem Verlust, mit meiner Aufopferung, welche nicht immer dazu erfordert wird und welches nur in gewissen Fällen geschehen kann.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Riemer, 3.2.1807
  • Als wenn nicht alle Wissenschaft in ihrem Ursprunge partiell und einseitig sein müßte! Das Buchstabieren und Syllabieren ist noch nicht das Lesen, noch weniger Genuss und Anwendung des Gelesenen; es führt doch aber dazu.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Riemer, 6.11.1806
  • Als wenn ohne Motive etwas geschehen könnte, und als wenn diese Motive außerhalb des handelnden Wesens liegen könnten und nicht vielmehr im Innersten desselben.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Riemer, 3.2.1807
  • Als wenn sich jemand ohne Selbstgefühl und Selbstgefälligkeit anderen mitteilen möchte und könnte!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Dichtung und Wahrheit III,11
  • Als wie der Mensch, so ist sein Gott, so ist sein Glaube,
    Aus geistigem Äther bald, und bald aus Erdenstaube.
    Friedrich Rückert (1788-1866), Weisheit der Brahmanen
  • Als wir ankamen, war der Markt in vollem Gange.
    Quand nous arrivâmes, le marché battait son plein.
  • Als wir auf die Welt kamen, fanden wir keinen Berg von Gold, und wenn wir aus der Welt gehen, werden wir auch keinen mitnehmen.
  • Als wir beschlossen, mit Särgen zu handeln, beschlossen die Menschen nicht zu sterben.
  • Als wir kein Wort sagten, dachte er, er könne alles tun, was er mochte.
  • Als zehn sie geschändet hatten, schrie sie nach den Wächtern.
    Ägypten
  • Als zum erstenmal das Wort 'Friede' ausgesprochen wurde, entstand auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Laßt uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!
    Karl Kraus (1874-1936), Aphorismen. Nachts
  • Als Zweck unseres Daseins ist in der Tat nichts anderes anzugeben als die Erkenntnis, dass wir besser nicht da wären.
    Arthur Schopenhauer (1788-1860), Welt als Wille u. Vorstellung
  • Als Zyniker bezeichnen wir Menschen, die laut sagen, was wir denken.
  • Alsa den sa thi rediena in nima sa reke hi alsa den ut.
  • Alsbald du geboren bist, so bistu alt genug zu sterben.
  • Alsbald ein Mann gewint groß Gut, verkert sich an ihm Sinn und Mut.
  • ARMUT
  • Alsbald einen armut anstösst, eilends jn jederman verlöst.
    Lat.:] Pauper uitatur, miser et uilis reputatur. (Loci comm., 158.)
  • Alsbald Petrus gen hofe kam, wart er ein schalck draus.
    info] Es ist sehr schwer, an Höfen ein guter Mensch zu sein.
    bm] Jak se Petr ke dvoru dostal, lotr se z nĕho udĕlal.
    dk] Der Petrus kom til hove, blev han en skalk.
  • Alsbald wir werden geboren, so sind wir schon verloren.
    zit] Die größte Sünd' ist das Geborensein.
    Pedro Calderón de la Barca (1600-1681), Das Leben ein Traum
  • Alse de Mund ys, so ys ock der Sallath, sprickt der Esel, alse he disteln freth.
  • ALSEN
  • Alsen hat so lange Geld, als Wasser im Haff ist. - Frischbier, I, 39.
  • Also a name a type of footwear worn after removing ski boots.
  • Also aus Bremen?
    info] Das bekannte Sprichwort Beethovens, das er, besonders in einem ihm eigenen Zustande des Insichselbstverlorenseins gebrauchte. In gewissen Momenten schien sich sein Geist in die geheimsten Werkstätten zurückgezogen zu haben, um Neues zu schaffen.
  • Also besitzen Selbstgenügen und Macht ein und dasselbe Wesen.
    Boethius (480-524), Trost der Philosophie
  • Also besteht die Sünde nicht darin, die Frau eines anderen zu begehren oder mit ihr zu schlafen, sondern vielmehr in der Einwilligung dieses Begehrens oder dieses Tuns.
    Petrus Abaelardus (1079-1142), Ethica
  • Also bestimmt die Gestalt die Lebensweise des Tieres,
    Und die Weise, zu leben, sie wirkt auf alle Gestalten
    Mächtig zurück.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Gott und Welt - Metamorphose der Tiere
  • Also bricht und nimmt, ein auch der Feinde Herzen, so willens sind, einem Böses zu tun, Holdseligkeit, Freundlichkeit und Mildigkeit.
    Martin Luther (1483-1546), Tischreden
  • Also die Egoisten loben den Unegoistischen, weil er so dumm ist, ihren Vorteil seinem Vorteile vorauszustellen; weil er so handelt, wie sie nicht handeln würden, - eben zu ihren Gunsten.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900), Nachlaß (Unschuld des Werdens)
  • BEGEHREN
  • Also du begehrest de Kindelin, alse nimm di en Frurlin. (Holst.)
  • Also fahet man die meuss.
    de] Also fängt man die Mäuse.
  • Also führten auch hier mit unbesonnener Sorgfalt
    schlechte Dinge sie fort, die Ochsen und Pferde beschwerend:
    Alte Bretter und Fässer, den Gänsestall und den Käfig.
    Auch so keuchten die Weiber und Kinder, mit Bündeln sich schleppend,
    unter Körben und Butten voll Sachen keines Gebrauches;
    denn es verläßt der Mensch so ungern das Letzte der Habe.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • Also gehet der hymmel (Himmel) um, also regieren die Planeten.
    info] Wird gesagt, wenn jemand sich einen guten Bissen zueignen will, der an der Stelle eines anderen in der Schüssel liegt. Das Sprichwort soll dadurch entstanden sein, dass ein Schalk sich etwas in der Schüssel hat zueignen wollen, was nicht vor ihm lag und er die Schüssel mit den Worten herumgedreht: z] Also gehet der Himmel um'; ein anderer aber, den es verdrossen, die Schüssel genommen und ihm mit den Worten z] und also regieren die Planeten' über den Kopf gestürzt habe, weil man früher meinte, wenn es regnete und schloßte (hagelte), die Planeten schlügen sich.
  • Also gehets in der Welt, wer da leit, der leit; wer da reit, der reit.
  • Also geht es allen, die nach Gewinn geizen, dass ihr Geiz ihnen das Leben nimmt.
    AT, Sprüche 1,19
  • Also geht es in der Welt, Der eine steigt, der andre fällt.
  • Also geht es in der Welt, ich hab' den Säckel und du hast 's Geld.
    la] Praeterit ista dies, nescitur origo secundi, an labor, an requies; sic transit gloria mundi.
  • Also geht es in der Welt: der eine steigt, der andre fällt.
    en] The world is a ladder for some to go up and some down.
    fr] Le monde est rond: qui ne sait nager va au fond.
    it] A questo mondo chi mota e chi va a fondo.
    la] Omnia vertuntur.
    es] Este mundo es un golfo redondo: quien no sabe nadar se va al fondo.
  • Also gibt es keine menschliche Natur, da es keinen Gott gibt, um ihn zu entwerfen? der Mensch ist nicht anderes als wozu er sich macht.
    Jean-Paul Sartre (1905-1980), französischer Schriftsteller und Philosoph
  • Also hab die menschen holdt, dass du jhre laster meiden solt.
    la] Dilige sic homines, ut eorum crimina uites.
  • Also haben oft die Erben Wassersucht in den Augen und die Geldsucht im Herzen, singen mit dem Maul das Miserere und mit dem Herzen das Lätare.
    Abraham a Santa Clara (Johann Ulrich Megerle) (1644-1709), österreichischer Kanzelredner und Volksschriftsteller
  • Also hat Gott die Welt geliebt und der Pfaff seinen Hausknecht, und der hieß Marie.
    Ostpreußen
  • Also hat Gott die Welt geliebt und der Pfaff' seine Köchin.
  • Also hat Gott die Welt geliebt, und der Pfaff seine Köchin.
  • Also hat Gott die Welt geliebt, und dr Bfarrer sain Housgnäacht, und där hott Marie ghoißa.
  • Also indignieren die Menschen mich dann und wann wohl, aber die Sachen finden mich immer entschlossen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Riemer, 6.6.1807
  • Also ist der Kritiker gleichsam ein Pilger aus dem breiten Publikum ins Land der Kunst. Er stellt die Verbindung zwischen Künstler und Masse her.
    Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski (1875-1933), Gedanken über die Kritik
  • Also ist der Poet wahrhaftig ein Dieb des Feuers. Er ist beladen mit der ganzen Menschheit, sogar mit den Tieren. Er muss, was er erdichtend entdeckt, fühlbar machen, tastbar, hörbar ...
    Arthur Rimbaud (1854-1891), an Paul Demeny, 15. 5. 1871
  • Also ist die unvermeidliche Folge der erklärten Gesetzlosigkeit im Denken einer Befreiung von den Einschränkungen durch die Vernunft diese: dass Freiheit zu denken zuletzt dadurch eingebüßt wird und, weil nicht etwa Unglück, sondern wahrer Übermut daran schuld ist, ist, im eigentlichsten Sinne des Wortes verscherzt wird.
    Immanuel Kant (1724-1804), Was heißt sich im Denken orientieren
  • Also ist mein Geschenk zum Teufel? Wie gewonnen, so zerronnen!
    Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), Die Juden
  • Also ist nichts besser, als geradewegs vom Bette zu Tisch zu gehen.
    Petronius (14-66), Satyricon
  • Also ists in der welt ein sach, diser hat glück, der vngemach.
    la] Non est aequalis sors omnibus et generalis.
  • Also juckt man die Sau.
    info] Man kraut sie mit der einen Hand und mit der andern schlägt man sie tot.
  • Also kam nicht die Katze an den Speck.
    mhd] Also en quam nicht de katte up dat spek.
    la] Non pernam catus est, ut taxet mordicus ipsam.
  • Also kann man einigermaßen sagen, dass der Mann ein Werk der Natur ist und das Weib ein Werk Gottes, darum ist das Weib oft geschickter als der Mann, die göttlichen Geheimnisse zu verstehen.
    Agrippa von Nettesheim (1486-1535), Von dem Vorzug des weiblichen vor dem männlichen Geschlecht
  • Also kein fürtreffliches Weib mehr zu vögeln, sondern lauter Canaillen. Es ist übrigens viel wahres hier: Wer kann ein Weib vögeln, das er äußerst hochschätzt? Wie will er's anfangen? In Nacht und Nebel und Rausch! Gut, dann am Tage? Ist da nicht alle Hochachtung zum Teufel? Deswegen bekommen die gelehrten Weiber auch keine Männer. Unterdessen kann doch beides zusammen sein, ein Weib kann viel Reize zum Vögeln haben und viel Reize für den Geist, und tierische und geistige Liebe kann nebeneinander gar wohl bestehen, man ist ja kein abgeschiedner Geist, solange man im Körper ist. Für die Ehe bin ich auch nicht: Wie kann ich ein Weib mehr vögeln, das keinen Reiz mehr für mich hat?
    Wilhelm Heinse (1746-1803), Aphorismen
  • Also kommt keine Tätigkeit, die sich auf die Staatsverwaltung bezieht, der Frau zu, weil sie Frau ist, dem Manne zu, weil er Mann ist, Freund. Die Anlagen sind unter die beiden menschlichen Geschlechter gleichmäßig verteilt; dem Weibe sind seiner Natur nach sämtliche Berufe zugänglich, ebenso aber auch dem Manne. Jedoch ist das Weib überall schwächer als der Mann.
    Platon (428-347 v. Chr.), Staat
  • Also kommt, wie bei der künstlerischen, so bei der naturwissenschaftlichen, auch bei der mathematischen Behandlung alles an auf das Grundwahre, dessen Entwicklung sich nicht so leicht in der Spekulation als in der Praxis zeigt, denn diese ist der Prüfstein des vom Geist Empfangenen, des von dem innern Sinn für wahr Gehaltenen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Schriften zur Literatur - Naturphilosophie
  • Also lang hat er gehandelt, bis er hot sich ausgehandelt.
    Jüdisch-deutsch, Warschau
    info] Von einem heruntergekommenen Kaufmann.
  • Also langhe et men witbroot dat ment brune beghordt.
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