DICTUM

Am

  • Amour vainc tout et argent fait tout.
  • Amour vainc tout mon/sauf coeur de félon.
  • Amour vainc tout, et argent peut tout.
    pt] Enquanto não faltar dinheiro o amor perdura.
  • Amour vainc tout, fors que coeur de félon.
  • Amour vainct tout et argent fait tout.
    pt] O amor tudo vence.
  • Amour vaint tont que cueur villain.
  • Amour veut celer ses joyaux.
  • Amour volage aulx amans couste chier.
  • Amour, amour, quand tu nous tiens
    On peut bien dire : Adieu prudence.
    Jean de La Fontaine, 1621-1685
  • Amour, argent, toux et fumée en secret ne font demeurée.
  • Amour, faim, fumée, toux, argent ne peuvent se cacher longtemps.
  • Amour, folie aimable ; ambition, sottise sérieuse.
    Sébastien Chamfort, 741-1794
  • Amour, peines et argent ne peuvent rester secrets.
  • Amour, toux, et fumée, en secret ne font demeurée.
  • Amour, toux, fumée et argent ne se peuvent cacher longtemps(/longuement).
    pt] Tosse, amor, fogo e dor ninguém esconde.
  • Amourettes de janvier, pour Pâques mariage, pour Noël langes.
  • Amoureux comme chien du fouet.
  • Amoureux comme un églantier.
  • Amoureux d'hiver, qui aime pour le fourrage.
  • Amoureux d'une chèvre coiffée.
  • Amoureux d'une chienne coiffée.
  • Amoureux de Bretagne, ses chausses tirent le bas.
  • Amoureux des onze mille vierges.
  • Amoureux est celui qui, en courant dans la neige, n'y laisse pas la trace de ses pas.
  • Amoureux timide n'a jamais belle amie.
  • Amours de besaces qui ne pendent que d'un coste.
  • Amours de bru et de gendre sont lessives sans cendres.
  • Amours finissent par cousteaux.
  • Amours nouvelles oublient les vieilles.
  • Amours vaint tout que cueur villain
  • Amours, peines et argent ne peuvent rester cachés.
  • Amove a me plagas tuas.
  • AMPEL
  • Ampel und Docht verschlucken viel Öl und werden doch nicht feist davon.
  • Ampère steht freilich in seiner Bildung so hoch, dass die nationalen Vorurteile, Apprehensionen und Borniertheiten vieler seiner Landsleute weit hinter ihm liegen und er seinem Geiste nach weit mehr ein Weltbürger ist als ein Bürger von Paris.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), zu Eckermann, 4. Mai 1827
  • Amphora coepit institui: currente rota cur urceus exit?
    Horácio, Ars Poetica
  • Amphora quae saepius petit fontem valde periclitatur.
  • Amphora sub veste nunquam portatur honeste.
  • Ampla domus dedecori domino saepe fit.
  • Amplector (teneo) te, Africa.
  • Amplior et liberior per me Brasilia.
  • Amplius iuvat virtus quam multitudo.
  • Amplius rem communem quam propriam curaveris.
  • Ampne potest riuus potius fieri domitinus.
  • Ämptken gifft Käppken (Amtskappe).
  • Amptleut und Pfleger, Förster und Heger, Kastner und Schösser, bawen Häusser und Schlösser, haben kleinen lohn, werden reich davon. Nun zeug mir an, wie das sein kann. Ihr griff, die weiss nicht iederman, sie schreiben ein X vor ein U, so kommen sie mit der Rechnung zu.
  • Ampullas loqui (sive: proicere).
    de] Schwulst reden
  • Ams, amma, amma, bellen alle Hunde.
    Litauen
  • AMSTERDAM
  • Amsterdam ist die Perle aller Städte.
    info] Als solche galt es früher, wie als Sitz und Sammelplatz des Reichthums. (Beiche, 226b.)
  • AMSTERDAM
  • Amsterdam, du grote Stadt, büst gebaut up Palen; wenn du nun ins umme fallst, wel sall dat bitalen. - Kern, 3.
    info] Nicht allein in Amsterdam, sondern in ganz Holland ruhen beinahe alle Häuser auf Rosten. An und für sich ist indess die Befürchtung des Umfallens eine kindische Vorstellung. Dennoch gab im vorigen Jahrhundert eine Erscheinung einigen Grund zu dieser Befürchtung. Um das Jahr 1730 fanden sich nämlich plötzlich Würmer ein, wahrscheinlich mit Schiffen aus Indien gekommen, welche in kurzer Zeit die Wände der Schiffe und die Pfähle an den Dämmen durchbohrten und unbrauchbar machten. Die Besorgniss war gross, da man kein Vertilgungsmittel kannte. Man fürchtete, sie würden die Pfähle angreifen, worauf Amsterdam ruht. Sie verloren sich indess nach einigen Jahren infolge eines strengen Winters wieder.
  • AMSTERDAM
  • Amsterdam, haaste Geld, ik hewwe Ware, sagte de Besenbinner. (Westf.)
  • AMSTERDAM
  • Amsterdamer Ränder (Giljones).
    Jüdisch-deutsch, Warschau
    info] Es ist hier der Bücherrand gemeint. Die Amsterdamer Ausgaben des Talmud sind von den Juden ihrer schönen Ausstattung und breiten Ränder wegen sehr gesucht und gut bezahlt. Es wird daher mit diesem Ausdruck ein Mensch (oder eine Sache) bezeichnet, dessen (deren) innerer Gehalt hinter seiner (ihrer) schönen äußern Form zurücksteht.
  • AMSTERDAM
  • Amsterdamken, as ik dir noch ênmol so guamm, sullt du nêt völ behollen, sä de Feling, do harr he de 30 Gülden mitbrocht. - Kern, 1, 4.
    info] Der Westfälinger (s. Feling) war auf seinem Hausirhandel bis Amsterdam gekommen, wo er für 30 Gulden seine Ware abgesetzt hatte; er fürchtete, wenn er noch einmal so viel Ware hinbringe, dass die Zahlungsmittel der Stadt erschöpft werden würden.
  • AMT
  • Amt adelt niemand.
    Rechtssprichwort
    info] Nicht der Amtsbesitz führt zum Adel, sondern der Adel besitzt die Ämter. Die Rechte und Ämter, die der Adel besaß, erwarben sie durch den Geburtsstand, es waren Folgen, nicht Ursachen des Adels. - Graf, 33, 63.
    info] Die Rechte und Ämter, die der Adel besass, erwarben sie durch den Geburtsstand; es waren Folgen, nicht Ursachen des Adels. - Das ampt bleibt gut, obschon die Person böss ist. (Henisch, 68, 32.)
    Mhd.: Darumme ne edelt nemere en ambacht. (Homeyer, III, 29, 1.)
  • AMT
  • Amt bringt Ehre, aber die Tugend nicht immer Amt.
    Dän.: Som ved amt erlangen ere, sau bör amt erlanges ved dyd. (Prov. dan., 146.)
  • AMT
  • Amt bringt Käppchen.
  • AMT
  • Amt bringt Sammt.
    info] Manchmal aber auch kaum so viel, um grobes Tuch zu kaufen und zu bezahlen.
  • AMT
  • Amt gibt Kappen, (mit dem spätern Zusatz:) sind's nicht Kappen, so sind's doch Lappen. - Erklärung, 21.
    info] Der Ursprung dieses Sprichworts fällt nach den Berichten Grunar's in seiner »Preussischen Chronik« in die Zeit des Hochmeisters Heinrich von Richtenberg, der von 1470-77, obwol in grosser Armuth, regierte, da Preussen sich nach dem verderblichen dreizehnjährigen Kriege noch nicht erholt hatte. Diese Dürftigkeit drückte auch die Ordensbrüder; und oft war nicht einmal so viel Geld in der Kasse, dass ihnen die nöthigen Kleider angeschafft werden konnten. Einer darunter, Matthias von Beybelen, bat den Hochmeister zu wiederholten malen um ein neues Kleid, zeigte ihm die zer rissenen Lappen, erhielt aber immer schlechten Trost. Auf fortgesetztes anhaltendes Bitten gab ihm endlich der Hochmeister das Amt, die Zinskäse von den Schäfern einzunehmen, wobei er bald so viel erwarb, dass er sich ein neues Kleid anschaffen konnte. Als sich nun viele über die schleunige Verbesserung seiner Umstände wunderten und ihn darum befragten, pflegte er zu antworten: Amt gibt Kappen. Diese Antwort wurde zum Sprichwort, auch bald ausserhalb Preussens, und wird gebraucht von denen, welche bei geringer Besoldung sich Nebenzugänge zu verschaffen wissen. Später wurde der obige Zusatz, die Neigung des Sprichworts zum Reime zu befriedigen, theils den Sinn zu beschränken, hinzugefügt. (Pisansky, 1760.) Eine andere Herleitung s. unter Aemtchen.
    Holl.: Het ambt geeft kappen. (Harrebomée, I, 14.)
  • AMT
  • Amt hat Würde, aber die Würde nicht stets das Amt.
    Dän.: Som ambt besidder vaerdighed, burde vaerdighed besidder ambt. (Prov. dan., 65.)
  • AMT
  • Amt lehrt den Mann.
  • AMT
  • Amt macht verdammt.
    info] Wenn es schlecht verwaltet wird.
  • AMT
  • Amt ohne Sold ist ein Schlüssel zu der Untertanen Gold.
  • AMT
  • Amt ohne Sold macht Diebe.
    Dän.: Bestilling uden lön giver tyve. (Prov. dan., 886.)
  • AMT
  • Amt ohne Verstand gilt wenig im Land.
    Lat.: Est decor obtusus cui nullus competit vsus. (Reuterdahl, 269.)
    Schwed.: Lithin makth aer vm then hedher aenghin dygdh fölgher. (Reuterdahl, 269.)
  • AMT
  • Amt und Können sind nicht zur Last.
    ee] Ammet ja oskus pole kuormaks.
  • AMT
  • Amt und Person soll man unterscheiden wohl.
  • AMT
  • Amt und Werk zeigen an, was der Mann kann. - Gruter.
    Frz.: L'office et la somme, monstreront quel soit l'homme.
  • AMT
  • Amt und Würde gibt eine scheinbare Überlegenheit, welche selten von der persönlichen begleitet wird: Denn das Schicksal pflegt sich an der Höhe des Amtes durch die Geringfügigkeit der Verdienste zu rächen.
    Baltasar Gracián (1601-1658), Handorakel und Kunst der Weltklugheit
  • AMT
  • Amt wird keinem zur Eh' gegeben, drum soll man's brauchen, weil man's hat.
  • AMT
  • Ämtchen bringen Käppchen,
    Ämtchen bringen Läppchen,
    Reißen oft die Kappen
    Und das Kleid in Lappen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Zahme Xenien VIII
  • ÄMTCHEN
  • Ämtchen bringt Käppchen. - Körte, 153; Pistor., II, 58; Erklärung, 21; Friedrich, Satir. Feldzüge, I, 149.
    info] Schon im wörtlichen Sinne wahr; die gemeinen Mönche tragen blosse Kapuzen, Bischöfe Mützen, Aebte »Käppchen«, Cardinäle Hüte, der Papst eine dreifache Krone u.s.w. Als Sprichwort will es sagen, dass jeder Dienst, jedes auch noch so kleine Amt Vortheile abwirft, und dem, der es bekleidet, per fas oder nefas, sein Unterkommen gewährt. »Werde ein Amtmann; so hast du keine Sorgen«, sagte der Hofnarr fröhlich zum König August, als dieser einst über Sorgen klagte. Die Entstehung des obigen Sprichworts wird so erzählt: Klaus von Ranstät, gewöhnlich Klaus Narr genannt, wollte von seinem Herrn, dem Kurfürsten Ernst von Sachsen, ein Amt haben. Dieser vertraute ihm endlich die Aufsicht über die Speckgewölbe an und gab ihm den Titel Speckmeister. Die Speckseiten wurden ihm zugezählt und er musste Rechnung darüber führen. Dennoch gelang es ihm, seinen Herrn zu betrügen. Er liess sich bei einem Schmiede lange, schmale, dünne und zweischneidige Messerchen machen. Mit diesen Instrumenten und einem Kohlenbecken versehen, ging er des Nachts in sein Specklager, machte die Messerchen eins nach dem andern glühend, fuhr damit in die Speckseiten, deren jede einiges Fett fahren lassen musste, das er in einem Gefäss auffing. Wenn er eine Menge gesammelt hatte, verkaufte er es. Nach einiger Zeit erschien er mit einer rothen Kappe, wie man sie damals bei Hofe trug, statt der gewöhnlichen Narrenkappe. Als der Kurfürst den Klaus fragte, woher er die Kappe habe, erwiderte er immer nur die geheimnissvollen Worte: »Aemtchen bringt Käppchen.« Bei Untersuchung der ihm übergebenen Speckvorräthe fand man der Zahl nach alles richtig; aber er selbst gestand nachher seinem Gebieter, dass mehrere der dort hängenden Speckseiten nichts seien, als die äussere Hülle derselben, indem er es gemacht habe, wie alle andern Beamten, die das Fett des Landes sich selbst zueigneten und ihrem Gebieter die leeren Hülsen liessen. Etwas davon abweichend erzählt Agricola in seinen Sprichwörtern (Nr. 290) den Ursprung desselben, umständlicher Kaspar Henneberger in der »Preussischen Chronik« (S. 479) und aus ihr Gregor Richter in seinem »Axiom. polit.«, S. 805. (Vgl. auch Bragur, von Gräter, Bd. 6, Abth. 2.) (S. Amt.)
    Frz.: Il n'y a point d'emploi sans bénéfice. - On ne peut manier le beurre, qu'on ne s'engraisse les doigts.
    Lat.: Quodlibet officium lucri pinguedine crassum.
  • AMT
  • Ämtchen bringt Käppchen.
    info] Mönche tragen Kapuzen, Bischöfe Mützen, Äbte 'Käppchen', Kardinäle Hüte, der Papst eine dreifache Krone. Jedes kleine Amt wirft Vorteile ab.
    ndt] Alle Ämter gevt Kappen.
    ndt] Empter geben Kappen.
    nl] Het ambt geeft kappen.
    fr] Il n'y a point d'emploi sans bénéfice.
    fr] On ne peut manier le beurre, qu'on ne s'engraisse les doigts.
    la] Quodlibet officium lucri pinguedine crassum.
  • AMT
  • Ämter geben Töpfe, aber keine Köpfe.
    info] Die sollen sie auch nicht geben, weil man diese voraussetzen muss.
    Frz.: Point de bénéfice sans charges.
  • AMT
  • Ämter geben Würde und Bürde.
    Lat.: Capere (Tradere) provinciam. (Plato.) (Erasm., 210.)
  • AMT
  • Ämter kommen oben, die Eheleute werden unten zusammengeschoben.
    Holl.: Brui loften en officiën worden van den hemel toegeschikt. (Harrebomée, II, 132b.)
  • AMT
  • Ämter machen wohl dicke Bäuche, aber keine vollen Köpfe.
  • AMT
  • Ämter sind Brunnen.
    info] Viele aber sind blos periodische, die nur zu gewissen Zeiten Wasser haben.
    Dän.: Bestilling erne (em beder) ere guds, dog personnerne ere tis dievelens. (Prov. dan., 67.)
  • AMT
  • Ämter sind Gottes, die Amtleute des Teufels.
  • AMT
  • Ämter soll man scheiden von der Person.
    Martin Luther, Tischreden
  • AMT
  • Ämter und Ehren stehen ihm an, wie dem Ochsen ein Sattel und dem Esel eine Bischofsmütze.
  • AMT
  • Ämter und Posten hängen nicht am Baum, aber am Schiebkarren. - Schamelius, 1.
    info] Wer ein Amt haben will, muss einflussreiche Gönner (tüchtige Schiebkarren, s.d.) haben.
    Holl.: Ambten en posten hangen niet aan den boom, maar wel aan den kruiwagen. (Harrebomée, I, 14.)
  • AMT
  • Ämter und Zünfte müssen so rein sein, als wenn sie von den Tauben gelesen wären. - Eisenhart, II, 2, 10; Pistor., VIII, 66; Kirchhofer, 4.
    info] Ämter und Zünfte sind hier gleichbedeutend. Es will sagen, dass dem, welcher in eine Zunft oder Gilde aufgenommen zu werden verlangt, weder in Ansehung seiner Geburt, noch seines Lebenswandels etwas entgegenstehen müsse, was denselben der Gesellschaft anderer ehrbarer Zunftgenossen unwürdig mache. Den Gedanken: Wer zu einem Amte gekommen ist, muss es nach Ehre und Würde desselben führen, drückten die Griechen in dem Sprichwort aus: Wer nach Sparta gekommen ist, schmücke es! (Spartam nactus est, hanc orna. Erasm., 840.)
  • AMT
  • Ämter wären schon gut, wenn nur die Rechenschaft (das Rechnunglegen) nicht wäre. - Pistor., II, 26.
  • AMT
  • Ämter, die besten, darben, tragen Stroh statt Garben.
  • AMT
  • Ämter, wobei die darben, die sie verwalten, sind Diebesanstalten.
  • Ämterlaufbahn
    la] Cursus honorum.
  • ÄMTLEIN
  • Ämtle - Schlämple.
    info] Schlamp bezeichnet sowol nachlässiges Thun, als zufälligen oder herbeigeführten Nebengewinn.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute geben dem Herrn ein Ei.
    Und nehmen den Untertanen (o. Bauern) zwei.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute haben die Schlüssel zu der Bauern Gelde.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute hüten wie der Fuchs die Gänschen, und richten wie der Wolf über die Schafe.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute kommen eher in Gefahr als ein Schiffmann.
    info] Der Unterthanen Beschwerden sind gegen sie, können ihnen indessen da, wo man die vortreffliche Erfindung der Competenzconflicte zur Anwendung gebracht hat, wenig schaden.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute machen ein Loch auf und stopfen das andere zu.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute müssen klug sein.
    info] Als der Landgraf Wilhelm zu Hessen einen Edelmann fragte, wann er anfangen wolle, witzig zu werden, so antwortete er: »Gebt mir ein Amt, so werd' ich auch klug sein; in meinem jetzigen Stande brauche ich's nicht.«
  • AMTLEUTE
  • Amtleute müssen manche Pille verschlucken.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute nehmen die Leilaken (Inletten) von einem Bette und decken sie aufs andere.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute nehmen von den Füßen und decken (schmücken) damit den Kopf.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute nehmen von einem Altar und schmücken damit den anderen.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute schneiden das beste Stück vom Tuch; Gott geb', dass dem Herrn zu einem Rock übrig bleibt.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute sollen die Bauern hegen und nicht fegen,
    sich ihrer erbarmen und sie nicht verarmen,
    in Not erfreuen, nicht mit Strafe bedräuen,
    ihre Arbeit ehren und nicht beschweren.
  • AMTLEUTE
  • Amtleute und Pfleger, Förster und Häger, Schaffner und Jäger, Schösser und Procurator, Verwalter und Curator haben nicht grossen Lohn, werden gleichwol reich davon.
    info] Wie mag das wol zugehen?
    info] Eine andere Lesart lautet: Amptleut und Pfleger, Förster und Heger, Kastner und Schösser, bawen Häusser und Schlösser, haben kleinen lohn, werden reich davon. Nun zeug mir an, wie das sein kann. Ihr griff, die weiss nicht iederman; sie schreiben ein X vor ein U, so kommen sie mit der Rechnung zu. (Monatsblätter, V, 160, 27.)
  • AMTLEUTE
  • Amtleute und Schösser bauen schöne Schlösser.
    »Amtleute und Schösser (Zoll- und Steuerheber) bauen grosse Häuser und Schlösser, und kriegen doch wenig Sold, sind nicht treu noch hold; die Rechnung kann nicht fehlen, die Diebe müssen stehlen.« (Vgl. Preussischer Hausfreund, Berlin 1810, Nr. 1284, S. 370.)
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