DICTUM

An

  • ARSCH
  • An 'n groten As gehört 'ne grote Bückse. (Iserlohn.) - Woeste, 66, 25.
  • An 'n irsten April schickt man de Narren wohen man will, un de Kinner nach de Apteik, dat sei Müggenfett, Puckelblau oder Krewtblaut halen.
  • An 'n Mund vull Aeten sitt väl Ehre.
    Bremen
  • An (seidenem) Faden hängen
    la] pendere filo
  • An about-face.
  • An abstraction is one thing that represents several real things equally well.
    Edsger W. Dijkstra
  • An accident waiting to happen.
  • ACCUSATION
  • An accuser may not act as a defender.
    Hisda Talmud: Rosh Hashana, 26a.
  • An ace/a person's ace in the hole.
  • An Achilles heel.
  • An acquired taste.
  • An act of faith.
  • An act of God.
  • An act of war.
  • ACTORS
  • An actor can remember his briefest notice well into senescence and long after he has forgotten his phone number and where he lives.
    JEAN KERR
  • ADMINISTRATION
  • An administration, like a machine, does not create. It carries on.
    SAINT-EXUPÉRY
  • ADVANTAGE
  • An advantage over kinsmen is the worst kind of disadvantage.
    Apocrypha 11 Macc., 5.6.
  • ADVENTURE
  • An adventure is only an inconvenience rightly considered. An inconvenience is only an adventure wrongly considered.
    G. K. CHESTERTON
  • AEGIDIUS
  • An Aegidius man säen muss. (Masuren.) - Boebel, 43.
    Poln.: Jelzi, si ac wygelziij.
  • An Agathe (10. 1.) Sonnenschein bringt viel Korn und Wein.
  • AGE
  • An age that melts in unperceived decay,
    And glides in modest innocence away.
    DR. S. JOHNSON: Vanity of Human Wishes
  • An agreeable manner may set off handsome features, but can never alter plain ones.
    Jane Austen
  • Än äht versöfn seng.
    Siebenbürgen-Sachsen
    info] In etwas ersoffen sein, tief darin stecken.
  • An Ai is an Ai, sad thi Pruwst, man hi greab doch efter at gratst.
    Föhr
    de] Ein Ei ist ein Ei, sagte der Propst, aber er griff doch nach dem größten.
    Man will damit sagen, dass Geistliche wohl die Eitelkeit und Verachtung irdischer Güter predigen, aber da, wo es Gelegenheit zum Zulangen gibt, gerade nicht blöde sind.
  • An aide-mémoire.
  • An aizel derkent men bei di langeh oi'eren, a nar bei der longer tsung.
    en] You can recognize a donkey by his long ears, a fool by his long tongue.
  • AKSCHEN
  • An Akschen (Eigensinniger) fallt in der Blote herein. (Jüd.-deutsch. Warschau.)
    info] Blote = Polota, polnisch = Strassenkoth. Sinn: Das gewöhnliche Los des Eigensinnigen ist, dass er sich beschädigt, zu Nachtheil kommt, den Kürzern zieht.
  • An Aladdin's cave.
  • An albatross around your neck.
  • An albatross round one's neck figurative,.
  • An Albertus Sonne, im Winter wenig Wonne.
  • An Albertus Sonnenschein, tritt ein harter Winter ein.
  • An Alexis send' ich dich;
    Er wird, Rose, dich nun pflegen.
    Christoph August Tiedge (1752-1841), Das Echo oder Alexis und Ida. Die Sendung der Rose (1812). Melodie von Friedrich Heinrich Himmel (1765-1814), (1814)
  • An all time high.
  • An all-out effort.
  • An all-rounder.
  • An all-time low.
  • An alle die über mich lästern: I love to entertain you!
  • An alle Himmel schreib ichs an,
    die diesen Ball umspannen:
    Nicht der Tyrann ist ein schimpflicher Mann,
    aber der Knecht des Tyrannen.
    Christian Morgenstern (1871-1914), Allen Knechtschaffenen
  • An allem ist zu zweifeln.
    info] Wahlspruch von Karl Marx (1818-1883)
    la] De omnibus dubitandum.
  • An allem Mangel, und jedes Ding schwebt zwischen Tür und Angel.
    William Shakespeare (1564-1616), Richard II.
  • An allem Ort und Ende
    Soll der gesegnet sein,
    Den Arbeit seiner Hände
    Ernähret still und fein.
    Daniel Friderici (1584-1638), Ehren-Liedlein (1614), Familiengemälde
  • An allen Ecken und Enden.
  • An allen Gliedern zittern.
    info] Von sehr Furchtsamen.
  • An allen Instrumenten sind die Männer begabt, nur das Instrument der Treue bereitet ihnen Schwierigkeiten.
  • An allen Körpern, die wir lebendig nennen, bemerken wir die Kraft, ihresgleichen hervorzubringen. Wenn wir diese Kraft geteilt gewahr werden, bezeichnen wir sie unter dem Namen der beiden Geschlechter. Diese Kraft ist diejenige, welche alle lebendigen Körper miteinander gemein haben, da sonst ihre Art zu sein sehr verschieden ist.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Aphorismen und Fragmente - Urphänomen
  • An allen Naturwesen, die wir gewahr werden, bemerken wir zuerst, dass sie einen Bezug auf sich selbst haben.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Wahlverwandtschaften I,4
  • An allen orten dieser welt wirdt Gottes macht uns fürgestellt.
    la] Omnis in orbe locus, fert Deitatis opus.
  • An allen Orten ist gut leben.
  • An allen Türen anbossen.
  • An Allerheiligen (1. 11.) feucht,
    Da wird der Winter nicht leicht.
  • An Allerheiligen (1. 11.) geh' in den Wald,
    nimm von der Birke einen Span,
    und da siehst du es ihm gleich an,
    ob der Winter warm ist oder kalt:
    Ist der Span trucken,
    wird ein warmer Winter anrucken,
    aber ist er naß genommen,
    wird ein kalter Winter kommen.
  • An Allerheiligen (1. 11.) sitzt der Winter auf den Zweigen.
  • An Allerheiligen (1. 11.) Sonnenschein,
    Da tritt ein übler Nachsommer ein.
  • An Allerheiligen (1. 11.) Sonnenschein,
    Dann tritt noch Nachsommer ein;
    Doch ein später Altweibersommer tut nicht gut
    Und steht er auch in aller Heiligen Hut.
  • An alles kommt ein Ende außer an Frauenarbeit und und Qual in der Hölle.
  • An alles leget die Natur die leise,
    Doch unabwehrbar starke Hand; sie legt sie
    An eines Kindes liebliches Gebild,
    Wie an die Rosenknospe, und sie schafft
    Sie beide voll und reif zu Mann und Rose,
    So dass du Kind und Knospe nicht mehr kennst!
    Leopold Schefer (1784-1862), Laienbrevier
  • ALLMENDE
  • An Allmende graben, die da frieden. - Graf, 68, 34.
    info] Das Privateigenthum musste von der Allmende nicht bloss durch einen Zaun, sondern auch durch einen neben dem Zaun gezogenen Graben geschieden sein, den der Privatbesitzer ziehen musste. Frieden - die Grenzen so klar stellen, dass kein Streit zwischen Nachbarn entste hen kann.
  • An almone iz a mitsve tsu kitslen.
    en] It's a mitzvah to tickle a widow.
    אַן אַלמנה איז אַ מיצװה צו קיצלען.
  • An alta Hahn und an alta Mann sind um fünf Kreuzer gnue.
    Oberösterreich
    info] Teuer genug bezahlt.
  • An alte Drênl.
    info] Von drehen (kreisen). Eine alte Weibsperson, welche viele Jahre in einem Hause sich geschäftig umherbewegt hat.
  • An alte Hiebe muss man nicht denken.
    info] Alte Hiebe schmerzen aufs neue, wenn man ihrer gedenkt.
  • An alte Scherben sein.
    Oberösterreich
    info] So werden wohl alle gebrechliche Leute in Oberösterreich genannt.
  • An alte' Schuh is alsfort zu flicke'!
    Jüdisch
  • An altem Kessel beschmeisst man sich gern.
  • An altem Kuhfleisch ist viel Kochens.
  • An altem Kuhfleisch kocht man lange (ist lange Kochens).
    info] In schwierigen, verwickelten Angelegenheiten ist lange zu beratschlagen.
  • An alten Flinten, die nicht schießen, fehlt es nicht.
  • An alten häfen (Kesseln) und schälcken ist alls waschen verlorn.
  • An alten Häfen ist alles waschen, purgieren oder arzneien verloren.
  • An alten Häfen und Schälken ist das Waschen verloren.
  • An alten Häusern und alten Weibern ist stets was zu flicken.
  • An alten Hunden ist Chrisam und Tauff verloren.
  • An alten kesseln beromet man sich gern.
  • An alten Kesseln macht man sich rußig.
  • An alten Kesseln ramigt man sich.
  • An alten Kesseln reiben ist keine hohe Kunst und heißt Ramfangen.
  • An alten Schuhen gibt's dauernd was zu flicken.
  • An alten Stiefeln mag der Hund sich abkiefeln.
  • An alten Stiefeln schmiert man sich müde.
  • An alten Töpfen und schälken ist alles waschen verloren.
  • An alten Wölfen und bösen Menschen ist Hopfen und Malz verloren.
  • ALTE (DER)
  • An Alter bricht, ün a Jünger baut, is noch nit gleich. (Jüd.-deutsch. Warschau.)
    info] Dies den Rabbinern entlehnte Sprichwort (vgl. Dukes, 102) preist die Vorzüge des Alters der Jugend gegenüber. Es behauptet, das Einreissen des erfahrenen Alters sei nützlicher als das Aufbauen der leichtsinnigen Jugend.
  • An alter freint iz besser vi a nei'eh tsvai.
    en] One old friend is better than two new ones.
  • An alter Ochs is aa amal a Kaibl gwesn.
  • An alter oder ungewisser schuld nimmt man haberstroh.
  • An Amalie (10. 1.) Sonnenschein,
    Bringt viel Korn und Weizen ein.
  • An ambassador beareth no blame.
  • An ambulance chaser.
  • An amen clerk.
  • An amor dolor sit, an dolor amor sit, utrumque nescio.
  • An an Stich anhäng'n.
    info] Ihm eine beißende Rede geben. Wenn diese gar zu verständlich oder persönlich war, nannte man sie Messnerstich.
  • An analagous process I shall call Churchillian Drift...Whereas quotations with an apothegmatic feel are normally ascribed to Shaw, those with a more grandiose or belligerent tone are, as if by osmosis, credited to Churchill. All humorous remarks obviously made by a female originated, of course, with Dorothy Parker. All quotations in translation, on the other hand, should be attributed to Goethe (with "I think" obligatory).
    Nigel Rees
  • An anbrennts Scheitl brennt besser als an anders.
  • An ander Lüte Kinder und a frönde Hünd het me's Brot verlore.
    Schweiz
  • An anderen enden ist auch gut brodt essen.
  • An anderen enden sind auch leut.
  • An anderen Orten gehen die Hunde auch barfuß.
  • An anderer leute kindern und an frembden hunden hat man das Brot verloren.
    info] Der Hund läuft davon, oder man muss ihn seinem Herrn unentgeltlich wiedergeben. Wird auch auf den Fall angewandt, wenn jemand auf fremden Acker rechtswidrig gebaut hat und dadurch der Ernte verlustig geht.
    nl] Aan vreemde lieden kinderen en vreemde honden is somtijds de kost verloren.
    la] Qui canem alit exterum, huic praeter lorum nil fit reliquum.
    nl] Qui canem alit peregrinum, huic nil reliqui fit, praeter linum.
    se] Fåfäng kost på annars barn och hundar.
  • An andern enden ist auch gut brodt essen.
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