DICTUM

An

  • An etwas herumdoktern.
  • An etwas herumfummeln.
  • An etwas herummurksen.
  • An etwas ist nicht zu denken.
  • An etwas ist nichts zu deuteln.
  • An etwas knabbern.
  • An etwas laborieren.
  • An etwas Schande stirbt man nicht.
    fr] Un peu de honte est bientôt bue.
  • An etwas schwer zu knabbern haben.
  • An etwas vorbeischrammen.
  • An even (or fifty/fifty) chance.
  • An even break.
  • An even part of the whole.
    la] Aliquot.
  • An evening red and a morning grey is a sign of a fair day.
  • An evening red and a morning grey will set the traveller on his way.
    de] de] Der Abend rot, der Morgen grau, bringt das schönste Tagesblau.
  • ACTIONS
  • An event had happened, upon which it is difficult to speak, and impossible to be silent.
    info] Edmund Burke (1729 - 1797), Speeches... in the Trial of Warren Hastings, May 5, 1789
  • An evil bird lays a bad egg.
  • An evil chance seldom comes alone.
  • An evil deed has a witness in the bosom.
  • An evil eye can see no good.
  • An evil eye melts even rocks.
  • An evil eye puts a man into the grave and an animal into the cauldron.
  • An evil man 's blame takes effect as praise.
  • An evil man will spoil a bargain and a good man will clinch one.
  • An Ewjen (armer Mann) in Ohjer (Ohr) hereinzulegen.
    Jüdisch, Warschau
    info] Um einen blutarmen Menschen zu bezeichnen, dessen Habseligkeiten so gering sind, dass sie in einem Ohre Raum genug finden.
    la] Omnia praeter animam debet.
  • An example is no proof.
    jiddisch] A moshel iz nit kain rai'eh.
  • An excuse is sometime more ugly than a guilt
  • An expensive wife makes a pensive husband.
  • An extra-terrestrial philosopher, who had watched a single youth up to the age of twenty-one and had never come across any other human being, might conclude that it is the nature of human beings to grow continually taller and wiser in an indefinite progress towards perfection; and this generalization would be just as well founded as the generalization which evolutionists base upon the previous history of this planet.
    Bertrand Russell
  • An eye for an eye and a tooth for a tooth.
  • An eye for an eye will make the whole world blind.
  • An eye for an eye, a tooth for a tooth
    fr] Oeil pour oeil, dent pour dent.
  • An eye for an eye.
  • An eye for the main chance.
  • An eyzl derkent men in di lange oyern, a nar in der langer tsung.
    en] An ass is recognized by his long ears, a fool by his long tongue.
    אַן אייזל דערקענט מען אין די לאַנגע אויערן, אַ נאַר אין דער לאַנגער צונג.
  • An Ezechiel (10. 4.) geht der Lein nicht fehl.
    info] Der Tag, d.h. die Zeit, in welche der Tag fällt, wird als günstig zum Leinsäen bezeichnet.
  • An Ezechiel (10. 4.), dem hundertsten Tag nach Neujahr,
    Da säe Leinsamen, dann gedeiht er wunderbar.
  • An Fabian und Sebastian (20. 1.) fängt Baum und Tag zu wachsen an.
  • An Fabian und Sebastian (20. 1.) fängt oft der rechte (o. strenge) Winter an.
  • An Fabian und Sebastian (20. 1.) muss der Saft in die Bäume gahn.
    Schönau
  • An falschen Zeugen fehlt es nie.
  • An Farben kennt man Vögel und Narren.
  • An Fastnacht braucht jeder seine Pfanne selber.
    fr] A carême-prenant chacun a besoin de sa poële.
    nl] Op vastenavond heeft ieder zijn eigen pannetje noodig.
  • An Fastnacht erhungert niemand.
  • An fauler Ware ist kein gut Haar.
  • An federn siht man klar, was es für ein Vogel war.
  • An federn und farben kent man Vögel und Narren, den Pfennig an seinem klang, den Vogel an seinem gesang, den Bären an seinen tatzen, den Lewen an seinen pratzen, den Gecken an seinen fratzen, das Hertz an der pracht, den Teuffel an der macht.
  • An Feiertagen geht der Teufel jagen.
  • An feiler Taverne wird kein Hausfriede gebrochen, noch die Gewehre befochten.
    Rechtssprichwort
    info] Ein gewalttätiger Angriff im Wirtshause wurde nach altdeutschem Recht nicht als Heimsuchung, d.i. Störung des Hausfriedens betrachtet. Das Wirtshaus ist ein offenes Haus für alle, und dort verübte strafbare Handlungen werden nicht anders geahndet, als wenn sie auf der Straße begangen worden wären.
    ndt] An eyne veile tauernen is neen husvrede gebroken, noch de were beuochten.
    Hamburg
  • An Feyertagen gespunnen, helt nicht.
  • An Frauen und Mühlen gibt's immer zu flicken.
  • An Frauen und Steuern ist kein Mangel.
    it] Moglie, e malami non manciano mai.
  • An freie Tafel ist gut Gäste laden.
    nl] Daet 't vry gelagh is, ist goet gasten nooden.
    nl] 'T is goet dansen op een ander mans vloer.
    nl] 'T is goet feest houden op anders sael.
  • An fremdem Hüftschmerz hinkt man nicht.
  • An fremdem Tische nimm für gut, wenn guter Will nach Kräften tut.
  • An fremdem Tuch lernt jeder leicht den Schnitt, doch bringt er gern die eigene Schere mit.
    Wilhelm Müller (1794-1827), Sprüche
  • An fremdem Tuch lernt man den Schnitt leicht.
    zit] An fremdem Tuch lernt jeder leicht den Schnitt, doch bringt er gern die eigene Schere mit.
  • An fremdem Unglück lässt sich gut sehen, was man meiden sollte.
    la] Bonum est fugienda aspicere in alieno malo.
  • An fremden Fehlern erkennt man die eigenen.
    it] Con l' error d'altri il proprio si conosce.
  • An fremden Gebrechen erkennt man die eigenen Schwächen.
    pl] Kto cudze nedze uwazy lekcéj sobie swoje wazy.
  • An fremden Gebrechen erkennt man eigene Schwächen.
  • An fremden Hunden riechen die anderen.
  • An fremden Kindern und Hunden ist's Brot verloren.
    zit] Man sagt, was man den frembden Hunden zu gut tut und den frembden kinden, das wirdt mit vnflat und mit stanck bezalt, denn solchs ist der Welt danck.
    info] Der fremde Hund wird allerdings, sobald er frei wird, trotz des guten Futters, das er erhalten, wieder fortlaufen, um seinen Herrn aufzusuchen und nichts als den Strick zurücklassen; daraus lässt sich aber noch nicht die allgemeine Anwendung des Sprichworts auf Pflegekinder rechtfertigen, da einzelne Undankbare vielen Dankbaren gegenüberstehen.
  • An fremden Tischen schmeckt es wohl.
    dk] Ingen ceder andens mad, uden hau bliver deraf a glad.
  • An fremder Leut Kinder und frembden Hunden ist die Kost verloren.
  • An fremder Tafel nimm für gut, was guter Will' auftragen tut.
  • An Frog (Frage) is frei, sagte der Bauer zum Advokaten, is die Rechnung beschissen oder bemalt?
    Schlesien
  • An fünf Dinge soll sich niemand kehren: an der Krämer Schwören, an der Hunde Hinken, an der Metzen Winken, an der Frauen Weinen, an der Kinder Greinen.
  • An fünf Dingen erkennt man fünf andere: das Wetter am Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesind, den Esel an den Ohren, an den Worten den Toren.
  • An fünf Zeichen erkennt man den Narren: er ist leicht zu erzürnen, gibt Geschenke solchen, die es nicht verdienen, bemüht sich um nichtige Dinge, unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind und offenbart seine eigenen wie anderer Geheimnisse.
  • An Fürsten Vorzüge zu loben, die sie nicht haben, heißt, sie ungestraft beleidigen.
    François de La Rochefoucauld (1613-1680), Reflexionen
  • An gâden Nâibar as bêdarüsh an fiiren (widjen) Frinj.
    Amrum
    info] Ein guter Nachbar ist besser als ein ferner Freund.
  • An Gallus darf man kein Gras holen, überhaupt nichts heimfahren, sonst wird es bitter.
    Bischofsheim
  • An gebärden kennet man das gemüet.
  • An Geberden mercket man, was im hertzen steckt.
  • An Gebildetem nur darfst du, Nachahmer, dich üben;
    Selbstgebildetes ist Stoff nur dem bildenden Geist.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Der Nachahmer
  • An gedanken geht viel ein, wie am rohen Duch.
  • An Gedanken und gespanntem Tuch geht viel ab.
    mhd] An gedanken und geneetem Tuch geht viel ab.
  • An Gedanken und gespanntem Tuche geht viel ein.
  • An Gefährten und Gesellen zwar gibt jeder sich zu kennen gar.
  • An gehorsamen Kindern finden die Eltern Freude.
  • An gekrümmeten Gulden verleurt man wenig.
  • An Geldwunden stirbt niemand.
    info] Das Leben allein ist nicht wieder zu ersetzen.
  • An Gellert, die Tugend und die Religion glauben, ist bei unserm Publiko beinahe Eins.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Schriften zur Literatur - Rezensionen - Über den Wert einiger deutscher Dichter
  • An gemein ort bindt niemand sein pferd.
  • An gemeinen Ort bindet niemand sein Pferd.
  • An Georgi (23. 4.) soll sich ein Rab' im Korn verstecken können.
  • An Georgi mit dem Korbe, aber an Nikola mit dem Wagen.
    Russland
    info] Über das Wachstum des Grases)
  • An geringem Tische ist sicher essen.
    info] Er hält länger als der vollauf und lecker besetzte.
  • An Gesamtgut da graben, die da frieden.
    Rechtssprichwort
    info] Hier das Grundeigentum der Gemeinde (Almende) gegenüber dem Privatbesitz. Um das letztere, das Sondergut, vom Almende auf kennbare Weise auszuscheiden und einer Verringerung desselben zu Gunsten des letztern vorzubeugen, da in zweifelhaften Fällen zum Vorteil des Gemeindeguts entschieden zu werden pflegte, mussten die an das letztere grenzenden Privatbesitzer den Zaun oder Fried herstellen, der das Gesamtgut vom Sondergut trennte. Diese Einfriedung wurde jedoch erst dann für eine ausreichende Scheidung erachtet, wenn neben ihm ein Graben gezogen war. Die Pflicht aber, den Graben zu ziehen, lag wieder denen ob, welche den Zaun herzustellen und zu unterhalten hatten.
    An einer samenden Meinheit dar graven, de dar freden.
  • An gespanntem (grauem, rohem, ungenetztem) Tuch und Anschlägen geht im Jahre viel ab.
    zit] An gedancke und gespannte Tuche gehet viel abe. Wie die gute Apologi also des Küsters mit seinem Tropff, des Münchs mit seinem Oelkrüglein und des Bawern mit dem Hasen.
  • An gestohlenem Holze wärmt man sich nicht lange.
  • ARBEIT
  • An gethane Arbeit denkt man gern.
    Lat.:] Suavis est laborum praeteritorum memoria. (Cicero.)
  • An Gewêten üs an Schlaghterhünj.
    Nordfriesland
  • An gezählt Geld is kaan Broche (Segen).
    Jüdisch-deutsch
  • An Gimpl auf der Nase sitzen hab'n.
    Oberösterreich
  • An Gimpl fang'n.
    info] Infolge der Kälte eine rote Nase bekommen.
  • An Giwêten üs an Slaghterhünj.
    Nordfriesland
    info] Ein Gewissen wie ein Schlächterhund.
  • An glåssna Pfuschz bring ma nimma zrugg.
  • An Glauben ein Kind, an Vernunft ein Rind, macht für Erd' und Himmel blind.
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