DICTUM

An

  • An ounce of discretion is worth a pound of wit.
    fr] Une once de bon sens vaut une livre d'esprit.
  • An ounce of favour goes further, or is worth more, than a pound of justice.
  • An ounce of luck is worth a pound of wisdom.
  • An ounce of luck is worth more than a pound of gold.
    jiddisch] Besser a loit mazel aider a funt gold.
  • An ounce of mother-wit is worth a pound of school-wit.
  • An ounce of patience is worth a pound of brains.
  • An ounce of prevention is better than a pound of cure.
  • An ounce of prevention is worth a pound of cure.
    de] Vorbeugen ist besser als heilen.
    fr] Mieux vaut prévenir que guérir.
  • An ounce of state to a pound of gold.
  • An out-and-out scoundrel.
  • An out-and-out something.
  • An own goal.
  • An ox and an ass don't yoke well to the same plough.
  • An ox has a long tongue but can't blow a shofar.
    jiddisch] An oks hot a lange tsung un ken keyn shoyfer nit blozn.
    אַן אָקס האָט אַ לאַנגע צונג און קען קיין שופֿר ניט בלאָזן.
  • An ox is taken by the horns and a man by the tongue.
  • An Ox kùst as Muich geèm nit leana
  • An ox on the tongue (a heavy silence).
    la] Bon in lingua.
  • AGRICULTURE
  • An ox that waits the coming blow,
    Old and unprofitable to the plough.
    DRYDEN
  • An Pauli Bekehrung (25. 1.) dreht sich die Padde (Frosch) um.
  • An Pauli bekerungtag (25. 1.), des Wetters solche rechnung trag: so die Sonne tut scheinen klar, das bedeutet ein gutes Jar; ein nebel auch, groß oder klein, der bringt ein sterben allgemein. Nimpt aber der wind überhand, darauf eruolget krieg im land; durch regen aber oder schnee soltu ein theure zeit versteh.
    la] Clara dies Pauli, bona tempora denotat anni, si fuerint nebulae pereunt animalia quaeque; si fuerint uenti nascuntur praelia genti: si nix aut pluuia designat tempora cara.
  • An Paulus Einsiedel (10. 1.) Sonnenschein bringt viel Korn und Wein.
  • An Peter und Paul hält der Kuckuck das Maul.
  • An Petri Kett (1. 8.), da sollt' scheinen die Sonne von A bis Zett.
  • An Petri Kettenfeier (1. 8.) geh'n die Störche fort.
  • An Petri Kettenfeier von diesem Ort ziehen die Störche fort.
  • An Pfaffen solt nicht kehren dich, die gelehrten seynt die besten nicht.
    la] Clericus edoctus non est semper sale coctus.
  • An Pflaumenpfingsten.
    ndt] Op Plumepingste.
    info] Nimmerleinstag
  • An Philippi (1. 5.) säet unser Herrgott dem Korn unter.
    Oberösterreich
    info] Philipp flickt das Getreide aus. Nach dem Volksglauben in Oberösterreich soll man am Philippitage, der mit dem Jakobitage zusammenfällt, nicht flicken, man bekomme sonst den Wurm am Finger, den das Volk, mit Vermeidung des eigentlichen Namens, häufig das?Beistad? nennt; auch soll man am Philippitage nicht nähen und stricken, weil unser Herrgott dem Korn untersäet, überhaupt nicht arbeiten, weil Philippi das Getreide?ausflickt?
  • An Purpurmänteln und Bauernkitteln, ist's dem Winde gleich zu schütteln.
  • An putzsüchtigen Weibern und schlechten Zigarren ist das Deckblatt das beste.
  • An Quargk sillt 'r kriegen, sagte Jockel zu den Flöhen, die ihn bissen, und löschte das Licht aus, dass sie ihn im Bett nicht finden sollten.
    Schlesien
  • An qui amant, ipsi sibi somnia fingunt?
    Virgílio, Eclogae
  • An qui produit trop de glands, pour la santé n'est pas bon an.
  • An quisquam est alius liber, nisi ducere vitam cui licet, ut voluit?.
    en] Is any man free except the one who can pass his life as he pleases? (Persius).
  • An Rat gebrach es nie einem Mann, der vor- und umwärts schauen kann.
    nl] Aan raad ontbreekt het niemand.
  • An Rauschign und a Fua Hai muisst aus'n We gain.
    info] Einem Berauschten und einem Fuder Heu musst du aus dem Wege gehen.
  • An rechnung machen, an worten, an duncken und gespante tuch gehet viel ab.
  • An Rechten und Kriegen gewinnt niemand viel.
  • An rechter Stelle Schande, an rechter Stelle Mut.
    ee] Omast kohast olgu häbi, omast kohast julgus.
  • An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.
    Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), Aphorismen
  • BETTLER
  • An ringen Bedler, thiar egh ian dör amgungkân. (Nordfries.) - Firmenich, III, 5, 65.
    info] Ein schlechter Bettler, der nicht eine Tür umgehen, meiden kann.
  • An ritterschaft ist frommen und freiheit.
    info] Der Deutsche des Mittelalters dachte sich nur den Freien als edel und hielt den Unfreien für einen Schalk, wie er später auch den Teufel nannte. Nur der Freie konnte die Ritterwürde erwerben.
  • An Romanus (28. 2.) hell und klar, deutet auf ein gutes Jahr.
  • An Romanus (28. 2.) und Lupizinius - unsere Sonne scheinen muss.
  • An Ross und an Mann stehts Scheiße schön an.
    Oberösterreich
    info] Vernehmbare Winde.
  • An runzeln ists alter leicht abzunemen.
  • An S. Augustin.
    Die weil dein Hertz nach GOtt so lodert Augustin,
    Nennt man dich billicher hinführo Seraphin.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Drittes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 64
  • An S. Augustin.
    Halt an mein Augustin: Eh du wirst Gott ergründen /
    Wird man das gantze Meer in einem Grüblein finden.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Vierdtes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 22
  • An Salz kann man sich nicht satt essen und mit Gedanken sich nicht von seinen Sorgen befreien.
    Russland
  • An salzigem Wasser sieht man keinen Durstigen.
  • An Sankt Afra (7. 8.) Regen kommt dem (o. ist für den) Bauern ungelegen.
  • An Sankt Agathe (5. 2.) Sonnenschein, bringt recht viel Korn und Wein.
  • An Sankt Agnes (21. 1.) die Hälfte Heu und die Hälfte Ausgabe (o. Arbeitslohn).
    Venetien
  • An Sankt Andreas (30. 11.) ist's die ganze Zeit Nacht.
  • ANDREAS
  • An Sankt Andreas ist's die ganze Zeit (den ganzen Tag) Nacht. (Span.)
  • An Sankt Ann' fangen die kühlen Morgen an.
    pl] Od świętej Anki zimne poranki.
  • An Sankt Anna schlägt man die Nüsse ab.
    Venetien
  • An Sankt Anton (17. 1.) nehmen die Tage zu um eine Mönchsruh'.
  • An Sankt Benedikt (21. 3.) acht wohl, dass man Hafer säen soll.
  • An Sankt Bernhard.
    Bernhard weil mit dem Mund dein Hertz stimmt überein /
    So kan es anders nichts als lauter JEsus seyn.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Drittes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 67
  • An Sankt Cyprian (15. 9.) zieht man oft schon Handschuh' an.
  • An Sankt Gall (16. 10.) ernte man die Rüben all!
  • An Sankt Gall (16. Oktober).
    Der erste Schneefall.
  • An Sankt Gall führe die Ochsen aufs Feld und unterlass es nicht.
    Italien
  • An Sankt Gall säe, säe, tue es ja.
    Italien
  • An Sankt Gall' flieg auf den Berg und sä' im Tal.
  • An Sankt Galli (Sankt Gallus, 16. 10.), wann die Rübe reif ist.
    Oberlausitz
  • An Sankt Johann gafft man hinein.
    Picardie
    info] Wenn es regnet, in die leeren Nüsse.
  • An Sankt Johann geht der Sorgo ins Korn.
    Venetien
    info] Sie haben wie alle Bewohner Oberitaliens den Glauben, dass wie in der Johannisnacht der Most in die Traube, am Johannistage der Sorgo oder Mohnhirse in die Körner geht.
  • An Sankt Joseph fliegen die Schwalben übers Dach, sie fliegen oder fliegen nicht, die Kälte verlässt uns.
    Venetien
  • An Sankt Joseph legt man den Bettwärmer weg.
    Mailand
  • An Sankt Katharina entweder Schnee oder Reif.
    Toskana
  • An Sankt Katharina ist Schnee auf den Hügeln.
    Mailand
  • An Sankt Katharina nimmt man den Kohlentopf.
    Venetien
    info] Sowohl den Topf zum Wärmen der Hände und Füße wie die Wärmflasche zum Auswärmen des Bettes)
  • An Sankt Katharina wird die Kälte schärfer.
    Lombardei
  • An Sankt Katharina ziehe den Wärmetopf heraus.
    Mailand
  • An Sankt Kilian (8. 7.) säe Rüben an.
  • An Sankt Laurenti (10. 8.) Sonnenschein bedeutet ein gut Jahr für Wein.
    fr] Quand il pleut en aout, il pleut bien et bon moust.
  • An Sankt Lorenz blickt man hinein und an Sankt Rochus knackt man sie auf.
    Picardie (Nuss- und Mandelernte)
  • An Sankt Lorenz die große Hitze, An Sankt Antoni die große Kälte; die eine oder die andere währt nicht lange.
  • An Sankt Lorenz die große Hitze, An Sankt Antoni die große Kälte; die eine oder die andere währt nicht lange.
    Sardinien
  • An Sankt Lorenz kommen die Nüsse mit dem Stocke, An Sankt Rochus verlieren sie die grüne Schale.
    Venetien
  • An Sankt Lucia (23/25. 12.) ist der Abend dem Morgen nah.
    info] Die Tage sind da am kürzesten, der Abend grenzt an den Morgen.
    dk] Dagen er kan to stumpede ender; er som stumpede lys, der har kan øjne og ender.
  • An Sankt Lucia beisst die Kälte.
    Mailand
  • An Sankt Lucia martert die Kälte.
  • An Sankt Lucia martert die Kälte.
    Toskana
  • An Sankt Lucia wachsen die Tage um den Sprung eines Flohs, An Sankt Thomas um den Schritt eines Pferdes.
    Picardie
  • An Sankt Lukas das Vesperbrot in die Grube und die Mispeln geschält.
  • An Sankt Luzia (13. 12.) ist der Abend dem Morgen nah.
  • An Sankt Magdalena, ist die Nuss voll oder nicht voll, unsere Kinder wollen sie aufmachen.
  • An Sankt Magdalena, ist die Nuss voll oder noch nicht voll, unsere Kinder wollen sie aufmachen.
    Lombardei
  • An Sankt Martha (29. 7.) hängt man das Licht unter den Rauchfang.
    info] In Venetien soll man an diesem Tage wieder anfangen abends bei Licht zu spinnen.
    it] Da Santa Marta se taca la luse sota la nappa.
  • An Sankt Martin der Winter im Kamin.
  • An Sankt Martin der Winter im Kamin.
    Venedig
  • An Sankt Martin lege Holz ins Kamin.
    Mailand
    Sankt Martin feiern.
    info] Ein gutes Mahl bereiten, genießen)
    Sankt Martin führt die Schlüssel zu jeder Seele auf dem Pfad zum letzten Urteil. (Bezieht sich auf die drei großen Gerichtszeiten (Dinge) im Jahr. Eins dieser Dinge fiel in die Zeit um Ostern (Frühling), das andere in den Anfang des Herbstes; und als drittes echtes Ding war der Martinstag bezeichnet. Nachdem das Christentum Eingang gefunden, wurde der Sonne rechtseinschließende Kraft auf die Heiligen übertragen. Die Dreizahl bildet die Regel beim echten Dinge)
    Sankt Martin gab den Mantel; ein Spieler gibt Hosen, Wams und Hemd, darum weil er wohl heiliger ist, wenn er nackt seinem Herrn, dem Teufel, nachrennt.
    Sankt Martin macht Feuer ins Kamin; dann, o Mädel, greif' zum Rädel. Nassau
    Sankt Martin Miss is de Winter wiss.
    Sankt Martin setzt sich schon mit Dank am warmen Ofen auf die Bank.
    Sankt Martin setzt sich schon mit Dank zum Wärmen auf die Ofenbank.
    Sankt Martin war ein milder Mann, trank gerne cerevisiam; und hatt' er nicht pecuniam, so ließ er seine tunicam.
    Sankt Martin weiß nichts mehr von heiß.
    Sankt Martin, du vol Liebe, du wonst vnter Diebe, die geben dir ein Pfennig und stelen dir ein Pferd; wer die Diebe hengte, des weren sie wohl wert.
    Sankt Martins breckt dat Is, man find he gên, so mâkt he ên.
    Sankt Martinus zu Pährd macht de Bauer allährd. Trier (allährd = munter, flink, rührig, vom französischen alerte. Auf den Martinstag, trierisch Meerdestag, fallen gewöhnlich für den Landmann die Zahltermine von gepachteten Grundstücken und geliehenen Kapitalien)
    altfries] Sinte Martine da sloetelin feert to iwer siele in dat paed ti da lesta ordele.
    fr] Faire la Saint-Martin.
    fr] Saint-Martin boit le bon vin et laisse l'eau courre au molin.
    la] Post Martinum bonum vinum.
  • An Sankt Martin scherzt der Winter nicht bald, Schnee und Frost kommen mit Gewalt.
    Tschechien
  • An Sankt Martins Tag (10. 11.) lobe unsrer Frauen Fasten.
  • An Sankt Matthäi ist das schöne Wetter vorüber.
    Italien
  • An Sankt Mattheis (24. 2.) geht kein Fuchs mehr übers Eis.
  • An Sankt Mattheis (24. 2.) trinkt die Lerch' aus'm Gleis.
  • <<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 >>>

    alphabetical
    A-a A-b A-c A-d A-e A-f A-g A-h A-i
    A-j A-k A-l A-m A-n A-o A-p A-q
    A-r A-s A-t A-u A-v A-w A-y A-z
    Aa Ab Ac Ad Ae Af Ag Ah Ai Aj Ak Al Am
    An Ao Ap Aq Ar As At Au Av Aw Ax Ay Az
    Ba Be Bi Bj Bl Bo Br Bs Bu By

    keywords
    Aa Ab Ac Ad Ae Af Ag Ah Ai Ak Al Am An Aq Ap Ar As At Au Av Aw Ax Az
    Ba Be Bi Bl Bo Br Bu By
    Ca Ce Ch Ci Cl Co Cr Cu Cy
    Da

    DICTUM operone