DICTUM

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  • Arbeit macht niemandem Schande, sondern ehrt alle.
    ee] Töö ei häbista kedagi, vaid austab kõiki.
  • ARBEIT
  • Arbeit macht reich, säd' de Paster, is aberst nich wôer, sünst wiere wî Daglöners alltohop rik Lüd'. (Hamburg.) - Hoefer, 820.
  • ARBEIT
  • Arbeit macht reich, sagt der Pastor, ist aber nicht wahr, sonst wären wir Tagelöhner alle zusammen reiche Leute. - Junker und Pfaffe, I, 348.
  • ARBEIT
  • Arbeit macht reich.
    Lat.:] Labor ditat.
  • Arbeit macht Spaß, aber wer kann schon Spaß vertragen?
  • Arbeit macht uns frohe Tage.
  • ARBEIT
  • Arbeit macht weder Ochsen noch Pferde fett.
    info] Aber Müssiggang mästet gut, wofür die feisten Bäuche in bekannten Regionen den Beweis liefern.
  • Arbeit måkt das Läben säut, Zucker die Kollschål' (Kaltschale).
    info] Arbeit versüßt das Leben.
  • Arbeit måkt dat Läben säut, Fulheit noch väl säuter.
  • Arbeit måkt hungrig, säd' de oll Fru, don hadd se ehr Nachtmütz utwascht.
  • Arbeit muss die Esslust machen.
  • Arbeit nach dem Abendläuten ist besonders am Sonnabend und Feierabend verpönt
  • Arbeit nach Sonnenuntergang - das Verdienen von des Teufels Tabaksgeld.
    ee] Pealt päikeselooja töö - tondile tubakaraha teenimine.
  • ARBEIT
  • Arbeit nehret nicht, sondern Gottes Segen vnd Gedeyen. - Petri, II, 18.
  • ARBEIT
  • Arbeit nehrt, Müssiggang zehrt.
  • ARBEITEN
  • Arbeit nicht darumb in dieser welt, dass du sammlest viel gut vnd gelt, sonder betracht den letzten tag, an dem es dich nichts helffen mag. - Loci comm., 114.
    Lat.:] Quaere necessaria, sed non cumulare labora, sed cumulla ubi suprema statueris in hora. (Loci comm., 114.)
  • ARBEIT
  • Arbeit nimmt dem Müssiggange das Brot aus dem Maule.
  • ARBEIT
  • Arbeit ohne Beten ist eine Nuss ohne Kern und ein Himmel ohne Stern.
  • Arbeit ohne Ehrgeiz bringt Mißerfolg.
  • Arbeit ohne einen Mann ist Blitz ohne Regen.
    Bulgarien
  • Arbeit ohne Glück hilft nichts.
    zit] Nihil labor potest adversans fortuna. Ludovicus II. (Arbeit ohne Glück verfängt nichts)
  • ARBEIT
  • Arbeit ohne Lohn ist halb Spott, halb Hohn.
    Lat.:] Est labor ingratus, quem debita praemia fallunt.
    Vläm.:] Arbeid is løns værd.
  • Arbeit ohne Mühe.
    info] Inschrift an der Laurentina
    la] Labor absque labore.
  • ARBEIT
  • Arbeit ohne Vortheil wird sauer. - Körte, 219.
    info] In Bezug auf Frondienste. Der Mensch will für seine Mühe etwas haben.
  • Arbeit ohne Wissen ist unfruchtbar ...
    Nikolai Gawrilowitsch Tschernyschewski (1828-1889), Was tun?
  • Arbeit öss kein Haske, sei rennt nich weg.
  • ARBEIT
  • Arbeit pflanzt Rosen auf die Wangen.
  • Arbeit rettet vor drei Übeln: vor Langweil, Laster und Bettelstab.
  • Arbeit sall riek måken? Denn müßt de Äsel rieker sin as de Möller, säd Pågel.
  • Arbeit schadet ja nicht dem Knochen.
    ee] Ega töö konti riku.
  • Arbeit schadet nicht dem Tätigen (d. i. dem Arbeitenden), wenn der Tätige der Arbeit nicht schadet.
    ee] Töö ei riku tegijat, kui tegija tööd ei riku.
  • Arbeit schändet (o. schimpft) nicht. Hesiod
  • ARBEIT
  • Arbeit schändet (schimpft) nicht. - Schambach, 169.
  • Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns.
  • ARBEIT
  • Arbeit schändet nicht, sagte die Nonne, da wusch sie ein Paar (Mönchs-)Hosen.
  • Arbeit schändet nicht.
    Hesiod, Werke und Tage
  • Arbeit schändet niemand, Faulheit tadelt jeden Mann.
    ee] Töö ei teota kedagi, laiskust laidab iga mees.
  • Arbeit schändet uns nicht; die Trägheit aber entehrt uns.
    Hesiod (700 v. Chr.)
  • Arbeit soll keine Belastung, sondern ein Vergnügen, eine Arbeit, die man gern macht, sein.
    Gladkow, Das Birkenwäldchen
  • ARBEIT
  • Arbeit spricht drei, sagt das Glück zwei.
    info] Höher im Werthe steht das durch Arbeit Erworbene, als das auf dem Wege des Glücks Erlangte.
  • Arbeit suchen.
    en] To look for work.
  • Arbeit sucht den Mann, nicht der Mann die Arbeit.
    ee] Töö otsib meest, mitte mees tööd.
  • Arbeit sucht nicht den Tätigen (d. i. den Arbeitenden), der Tätige soll die Arbeit suchen.
    ee] Töö ei otsi tegijat, tegija peab tööd otsima.
  • Arbeit tehrt, secht de oll Fru, don wascht sei 'ne Nachtmütz ut un ät 'n Pund Brot dorbi up.
  • Arbeit thut viel missgriff.
  • Arbeit tötet nicht, Kummer tötet.
    ee] Tüü ei tapa, mure tapp.
  • Arbeit treibt den Täter (d. i. den Arbeitenden) an.
    ee] Tüö sunnib tegijat.
  • ARBEIT
  • Arbeit tut viel missgriff. - Lehmann, 39, 62.
  • ARBEIT
  • Arbeit tut weh, der Staub brennt manchen. - Henisch, 101, 32.
  • ARBEIT
  • Arbeit überwindet alle Schwierigkeit.
    Frz.:] Avec du travail on vient à bout de tout. - Le labour surmonte tout.
    Holl.:] Met arbeid en geduld knaagt de muis een kabeltouw door. (Harrebomee, I, IV.)
    Lat.:] Labor improbus omnia vincit. (Virgil.)
    Frz.:] Le travail vient à bout de tout. (Cahier, 1720.)
  • Arbeit überwindet alles.
    info] Motto des US-Staats Oklahoma
    la] Labor omnia vincit.
  • ARBEIT
  • Arbeit übt die Hand und schärft den Verstand.
    Dän.:] Arbeyde foröger forstanden. (Prov. dan., 34.)
  • Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.
    John Locke (1632-1704)
  • ARBEIT
  • Arbeit und Beständigkeit macht, dass alles wohl gedeiht.
    info] Wahlspruch des Herzogs Friedrich zu Holstein.
  • ARBEIT
  • Arbeit und Enthaltsamkeit machen unser Lebenszeit.
  • Arbeit und Fleiß,
    das sind die Flügel,
    Sie führen über Strom und Hügel.
    Johannes Fischart (1546-1590), Das Glückhafft Schiff von Zürich
  • ARBEIT
  • Arbeit und Fleiss verschaffen dir den Preis.
    Lat.:] Fructus honos oneris, fructus honoris onus. (Frisius, Berem., 218.)
  • Arbeit und Genuss verbinden die Menschen miteinander durch Mächte, die stärker sind als die individuellen Neigungen des einzelnen - die Arbeit durch das gemeinsame Streben nach Erwerb; der Genuss - durch gemeinsame Bedürfnisse des Organismus.
    Nikolai Gawrilowitsch Tschernyschewski (1828-1889), Was tun?
  • Arbeit und Genuss
    Sind Zwillingsbrüder, eins im anderen lebend.
    Adolf Wilbrandt (1837-1911), D. Meister v. Palmyra I, 4 (Apelles) (1890)
  • Arbeit und Gewinn, Pflichten und Rechte gelten für alle Menschen gleichermaßen!
    Ion Creanga (1839-1889), Väterchen Ion Roata und die Vereinigung der Fürstentümer
  • Arbeit und Has', ein Unterschied: Die Arbeit bleibt, der Hase flieht.
  • ARBEIT
  • Arbeit und Kreuz findet man überall.
    Böhm.:] Vsudy práce vsudy kríz, vsudy jest nejaká tíz. (Celakovský, 186.)
  • ARBEIT
  • Arbeit und Lohn müssen immer gleich stohn.
  • Arbeit und Macht vertragen sich nicht miteinander. Es gibt keinen, der arbeitet und gleichzeitig die Macht ausübt.
  • ARBEIT
  • Arbeit und Müh' würzt auch dünne Brüh'.
    Lat.:] Optimum obsonium labor.
    Schwed.:] Arbete och möda gerdaglig spis och föda. (Wensell, 8.)
  • Arbeit und Mühe gibt täglich Herd und Essen.
  • ARBEIT
  • Arbeit und Noth machen Hochzeit.
    info] Wenn Bräutigam und Braut gleich mittellos sind.
    Frz.:] La faim a épousé la soif. (Recueil.)
  • ARBEIT
  • Arbeit und Pflege sind das Erbtheil aller Menschen.
    Lat.:] Lex eorum, quibus pater est Adam, ut laborent, quibus mater, Eva, ut adfligantur. (Sailer, Sprüche, 189, 101.)
  • ARBEIT
  • Arbeit und Plage dehnen kurze Tage.
    Lat.:] Otia corpus alunt, animus quoque pascitur illis, immodicus contra carpit utrumque labor.
  • ARBEIT
  • Arbeit und Ruh schliesst dem Arzt die Thüre zu.
    Dän.:] Arbeyde og hvile med nimanden holde sundhed op. (Prov. dan., 34.)
  • Arbeit und Ruhe, Stadt- und Landleben, im Umgange Unterredung und Spiel, in der Einsamkeit Unterhaltung, bald mit Geschichten, bald mit Gedichten, einmal mit Philosophie und dann mit Mathematik, stärken das Gemüt.
    Immanuel Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht
  • ARBEIT
  • Arbeit und Sparen macht reiche Knechte. - Rollenhagen.
  • ARBEIT
  • Arbeit und Sparen macht zusehends reich. - Simrock, 434.
    Engl.:] Industry is fortune's right hand, and frugality her left.
    Schwed.:] Flit är lyckans högra arm och sparsam het dess wenstra. (Marin, 12.)
  • Arbeit und still sitzen behellt die Zucht.
  • Arbeit und Tag - dem Herrn, Nacht und Lust - dem Diener.
    ee] Töö ja päe peremehel, öö ja lust teendrel.
  • ARBEIT
  • Arbeit und Tugend ist der grösste Reichthum. - Kirchhofer, 137.
  • Arbeit und Wissen sind Zwillinge.
  • Arbeit verdient Lohn.
    ee] Töö teenib palka.
  • Arbeit verlangt einen Tätigen (d. i. Arbeitenden).
    ee] Töö nõuab tegijat.
  • ARBEIT
  • Arbeit vermag alles.
    pl] Praca wszystko zwycięża.
  • Arbeit verrichtend
    info] Sozialenzyklika
    la] Laborem exercens
  • ARBEIT
  • Arbeit versüsst das Leben sehr, ein voller Arnheim (Geldschrank) noch weit mehr.
  • Arbeit versüßt das Leben.
    ndt] Arbeit måkt dat Läuben säut, Zucker die Kollschål' (= Kaltschale).
  • ARBEIT
  • Arbeit vertreibt den Kitzel. - Henisch, 101, 16.
  • ARBEIT
  • Arbeit verwarmt, Faulheit verarmt.
  • ARBEIT
  • Arbeit vil ergötzt, Trägheit vil zuruck setzt. - Henisch, 100, 8.
  • ARBEIT
  • Arbeit vnd still sitzen behellt die Zucht. - Agricola II, 297.
  • Arbeit von Frauen und Dreck von Fahrpferden sind nirgends zu sehen.
    ee] Naiste tööd ja sõithobuse sitta ei nähta kuskil.
  • Arbeit wartet auf den Menschen - das ist gut, aber der Mensch wartet auf Arbeit - das ist schlecht.
    Estland
  • Arbeit weist auf Arbeit hin.
    ee] Töö tööd näütäs.
  • ARBEIT
  • Arbeit wirbt Lob.
  • Arbeit wirbt Lohn.
  • ARBEIT
  • Arbeit wird einem sauer, worauf kein Vortheil sitzt.
    info] Bei Tunnicius (1244): Arbeit wert einem sûr, dâr nein bate up sit. (Est labor ingratus, cui nullus fructus adhaeret.)
  • Arbeit wird einen schon zum Wohlstand bringen.
    ee] Küll tüö viisile vedäb.
  • Arbeit wird schon Täter finden.
    ee] Küll töö tegijaid leiab.
  • ARBEIT
  • Arbeit zehrt, sagte die alte Frau, waschte 'ne Nachtmütze aus und ass'n Laib Brot dazu auf. - Hoefer, 298.
  • Arbeit zieht Arbeit nach sich.
  • Arbeit zieht nicht den Ring vom Finger.
    ee] Töö sõrmust sõrmest maha ei tõmma.
  • Arbeit! Arbeit! Segensquelle,
    Arbeit ist das Zauberwort,
    Arbeit ist des Glückes Seele,
    Arbeit ist des Friedens Hort!
    Nur die Arbeit kann erretten,
    Nur die Arbeit sprengt die Ketten,
    Arbeit macht die Völker frei!
    Heinrich Seidel (1842-1906), Hymne an die Arbeit
  • Arbeit' gern und sei nicht faul,
    Kein gebraten Taub fleugt dir ins Maul!
    Wartburg
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