DICTUM

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  • Arbeiten ohne Beten ist ein Teich ohne Fisch, ist eine Stube ohne Tisch.
    Abraham a Sankta Clara, Judas der Erzschelm
  • Arbeiten ohne Beten ist eine Nuss ohne Kern, ist ein Himmel ohne Stern.
    Abraham a Sankta Clara, Judas der Erzschelm
  • ARBEITEN
  • Arbeiten ohne Gewinn heisst Gethanes tun.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten ohne Gewinn vnnd vil haben ohne brauch, ist eines Menschen plag. - Lehmann, 38, 44.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten tut mein Herr gar nix, sagte das Mädchen, als sie gefragt wurde, was er thue; er setzt sich in der Früh zu seinem Tisch, lieset und schreibt bis in die Nacht.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten tut wehe, der Stuhl brennt manchen.
  • Arbeiten und lenzen hat seine Grenzen.
    nl] Rusten en werken heeft zijne perken.
  • Arbeiten und nicht verzweifeln.
    Thomas Carlyle (1795-1881), Antrittsrede (Universität Edinbourgh, 2.4.1866)
  • ARBEITEN
  • Arbeiten und Sparen macht (wird) zusehends reich.
  • Arbeiten und zu allem schweigen. Das ist die Pflicht derer, die vom Lohn leben.
    Federico García Lorca (1898-1936), Bernarda Albas Haus
  • ARBEITEN
  • Arbeiten wie auf Verdungs. (Memel.) - Frischbier, II, 106.
  • Arbeiten wie bei Herakles
    la] Herculei labores.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten wie ein Bär (oder: ein Vieh).
  • ARBEITEN
  • Arbeiten wie ein Hund (Pferd). - Frischbier, II, 107.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten wie ein Lastthier.
    Frz.:] Il est chargé comme un mulet. - Il travaille comme un mulet.
  • Arbeiten wie ein Lastvieh ist das traurige Los der niedrigsten, unglücklichsten und zahlreichsten Klasse der Sterblichen; aber es ist den Absichten und Wünschen der Natur zuwider.
    Christoph Martin Wieland (1733-1813), Über die ältesten Zeitkürzungsspiele
  • ARBEITEN
  • Arbeiten wie ein Mülleresel. - Kirchhofer, 274.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten wie ein Ross in der Tretmühle. - Gotthelf, Uli der Pächter, 109.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten wie eine Fee.
    info] In Schottland waren die Feen, wie der Volksglaube behauptete, sehr gewandte Meisterinnen in allen Künsten, daher man noch heutzutage von denen, die etwas Ausgezeichnetes leisten, diese sprichwörtliche Redensart gebraucht.
  • Arbeiten wir, ohne zu grübeln; das ist das einzige Mittel, das Leben erträglich zu machen.
    Voltaire (1694-1778), Candide
  • ARBEITEN
  • Arbeiten wollen, fördert das Werk nicht. - Altmann VI, 393.
  • Arbeiten wollen, fördert nicht das Werk.
  • Arbeiten, alles einer Idee, einem Ehrgeiz opfern, einem verächtlichen Alltagsehrgeiz, eine Stellung im Leben erringen, sich einen Namen machen? Und was dann? Warum das alles?
    Gustave Flaubert (1821-1880), November
  • Arbeiten, Arbeit hilft.
    Kurt Tucholsky (1890-1935), Schloss Gripsbolm
  • Arbeiten, arbeiten, ein Haus bauen.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten, Beten und Singen gehören zum Hausrecht vor allen Dingen.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten, dass das Blut unter den Nägeln hervorspritzt.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten, dass der Rock wackelt.
  • Arbeiten, dass die Fetzen fliegen
    en] to work like mad (o. like blazes)
    fr] travaillerd'arrache-pied
    it] lavorare come un negro
  • ARBEITEN
  • Arbeiten, dass die Haut rauchet. - Herberger, I, 612.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten, dass die Schwarte krachen möchte. - Grimmelshausen, Vogelnest, I.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten, dat die Förske oppen Rügge schwammer könnt. (Soest.)
  • ARBEITEN
  • Arbeiten, so lang ain Tag an Himmel steht. (Oberösterr.)
    info] D.h. bis zum völligen Anbruch der Nacht.
  • Arbeiten, um nicht denken zu müssen, ist auch Faulheit.
  • ARBEITEN
  • Arbeiten, wenn die Leute zur Kirche gehen.
  • Arbeiten/schaffen wie ein Brunnenputzer.
  • Arbeiten/schuften wie ein Berserker.
  • Arbeiten/schuften, dass die Späne fliegen.
  • Arbeiter haben kein Vaterland. Man kann ihnen nicht nehmen, was sie nicht haben. Indem das Proletariat zunächst sich die politische Herrschaft erobern, sich zur nationalen Klasse erheben, sich selbst als Nation konstituieren muss, ist es selbst noch national, wenn auch keineswegs im Sinne der Bourgeoisie ...
    Karl Marx (1818-1883)/Friedrich Engels (1820-1895), Manifest der Kommunistischen Partei
  • Arbeiter im Weinberge des Herrn.
    Matth. XX, 1-16
  • ARBEITER
  • Arbeiter leben von Herrenbrot, Herren aber von Arbeiternoth (oder -Mark).
  • Arbeiter sind wir, Sire! Arbeiter! Wir verlangen
    Die große neue Zeit, die Zeit der Wissenschaft.
    Arthur Rimbaud (1854-1891), Der Schmied, 1792
  • Arbeiter, organisiert euch! Vereinzelt seid ihr nichts, vereinigt seid ihr alles!
    August Bebel (1840-1913), Aufruf zur Gründung von Gewerksgenossenschaften, 23.11.1868
  • Arbeiter- und Bauernparadies: Gewaltsam in Grenzen gehaltene Begeisterung.
  • Arbeitest du mich nicht, so arbeite ich dich, sagte der Acker zum Bauern.
  • Arbeitest du, so füge dich dem Willen deines Arbeitgebers; schläfst du, so passe dich deinem Manne an.
  • Arbeitet den jemand gern? Warum arbeitet man aber trotzdem? Weil das durch Arbeit gewonnene Geld mehr Vergnügen bereitet, als die Arbeit selbst Unlust verursacht.
    Arthur Conan Doyle (1859-1930), englischer Arzt uns Schriftsteller
  • Arbeitet, scheut die Mühe nicht: Dies ist der Schatz, der am wenigsten versagt.
    Jean de La Fontaine (1621-1695), Fabeln: Der Arbeiter und seine Kinder
  • Arbeitsame Hand geht durchs ganze Land.
  • ARBEITSAMKEIT
  • Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie.
  • ARBEITSAMKEIT
  • Arbeitsamkeit ist die Mutter des Glücks.
    Lat.:] Labor bonae famae (gloriae) pater est.
  • Arbeitsamkeit verriegelt
    Die Tür dem Laster, das dem Müßigen
    Zur Seite schleicht und hinter ihm das Unglück.
    Johann Gottfried Herder (1744--1803), Briefe zu Beförderung der Humanität
  • Arbeitsessen sind die moderne Fortsetzung der mittelalterlichen Folter.
  • Arbeitskleidung für Politiker: ein dickes Fell.
  • Arbeitslos.
    en] Out of work.
  • Arbeitsplatz oder arbeitslos - das ist Einstellungssache.
  • Arbeitsplätze schaffen ist die vornehmste Verpflichtung eines Unternehmens gegenüber der Gemeinschaft.
    Udo Anthony »Lee« lacocca, Mein amerikanischer Traum
  • Arbeitsschmutz entehrt nicht, Schweißschmutz schändet nicht.
    ee] Tüü must ei teota, higi must ei häbista.
  • ARBEITSSCHWEISS
  • Arbeitsschweiss au den Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
  • Arbeitstag, Pendelschlag, Ackermühe, Ackerglück, Furche bin, Furche zurück: Wer das versteht, hat sich Frieden gesät.
    Otto Julius Bierbaum (1865-1910), Mein ABC
  • Arbeitstag
    la] negotiosus dies
  • Arben unn Bohn holen den Dokder von de Dör.
    Rendsburg
  • Arbere is wat Schönet, seggt jenn Bue, ik künn de janze Dag ståhn un taukieke.
  • ARBEIT
  • Arbet fäinjt em iwerâl ug ainjden. - Schuster, 480.
  • Arbet iz keyn shand.
    en] Work is no shame.
    אַרבעט איז קיין שאַנד.
  • ARBEIT
  • Arbet let nit darwen. - Schuster, 479.
  • ARBEIT
  • Arbet schäzt vir Uormet. (Siebenbürg.-sächs.) - Schuster, 478.
  • Arbetaren är sin lön wärd.
  • Arbete är half helsa.
  • Arbete och möda gerdaglig spis och föda.
  • Arbeyd eller stiäl.
  • Arbeyd mens du er frisk og ung, det gasner naar du or gammel og tung.
  • Arbeyd, og lad sud sörge.
  • Arbeyde er halv sund held.
  • Arbeyde foröger forstanden.
  • Arbeyde hielper ikke, naar lykken ey vil.
  • Arbeyde hindreir laster.
  • Arbeyde og hvile med nimanden holde sundhed op.
  • Arbeyde styrker, og giör länge ung.
  • Arbiter (magister) convivii.
  • Arbiter bibendi.
  • Arbiter compromissarius.
    es] Arbitro de compromiso.
  • Arbiter elegantiae.
    de] Schiedsrichter der feinen Lebensart
  • Arbiter elegantiarum.
    es] Arbitro de la elegancia.
    fr] Arbitre des élégances
  • Arbiter es formae.
  • Arbiter est oculus certior aure meus.
  • Arbiter ex nudo pacto.
    es] Arbitro sin pacto.
  • Arbiter in causis bonae fidei.
    es] Arbitro en cause de buena fe.
  • Arbiter in stricti iuris.
    es] Arbitro de estricto juicio.
  • Arbiter iuratus.
    es] Arbitro jurado.
  • Arbiter nihil extra compromissum facere potest.
  • Arbiter pugnae.
  • Arbitrate between.
  • Arbitrate in.
  • Arbitratu meo.
  • Arbitrii non est nostri, quid quisque loquatur.
  • Arbitrio iudicis relinquitur quod in iure definitum non est.
  • Arbitrio suo.
  • Arbitrium divinum.
    de] Göttlicher Ratschluß
  • Arbitrium est iudicium boni viri, secundum aequum et bonum.
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