DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • Alle lyck, dat steenhus ende dat holtene hus.
  • Alle Maales können nit sein in einem (beisammen).
    Jüdisch-deutsch, Warschau
    i] In keiner Person oder Sache sind alle guten Eigenschaften vereinigt, jede Sache hat ihre Schattenseiten.
  • Alle Macht den Räten!
    geflügeltes Wort
  • Alle Macht des Menschen besteht aus einer Mischung von Zeit und Geduld.
  • Alle Macht kommt von Gott.
  • Alle Macht und Reichtum auf Erden ist Staub.
  • Alle Mädchen erwarten wen,
    wenn die Bäume in Blüten stehn.
    Rainer Maria Rilke (1875-1926), Advent
  • Alle Mädchen sind gut, schön und hübsch. Wo kommen bloß die vielen bösen Weiber her?
  • Alle Mädchen sind Jungfern, so lange der Bauch schweigt.
    ndt] All' Möäkens sind Jumfern, so lang de Bûk schwigt.
  • Alle Mädchen sind Jungfern, solange sie der Bauch nicht verrät.
  • Alle Mädchen sind verrückt, bis sie verheiratet sind.
  • Alle Mägelech sennen fleischig.
    i] Wortspiel mit 'Mägelchen' und 'möglich'.
  • Alle Mährchen sind nur Träume von jener heymathlichen Welt, die überall und nirgends ist.
    Novalis (1772-1801), Fragmente oder Denkaufgaben
  • Alle mandfolk ere Adams sønner og quindvolk Evae døttre.
  • Alle Manifestationen der Wesenheiten sind verwandt.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Maximen und Reflexionen 1301
  • Alle Manioks haben die gleiche Schale, aber nicht alle den gleichen Geschmack.
  • Alle Mann en Quast.
    Braunschweig
    i] Alle nach der Reihe, das Alter voran.
  • Alle Männer können ein Lager herrichten, aber um ein Heim zu schaffen, bedarf es einer Frau.
  • Alle Männer sind Adams Söhne, alle Weiber Evas Töchter.
    dk] Alle mandfolk ere Adams sønner og quindvolk Evae døttre.
  • Alle Männer sind gleich, bis auf den, den man gerade kennen gelernt hat.
  • Alle Männer sind Männer, aber nicht alle Männer verstehen einen Schurz recht umzutun.
    Afrika
    i] Nicht jeder Soldat ist auch ein Held.
  • Alle Männer sind so ( ... ): sie schätzen gering, was sie besitzen, und kehren begierig zu dem zurück, was sie durch eigene Schuld verloren haben.
    Alfred de Musset (1810-1857), Emmeline
  • Alle Männer sind tapfer beim Biere, aber nicht alle in der Not.
  • Alle Männer verstehen die Zote. Wenn aber die Zote Geist hätte, so würde sie die Männer nicht verstehen.
    Julius Stettenheim (1831-1916), Der Moderne Knigge
  • Alle Männer vom Fach sind darin sehr übel dran, dass ihnen nicht erlaubt ist, das Unnütze zu ignorieren.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Maximen und Reflexionen 1263
  • Alle Männer, nur mit Ausnahme der tierisch rohesten, wollen in der mit ihnen auf das Innigste verbundenen Frau keine gezwungene, sondern eine freiwillige Sklavin, oder besser nicht eine Sklavin, sondern eine Favoritin. Zu diesem Zwecke ist alles angewendet worden, um den weiblichen Geist niederzuhalten.
    John Stuart Mill (1806-1873), Die Hörigkeit der Frau
  • Alle mans wän är ofta hwar mans narr.
  • Alle Märchen, sobald sie erzählt sind, haben den Reiz nicht mehr, als wenn man sie nur dunkel und halb weiß.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an Charlotte v. Stein, 13.4.1786
  • Alle Mäuler sind Schwesterkinder.
    i] Sie essen alle gern etwas Gutes.
    it] Tutte le bocche sono sorelle.
  • Alle Meddag (Mittag) Moss, alle Awend en Päkelhering, alle Nacht en Stoß.
    Danziger Nehrung
  • Alle mei Lebtage (o. mei Labtige, sey Lähtig, sei Lättige, oalle meen Labtaage, olle sa Läteje, olle ma Läteje, olle mei Labestache).
  • Alle meine Büxen (Hosen) rühren sich.
    i] Ausruf der Verwunderung, des Schreckens.
  • Alle meine Freuden sind wie Sumpfblumen, die man nicht anders brechen kann, als wenn man bis an die Knie in Sumpf fällt.
    Sophie Mereau (1770-1806), Betrachtungen
  • Alle meine Freuden, alle, glänzen
    Nur im Schimmer der Erinnerung.
    Sophie Mereau (1770-1806), Gedichte
  • Alle meine Gedanken sind Bienen, sie kommen aus deinem duftenden Garten zum Fenster hereingeflogen, das ich mir geöffnet habe, und setzen da ihren Honig ab, den sie in deinem blütenreichen Garten gesammelt haben.
    Bettina von Arnim (1785-1859), Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
  • Alle meine Hoffnungen beruhen auf mir.
    Terenz (184-158 v. Chr.), Adelphi
  • Alle meine Noten bringen mich nicht aus den Nöten,
    Und ich schreibe Noten überhaupt nur aus Nöten.
    Ludwig van Beethoven (1770-1827)
  • Alle meine Pläne sind gescheitert.
    fr] Tous mes projets sont allés à vau-l'eau.
  • Alle meine Überzeugung ist nur Glaube, und sie kommt aus der Gesinnung, nicht aus dem Verstande.
    Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), Die Bestimmung des Menschen
  • Alle meine Worte und Taten sind in Gottes Hand. Auf ihn allein verlasse ich mich.
    Jeanne d'Arc (1412-1431), Aussage im siebten Kreuzverhör in der Gefängniszelle (14. März 1431)
  • Alle meine Wünsche und Hoffnungen übertraf das auf einmal sich entwickelnde Verhältnis zu Schiller, das ich zu den höchsten zählen kann, die mir Glück Das Glück in späteren Jahren bereitete.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Biographische Einzelnheiten - Erste Bekanntschaft mit Schiller
  • Alle Memoiren einigermaßen bedeutender Menschen liest man mit großem Anteil, und das mit Recht, wir werden unmittelbar in die fernsten Gegenden und Lebenszustände versetzt, und doch müssen wir immer den Charakter, das Herkommen und die Denkweise des Verfassers abziehen, wenn wir uns daraus wahrhaft unterrichten wollen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Schriften zur Literatur. Solgers nachgelassene Schriften und Briefwechsel
  • Alle Menschen - haben graue Seelen ... alle legen gern ein bisschen Rot auf.
    Maxim Gorki (1868-1936) Nachtasyl
  • Alle Menschen auf Erden könnten noch keinen Schleifstein schinden.
  • Alle Menschen auf Erden sind der Unendlichkeit und der Ewigkeit bewusst. Der Unterschied zwischen ihnen besteht nur darin, in welchem Grade den Einzelnen dieses Bewusstsein erschüttert. Der eine glaubt an einen persönlichen Gott über den Dingen und Menschen, der andere an den eigenen Willen als an seinen Gott, die einen sind demütig, die andern lehnen sich auf, und alle, ein jeder mag sich verhalten, wie er mag, - alle sind sie gläubig.
    Arthur Schnitzler (1862-1931), Buch der Sprüche und Bedenken
  • Alle Menschen begehen Torheiten und Schlechtigkeiten; aber sie scheiden sich in zwei Gruppen: die eine empfindet darüber Groll gegen sich, die andere gegen den, der es bemerkt.
    Emil Gött (1864-1908), Aphorismen
  • Alle Menschen bieten Worte des Trostes für die Bedürftigen, aber nie eine konkrete Hilfe.
  • Alle Menschen glauben an Gott, auch die, die sich von ihm abgewandt haben.
    Albert Camus (1913-1960), französischer Schriftsteller, Existentialist
  • Alle Menschen groß und klein
    Spinnen sich ein Gewebe fein,
    Wo sie mit ihrer Scheren Spitzen
    Gar zierlich in der Mitte sitzen.
    Wenn nun darein ein Besen fährt,
    Sagen sie, es sei unerhört,
    Man habe den größten Palast zerstört.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Divan. Buch der Parabeln
  • Alle Menschen guter Art empfinden bei zunehmender Bildung, dass sie auf der Welt eine doppelte Rolle zu spielen haben, eine wirkliche und eine ideelle, und in diesem Gefühl ist der Grund alles Edlen aufzusuchen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Dichtung und Wahrheit III,11
  • Alle Menschen haben das Recht, das gleiche und nämliche Recht, glücklich zu sein.
    François Guizot (1787-1874), De la démocratie en France
  • Alle Menschen haben die gleiche Abstammung.
  • Alle Menschen haben die gleichen Leidenschaften, aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade.
    Friedrich Buchholz (1768-1843), Hermes oder Über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft
  • Alle Menschen haben eine Ahndung und Idee der Wahrheit in sich.
    Matthias Claudius (1740-1815), Die Apologie des Sokrates (469-399 v. Chr.)
  • Alle Menschen haben eine Wirbelsäule, aber nicht jeder hat ein Rückgrat.
  • Alle Menschen haben Gesichter, so wie alle Bäume eine Rinde.
  • Alle Menschen haben ihren Freund und ihren Feind in sich (selbst).
  • Alle Menschen haben Zähne, aber nicht alle haben Eigentum.
  • Alle Menschen halten sich großer Stellungen würdig; die Natur aber, welche sie für solche nicht geeignet hat gemacht, bewirkt auch, dass sie sich in geringen auch sehr zufrieden fühlen.
    Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715-1747), Réflexions et maximes
  • Alle Menschen in der Welt
    Streben nur nach Gut und Geld,
    Und wenn sie es dann erwerben,
    Legen sie sich hin und sterben.
  • Alle Menschen innerhalb der vier Meere sind Brüder.
    China
  • Alle Menschen kamen bei guter Gesundheit, aber keiner bleibt gesund.
  • Alle Menschen lassen ein wenig von sich selbst zurück, wenn sie weggehen.
  • Alle Menschen machen den gleichen Fehler, in dem sie sich vorstellen, dass Glück bedeutet, dass alle Wünsche in Erfüllung gehen.
  • Alle Menschen machen sich, wie zu allen Zeiten, auch jetzt noch zu Sklaven und Freien, denn wer von einem Tag nicht mindestens ein Drittel für sich hat, ist ein Sklave, mag er Minister oder Arbeiter sein.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900)
  • Alle Menschen müssen ein Mensch werden.
    Der vielheit ist GOtt feind; Drumb zieht er uns so ein:
    Daß alle Menschen solln in Christo einer seyn.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Fünfftes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 149
  • Alle Menschen müssen sterben, alle Ochsen fressen Heu.
    i] Wohl Parodie auf das Kirchenlied von Albinus: 'Alle Menschen müssen sterben, alles Fleisch vergeht wie Heu.'
  • Alle Menschen müssen sterben, nur der Schulz aus Damerau nicht.
    i] Der Schulz von Damerau (Dorf bei Elbing) soll deshalb keine Ruhe finden, weil er sein Amt gewissenlos verwaltet habe. Wenn indess alle Dorfschulzen, welche ihre Gemeinde schlecht verwalten, nicht sterben sollten, so wären die Landbewohner noch mehr zu beklagen, da der Tod in der Regel die einzige Instanz ist, durch die sie von einem schlechten Schulzen erlöst werden.
  • Alle Menschen müssen sterben, und am End' ich selber auch, predigte der Kapuziner.
  • Alle Menschen müssen sterben.
    zit] All menschen sein zum todte feig (d. h. zum Tode bestimmt).
    fr] Tous filz de Adam mourront.
    nl] Alle menschen zijn ein kwaad onderworpen.
    la] Omnes una manet nox. Horaz (65-8 v. Chr.)
  • Alle Menschen nähern sich mehr oder weniger dem einen oder anderen Extrem: Das erste ist ein Leben nur für sich, das zweite ein Leben nur für die anderen.
    Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828-1910), Tagebücher (1903)
  • Alle Menschen neigen zum Irrtum, und die meisten von ihnen sind in vielerlei Hinsicht der Versuchung des Irrtums durch Leidenschaft oder Interesse ausgesetzt.
    John Locke (1632-1704)
  • Alle Menschen schieben auf und bereuen den Aufschub. Ich glaube aber, auch der Tätigste findet so viel zu bereuen als der Faulste; denn wer mehr tut, sieht auch mehr und deutlicher, was hätte getan werden können.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Band 2, Nr. 2, Bemerkungen vermischten Inhalts, Nr. 4 Beobachtungen über den Menschen
  • Alle Menschen sind Ärzte, nachdem sie geheilt worden sind.
    Irland
  • Alle Menschen sind Ausländer - fast überall.
  • Alle Menschen sind bestechlich, sagte die Biene zur Wespe.
  • Alle Menschen sind Brüder, und haben von Natur gleiche Bedürfnisse, gleiche Rechte und gleiche Pflichten.
    Christoph Martin Wieland (1733-1813), Der goldene Spiegel
  • Alle Menschen sind Brüder.
    i] Sie leben auch untereinander wie Kain und Abel.
  • Alle Menschen sind dem Gebot des Heiligen unterworfen.
    Ralph Waldo Emerson (1803-1882), Swedenborg oder der Mystiker
  • Alle Menschen sind dem Irrtum ausgesetzt, und die meisten Menschen sind in vielen Punkten durch Leidenschaft oder Interesse in Versuchung dazu.
    John Locke (1632-1704), Über den menschlichen Verstand
  • Alle Menschen sind Demokraten, wenn sie glücklich sind.
    Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), Aphorismen und Paradoxa
  • Alle Menschen sind entweder Juden oder Hellenen, Menschen mit asketischen, bildfeindlichen, vergeistigungssüchtigen Trieben oder Menschen von lebensheiterem, entfaltungsstolzem und realistischem Wesen.
    Heinrich Heine (1797-1856), Reisebilder, Norderney
  • Alle Menschen sind gleich - nur manche sind gleicher als andere.
  • Alle Menschen sind gleich wie die Melonen von Chioggia.
    Venetien (Eine dortigen Stadt, woher viel Gemüse nach Venedig kommt)
  • Alle Menschen sind gleich!
    Multatuli (1820-1887), Woutertje Pieterse
  • Alle Menschen sind gleich. Nach entsprechender Präparation.
  • Alle Menschen sind gleich; nicht die Geburt, nur die Tüchtigkeit macht einen Unterschied.
    Voltaire (1694-1778)
  • Alle Menschen sind hochgeboren; denn alle sind gottverwandt, alle tragen in sich schöpferische Kraft.
    Jeremias Gotthelf (1797-1854), Die Armennot
  • Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher.
  • Alle Menschen sind leichtgläubig ... sich selbst gegenüber.
  • Alle Menschen sind Lügner.
    zit] Alle Menschen sind Spitzbuben durch und durch, und ich ärgere mich bloß, dass ich sie nicht beißen kann, da ich kein Hund bin. Lord Byron
    i] Dove behauptet sogar, dass die meisten Winde Lügner sind, weil sie nicht aus den Gegenden kommen, aus welchen sie sagen. Sie gelangen häufig auf Umwegen zu uns.
  • Alle Menschen sind nicht mit einem Wasser getauft.
    ee] Ep ole kõik inimesed ühe veega ristitud.
  • Alle Menschen sind nicht mit einer Rute geschlagen.
    ee] Pole kõik inimesed ühe vitsaga löödud.
  • Alle Menschen sind reich oder arm, je nachdem sie in der Lage sind, sich den notwendigen Lebensbedarf, die Bequemlichkeiten und Vergnügungen des menschlichen Lebens in größerem oder geringerem Maße zu verschaffen. Nachdem nun aber die Arbeitsteilung durchweg Platz gegriffen hat, kann die eigene Arbeit jeden Menschen nur mit einem verschwindend kleinen Bruchteil all der Güter versorgen; den weitaus größten Teil davon muss er auf Grund der Arbeit anderer beziehen, und er wird reich oder arm sein, je nach der Arbeitsmenge, über die er verfügen oder die er sich kaufen kann. Daher ist der Wert einer Ware für denjenigen, der sie besitzt, und der sie selbst nicht zu gebrauchen oder zu verbrauchen gedenkt, gleich der Arbeitsmenge, die er damit kaufen oder über die er so indirekt verfügen kann. Arbeit ist demzufolge der wahre Maßstab für den Tauschwert aller Waren.
    Adam Smith (1723-1790), Natur und Ursachen des Volkswohlstandes
  • Alle Menschen sind vernünftig, das männliche und weibliche Geschlecht ausgenommen.
  • Alle Menschen sind verschieden gleich.
  • Alle Menschen sind von Geburt aus gleich.
    geflügeltes Wort
  • Alle Menschen sollen glücklich sein, und man soll danach trachten, dies so schnell wie möglich zu erreichen.
    Nikolai Gawrilowitsch Tschernyschewski (1828-1889), Was tun?
  • Alle Menschen sollen thronfähig werden.
    Novalis (1772-1801), Glauben und Liebe
  • Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen.
    Aristoteles (384-322 v. Chr.), Metaphysik
  • Alle Menschen strebten ein und dasselbe an: völlige Ruhe; das Gehetze des Tages war nur die wenig angenehme Einleitung zur Stille der Nacht, zu jenen Stunden, die man unter vier Augen mit einer Frau verbrachte, um, von ihren Liebkosungen ermüdet, dann ohne Träume zu schlafen.
    Maxim Gorki (1868-1936), Das Werk der Artamonows
  • Alle Menschen teilen sich die gleiche Abstammung.
  • Alle Menschen tragen ein schalk im busen.
  • Alle Menschen tragen im Innern die Empfindung der Könige: sie wünschen, dass sie alles gegen die andern, die andern aber nichts gegen sie vermöchten.
    Lucius Annaeus Seneca (1-65), Vom Zorn
  • Alle Menschen verkehren (in ihren Anschlägen) das Vaterunser, und wollen nur, dass ihr Wille geschehe.
  • Alle Menschen versuchen glücklich zu sein, darin gibt es keine Ausnahmen, wie verschieden die Mittel auch sind, die sie anwenden.
    Blaise Pascal (1623-1662), Pensées
  • Alle Menschen wären also notwendigerweise gleich, wenn sie keine Bedürfnisse hätten. Die uns Menschen anhaftende Bedürftigkeit hat zur Folge, dass der eine sich dem andern unterordnen muss.
    Voltaire (1694-1778), Philosophisches Wörterbuch
  • Alle Menschen werden als Original geboren, die meisten sterben als Kopie.
  • Alle Menschen werden aufrichtig geboren und sterben als Betrüger.
    fr] Tous les hommes naissent sincères et meurent trompeurs.
    Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715-1747), Reflexionen u. Maximen (1746). Übers. v. Zimmermann
  • Alle Menschen werden Brüder,
    Wo dein sanfter Flügel weilt.
    Friedrich Schiller (1759-1805), an die Freunde
  • Alle Menschen werden in ihren Hoffnungen getäuscht, in ihren Erwartungen betrogen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Werther 2. Buch, 4. August
  • Alle Menschen werden reicher geboren als sie sterben.
  • Alle menschen wieter mich, allein gott erhellt mich.
  • Alle Menschen wissen nicht, was ein gut Kraut kostet.
  • Alle menschen zijn ein kwaad onderworpen.
  • Alle menschen zijn leugenaars.
  • Alle Menschen, die man lange im Vorzimmer seiner Gunst stehen lässt, geraten in Gärung.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900), Menschliches, Allzumenschliches
  • Alle Menschen, die nebeneinander leben, erfahren ähnliche Schicksale, und was dem Einzelnen begegnet, kann als Symbol für Tausende gelten.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Schriften zur Literatur - Der junge Feldjäger
  • Alle Menschen, gleich geboren,
    Sind ein adliges Geschlecht.
    Heinrich Heine (1797-1856), Bergidylle aus der Harzreise
  • Alle Menschen, wie sie zur Freiheit gelangen, machen ihre Fehler geltend: die Starken das Übertreiben, die Schwachen das Vernachlässigen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Maximen und Reflexionen 345
  • Alle menschliche Gebrechen
    Sühnet reine Menschlichkeit.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an Personen 202. An Georg Wilhelm Krüger
  • Alle menschliche Weisheit liegt in den zwei Worten Harren und Hoffen.
    Alexandre Dumas (1802-1870), Der Graf von Monte Christo
  • Alle menschlichen Angelegenheiten sind meine Angelegenheiten.
    China
  • Alle menschlichen Einrichtungen gründen sich auf die menschlichen Leidenschaften und werden durch dieselben erhalten: Wie kann also dasjenige, was die Leidenschaften bekämpft, diese Einrichtungen unterstützen?
    Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), Briefe vom Berge
  • Alle menschlichen Einrichtungen sind unvollkommen, in höchstem Maße und am allermeisten staatliche Einrichtungen.
    Otto von Bismarck (1815-1898), Reichstagsrede 1884
  • Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld.
    Franz Kafka (1883-1924)
  • Alle menschlichen Gebrechen
    Sühnet reine Menschlichkeit.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dem Schauspieler Krüger, 1827 (Nach der Darstellung des Orest)
  • Alle menschlichen Organe werden müde, nur die Zunge nicht.
  • Alle menschlichen Schwächen sind in ihrem innersten Wesen Feigheit.
    Honoré de Balzac (1799-1850), Die Lilie im Tal
  • Alle Merkmale lassen sich verwischen, nur das Merkmal der Armut nicht.
    Jiddisch
  • Alle mijnen laten werken.
  • Alle Minen springen lassen.
    Alle Mittel und Kräfte in Bewegung setzen.
    nl] Alle mijnen laten werken.
    la] Omni telorum genere oppugnare.
  • Alle miteinander, wie sie gebacken sind.
    Breslau
  • Alle Mittel und Künste der Erziehung werden erst von dem Ideale oder Urbilde derselben bestimmt.
    Jean Paul (1763-1825), Levana
  • Alle Mittel, die helfen, sind heilig.
  • Alle möchten wohl viel wissen, aber etwas darum geben, will sie verdrießen.
  • Alle Modellvorstellungen sind falsch. Manche sind nützlich.
  • Alle Monaden aber sind von Natur so unverwüstlich, dass sie ihre Tätigkeit im Moment der Auflösung selbst nicht einstellen oder verlieren, sondern noch in demselben Augenblicke wieder fortsetzen. So scheiden sie nur aus den alten Verhältnissen, um auf der Stelle wieder neue einzugehen. Bei diesem Wechsel kommt alles darauf an, wie mächtig die Intention sei, die in dieser oder jener Monas enthalten ist. Die Monas einer gebildeten Menschenseele und die eines Bibers, eines Vogels oder eines Fisches, das macht einen gewaltigen Unterschied. Und da stehen wir wieder an den Rangordnungen der Seelen, die wir gezwungen sind anzunehmen, sobald wir uns die Erscheinungen der Natur nur einigermaßen erklären wollen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), J. D. Falk, 25.1.1813
  • Alle Monate im Jahr verwünschen den schönen Februar.
  • Alle Moral muss aus der Fülle des Herzens kommen, von der der Mund übergeht; man muss ebensowenig lang darauf zu denken als damit zu prahlen scheinen.
    Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), Hamburgische Dramaturgie
  • Alle Morge Grött, alle Möddag Môss, alle Abend Päkelflêsch on alle Nacht en Stoss.
    Alt-Pillau
  • Alle Morgen (Brannt-)Wein macht die großen Taler klein.
  • Alle Morgen neue Sorgen, alle Tage neue Plage.
    Wilhelm Müller (1794-1827), Sprüche
  • Alle Morgen neue Sorgen.
    mhd] Mich grüezent iemer sorgen zem êrsten an dem morgen.
  • Alle Muar'en 'n Oart, waviel Dâlers goaet doa wual met üäwer Board.
    i] Alle Morgen einen Ort, wieviele Taler gehen da wohl über Bord.
    i] Ort, der vierte Teil eines Talers.
  • Alle Muar'en (Morgen) 'n Oert (Ort), woaviel Dâlers goaet (gehen) doa wual met üäwer Board?
    Münster
  • Alle Mümpfeli gnappid der Bart.
    Luzern
    i] Mümpfeli = Mundvoll, gnappe = bewegen, wackeln. Viele kleine Teile machen auch ein großes.
  • Alle Munteg ün Donnersteg.
    Jüdisch-deutsch, Warschau
    i] Von Dingen, die sich oft wiederholen. Von dem Brauch, den Armen an Montagen und Donnerstagen Almosen zu geben.
  • Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen.
  • Alle müssen ein gleiches Recht auf alle Vorzüge und Annehmlichkeiten haben, welche die gesellschaftliche Verbindung gewähren kann, außer wenn moralische oder intellektuelle Gebrechen sie dieser Vorteile unwürdig machen.
    Adolph Knigge (1752-1796), Manifest
  • Alle Mystik ist ein Transzendieren und ein Ablösen von irgend einem Gegenstande, den man hinter sich zu lassen glaubt. Je größer und bedeutender dasjenige war, dem man absagt, desto reicher sind die Produktionen des Mystikers.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Maximen und Reflexionen 336
  • Alle nach seinem eigenen Arschin messen.
  • Alle Nachrichten sind Weiber.
  • Alle Nacht geit kên Spôk.
    Oldenburg
    i] Es wird so arg nicht werden.
  • Alle Narren sitzen nicht im Narrenhaus.
  • Alle Narren tragen keine Narrenkappe.
  • Alle Narren werd' ich kaufen und im Schwarzen Meer ersaufen.
    Maxim Gorki (1868-1936) Kain und Artem
  • Alle Narrheit erschöpfen - so gelangt man zum Boden der Weisheit.
    Ludwig Börne (1786-1837), Fragmente und Aphorismen
  • Alle naselang
    es] A cada momento, continuamente.
  • Alle Nasen lang.
    i] Kurz hintereinander, aller Augenblicke.
  • Alle Nasen schauen nach unten (o. auf die Erde).
    Kamerun
    i] Wir alle müssen sterben.
  • Alle Nasen schauen nach unten.
  • Alle naslang / naselang / nasenlang.
  • Alle nationale Politik führt letzten Endes in ein unvermittelbares Element, in den Idiotismus.
    Hugo von Hofmannsthal (1879-1929), Bund der Freunde
  • Alle Nationen werden zum Sozialismus gelangen, das ist unausbleiblich, aber keine auf genau die gleiche Art und Weise, jede wird zu dieser oder jener Form der Demokratie, zu dieser oder jener Abart der Diktatur des Proletariats, zu diesem oder jenem Tempo der sozialistischen Umgestaltung der verschiedenen Seiten des gesellschaftlichen Lebens etwas Eigenes beitragen.
    Wladimir Iljitsch Lenin (1870-1924), Über eine Karikatur auf den Marxismus
  • Alle Natur ist für uns belebt, ist von göttlichem Geist, von Gesetz, von Notwendigkeit durchdrungen. Wir kennen keine Materie ohne diesen göttlichen Geist, keinen Geist ohne Materie.
    Ernst Haeckel (1834-1919), Natürliche Schöpfungsgeschichte
  • Alle Natur, die der Mensch vollkommen kennt, darüber ist er auch Herr, und von je mehr Natur er Besitz hat, desto größer ist er auch, ob er gleich seine Herrschaft nicht allezeit ausübt: So wie der Adler der König aller Vögel ist, ob er gleich nicht alle fängt und umbringt. Alles übrige ist Schattenspiel an der Wand, Spiel mit Zeichen ohne Gehalt, und in solcher Rücksicht sind unsere größten Herrn in der bürgerlichen Welt gemeiniglich die kleinsten. Und so geht es auch in der Kunst, was der Mensch kennt, das kann er leicht nachmachen.
    Wilhelm Heinse (1746-1803), Aphorismen
  • Alle Naturanlagen eines Geschöpfs sind bestimmt, sich einmal vollständig und zweckmäßig auszuwickeln.
    Immanuel Kant (1724-1804), Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht
  • Alle natürlichen Bewegungen der Seele werden von Gesetzen gelenkt, die denen der materiellen Schwerkraft analog sind. Die Gnade allein bildet die Ausnahme.
    Simone Weil (1909-1843), Schwerkraft und Gnade
  • Alle ned kesta skelma mith campe bisla.
  • Alle Neider werden sterben, aber niemals der Neid.
  • Alle Nerven zu Hilfe nehmen.
  • Alle neuen Waren sind gut.
  • Alle neuere Musik wird auf zweierlei Weise behandelt, entweder dass man sie als eine selbständige Kunst betrachtet, sie in sich selbst ausbildet, ausübt und durch den verfeinerten äußeren Sinn genießt, wie es der Italiener zu tun pflegt, oder dass man sie in bezug auf Verstand, Empfindung, Leidenschaft setzt und sie dergestalt bearbeitet, dass sie mehrere menschliche Geistes- und Seelenkräfte in Anspruch nehmen könne, wie es die Weise der Franzosen, der Deutschen und aller Nordländer ist und bleiben wird.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Rameaus Neffe. Anmerkungen
  • Alle Neuerung ist verdächtig.
    bm] Novoty křivoty.
  • Alle neun werfen.
  • Alle neun, wie Kegel-Jochen.
  • Alle Nieswurz von Ancyren kann sein Hirn nicht mehr kurieren.
  • Alle Notsachen muss man mit Kampf beschlagen.
    i] Alle Körperverletzungen fielen dem gerichtlichen Zweikampf zur Entscheidung anheim.
    zit] Mit der blutigen Wunde (Fleischwunden ausgenommen) oder auch deren Narbe und mit kämpflichen Worten mag ein Mann den andern zum Kampfe empfangen. Jede Lähmung ist mit Kampf zu beantworten.
    altfries] Alle ned kesta skelma mith campe bisla.
  • Alle nozze e ai mortori si conoscon gli amici.
  • Alle nøgle ere ei bundne ved en kones laar.
  • Alle oarme Leut hoben gute Lewuwes.
    Jüdisch-deutsch, Warschau
    i] Arme Leute haben gute Herzen. Es ist hier aber ironisch von denen die Rede, die gern wohltun auf fremde Kosten; die selber nichts haben und aus dem Beutel anderer austeilen oder die Hungrigen aus fremder Küche speisen.
  • Alle officiën smerig, zei de kosters wrouw, tom zij een eindje kaars nit de kerk krug.
  • Alle officiën zijn smerig, behalve dat van Kaarsen niaker, dat 's vettig.
  • Alle organischen Bewegungen manifestieren sich durch Diastolen und Systolen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Botanik - Fragmente - Pflanzen und Tiere
  • Alle paar Minuten.
    es] Cada dos por tres.
  • Alle paar Minuten.
    es] Cada dos por tres.
  • Alle Parteien sind, wenn sie nach Macht streben, ausnahmslos Abarten des Absolutismus.
    Pierre-Joseph Proudhon (1809-1865)
  • Alle Pfaffen sind gleich, nur Kappen und Röcke sind verschieden.
  • Alle Pfeile treffen nicht.
  • Alle Pfeile verschossen haben.
  • Alle Pflanzen sind unsere Brüder und unsere Schwestern. Sie sprechen mit uns, und wenn wir zuhören, können wir sie hören.
  • Alle Pflanzen sind unsere Geschwister. Wenn wir zuhören, hören wir sie sprechen.
  • Alle Pfuscher sind es, im letzten Grunde, dadurch, dass ihr Intellekt, dem Willen noch zu fest verbunden, nur unter dessen Anspornung in Tätigkeit gerät, und dahereben ganz in dessen Dienste bleibt. Sie sind demzufolge keiner andern als persönlicher Zwecke fähig. Diesen gemäß schaffen sie schlechte Gemälde, geistlose Gedichte, seichte, absurde, sehr oft auch unredliche Philosopheme, wann es nämlich gilt, durch fromme Unredlichkeit sich hohen Vorgesetzten zu empfehlen. All ihr Tun und Denken ist also persönlich. Daher gelingt es ihnen höchstens, sich das Äußere, Zufällige und Beliebige fremder, echter Werke als Manier anzueignen, wo sie dann, statt des Kerns, die Schale fassen, jedoch vermeinen, alles erreicht, ja jene übertroffen zu haben.
    Arthur Schopenhauer (1788-1860), Welt als Wille und Vorstellung, II, 3
  • Alle Philosophie ist nur Ausdruck und Umschreibung der uns fehlenden Worte.
    Alexander Moszkowski (1851-1934), Das Geheimnis der Sprache
  • Alle Philosophie über die Natur bleibt doch nur Anthropomorphismus, das heißt der Mensch, eins mit sich selbst, teilt allem, was er nicht ist, diese Einheit mit, zieht es in die seine herein, macht es mit sich selbst eins.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), zu Riemer, 2. Aug. 1807
  • Alle Pilze kann man nicht in den Korb legen.
    ee] Kõik seened ei kõlba korvi panna.
  • Alle plötzlichen Dämmerungen sind nur die der Sonnenfinsternisse und also keine wachsende, sondern ebenso plötzlich verschwindende.
    Jean Paul (1763-1825), Politische Fastenpredigten
  • Alle Pöbelbeglückungs-Versuche und Schwanenverbrüderungen müssen scheitern, die aus dem Prinzip der Liebe entspringen. Nur aus dem Egoismus kann dem Pöbel Hilfe werden.
    Max Stirner (1806-1856), Der Einzige und sein Eigentum
  • Alle Poesie ist rein!
    Friederike Kempner (1828-1904), Heinrich Heine
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