DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • An dem Tisch und auf dem Bette soll sich niemand schämen.
  • An dem Übel, das der Mensch fürchtet, stirbt er.
    Spanien
  • An dem Werke erkennt man den Meister.
    fr] A l'oeuvre on connaît l'artisan.
  • An dem Willen der Menschen und gespanntem Gewand (Tuch) geht viel ab.
  • An dem Wort erkennt man Toren
    Wie den Esel an den Ohren.
  • An dem, was Gott nicht geschenkt, hat man nicht lange Freude.
  • An demselben Joche ziehen.
    i] Ein gleiches Geschäft mit jemand treiben, dasselbe Schicksal mit ihm teilen.
    la] Idem egoque tuque ducimus pariter jugum.
    la] Idem jugum trahere.
  • An demselben Strumpfe stricken.
  • An den Altar (o. in das Asyl) flüchten (o. fliehen).
    i] Sich retten, sich in Sicherheit bringen. Die letzte Zuflucht nehmen. Ehemals floh man in der äußersten Not an die Altäre der Götter, weil es für Frevel galt, von da jemanden wegzureißen.
    nl] Het altaar kan den booswicht niet van straf bevrijden.
    la] Ad aram seu ad asylum confugere. Cicero (106-43 v. Chr.)
    la] Tanquam ad aram.
  • An den Altar fliehen.
    i] Die letzte Zuflucht nehmen. Ehemals floh man in der äußersten Not an die Altäre der Götter, weil es für Frevel galt, von da j-n wegzureißen.
    nl] Het altaar kan den booswicht niet van straf bevrijden.
    la] Tanquam ad aram.
  • An den alten Schnee denkt man nicht meh'.
    se] Fram faren snö är snart glömder.? Seent tala om den snön som i fjol föll.
  • An den ältesten Männern und Schulen gefiel mir am besten, dass Poesie, Religion und Philosophie ganz in eins zusammenfielen, und ich behauptete jene meine erste Meinung nur um desto lebhafter, als mir das Buch Hiob, das Hohelied und die Sprüchwörtef Salomonis ebensogut als die Orphischen und Hesiodischen Gesänge dafür ein gültiges Zeugnis abzulegen schienen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Dichtung und Wahrheit II,6
  • An den Anfang eines Buches setzen: Ich habe keine Typen gesehen, wohl aber Individuen.
    Jules Renard (1864-1910), Ideen, in Tinte getaucht
  • An den Arbeiten wird man es erkennen.
  • An den Augen kann man das Herz erkennen.
    ee] Silmist võib südant tunda.
  • An den Augen sieht man, was einer ist und was er kann.
  • An den augen teublein und in den hertzen teuflein.
    Trymberg, um das Jahr 1280.
  • An den besten Post schlät man dat Heck.
  • An den Bettelstab bringen.
    fr] Réduire à la besace.
  • An den Bettelstab kommen (o. geraten, gedeihen).
    i] Arm, ein Bettler werden; - einen müden, armen Bettler stellt man sich wohl vor, wie er gestützt auf einen Stab dahinwandert)
  • An den Bettelstab kommen.
    es] Arruinarse por completo../Venir con el cayado de mendigo.
  • An den Creutzfliehenden.
    Ach Kind ists dir denn auch zur Zeit noch nicht bewust
    Daß man nicht jmmer liegt an unsers HErren Brust?
    Wen Er am liebsten hat/der muß in Creutz und Pein /
    Jn Marter/Angst und Tod der Nächste bey ihm seyn.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Drittes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 41
  • An den der Trunk oft ist kommen, der gehört ins Bett.
  • An den Dornen bleibt viel Wolle hängen.
  • An den Enden erkennt man Naht (und Gewebe).
    fr] La lisière est pire que le drap.
  • An den Ernstfall denken (Wer denkt gleich an den Ernstfall?).
    es] Pensar en lo peor (¿Quién iba a pensar en lo peor?).
  • An den Exempeln, die ich beibringe, von allem, was ich gehört oder gelesen, habe ich mich gehütet, auch die leisesten und geringfügigsten Umstände zu ändern; mit Wissen verdrehe ich kein Jota; mit meinem Nichtwissen - ja, das weiß ich nicht!
    Michel de Montaigne (1533-1592), Essais
  • An den Fäden ziehen.
  • An den Fähnlein sieht man, wer den Sieg davongetragen.
    la] Victrices turbae victricia signa tulere.
  • An den Falschen geraten.
  • An den Federn erkennet man den Vogel.
    bm] Po zpevu (letu, perí) ptak poznán bývá.
    en] A bird is known by ist faethers.
    fr] A la plume et au chant l'oiseau et au parler le bon cerveau.
    fr] On (re)connaît l'oiseau à son plumage.
    it] Al cantare l'uccello, al parlare il cervello.
    it] L'elefante si conosce dalla tromba, il leon dalle branche.
    kroat] Ptica po perji poznas.
    la] Ex nido plumisque suis noscenda volucris.
    la] Ex plumis cognoscitur avis.
    pl] Znac ptaka po pierzu.
    es] Las aves son conocidas por las plumas.
  • An den Federn erkennt man den Vogel.
  • An den Federn kennt man den Han, am Gsellen ein jeden Gespan.
  • An den Federn sieht man wohl, dass eine Eule keine Taube ist.
    nl] Men ziet aan de veeren wel, dat een kerkuil geene duif is.
  • An den Fehlern erkennt man den Menschen, an den Vorzügen den Einzelnen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Dichtung und Wahrheit, Anhang II - Biographische Einzelnheiten
  • An den Fersen sihet man, ob einer mit dem Gesess könn zundel schlagen.
  • An den Festtagen die guten Streiche.
    i] Die Festtage sind den Dieben günstig.fr] Aux bonnes fêtes les bons coups.
  • An den Franzosen sieht man recht die Zusammenwirkung von Geist und Leib, die ganze Armee ist ein Mensch, der keine Anstrengung, keine Ermattung und nichts scheut.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Riemer, Oktober/November 1807
  • An den Freunden erkennt man dich selbst.
    ee] Sõpradest tuntakse sind ennast.
  • An den Freunden erkennt man sich selbst.
  • An den Früchten erkennt man den Baum.
    en] A tree is known by its fruit.
    fr] On reconnaît l'arbre à son fruit.
    it] Dai frutti si conosce l'albero.
    la] E fructu cognoscitur arbor.
    es] Por el fruto se conoce el árbol.
  • An den Galgen der Leib, und die Seele hole wer will, sagt Käsbier.
    nl] Het lijf der galg, en de ziel dengenen, die ze wil, zei de deugniet.
  • An den Galgen kommt man immer noch zeitig genug.
    nl] Het is geen jagtwerk, ter galge te gaan.
  • An den Galgen.
    Idiom
  • An den Gästen man spürt, wie der Wirt sein Handel führt.
  • An den Geld suchenden.
    O Narr was renstu so nach reichthum in der Welt /
    Und weist doch/daß man wird dardurch inn Pful gefält?
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Sechstes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 83
  • An den Gelehrten.
    Du grübelst in der Schrifft/und meinst mit Klügeley
    Zu finden GOttes Sohn: Ach mache dich doch frey
    Von diser Sucht/und komm inn Stall jhn selbst zu küssen.
    So wirstu bald der Krafft deß wehrten Kinds geniessen.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Drittes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 5
  • An den Gemärken erkennt man die Waren.
    it] Dalla marca si conosce la mercanzia.
  • An den gemeinen Kasten geraten.
    i] An den Bettelstab, der Armenpflege anheimfallen.
  • An den Gesellen erkennt man den Gesellen.
    mhd] Den man acht ich sicherlich reht als er gesellet sich.
    mhd] Ezn hât dekein geselleschaft mit ungelîchem muote kraft.
    fr] Au regarder connoist on la personne.
    fr] Au semblant cognoit on l'ome.
    fr] Au semblant conoit l'en la gent.
    la] A bonis disces bona, et malis te immiscens mentem amittes.
    un] Embert a társáról, hogy ha nem magáról, könnyen megesmérheted.
  • An den Gestalten Raphaels sieht man, wie weit dieser große Künstler von dem heutigen Geschmack entfernt war, der nur die magere Schlankheit gelten lassen will. Raphael dachte offenbar, daß allein der kräftige Körper der Wohnsitz starker Leidenschaften sein kann, die, mit ihren unendlichen Schattierungen, den Gegenstand der Kunst ausmachen. Ein schwacher, gebrechlicher, häßlicher Körper, etwa wie der Voltaire's, den man in der Bibliothek der Akademie sieht, kann sicher die leidenschaftlichste Seele beherbergen. Man kann sogar behaupten, daß die heftigen Leidenschaften dem Körper die sichern Zeichen des beginnenden Verfalls aufdrücken. Aber diese Wahrheit kann die Kunst nicht aussprechen. In der Malerei muß ein leidenschaftliches Weib vor allem schön sein; jedenfalls darf sie durch Mangel an Schönheit nicht auffallen.
    Stendhal (1783-1842), Ueber Malerei
  • An den Getreideschößlingen erkennt man das Getreide.
    ee] Orasest vilja näikse.
  • An den Getreideschößlingen erkennt man noch nicht das Getreide.
    ee] Orasest ei tunta veel vilja.
  • An den gezwungenen Creutzleidenden.
    Mensch wer dem Creutz nicht kan entwerden und entgehn /
    Der muß auch wiedern Willn daran gehaftet stehn.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Sechstes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 141
  • An den griechischen Kalenden
    i] niemals, denn die Griechen rechneten die Tage anders als die Römer, hatten also keine Kalenden
  • An den großen Männern tröstet sich die Menschheit über die Erbärmlichkeit ihres Alltags.
  • An den Grundfesten rütteln.
  • An den Haaren herbeigezogen
    en] farfetched - dragged in by the head and shoulders (o. by the ears)
    fr] tire par les cheveux
    it] tirato per i capelli (o. con gli uncini)
  • An den Haaren herbeiziehen.
  • An den hab i schon lang a Gradn g'funden.
    i] Ein Hindernis, wie eine im Halse steckende Gräte es ist.
  • An den Hacken kann man sehen, ob einer kann gehen.
    dk] Det kiendes paa hans hæle hvad helbred han haver.
  • An den Hoffärtigen.
    Es heist sich einen Wurm auß Demutt GOttes Sohn /
    Du Wurm mist dir wohl zu auß Hoffart seinen Thron.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Sechstes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 143
  • An den Hoffnungen erkennt man die Toren, denn sie erfüllen sich nie. Sie hüpfen wie Irrlichter vor uns her und ziehn uns in das Elend hinab.
    Ludwig Tieck (1773-1853), Karl von Berneck (Karl)
  • An den hohen Bäumen merkt man am besten, woher der Wind kommt (o. weht).
  • An den Hörfehlern aber ist der Diktierende gar oft selbst schuld. Man horche nur, wenn in Gesellschaften vorgelesen wird, ob wohl alles zur Klarheit kommt? Man merke den Schauspielern auf!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Schriften zur Literatur, Hör-, Schreib- und Druckfehler
  • An den Hörnern faßt man den Ochsen, am Wort den Mann.
  • An den Hunden liegt's nicht, wenn die Pferde sterben.
  • An den Hungerpfoten saugen
    zit] Im Jahre 1347 herrschte eine furchtbare Hungersnot im ganzen Lande (Elsass) und war großes Elend. Zur Erinnerung daran wurde das große Hungertuch gemacht, welches noch heutzutage von Aschermittwoch bis zum Sonntag nach Ostern über den Hauptaltar gespannt wird, um die Ornamente desselben zu verhüllen.
    zit] Dich soll lehren das Hungertuch, so man aufspannt (am Aschermittwoch vor dem Altarbilde) Abstinenz und Fasten.
    zit] ... Den nechsten Sonntag darnach gibet man der Fassnacht vrlaub verbutzet vnd verhüllet sich aber, trinken sich voll, spielen vnd rasseln zuletzt. Alsdan folget die trawrige Fassnacht, darin essen sie (die Römischen) viertzig Tag kein Fleysch, auch nicht Milch, Käss, Eyer, Schmaltz, dann vom Römischen Stuel vnd gnad erkaufft. Da beichten die Leut nach ordnung. Da verhüllet man die Altar vnd Heiligen mit tuch vnd lässt ein Hungertuch herab, das die sündigen Leuth die Götzen nicht ansehen noch die heiligen Bilder die Sünder.
    zit] So müssens oft am Hunger gnagen.
    en] to be starving
    fr] tirer le diable par la queue - traîner la savate
    it] patire (o. fare) fame
    la] Cum exossis suum rodit pedem.
    ndt]Am Hungertuche nehen.
    zit] Vnd muss am hunger Thuch selb nehen.
  • An den Kargen.
    Pfuy dich du karger Filtz/GOtt hat dir alls gegeben;
    Noch wenn Er zu dir komt/giebstu ihm kaum zuleben.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Sechstes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 89
  • An den Karren fahren/pinkeln.
  • An den Kater muss auch ein Freigeist glauben.
  • An den Kehraus denken.
    i] Ans Ende.
  • An den Kindern erkennt man die Eltern.
    ee] Lastest tuntakse vanemaid.
  • An den Klapperstorch glauben.
  • An den Klauen erkennt man den Löwen (o. die Katze, den Vogel).
    zit] Bedarf es denn immer der Klaue, dass man den Löwen erkenne? Auch nur eine Flechte seiner Mähne ist oft genug. Börne, Gesammelte Schriften, Hamburg 1840
    i] Wird meist ironisch gebraucht, soll aber, nach Lucian, dem Phidias seine Entstehung verdanken, von dem man erzählt, er sei im Stande gewesen, nach der Klaue eines Löwen die allen Teilen proportionierte Gestalt eines Löwen zu fertigen.
    en] Yoh know the lion by his claws.
    fr] A la griffe, on reconnaît le lion.
    fr] A l'ongle on connaît le lion.
    fr] On connaît le cerf à ses abattures.
    nl] Naar den klaauw moet het beest wezen.
    nl] Uit den klaauw kent men den leeuw.
    it] Dalle unghie si conosce il leone.
    la] Ex ungue leonem.
    la] Leonem ex unguibus aestimare.
    es] Por las uñas se descubre el león.
  • An den Klauen erkennt man wohl den Löwen, aber die Klauen allein machen ihn nicht.
  • An den Klauen saugen.
    fr] Il ronge son râtelier.
  • An den Kleidern sieht man, was einer im Schilde führt.
  • An den Kniegalgen, sagte jener, als ihn die Magd an den Galgen wünschte.
    zit] Kniegalgen' = obscoene sumitur pro exercitatio veneris, quasi dicas furca carnalis.
  • An den Köder picken.
  • An den Kragen gehen.
  • An den Krallen erkennt man die Katze (den Löwen).
  • An den kranken Zahn stößt die Zunge an.
  • An den Lämmern sieht man, was die Schafe tragen.
    i] In Beziehung auf Kinderzucht.
  • An den Lappen lern die hund leder fressen.
    Martin Luther (1483-1546)
    nl] Allengskens lappen leert die hont dat leer eten.
    la] Particulis discit corium canis esse quod id seit.
  • An den Lappen lernen die Hunde Leder fressen.
    Martin Luther, Tischreden
  • An den leplin (Läpplein) oder riemen leren die hund leder fressen.
    la] Discendo dicere discunt.
    la] Periculosum est canem intestina gustasse.
  • an den letzten Strohhalm klammern
  • An den Majoriten, nicht an den Minoriten muss man den Anfang zur Besserung machen, sagte Kaiser Sigismund.
    i] An den hohen Orden.
  • An den Mann bringen.
  • An den Menschen sind vorn und hinten, wie an den Büchern, zwei leere, weiße Buchbinderblätter - Kindheit und Greisenalter.
    Jean Paul (1763-1825), Aphorismen: Sieben goldene Sprüche
  • An den Mienen erkennt man den Schalk (o. Wirt).
  • An den modernen Gemälden ist nur noch eines verständlich: die Signatur.
    Ephraim Kishon
  • An den Nagel hängen.
  • An den Nagel kann man alles hängen.
    Warmbrunn
    i] Lerne in der Jugend soviel als möglich; es ist viel leichter, erlernte Fertigkeiten und Kenntnise ohne Anwendung zu lassen, als sie nachträglich zu erwerben, wenn man ihrer bedarf.
  • An den Novellen des Cervantes habe ich einen wahren Schatz gefunden, sowohl der Unterhaltung als der Belehrung.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an Schiller, 17.12.1795
  • An den nützlichsten Lebensregeln ist gewöhnlich doch eins unnütz - dass sie gegeben wurden.
    Oscar Blumenthal (1852-1917), Allerhand Ungezogenheiten
  • An den Ohren erkennt man den Esel.
  • An den Ohren erkennt man die halben, am Schreien die Stocknarren.
    la] Ex verbis fatuos, ex aure tenemus asellum.
  • An den Ort, wo ich gerne bin,
    Zieht man mich an ei'm Härlein hin.
  • An den Pfoten saugen.
  • An den Pier kommen.
    Meurs
    i] Wurm, d.h. anlaufen, übel ankommen.
  • An den Pranger gestellt werden/angeprangert werden.
  • An den Prozessen ist das Schlimmste, dass aus einem hundert entstehen.
  • An den Rabenstein kommen.
  • An den Rechten geraten.
  • An den Rhein, an den Rhein, zieh nicht an den Rhein,
    Mein Sohn, ich rate dir gut;
    Da geht dir das Leben zu lieblich ein,
    Da blüht dir zu freudig der Mut.
    Karl Simrock (1802-1876), Warnung vor dem Rhein
  • An den riemen lernen die hund das leder fressen.
    mhd] Fóne démo limble se begin nit tir húnt lèder ézzen. 10. Jahrhundert
    fr] On ne commence jamais par de grands crimes.
    la] A teneris assuescere multum est.
    la] Canis a corio nunquam absterrebitur uncto. Horaz (65-8 v. Chr.)
    la] Difficile est assueta relinquere.
    la] Ligularum fur tandem et marsupia suppilat.
    la] Periculosum est, canem intestina gustare.
  • An den Rockschößen des Priesters klettert der Teufel auf den Turm.
    es] Por las haldas del vicario sube el diablo al campanario.
  • An den russischen Monat denken.
    i] Wenn man eine Züchtigung u. dgl. nicht sogleich ausführen kann, sondern eine günstige Zeit, eine passende Gelegenheit abwarten will, so bedient man sich der obigen Redensart in dem Sinne, wie wir sagen: Ich werde mir's hinter die Ohren schreiben.
    pl] Popamiętać ruski miesiąc.
  • An den russischen Monat gedenken.
  • An den Scherben erkennt man den Topf.
  • An den Scherben sieht man noch, wie der Topf war.
  • An den Scherben sieht man, was ein Hafen (o. Topf) gewesen.
    i] An seinen Taten erkennt man den Menschen.
    fr] On voit bien encore aux tessons ce que fut le pot.
  • An den Schöffen liegt Gewinn und Verlust des Rechts.
    Rechtssprichwort
    i] Nach ihrem Ausspruch muss der Richter entscheiden, er kann am Wahrspruch nichts ändern.
    mhd] An den scheffen liget der gewin und die vorlust dez gerichts.
  • An den Schwalben merkt man, dass es Sommer ist.
    i] Die Schwalbe gilt sehr allgemein als Verkünderin des Frühlings. Ihre Rückkehr wird in Griechenland durch die Jugend gefeiert, die, wie bei uns am Lätare-Sonntag den Tod austreibend, dort am 1. März gabenheischend am Orte umherzieht, indem sie eine künstliche Schwalbe an einem Faden in die Luft fliegen lassen und Schwalbenlieder singen. In Polen lässt die Jugend die ersten Schwalben singen:
    zit] Es waren hier Schober die Menge, jetzt sind keine mehr da.
    ndt] Als ik fut trock, as ik fut trock, was Hus und Huof voll, nu ik wi'er kuem, nu ik wi'er kuem, es alles verrîten, verslîten, vertrîten, versplîten.
    la] Aestatem loquitur hirundo.
  • An den Schwänzen der Schafe erkennt man den Hirten.
  • An den sich selbst Liebenden.
    Narciß ersäuffet sich da er sich selbst wil Lieben.
    Philautus lachestu? es ist von dir geschrieben.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Vierdtes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 111
  • An den Sonderling.
    Die Meinungen seind Sand/ein Narr der bauet drein /
    Du baust auf Meinungen/wie kanstu weise sein?
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Sechstes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 251
  • An den Spieß der Versuchung steckt der Teufel die meisten Braten.
    Russland
  • An den Spieß gesteckt, so verdirbt nichts.
    i] Grundsatz grausamer Feinde.
  • An den Sporen erkennt man den Hahn.
    nl] Aan kam en sporen kent men den haan.
  • An den Stapfen kann man sehen, ob ein Pferd oder Fuchs gegangen ist.
    bm] Vic chei čtyřem kolám včřiti, ne? tčyřem nohám koňskyn.
  • An den Stöhrfriede.
    Wenn du an einem Pflug wilt mit Ixion pflügen /
    So wirstu auch mit ihm auf einem Rade liegen.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Sechstes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 196
  • An den Strümpfen kann man sehen, wo das Bein zerbrochen ist.
    nl] Het is wel van de kous te zien, waar het been gebroken is.
    se] Man kan snart see på strumpan, hwar beenet är sönder.
  • An den Stürmen wilder Jugend freut sich das gesetzte Alter.
    Joseph Victor von Scheffel (1826-1886), Der Trompeter von Säckingen
  • An den Sünden der Frau ist der Mann nicht unschuldig.
  • An den Sünden des Schuldigen leidet der Unschuldige.
  • An den Sünden einer Frau ist der Mann nicht unschuldig.
  • An den Sünder.
    Wach auf du todter Christ/Schau unser Pelican /
    Sprengt dich mit seinem Blutt und Hertzenwasser an.
    Empfängstu dieses recht mit aufgethanem Mund /
    So bistu Augenbliks Lebendig und Gesund.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Drittes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 42
  • An den Sünder.
    Ach Sünder traue nicht/weil du die Magdalen
    Befridigt und getrost von unsrem HErrn sihst gehn:
    Du bist ihr noch nicht gleich: wiltu deß Trosts geniessen /
    So lege dich zuvor wie sie zu seinen Füssen.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Drittes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 106
  • An den Sünder.
    Ach Sünder wend dich umb/und lerne GOtt erkennen:
    Jch weiß du wirst Jhn bald den lieben Vatter nennen.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Andertes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 73
  • An den Sünder.
    Der reichste Teuffel hat nicht einen Kieselstein:
    Du bist des ärmbsten Sclav: kan auch was ärmers seyn?
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Drittes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 96
  • An den Sünder.
    Du schreiest auf den Dieb/und schiltst jhn unverholen:
    Schweig/du hast GOtt viel mehr alß er der Welt gestohlen.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Fünfftes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 77
  • An den Sünder.
    O Sünder wann du wol bedächst das kurtze Nun /
    Und dann die Ewigkeit/du würdst nichts böses thun.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Drittes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 55
  • An den Tag (o. ans Tageslicht) kommen
    en] to come to light
    fr] paraître (o. éclater) au grand jour
    it] venire alla luce (o. a galla)
    es] Salir a la luz.
  • An den Tag kommen.
  • An den Taten, nicht am Kleid erkennt man den Heuchler.
    es] Por las obras, no por el vestido, el hipócrita es conocido.
  • An den Tod denken, ist der Weg zur Weisheit.
    i] Den Arabern gegenüber hat man aber im allgemeinen jede Erwähnung des Todes zu vermeiden. Der Tod ist ein leidiges Wort; nur der im Glaubenskriege macht eine Ausnahme. Sogar wenn nach einer verstorbenen Person gefragt wird, darf man nicht geradezu antworten, sie ist tot, sondern muss umschreibend erwidern: Möge Gott ihr gnädig sein. Der Frager weiß schon, was das zu bedeuten hat. Auch hat man, wenn man eines Verstorbenen gedenkt, bei Nennung seines Namens zu sprechen: Sei mir Gott gnädig.
    fr] Celuy a grant sapience, qui iour et nuict a la mort pense.
    it] Quello tiene gran prudenza, che' alla morto sempre pensa.
    la] Summa sapientia mortis memoria.
  • An den Tod denkt er nicht, aber einen Sarg von Nussholz will er haben.
  • An den Tod muss jeder einmal glauben.
  • An den Ufern der Saône spazieren gehend, hörte ich heute Abend einen chant provençal, süß, heiter, wundersam originell. Zwei Marseiller Matrosen waren es, die abwechselnd mit einer Frau ihrer Heimat sangen. Nichts zeigt besser den Abstand zwischen Marseille und Paris. Der Geist des Franzosen versteht alles wundervoll, und treibt ihn in der Musik dazu, Schwierigkeiten zu überwinden. Aber da es ihm absolut an dem musikalischen Gefühl fehlt, das darin besteht, alles Harte zu verabscheuen und dem Rhytmus zu folgen, so gefällt er sich darin, die scheußliche Musik anzuhören, die ich in Lyon beklatschen höre.
    Ein Volk, das solche Sachen mit Vergnügen anhören kann, kann sich rühmen, eine Ausnahmestellung einzunehmen: nicht nur genießt es das Gute nicht, es zieht das Schlechte vor. In der Musik hat der Franzose nur für Menuetts, Walzer und kriegerische Weisen Instinkt. Außerdem treibt ihn sein Verstand an, überwundene Schwierigkeiten zu applaudieren.
    Stendhal (1783-1842), Ueber Musik
  • An den Waffen der Soldaten hat der Bürger schwer zu tragen.
    Julius Stettenheim (1831-1916), Kannegießerei
  • An den Wänden deines Hauses erkennt man, dass du ein Köhler bist.
  • An den Weihnachstmann glauben.
    es] Ser un bendito../Creer en Papá Noel.
  • An den weißen Stab kommen.
    i] Zum Bettler werden.
  • An den Welt verlassenen.
    Manch ding thut man auß Noth. Auch du verläst die Welt /
    Weil dirs dein Hertze sagt/daß sie nichts von dir hält.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Sechstes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 142
  • An den Weltliebenden.
    Die Seele weil sie ist gemacht zur Ewigkeit /
    Hat keine wahre Ruh inn Dingen dieser Zeit:
    Drumb wunder ich mich sehr/daß du die Welt so liebst /
    Und aufs zergängliche dich setzest und begiebst.
    Angelus Silesius (1624-1677), Cherubinischer Wandersmann, Vierdtes Buch, Geistreicher Sinn- und Schluß-Reimen, 128
  • An den werken erkenn dein freundt und in nöten beware denselben.
  • An den Werken erkennt man, wie das Herz gesinnt sei.
    zit] Bei den wercken erkennt man wohl, ob das Herz sey liebe vol.
  • An den Werken kann man's merken.
    nl] Aan de werken zal men 't merken.
  • An den Worten erkennt man den Mann.
    nl] De woorden doen den man kennen.
  • An den Worten erkennt man den Toren, wie den Esel an den Ohren.
    la] Ex verbis fatuos, ex aure tenemus asellos.
  • An den Worten höret man, wes Geistes Kind er ist.
    la] Effoeminatorum etiam oratio effoeminata.
    la] Mihi quale ingenium habere, fuit indicio oratio.
  • An den Worten kent man den thorn, bei dem Angesicht den Morn.
  • An den Wundern erkennt man die Heiligen.
    fr] C'est aux miracles que l'on connaît les saints.
  • An den Zähnen kennt man die Pferde.
    Abraham a Sancta Clara (1644-1709), Parömiakon
  • An den Zäunen findet man keine gebratene Tauben.
  • An den Zufall muss man gleich übertriebene Forderungen machen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an G. Hufeland, 20.5.1797
  • An denselben Bach
    i] zum selben Zweck
    la] ad rivum eundem. Phaedrus (20 v. Chr.-51 n. Chr.), Liber fabularum
  • An der Agnes ist ein Bub verloren gegangen.
    ndt] An dr Agnes ischt an Bua vrlora ganga.
  • An der Allmende hat der König den Boden, der Bauer den Wald.
    Rechtssprichwort
    i] Der Grund und Boden gehört der Gemeinde, das Holz, oder was sonst darauf wächst, aber der Benutzung der Insassen. Denselben Sinn hat auch der Spruch: Dem Könige die Erde, dem Bauer das Holz.
    dk] Allminnig thaerac a koning iord oc bonda er skogh.
  • An der alten Jungfer nagt jeder wie der Hund an einem Fleischknochen.
    ee] Vanatüdruk om egäl kähen näride ku koeral lihaluu.
  • An der Anewand siyn.
    Westfalen
    i] Einen Wendepunkt erreicht haben. Wenn der Pflüger durch ein anstoßendes Feld oder einen Weg usw. genötigt ist, auf dem Acker selbst, den er pflügt, umzuwenden, so bleiben die Enden desselben vorläufig ungepflügt. Dieser Streifen, der später der Breite nach umgebrochen und mit Querfurchen versehen wird, heißt: Anewand, Anewenne, Anwende.
  • An der angeführten Stelle
    Zitat
    la] l. c. (loco citato)
  • An der Angel der Wahrheit beißen nur kleine Karpfen; mit dem Netz der Lüge fischt man große Lachse.
  • An der Angel haben.
  • An der Arbeit erkennt man den (guten) Arbeiter.
    Litauen.
    fr] A l'ouvrage on connaît l'ouvrier.
    nl] Aan het werk kent men den Werkman.
  • An der Arbeit erkennt man den Meister.
    Rumänien
  • An der Arbeit erkennt man den Täter (d. i. den Arbeitenden).
    ee] Tööst tuntakse tegijat.
  • An der Armen Truh wischt jedermann die Schuh.
    böhm] O chudého se každý otre. - Ubozí nebozí. Na kohož všecko zlé, než na chudcho?.
    nl] Aan den arme will jeder zijne schoenen aufwisschen.
    kroat] Kam íe vse zlo, neg na bogca?
  • An der Armut will jeder den Schuh abwischen.
    la] At nunc barbaries grandis habere nihil.
    la] Pauper ubique jacet. Ovid
    la] Mendico ne parentes quidem amici sunt. Tappius
    un] Kutya is a szegényt hamar megugatja.
  • An der Ausdauer erkennt man den Mann.
  • an der Backe haben
  • An der beste War deit mer de beste Kauf.
    Köln
  • An der besten Tafel kann man harte Brocken schlucken.
  • An der Blüte erkennt man die Frucht.
  • An der Börse geht es darum, das Richtige zu tun, ohne zu wissen warum..
  • An der Braut, die der Mann sich erwählt, lässt gleich sich erkennen,
    welches Geistes er ist.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • An der Brühe erkennt man das Fleisch.
    var] Die kluge Köchin beurteilt das Fleisch nach der Brühe, die dumme beurteilt es nach dem Schaum. Russland
  • An der Diebe Schwören darf man sich nicht kehren.
  • An der Egge fehlt kein Zahn.
    i] Die Sache ist in Ordnung, in gutem Stande. Der Ton liegt auf 'der'.
  • An der Enthüllung eines Geheimnisses ist stets der schuld, der es jemandem anvertraut hat.
    Jean de La Bruyère (1645-1696), Die Charaktere
  • An der Entstehung und Verbreitung des Atheismus können 'die Gläubigen einen nicht geringen Anteil haben, insofern man sagen muss, dass sie durch Vernachlässigung der Glaubenserziehung, durch missverständliche Darstellung der Lehre oder auch durch die Mängel ihres religiösen, sittlichen und gesellschaftlichen Lebens das wahre Antlitz Gottes und der Religion eher verhüllen als offenbaren.
    Katechismus der Katholischen Kirche, GS 19,3
  • An der Erfahrung fehlt es nicht, aber an der Gemütsruhe, wodurch das Erfahrene ganz allein klar, wahrhaft, dauerhaft und nützlich wird.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zu Zelter, 29. 3. 1827
  • An der ersten Lüge ist noch niemand gestorben.
  • An der Eselsbrücke stehen bleiben.
  • An der Ewigkeit knappen.
    Rottenburg
    i] Mit einem Geschäft nicht fertig werden.
  • An der Fahn' kennt man den Mann.
  • An der Fahne allein soll niemand unser künftig Volk erkennen; es muss sich alles verjüngen, es muss von Grund aus anders sein; voll Ernsts die Lust und heiter alle Arbeit! nichts, auch das Kleinste, das Alltäglichste nicht ohne den Geist und die Götter!
    Friedrich Hölderlin (1770-1843), Hyperion
  • An der farb erkennt man das Tuch, am geschmack den Wein, am geruch die Blume, am reden den Mann.
  • An der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • An der Ferse der Arbeit.
    Altgriechisch (Am Schluss)
  • An der Finsternis zusammengeschrunden,
    wird dein Auge vom Licht entbunden.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Gott, Gemüt und Welt
  • An der Flagge kann man sehen, wie der Wind ist.
    nl] Men kan aan de vlag zien, hoe de wind is.
  • An der Flasche hängen.
  • An der Flasche sein.
    es] Darle a la botella, empinar el codo.
  • An der Freude leichtem Gängelband.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Die Götter Griechenlands
  • An der Frucht erkennt man den Baum.
    Matthäus 12, 33
    en] The tree is known by its fruit.
    fr] C'est au fruit que l'on connaît l'arbre.
    fr] On reconnaît l'arbre à ses fruits.
    it] Dal frutto si conosce l'albero.
  • An der Frucht kann man den Baum erkennen.
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