DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • Arme Menschheit, ... ja, so siehst du aus - abgemagert, verweint, durch Schande und Elend abgestumpft -, das haben die aus dir gemacht, die über dich herrschen: die Soldaten und die Reichen.
    Anatole France (1844-1924), Die rote Lilie
  • Arme müssen den Hunger durch Schlaf vertreiben.
    la] Vulpi surienti somnus obrepit. Diogenes
  • Arme Mutter, geschickte Tochter.
    it] La madre misera fa la figliuola valente.
  • Arme Narren gibt es auch in Wien zu Scharen.
  • Arme neidet man nicht.
    fr] Pauvres et chétifs et malheureux ne sont subjects aux envieux.
    it] La miseria è franca d'invidia.
  • Arme Ritter backen und sie mit Armetill bestrawen.
  • Arme Ritter backen.
    i] Ärmlich leben. Scheiben von Weissbrot oder Semmelschnitten in Eier und Milch beschlagen und dann in Butter gebacken. Zuweilen mit dem Zusatz: In Elendsfett gebacken.
    fr] Etre mal à son aise.
    fr] Tirer le diable par la queue.
  • Arme Ritter in Elendsfett backen.
    Altenburg
  • Arme Ritter un fette Greuen kann man wohl backen in Schmollt.
  • Arme Saat - arme Ernte.
  • Arme schlafen sicher.
    la] Tuta est hominum tenuitas, magnae periclo sunt opes obnoxiae. Phaedr.
  • Arme Schlucker können keinen Wein trinken.
    pl] Nie pij wina, boś chudzina.
  • Arme Schlucker müssen der Reichen Knechte sein.
    dk] Stakare maa vaere den riges sko-strug.
  • Arme Seelen, die noch erlöst werden können, meist aber auf ewig Verdammte, begegnen am Abend, wie der Wassermann und Teufel, auch als Tiere, als schwarze Hunde oder Hunde mit feurigen Augen
  • Arme sind auf dem Wege des Reichen Felsen im Meere.
    i] Also hinderlich.
  • Arme suchen keine Kuchen.
  • Arme suchen nach Fleisch für ihre Mägen; Reiche suchen Mägen für ihr Fleisch.
    England
  • Arme Tugend ist besser als reiche Schande.
  • Arme und Kranke müssen sich viel gefallen lassen.
  • Arme und Kranke müssen viel ertragen (o. sich viel gefallen lassen).
  • Arme und Reisende sind überall (o. nirgends) zu Hause.
    dk] En fattig og reysende har allesteds hiemme.
  • Arme und verachte Gesellen und Aschenprödel.
  • Arme Untertanen machen reiche Heilige.
  • Arme Verwandte haben ein besseres Gedächtnis.
  • Arme Vettern gelten wenig.
    dk] Fattige frænder faae liden hæder.
    la] Non placet ex genere qui jacet in cinere.
    se] Ther aer litith at köni tha knaen liggia i askonne.
  • Arme Vettern sitzen hinter dem Ofen.
    i] Von der Zurücksetzung armer Verwandten.
    Jüdisch-deutsch] Urme Krojwien (Verwandte) sitzen hinter'n Ojwim (Ofen). (Bei feierlichen Gelegenheiten müssen arme Verwandte oft mit einem Platz fürlieb nehmen, wo sie nicht bemerkt werden)
  • Arme Wiesen, volle Söller.
    en] Little mead, little need.
  • Arme wissen, wo ihre reichen Vettern wohnen.
    it] La povertà spesso guarda amistà. Armee - die organisierte Einheit bewaffneter Menschen, die ein Staat zum Zwecke des offensiven oder defensiven Krieges unterhält.
    Friedrich Engels (1820-1895), The New American Cyclopaedia
  • Arme Witwen, magere Braten.
  • Armed and dangerous.
  • Armed to the hilt/teeth.
  • Armee - die organisierte Einheit bewaffneter Menschen, die ein Staat zum Zwecke des offensiven oder defensiven Krieges unterhält.
    Friedrich Engels (1820-1895), The New American Cyclopaedia
  • Armée mexicaine ironique.
  • Armee: Bollwerk der Gesellschaft.
    Gustave Flaubert (1821-1880)
  • Armee: eine Streitmacht, welche die Fehler der Diplomaten berichtigt.
  • Armeen sind die stärkste Stütze der Tyrannei. Es kann keinen Diktator geben ohne Armee.
    John Reed (1887-1920), Mexiko in Aufruhr
  • Ärmel kann man sehen, aber nicht einen hungrigen Magen.
    Dänemark
  • Armem Mut tut ein reiches Weib gut.
  • Armen geben armet nicht.
  • Armen geben ist (eine) gewisse Einnahme.
  • Armen geht's nimmer wohl, als wenn sich das Unglück sich vollgesoffen hat und schlafen gegangen ist.
    fr] Le feu prend aisément aux haillons.
    it] A cenci va fuoco.
  • Armen Gesellen begegnet oft ein vnversehen Glück, wenn sie es nur wüssten zu gebrauchen.
  • Armen hat nie kein Geld gebrochen
    Als den Sonntag und die ganze Wochen.
    Christoph Lehmann (1568-1638), Politischer Blumen-Garten (1662)
  • Armen Kranken vergoldet man die Pillen nicht.
  • Armen Leuten muss man geben, dass sie arm bleiben.
    fr] Il n'est si mox donner que de povre gent.
  • Armen leuten sagt man die warheyt, den reichen nymmer.
  • Armen Leuten schmeckt ihr Schwarzbrot besser als den Reichen ihr Kuchen.
  • Armen Leuten traut man nicht viel.
    it] In povertà è sospetta la lealtà.
  • Armen Leuten verdirbt wenig.
  • Armen Mann kennt niemand.
    i] Erfolglose werden gemieden.
    se] Fattig man är känd af få.
  • Armen Mann mit guten Sinnen soll man für den reichen minnen.
  • Armen Mannes Glück ist dünn gesät.
  • Armen Mannes Korn steht selten dicht.
    dk] Fattig mands korn voxer altid tyndt.
    se] Fattig mans korn wäxer altid tunnt.
  • Armen Mannes Verstand hat wenig Wert im Land.
    nl] Daar is aan geen ding meerder verloren dan aan eens armen mans wijsheid.
  • Armen verschließt sich der Staat, nur Geld gibt Ämter und Ansehen.
    Ovid (43 v.Chr.-17 n.Chr.), römischer Dichter
  • Armengut geht in einen Fingerhut.
  • Armer (Mann) ohne Geduld, Lampe ohne Öl.
  • Armer Adel frisst das Land.
    i] Staat als Pyramide. Diese darf an der Spitze nicht zu dick sein, das heißt: die landesherrliche Familie darf nicht zu zahlreich sein, ebenso wenig darf sie in der Mitte eine zu große hohe Dienerschaft am Halskragen, oder zu viel unbegüterten Adel am Bauche haben. Unten kann sie nicht leicht zu zahlreich, zu stark und nicht leicht zu gut gefugt sein.
  • Ärmer als eine Hure in der Marterwoche.
  • Ärmer als Iro
    i] ein Bettler im Palast des Odysseus
    la] Iro pauperior
  • Ärmer als Kodrus (oder Irus, Telenikus, Pauson).
    i] Das ganze Haus des Kodrus, sagt Juvenal, kann man auf einen Spazierwagen laden. Pauson war ein ebenso armer Maler-
    la] Hecate pauperior.
    la] Iro, Codro pauperior. Ovid
    la] Pausone mendacior.
    la] Telenico pauperior.
  • Armer Bauern Kälber und reicher Herren Töchter werden nicht alt.
  • Armer Baum, mit dem die Sonne zu liebäugeln beginnt, nachdem seine Wurzeln erfroren sind.
    Friedrich Hebbel (1813-1863), Tagebücher, 27. 9. 1838
  • Armer Fink, wie haben sie dich gerupft, sagte der Junge, als er aus der Katechismusstunde kam und eine Fledermaus kleben sah.
    i] Ironische Huldigung solcher Volksschulen, in denen die Jugend über 'irdische Dinge' in Unwissenheit bleibt, während ihr Gedächtnis mit unverständlichem Material angefüllt wird.
    nl] Dat is eene schoone papegaai, zei de boer, en hij zag eene vledermuis op de kruk.
  • Armer Freund, werd endlich klüger, und was zusehends hin ist, lass dahin sein!
    Catull, Carmina
  • Armer Gast, Gottes Kast'.
  • Armer Georg (23. 4.), reicher Jakob.
    sz] Arme Jeri, riche Jakobi.
    Luzern
  • Armer Hoffart ist ein Spott, Reicher Demut liebet Gott.
  • Armer Kerl!.
    en] Poor old chap!.
  • Armer Leut Freund und Gesell will niemand gern sein.
  • Armer Leut gäst sehen bald sawer.
  • Armer Leut güter ziehen die Füss zu sich.
    i] Gehen genau zusammen.
  • Armer Leut Hoffart hat bald ein End und spottet ihr jederman.
    la] Cito ignominia fit superbi gloria.
  • Armer Leut Hoffart und Kälbermist verreucht gar bald in kurtzer Frist.
    mhd] Mich müejet armes menschen hochvart, wan si enist niht uîs. Colmar
  • Armer leut Hoffart und Kindesdreck verraucht gar bald.
  • Armer leut hoffart wert nit lang.
  • Armer Leut Korn ist dünn gesäet.
  • Armer leut red gilt nicht.
    i] Im Mittelalter konnten sie auch kein Zeugnis ablegen, wenn sie nicht so viel besaßen, als die Meineidsbuße betrug.
  • Armer Leut Rede (o. Sach) gilt nicht.
  • Armer Leut Rede gilt nicht.
  • Armer Leut witz gilt nichts.
    zit] Was graten wirdt von gringen leuten, wirdt von klüglingen verworffen.
    mhd] Ach armuot daz dîn ie ûf erden wart erdàht! du hâst mich brâht um alle mîne witze, daz ich niht tar gesitzen da die rîchen liute sint.
    nl] Arme lui wijsheid gaat meest verloren.
    it] La scienza de' poveri è sprezzata.
  • Armer Leut Zorn und Hoffart wehret beydes nicht lang.
  • Armer Leut' Schwein und reicher Leut' Kinder seind bald zeitig.
  • Armer Leute Arm reicht (greift) nicht weit.
  • Armer Leute Bier versauert nicht.
  • Armer Leute bochen tut selten gut.
    la] Collige fragmentum quod pauperis est alimentum.
    la] Os rude pecorum sit egeno, non dominorum.
  • Armer Leute Gäste gehen früh nach Haus.
  • Armer Leute Gebackenes und reicher Leute Krankheit riecht man weit.
    Schlesien
  • Armer Leute Gebratenes riecht weit und dauert nicht lange.
    se] Det warar intet längie, at falligt folk haar något.
  • Armer Leute Gerümpel kommt mit Zeit ins Haus.
    dk] Fattig mands ting kommer ikke all sends til byes.
  • Armer Leute Groschen und kleiner Knaben Säbel rosten nicht.
    it] Danari di poveri e arme di poltroni si veggono spesso.
  • Armer Leute Gründe senken die Wagschale nicht.
  • Armer Leute Hoffart (o. Hoffnung) währt nicht lange.
  • Armer Leute Hoffart dauert nicht lange.
    se] Arm högfärd, skräfla och swälta.
    se] Skräppa och swälta ar fattig högmod.
  • Armer Leute Hoffart ist des Teufels Schuhbürste.
  • Armer Leute Hoffart ist des Teuffels köstlichster Arsswisch.
  • Armer Leute Hoffart ist wie eine Blase auf dem Sumpfe, die bald genug zerplatzen wird; reicher Leute Hoffart gleicht dem Sumpfe selbst, der erst allmählich austrocknet.
    Russland
    bm] Slu?í chudému pýcha, jako krávĕ sedlo.
    en] Poor and proud fy, fy!
    en] The devil wipes his tail with the poor man's pride.
    fr] L'orgueil va au pauvre, comme la selle à une vache.
    nl] Aan arme lieden hoovaardij vaagt de duivel zijn aars.
    la] Etiam ipsa Daemoni abominatio superbia pauperum.
    la] Immundas fortunas aequum est squalorem sequi.
    la] Superbi gloria cito fit ignominia.
    un] Az ördög is neveti a szegény kevély embert.
  • Armer Leute Hoffart tat ein Spott, Reicher Demut liebet Gott.
    mhd] Gedenck waz der wise man gicht, Arme und hoffart ist gut niht, Riche und ein lugnere die werdent zu jungst vnmere alt und ein nar da by die gebresten hastu alle dry.
  • Armer Leute Hoffart und Kälbermist
    Verriechen gern (o. gar bald) in kurzer Frist.
  • Armer Leute Hoffart währt nicht lange.
  • Armer Leute Kinder regieren Land und Leut.
  • Armer Leute Kinder und reicher Leute Rinder wachsen leicht groß.
    i] Ohne große Pflege und besondere Aufsicht.
  • Armer Leute Korn ist dünn gesät.
  • Armer Leute Korn steht dünn.
    dk] Fattig mands korn voxer altid tyndt.
    se] Fattig mans korn wäxer alltid tunnt.
  • Armer Leute Lust ist gefüttert mit Unlust.
    dk] Fattig mands kede haver mange ulede.
    dk] Fattig mands lyst haver megen uroe.
  • Armer Leute Pfennige sind auch Geld.
    zit] Gut ist auch schlichter Leute Rat, wenn er nur findet gute Statt.
  • Armer Leute Pracht währt kaum über Nacht; zween Tage Weissbrot, danach Jammer und Not.
    i] Nur wenige Tage in der Woche, weil sie in kurzer Zeit unweislich verschwenden, was sie in sechs Wochentagen sauer verdient haben und wovon sie eine ganze Woche ordentlich hätten leben können.
    se] Fattig mans högferd warar intet långe.
  • Armer Leute Pracht Währt über Nacht: Zween Tage (weiß) Brot, Darnach Jammer und Not.
  • Armer Leute Prozesse sind magere Küche.
  • Armer Leute Rede geht viel in einen Sack.
  • Armer Leute Reden (o. Sache) gilt nicht.
  • Armer Leute Reden gehen viel in einen Sack.
  • Armer Leute Reden gilt nicht.
  • Armer Leute Reichtum sind kleine (viele) Kinder.
    fr] A pauvres gens enfans sont richesses.
  • Armer Leute Suppen haben wenig Augen.
    i] So ersäufen auch manche Schriftsteller ihre magern Ideen noch in einem besondern Wasser des Vortrags.
  • Armer Leute Tisch, erste Schüssel letzte Schüssel.
  • Armer Leute Tugend leuchtet nicht weit.
    la] Virtus inops contempta.
  • Armer Leute Vergeltsgott ist der beste Dietrich in den Himmel.
  • Armer Leute Weisheit hat keinen Kurs.
    nl] Arme lui's wijsheid gaat meest verloren.
  • Armer Leute Witz gilt nicht, Wasserkrug ist nicht klug.
  • Armer Leute Witz ist nichts nütz.
    se] Fattig mans råd giäller icke mycket.
  • Armer Leute Zorn macht nicht viel verworr'n.
    la] Vana est sine viribus ira.
  • Armer Lü (Leute) Kalwer un rîker Lü Kinner werd gau (schnell) old.
    Oldenburg
    Die erstern werden aus Mangel an Futter bald geschlachtet oder verkauft, die andern zeitig verheiratet.
  • Armer Lü Pannkoken un riker Lü Krankheit rûkt lîke wît.
    Oldenburg
  • Armer Lüe Pankoken un rieker Lüe Krankheit rukt wiet.
    i] Wenn sich der Arme einmal etwas zu gute tun will, dann erregt dies ebenso viel Aufsehen im Dorfe, als wenn ein Reicher krank wird.
  • Armer Lüe Pannkôk un rîke Lüe' Süükde un Pîn stömen wît.
    i] Süükde = Krankheit, Siechtum; stömen = dampfen, duften, ausdünsten
  • Armer Luie Pankäouken un ruiker Loie Krankheuten riuket gluik wuit.
    Lippe
  • Armer Mann arm Gut.
  • Armer mann hat armes manss kauf.
  • Armer Mann ist kein Ratsmann.
    nl] Een arm man wordt niet ontvangen in den raad.
  • Armer Mann kocht dünnen Brei.
    se] Fattig man kokan tunn wälling.
  • Armer Mann, arme Küche.
    dk] Fattig mand, fattig kjøkken.
  • Armer Mann, gesunder Mann; gesunder Mann, reicher Mann.
  • Armer Mann, kalte Küche.
    se] Fattig man har kalt kiöke.
  • Armer Mann, unwerter Gast.
  • Armer manns ego, per corbem fallere cogor; cor möcht in tausend springere frusta meum.
    i] Als Unterschrift eines Bildes in dem Stammbuch eines Studenten, das eine Jungfrau darstellt mit einem bodenlosen Korbe, durch den eine Mannsperson gefallen ist.
  • Armer Mensch, an dem der Kopf alles ist!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an Herder, 10. Juli 1772
  • Armer ohne Hoffnung, Lampe ohne Licht.
  • Armer Schlucker.
  • Armer Teufel, wo du jetzt bist, da bin ich längst gewesen.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1773 - 1775
  • Armer, der sich schämt, bekommt nichts.
    la] Pudor egenti inutilis.
  • Armes blanches.
  • Armes Menschengeschlecht! Aus welchen Abgründen hast du dich noch emporzuarbeiten!
    Georg Forster (1754-1794), Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit
  • Armes Mexiko, so nahe an den USA und so fern von Gott.
  • Armes parlantes.
  • Armes Vieh! War dir kein besserer Hirte zu finden?
    Theokrit, Die Hirten
  • Armes Würstchen.
  • Armetei bringt Haderei.
  • Armhaus - Lärmhaus.
    i] Dies Sprichwort trifft besonders da zu, wo, wie noch sehr häufig der Fall, die Armenhäuser die elendesten und schmutzigsten Baracken im ganzen Dorfe sind, in welchen alles Gesindel zusammengesperrt wird, das keine Arbeit bekommt, weil es nicht arbeiten mag, keine Herberge findet und das weder von der Landespolizei in Korrections-, noch von den Staatsanwalten in Strafanstalten aus formellen Gründen untergebracht werden kann. Das Armenwesen, besonders in den Landgemeinden ist im allgemeinen noch im beklagenswertesten Zustande.
    ndt] Armhuus - Larmhuus.
    ndt] En Armhius, en Larmhius.
  • Armiamuci è partiti!
  • Armiger in castris non curat, quid sit in astris.
  • Armis Exposcere Pacem
    en] They demanded peace by force of arms. (inscription seen on medals).
  • Armis potentius aequum.
    nl] Het recht is sterker dan wapens.
  • Armleuchter.
  • Ärmlich zehrt, wer betteln fährt.
  • Armod giör folk duelige, men loven from.
  • Armod gör döden söt.
  • Armod gör mannen blödig.
  • Armod har giort mange til horer, til herrer, til betlers og til tyve.
  • Armod holdes for störste udyd.
  • Armod og frygt gjør løgnere.
  • Armod og kiærlighed ere onde at dølge.
  • Armod og spot de lade hannem tigge, mens han lever.
  • Armod volder til traette.
  • Armoed is een goede staet, die daer wel med omme gaet.
  • Armoed is tegen zotheid goed.
  • Armoede doet heuschheid dalen.
  • Armoede dwingt, weelde springt.
  • Armoede en hoovaardij zijn kwade gebreken en gemeene plagen.
  • Armoede heeft geene schaamte.
  • Armoede is geen schande.
  • Armoede is luiheids loon.
  • Armoede maakt onbeschaamde lieden.
  • Armoede maket on schemel lude.
  • Armoede soect nauwe list.
  • Armoedige boeren hebben om de drie jaren een misgewas,gegoede om de zeven jaren.
  • Armorum exitus semper incerti, et timidi.
  • Arms akimbo.
    Phrase
  • Arms and money require good hands.
  • Arms carry peace.
  • Arms maintain peace.
  • Arms, women, and books should be looked at daily.
  • Armschmalz fettet.
  • Armschmalz ist das beste Schmalz.
    i] Selbstverdientes Schmalz schmeckt und nährt am besten.
  • Armschmalz tut's.
    la] Anhaltendes Arbeiten führt zu Wohlstand oder zur Erreichung des Zwecks.
  • Armsein macht dich schon zu drei Zehnteln schlecht, Reichsein deckt hundert Fehler zu.
  • Armselge Liebe, die sich zählen ließe!
    Shakespeare, Antonius und Kleopatra
  • Armselig ist, wer hochmütig ist!
    H. Bergman, Großmutter und der liebe Gott
  • Armselig sind alle, die um Gnade für ihre paar Möbelstücke gefleht haben, wo wir uns doch grade für die Armen schlagen, wo Hunderten von Kanonieren nicht etwa nur das Hemd, sondern sogar die Brust vom Kanonenfeuer versengt worden ist, vom feindlichen Kanonenfeuer!
    Jules Vallès (1832-1885), Der Aufrührer
  • Armselige Gestalt.
  • Armselige Schwächlinge! Als ob das noch ein Leben wäre, wenn es durch das Leben eines Kameraden erkauft wurde.
    Julius Fučík (1903-1943), Reportage unter dem Strang geschrieben
  • Armselige Vernünftelei! Wie schwach
    Von diesen starken Geistern! Weibergunst,
    Der Liebe Glück der Ware gleich zu achten,
    Worauf geboten werden kann! Sie ist
    Das Einzige auf diesem Rund derErde,
    Was keinen Käufer leidet als sich selbst.
    Die Liebe ist der Liebe Preis.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Don Carlos, II, 8 (Prinzessin Eboli)
  • Armseligen ist es ein Trost, ihresgleichen zu sehen.
  • Armseligkeit ist ehrwürdig.
    la] Res est sacra miser.
  • Armudun iyisini ay?lar yer.
  • Armul ei ole mõõtu.
    de] Liebe hat kein Maß.
  • Armul pole põhja.
    de] Liebe hat keinen Grund (d. i. ist unergründlich).
  • Armuot altet ouch den Mann.
  • Armuot hönet den Degen.
  • Armuoth liehrt Veglin spöälen.
    i] Armut lehrt Violine spielen.
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