DICTUM

Sprichwort, adage, proverb, saw, saying, byword, proverbe, proverbio, refrán, frase proverbial, ditado, provérbio, przysłowie, Redensart, colloqualism, idiom, expression, phrase, tournure, poncif, dicton, expresión, frase hecha, locución, frase fatta, modo di dire, expressão idiomática, powiedzenie, powiedzonko, Zitat, quotation, citation, excerpt, quote, cita, citazione, detto, sentenza, passo, citação, Sentenz, sententia, proverbium, adagio, adagium, locutio, dictum, Spruch, carmen, elogium, pronuntatio, Redensart, phrase, collocation, locution

  • Ach, maße dir kein fremdes Ansehn an
    Shakespeare, König Johann
  • Ach, mein Schatz ist durchgegangen, Laridah! Erst wollt ich ihn wiederfangen, Laridah! Doch dann hab ich mich besonnen: Laridah! Manch Verloren ist gewonnen.
    Otto Julius Bierbaum, Laridah
  • Ach, Mensch, betracht', wie Gott verlacht all deinen Pracht, der in einer Nacht wird zu nichts gemacht.
  • Ach, mich tötet ihr Gesinge
    Von erlog'nen Liebesschmerzen.
    Heinrich Heine (1797-1856), Die Harzreise
  • Ach, Mudder, all dit Gêle.
    Pommern
    de] Ach Mutter, all dies Gelbe.
    i] Scherzhafte Verwunderung über die Menge von irgendetwas.
  • Ach, Mutter!
    Von Herzen dank' ich dir für meinen Vater.
    William Shakespeare (1564-1616)
  • Ach, Mutter, i cha nit spinne, der Finger tut mehr weh; der Gyger spannt d' Saite, tanze chönt i eh.
    Schweiz
  • Ach, Mutter
    Von Herzen dank' ich dir für meinen Vater.
    William Shakespeare (1564-1616)
  • Ach, Natur, wie sicher und groß in allem erscheinst du!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Euphrosyne
  • Ach, neige,
    Du Schmerzenreiche,
    Dein Antlitz gnädig meiner Not!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I, Zwinger (Gretchen) Vs 3617
  • Ach, niemand ist beglückt vor seinem Tod zu nennen. -
    Wie glücklich uns die Ärzte machen können!
    Johann Christoph Friedrich Haug (1761-1829), Hundert Epigramme auf Ärzte, die keine sind (1806), Nr. 43, Nemo ante obitum felix
  • Ach, nun fällt mi all mîn klên Geld bî.
    Brandenburg
    i] Wie der Beichtgroschen, so ist die Vergebung. Ein Ausruf, der häufig erfolgt, wenn jemand durch irgendeinen Umstand an etwas erinnert wird, was er hätte tun sollen, aber bisher zu tun vergessen hat.
  • Ach, nun tröstet seine Stunden
    Gutes Wort und Freundesruf.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Rinaldo (Chor)
  • Ach, nun wird mir immer bänger
    Goethe, Der Zauberlehrling
  • Ach, nur einen Tropfen Vergessenheit, und mit Wollust würde ich katholisch werden.
    Heinrich von Kleist (1777-1811), an Wilhelmine von Zenge, 21. Mai 1801
  • Ach, rief er bei dem Unfall aus, hätte ich doch diesen Morgen etwas angenehm Böses getan so wüßte ich doch weswegen ich jetzt leide!
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1789 - 1793
  • Ach, sagst du, wer nur beten könnte! - Eben dann betest du am innigsten, wenn du meinst, du könntest vor Angst nicht beten.
    Heinrich Müller (1631-1675), Predigten (1663-1675)
  • Ach, Scheiden, ach, ach!
    Wer hat doch das Scheiden erdacht.
    Das hat mein jung Herzelein
    So frühzeitig traurig gemacht.
    Clemens Brentano (1778-1842)/Achim von Arnim (1781-1831), Des Knaben Wunderhorn
  • Ach, Scheiden, wie tust du so weh, sagte der Fünfte, dem war das Hemd in Arsch gebacken.
  • Ach, schneller ändert sich einer Stadt Gestalt als das Herz der sterblichen Menschen.
    Charles Baudelaire (1821-1867), Les Fleurs du Mal: Tableaux parisiens
  • Ach, sie haben einen guten Mann begraben, und mir war er mehr
    Mathhias Claudius, Bei dem Grabe meines Vaters
  • Ach, sie haben so großartig gearbeitet, unsere Vorfahren, so vieles geschaffen, wofür wir ihre große Arbeit lieben und verehren müssen, die sie überall um uns her getan haben.
    Maxim Gorki (1868-1936), Der Morgen
  • Ach, sie haben
    Einen guten Mann begraben,
    Und mir war er mehr.
    Matthias Claudius (1740-1815), Sämtliche Werke des Wandsbecker Boten, Teil 1 (1775), Bei dem Grabe meines Vaters, Schlussverse
  • Ach, so bitter ist mein Leben, schwer ist mein Gewissen. Vater, Bruder hängen am Galgen, mein Strick ist gerissen.
    Maxim Gorki, Kain und Artem
  • Ach, so viele tausend Menschen kennen,
    Dumpf sich treibend, kaum ihr eigen Herz ...
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Warm gabst du uns ...
  • Ach, spricht er, die größte Freud ist doch die Zufriedenheit.
    Wilhelm Busch, Max und Moritz
  • Ach, Uly! Uly! Bleibe bei den Deinen!
    Friedrich Schiller (1759-1805), Wilhelm Tell (1804), Akt 2, Szene 1 (Attinghausen)
  • Ach, und in demselben Flusse
    Schwimmst du nicht zum zweitenmal.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Dauer im Wechsel
  • Ach, Ungeduld begleitet wahre Leiden.
    en] O, but impatience waiteth on true sorrow.
    William Shakespeare (1564-1616), König Heinrich VI., Dritter Teil, III,3
  • Ach, unsre Taten selbst, sogut als unsre Leiden,
    Sie hemmen unsres Lebens Gang.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust, I, 1 (Faust)
  • Ach, vielleicht, indem wir hoffen,
    Hat uns Unheil schon getroffen!
    Friedrich Schiller (1759-1805), Lied von der Glocke
  • Ach, wäre unser Leben noch kürzer, da es doch so unglücklich ist!
    Voltaire (1694-1778), Der Mann mit den vierzig Talern
  • Ach, warum versäumt man so viele Augenblicke, Freunden wohlzutun.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an F. H. Jacobi, 3. 3. 1784
  • Ach, was fragst du nach der Kunst, ich kann dir nichts Genügendes sagen? Frage nach der Liebe, die ist meine Kunst, in ihr soll ich darstellen, in ihr soll ich mich fassen und heiligen.
    Bettina von Arnim, Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
  • Ach, was haben die Herren doch für ein kurzes Gedärm.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Die Sonntagskinder. Distichon
  • Ach, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Werther 2. Buch, 9. Mai
  • Ach, was ist das Leben des Menschen für ein farbenwechselndes Ding!
    Heinrich von Kleist (1777-1811), an Adolphine von Werdeck, 28./29. Juli 1801
  • Ach, was ist die Nacht der Ferne
    Für ein Abgrund, für ein Schmerz!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Gott und Welt - Wiederfinden
  • Ach, was ist doch die Sprache für ein heilig Wesen
    Bettina von Arnim, Die Günderode
  • Ach, was nützt Erfahrung? Sie verführt nur dazu, dass die Leute mit Eigensinn an dem einmal Festgestellten hängen und durchaus sich nicht zugestehen, dass die Vernunft das Bessere oder das Wahre erfinde.
    Bettina von Arnim (1785-1859), an Clemens Brentano (1778-1842)
  • Ach, wat bün ik einmål mäud, ach, war bün ik einmål matt,
    Mudders, lang den Buddel her, heff so lang all keinen hatt.
  • Ach, Weib, wie eng ist doch dein Horizont!
    Und dies grad zieht den stolzen Mann zu dir!
    Imre Madách (1823-1864), Die Tragödie des Menschen (Adam)
  • Ach, welch ein Geheimnis ist für mich das Geheimnis der Armut. Aber auch das lüftet sich, wenn ich es in Jesus sehe, der als Herr allen Reichtums für uns mit uns arm sein wollte.
    Papst Johannes XXIII., Briefe an die Familie (Bruder Giovanni), 28. Januar 1956
  • Ach, welch ein Kummer, Frau Nachbarin: Der Hirsch wechselt sein Geweih nur einmal im Jahr und Euer Gatte alle Tage
    es] Ay, que trabajo, vecina: El ciero muda el penacho cada año ¡y vuestro marido cada dia
  • Ach, welch ein schwaches Ding.
    Das Herz des Weibes ist
    Shakespeare, Julius Cäsar
  • Ach, welch ein Unterschied ist es, ob man sich oder die andern beurteilt.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • Ach, welche Lust, Soldat zu sein!
    Eugène Scribe (1791-1861)/François-Adrien Boieldieu (1775-1834), Die weiße Dame
  • Ach, Weltgeschichte, wundersames Buch!
    Aus dem ein jeder etwas andres liest:
    Der eine Heil, der andere Verdammnis,
    Der eine Leben und der andere Tod.
    Sándor Petöfi (1823-1849), Der Apostel
  • Ach, wenn du nur noch Hörner hättest!
    Kroaten
  • Ach, wenn es doch immer so blieb'!
    August von Kotzebue (1761-1819), Gedichte, Gesellschaftslied (gedr. 1802), Trost beim Scheiden; Melodie von Friedrich Heinrich Himmel (1765-1814) (1803)
  • Ach, wenn Götter uns betören,
    Können Menschen widerstehn?
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Claudine von Villa Bella A I Sz 1
    Pedro Vs 370
  • Ach, wenn ich doch meinen Kopf einem andern hinterlassen könnte.
    Jean-Baptiste de Mirabaud (1675-1760), Auf dem Sterbebett
  • Ach, wenn ich nur schon geprügelt wäre, sagte der Junge, als er eine Flasche mit Bier zerschlagen hatte.
  • Ach, wenn ick doch man schêten (Manschêden) harr.
    Pommern
    i] Eigentlich, wenn ich doch nur geschissen hätte, soll aber, einen aufallend über seine Mittel Geputzten verspottend, heißen: wenn ich doch Manschetten hätte.
  • Ach, wenn in uns'rer engen Zelle
    Die Lampe freundlich wieder brennt,
    Dann wird's in unserm Busen helle,
    Im Herzen, das sich selber kennt.
    Vernunft fängt wieder an zu sprechen
    Und Hoffnung wieder an zu blühn;
    Man sehnt sich nach des Lebens Bächen,
    Ach! nach des Lebens Quelle hin.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I, Studierzimmer
  • Ach, wenn man doch ein richtiger Schriftsteller wäre; es wird alles nicht so, wie man möchte. Solange man schreibt, geht es noch, aber wenn man es dann gedruckt vor sich hat, möchte man gar nicht mehr hinsehen.
    Nadeschda Konstantinowna Krupskaja (1869-1939), an A. I. Uljanowa Jelisarowa, 11. 2. 1914
  • Ach, wenn man so lange gelebt wie ich und über ein halbes Jahrhundert mit so klarem Bewusstsein zurückschaut, so wird einem das Zeug alles, was geschrieben wird, recht ekelhaft.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), F. v. Müller, 28.3.1830
  • Ach, wenn sie nur Herzen hätten.
    Heinrich Heine (1797-1856), Prolog aus der Harzreise
  • Ach, wenn wir schon Fabeln und Wundergeschichten nötig haben, so sollen sie wenigstens ein Symbol der Wahrheit sein!
    Voltaire (1694-1778), Der ehrliche Hurone
  • Ach, wenn's Brot wäre, sagte jener Hungrige, als er eine Perle fand.
  • Ach, wer bringt die schönen Tage,
    jene Tage der ersten Liebe,
    ach, wer bringt nur eine Stunde
    jener holden Zeit zurück!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
  • Ach, wer heilet die Schmerzen
    Des, dem Balsam zu Gift ward?
    Der sich Menschenhaß
    Aus der Fülle der Liebe trank?
    Erst verachtet, nun ein Verächter,
    Zehrt er heimlich auf
    Seinen eignen Wert
    In ungnügender Selbstsucht.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Harzreise im Winter
  • Ach, wer ich daheym.
    la] Utinam domi sim.
  • Ach, wer ruft nicht so gern Unwiederbringliches an!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Euphrosyne
  • Ach, wie bald, ach, wie bald
    schwindet Schönheit und Gestalt.
    Wilhelm Hauff (1802-1827), Reiters Morgengesang
  • Ach, wie freut es mich, mein Liebchen,
    Dass du so natürlich bist;
    Unsre Mädchen, unsre Bübchen
    Spielen künftig auf dem Mist!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Musen und Grazien in der Mark
  • Ach, wie glücklich sind die Toten!
    Friedrich Schiller (1759-1805), Das Siegesfest
  • Ach, wie gut ist es doch, unter lesenden Menschen zu sein. Warum sind sie nicht immer so? Du kannst hingehen zu einem und ihn leise anrühren: Er fühlt nichts.
    Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
  • Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!
    geflügeltes Wort
  • Ach, wie ist das eine schwere Pein, sich plagen und ohne Verdienst zu sein.
  • Ach, wie ist der Mensch zerbrechlich,
    Ach wie flüchtig unaussprechlich
    Eilt die Zeit und nimmt ihn mit!
    Friedrich Rückert (1788-1866), Jugendlieder VI
  • Ach, wie ist Natur so schwer!
    Friedrich von Flotow (1812-1883), Martha, I, 3 (Tristan)
  • Ach, wie ist's möglich dann,
    dass ich dich lassen kann!
    Friedrich Wilhelm Kücken (1810-1882), Thüringisches Volkslied, vertont von M. Ernemann, 1825
  • Ach, wie nichtig, ach, wie flüchtig
    ist des Menschen Ehre!
    Über den, dem man hat müssen
    heut' die Hände höflich küssen,
    geht man morgen gar mit Füßen.
    Michael Franck (1609?1667), Von der Eitelkeit
  • Ach, wie schlecht steht es um den menschlichen Geist, wenn er jäh in die Tiefe geworfen ist. Und wie zwangsläufig eilt er dann aus dem Licht in die Finsternis.
    Notker III. Labeo (950-1022), Kommentierte Boethius-Übersetzung
  • Ach, wie schön war die Wirtsfru, sagte der Knecht; ach wie hässlich ist die Rechnung, sagte der Herr.
  • Ach, wie sehr verlange ich nach Gesundheit! Man habe nur erst etwas vor, das etwas länger dauern soll als man selber - dann dankt man für jede gute Nacht, für jeden warmen Sonnenstrahl, ja für jede geregelte Verdauung!
    Friedrich Nietzsche (1844-1900), Brief an Erwin Rohde, Lugano, 29. 3. 1871
  • Ach, wie sie Freiheit schreien und Gleichheit, ich hör's, ich will folgen,
    Und weil die Trepp mir zu lange währet, so spring ich vom Dach.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Xenien
  • Ach, wie so trügerisch sind Weiberherzen!
    Giuseppe Verdi (1813-1901), Rigoletto
  • Ach, wie trüb' ist mein Sinn,
    wenn ich in der Fremde bin!
    Maximilian von Schenkendorf (1783-1817), Muttersprache
  • Ach, wie übel ihnen das Wort 'Tugend' aus dem Munde läuft! Und wenn sie sagen: 'ich bin gerecht', so klingt es immer wie: 'Ich bin gerächt!'
    Friedrich Nietzsche (1844-1900), Zarathustra, II, Von den Tugendhaften
  • Ach, wir sind zu sehr befangen in der eignen Schlechtigkeit, dass wir immer noch verlangen immer nach der bessern Zeit.
    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, An die Gegenwartvergötterer
  • Ach, wozu diese Härte wider ein Herz, das dir gehört? Ich sehe wohl, es ist ebenso leicht, mich dir auszureden, als es leicht war für mich, von dir eingenommen zu sein.
    Marianna Alcoforado, Portugiesische Briefe
  • Ach, wozu empfingt ihr Herzen, Menschen, wenn ihr euch nicht liebt
    Maria Mnioch, Das unmenschliche Streben zum Ziel der Menschheit
  • Ach, wue giern ät de Katt söte Melk (o. Fisch).
    i] Aufforderung zum Essen
  • Ach, wunderbare Vermittlung des Unaussprechlichen, was die Brust bedrängt; ach, Musik!
    Bettina von Arnim (1785-1859), an Goethe, Caub, undatiert
  • Ach, würden die Menschen doch nur antworten, wenn sie gefragt würden, und sonst schweigen und schweigen.
    Leo N. Tolstoi, Tagebücher 1909
  • Ach, wüßtest du, wie's Fischlein ist so wohlig auf dem Grund.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Der Fischer
  • Ach, zu des Geistes Flügeln wird so leicht
    Kein körperlicher Flügel sich gesellen!
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust I, Vor dem Tor (Faust) Vs 1090
  • Acha o ladrão que todos o são.
  • Achado não é roubado.
  • Achapte le lict d'un grand debteur car à dormir il porte bonheur.
  • Achaque el viernes por comer carne.
  • Achaque es de necios, echar sus culpas al tiempo.
  • Achaque tem o odre que sabe a pez.
    var] Achaques al odre, que sabe a la pez.
    var] Achaques ao odre, que sabe ao pez.
    var] Achaques tem o odre que sabe a pez.
  • Achaques à sexta-feira para não jejuar.
  • Achaques al viernes para no ayunar.
    var] Achaques al viernes por no ayunarle.
    var] Achaques al viernes por no le ayunar.
    var] Achaques el jueves, para no ayunar el viernes.
    var] Achaques el viernes para no ayunar.
  • Achaques el viernes por comer carne.
    var] Achaques en viernes por comer de carne.
  • Achaques, à sexta-feira, pelo não jejuar.
  • Achar e guardar é furtar.
  • Achar forma para o seu pé.
  • Achar o princípio em tudo é difícil.
  • Achar-se em quarto-minguante a respeito de cobres.
  • Achar/descobrir o fio à meada.
  • Achar/inventar/procurar um pé para.
  • Achar/pôr defeitos em alguém ou alguma coisa.
  • Achas leáchas nimzo Cheschbaun.
  • Achaste mel: come o que te basta.
  • Achat et vente ne connaissent ni père ni mère.
  • Achatar o beque.
  • Achatar o nariz.
  • Achder unsen Huus, dor pleucht Peeter Kruus, ohne Plooch und ohne Rad, nu raah mal, wat is dat? De Mullworbn.
  • Achele', bachele', boche', is sein' beschte Meloche.
    i] Acheln = essen, bacheln = bechern, bochen für bofen = schlafen.
  • Achen ist des deutschen Reiches Haupt.
    i] Deutsche Romanzeitung 1866, Nr. 40, S. 391. Auch das neue Rom genannt.
  • Achepter paix et maison faite, cheval fait et femme à faire.
  • Acheronta movebo, flectere si nequeo superos.
  • Acheronta movebo.
    Vergil, Aeneis 7, 312.
    de] Ich werde den Acheron (= die Unterwelt) in Bewegung setzen.
  • Acherontis (o. Acheruntis) pabulum.
    de] Futter für den Acheron (Todeskandidat, Höllenbraten), Hadesfutter
  • Acherontis Pabulum (Accheruntis pabulum).
    de] Hadesfutter./Höllenfutter.
  • Acherontis pabulum.
  • Achète en foire et vends à la maison.
  • Achète le lict d'un grand debteur, car à dormir il porte bon heur.
  • Achète maison faite et femme à faire.
  • Achète paix et maison faite, et te garde de vieille debte.
  • Acheter à la foire d'empoigne familier.
  • Acheter à la foire d'empoigne.
  • Acheter ce dont on n'a pas besoin, c'est le moyen d'aller de tout à rien.
  • Acheter chat en poche.
  • Acheter de la qualité, c'est choisir de ne pleurer qu'une seule fois. Proverbe anglais
  • Acheter du beurre en mai, il est tout parfumé.
  • Acheter du vent pour vendre de l'air.
  • Acheter est meilleur marché que demander.
  • Acheter la cloche avant la vache.
  • Acheter par francs et vendre par écus.
  • Acheter/s'acheter une conduite.
  • Acheter/servir chat pour lièvre.
  • Acheter/vendre au rabais.
  • Achetez à crédit et vendez comptant.
  • Àchì ùn hà ghjudiziu perde cappellu è benefiziu.
  • Achicad, compadre, y llevaréis la galga.
  • Achilles hat sechs Würfel geworfen.
  • Achilles' heel literary.
  • Achilles' heel of someone or something.
  • Achilles' heel.
    Phrase
  • Achilleum argumentum.
    de] Achilleische (unwiderlegliche) Beweisgründe
  • Achilleum spirat.
    de] Großmütig wie die Löwen
  • Achim von Arnim ist wie ein Fass, wo der Böttcher vergessen hat, die Reifen festzuschlagen, da läufts denn auf allen Seiten heraus.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), an Varnhagen v. Ense, 8. Juli 1825
  • Aching void.
  • Achivos a turre iudicare.
  • Achou a velha um ceitil.
  • Achou forma para seu pé.
  • Achou o cego hum dinheiro.
    var] Achou o cego um dinheiro.
  • Achou Pedro o seu cajado.
  • Achou salvação nos seus pés.
  • Achse des Bösen.
    geflügeltes Wort
  • Achselträger.
    i] Ein unaufrichtiger Höfling, Konjunkturritter.
    fr] Nager entre deux eaux.
    la] Duabus sellis sedere.
    la] Duos linis parietes.
    la] Prolixius sic effertur.
    la] Chordas geminas ferire.
    la] Duabus sellis sedere.
  • Acht Bände hat er geschrieben. Er hätte gewiss besser getan, er hätte acht Bäume gepflanzt oder acht Kinder gezeugt.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen
  • Acht Ding reimen sich wohl zusammen: ein Koch vnd Fleisch, Bottenlauffer vnd ein ebener Weg, Gasterey vnd Fröhligte, ein zierlich Kleid vnd schöner volliger Mensch.
  • Acht Ding Sein, die ihnen selbst vnd andern schaden: ein Narr, der nichts weiss, sich selbst für weise helt vnd andre lehren will; wer da suchet, das er nicht finden mag; ein gewaltiger, der ein Schalk ist; einer, der niemandes Rat begehrt vnd sich allein der weisesten schätzet; der Sich herren Dienst annimbt vnd weder Vernunft noch Klugheit hat; der vom Thoren Recht fordertt; wer in Seinem befohlenen ambte vntreuw ist; vnd ein Vngehorsamer, der sich nicht viel straffen lesset.
  • Acht Ding wohl zu versuchen sind: der Ochs im Pflug, der Starck im Streit; der König, der seim zorn nachgeit; der Geistlich in seim Ebenbild, der Reich an seiner Mild; der Arme an seiner willigkeit; der Kauffmann bey seiner wahr allzeit; vnd ein Frommer bey seiner Trew, der sich allzeit der wahrheit frew.
  • Acht Dinge bringen in die Wirtschaft Weh: Theater, Putzsucht, Ball und Tee, Zigarren, Pfeife, Bierglas und Kaffee.
  • Acht Dinge gehören zu einem guten Gastmahl: Freundliche Gesichte, viel gute Gerichte, Weine von Gewichte, eine schöne Nichte, eine lustige Geschichte, ein Zimmer geräumig und lichte, beim Sitzen nicht zu dichte und zuletzt eine gute Verpichte.
  • Acht Dinge haben von Natur Feindschaft gegeneinander: der Bauer und der Wolf, Katze und Maus, Habicht und Taube, Storch und Frosch.
  • Acht Dinge kann man in des Narren Apotheke erblicken: Gehirn von einer Mücken, das Blaue vom Himmel, bösen Gelds Schimmel, für den Sod Johannisbrot, für den Schweiß Harn von einer Geis, Kuckucksang, Schellenklang und zum Tanz Affenschwanz.
  • Acht Dinge machen den Reigen ganz: der Metzen ein Tanz, der Märgen (Mariechen) ihr Hans, einem jungen Laffen ein Kranz, dem Spieler eine Schanz, dem Fraß eine nördlingsche Gans, dem Hofmann ein Fuchsschwanz, dem Barfüßer sein Franz, dem Pfaffen seine Monstranz.
  • Acht Dinge sind gemeiniglich beisammen: Weiber und Flammen, Ross und Wagen, Hals und Kragen, Metzger und Schragen.
  • Acht Dinge sind, die nicht zusammengehören: Nacht und Tag, Gerechte und Ungerechte, Gutes und Böses, Leben und Tod.
  • Acht Dinge trifft man im Verein: Fass und Wein, Koch und Brei'n, Acker und Pflug, Wasser und Krug.
  • Acht Dinge werden durch acht Dinge nicht gesättigt: der Weise durch Kenntnisse, der Reiche durch Schätze, der Tod durch Geschöpfe, der Mensch durch Wünsche, das Denken durch Erwägung, das Himmelsgewölbe durch Umdrehung, die Lampe durch Öl, das Feuer durch Holz.
    Arabien
  • Acht Dinge zieren acht andere: der Altar die Kirche, die Ware den Markt, das Getreide den Acker, die Scheide den Degen, der Zaum das Pferd, der Saum das Kleid, die Blume den Garten und ehrlicher Ruhm den Mann.
  • Acht dir nichts, g'schieht dir nichts.
    Steiermark
  • Acht Edelleute aus dem osmianischen Gebiet führen eine Ziege auf den Markt.
    Polen
    i] Von der Armut des dortigen Landadels.
  • Acht Eier gehen auf einen Batzen, für den Meier gibt man aber auch da, wo man ihn nicht kennt, zwei und ein halbes.
    i] Urteil der Bauern über den herrschaftlichen Beamten
  • Acht es nicht für heilig,
    durch Rechttun schaden! Gleich erlaubt ja wär's,
    was wir als Dieb' errungen, zu verschenken
    und aus barmherziger Liebe Raub begehen.
    William Shakespeare (1564-1616)
  • Acht geben ist besser als Tausende besitzen.
  • Acht geben ist mehr als Reue.
  • Acht gegeben, es sind Schindeln auf dem Dache.
    i] Empfiehlt Vorsicht im Reden in Gegenwart der Jugend, welche so leicht Feuer fängt, wie ein Schindeldach.
  • Acht giewen iß biätter es (besser als) dusend Daler.
    Münsterland
  • Acht haben nicht großen Lohn
    und werden doch reich davon:
    Förster und Jäger,
    Amtleut' und Häger,
    Tutor und Prokurator,
    Verwalter und Kurator.
  • Acht in der Haushaltung keinen Ritz zu eng, eine Maus geht durch.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Tagebuch, 14.11.1777
  • Acht is mehr as Dusend.
    i] Wortspiel zwischen dem Zahlwort acht und dem Dingwort Acht (Achtung, Aufmerksamkeit). Acht geben ist besser als Tausende besitzen.
  • Acht kein ort on ein or.
    la] Nullum puta sine teste locum.
  • Acht mal hinfallen, neun mal aufstehen.
  • Acht nicht, was der Kläffer spricht, wenns nit Gott und ehren geschicht.
  • Acht stück in einer Summ gehören zum Christentum: glaub, lieb, Hoffnung, geduld, beständigkeit, Unschuld, andacht, Mäßigkeit.
  • Acht stück sind bei der Alchimey: Rauch, Asch, viel Wort vnd gross vntrew, erseufftzen tieff vnd schwer arbeit, armut vnd allerley Kranckheit. So du dafür wilt sicher seyn, gehe nicht zum laboratorio ein.
  • Acht stück sindt allenthalben zu viel und auf allen Gassen feil: Lugen, falsche Zeitung, vnzüchtige Weiber, falsche Freundt, Neid, betrügliche Wirt, Bossheit, vergebliche Hoffnung.
  • Acht Stücke sind zu Hofe wohlfeil: große Lügen, verdrehte neue Zeitung, verlorene leichtfertige Weiber, falsche Freunde, steter Neid, doppelte Bosheit, eitle Worte und vergebliche Hoffnung.
    Aber warum zu allen Teufeln, habt ihr denn auch Höfe? Rabelais
    An manchem Hofe wird ein gar gottlos Sauleben geführt, sodass man daran um Leib und Seele kommt.
    Martin Luther (1483-1546)
  • Acht Stunden sind kein Tag.
    geflügeltes Wort
  • Acht Tage oder acht Wochen hungern müssen, bleibt sich gleich.
  • Acht Tage vor, acht Tage nach Mariä Geburt fängt der Herbst an.
    Sardinien
  • Acht tragen selbst die Schuld, wenn sie beschämt werden:
    Wer uneingeladen zu einem Gastmahl kommt,
    wer in eines anderen Hause in Gegenwart des Hausherrn befiehlt,
    wer Ehrerbietung von seinem Feinde fordert,
    wer Geschenke von einem Geizigen nimmt,
    wer anderen gegen ihren Willen in die Rede fällt,
    wer hohe Personen schmäht oder gering schätzt,
    wer einen Platz einnimmt, der ihm nicht gebührt,
    wer jemandem erzählt, der nicht hören will.
  • Acht un viirtig Schilling sünt ok 'n Doaler.
    Strelitz
  • Acht und aber Acht macht sechzehn.
    i] Ein Wort des Markgrafen Albrecht des Jüngern von Brandenburg. »Habt keine Sorge«, sprach er lächelnd, als man ihn warnte, der Kaiser werde ihn in die Acht (Land- oder Unteracht) und Aberacht (Oberacht) erklären, »Acht und aber Acht macht sechzehn; mit denen will ich schon fertig werden.« Der Ausspruch wurde Sprichwort, um damit die kaiserliche und Reichsacht zu verspotten. Das Wortspiel liegt teils in »aber«, das in Aberacht soviel wie Ober bedeutet, aber von Albrecht im wiederholenden Sinne genommen wurde, teils in »Acht«, das er als Zahlwort gebrauchte. Wenn ein Angeschuldigter nicht vor dem Gericht erschienen oder entflohen war, so konnte, nach altdeutschem Gerichtswesen, der Richter die Verfestung gegen ihn aussprechen. Wer verfestet war, konnte vom Kläger mit Gewalt vor den Richter gebracht, und, wenn er sich widersetzte, straflos getötet werden. Die Verfestung wirkte aber nur in dem Sprengel des Richters, der sie ausgesprochen. Wurde sie einem höhern Richter angezeigt, so wurde sie von diesem für alle unter ihm stehenden Gerichtssprengel bestätigt und dadurch wirksamer gemacht. Die vom Kaiser durch die kaiserlichen Gerichte ausgesprochene Verfestung hieß Acht und wirkte im ganzen Reiche. Wer über Jahr und Tag in der Acht blieb, wurde, wenn dies gegen ihn gezeugt ward, in die Aberacht getan »und sein Leib und Gut allermänniglich erlaubt und soll niemand daran freveln können, und soll selbigen Täter und Friedensbrecher niemand behausen, herbergen, atzen, tränken und keiner ihm Vorschub tun in seiner Obrigkeit Eigentum und Gebiet«.
  • Acht wohlfeile Dinge sind in der Welt: Große Lügen, falsche neue Zeitung, leichtfertige Weiber, falsche Freunde, steter Neid, doppelte Boßheit, eitle Wort und vergebliche Hoffnung.
  • Acht' nicht sehr der Sterne Schein, wenn dir die Sonne will gnädig sein; wer aber ohne Sonne muss sein, der nehm' in Acht der Sterne Schein.
  • Achte auf anderer Leute Gut.
  • Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener.
  • Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.
    China
  • Achte auf deine Gedanken, denn deine Gedanken werden Wörter. Achte auf deine Wörter, denn deine Wörter werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn Deine Handlungen werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter, denn Dein Charakter wird dein Schicksal.
    Talmud
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