dictum
WORDS OF WISDOM

Sprichwörter, Redensarten, Zitate
Deutsch


  • A, B, C, D, wenn ich dich seh ...
    Wilhelm Christoph Gerhard (1780-1858), Liebes-ABC
  • A. Der Mann hat viele Kinder. B. ja, aber ich glaube, von (den) meisten hat er bloß die Korrektur besorgt.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1789 - 1793
  • A. E. I. O. U.
    Allein Evangelium Ist Ohn Verlust.
    Allerlei Erdreich ist Österreichs Unglück.
    Alles Erdreich ist Österreich Untertan/untertan.
    Aquila electa Iovis omnia vincit.
    Aquila exsuscitate inimicis ostendit virtutem.
    Austria Erit In Orbe Ultima.
    Austria Est Imperare Orbi Universo
    Austria est imperium orbis universi.
    Austria et imperium optime unita.
    Austria's emperor is ousted utterly.
    Austriae Est Imperare Orbi Universo.
    Österreich wird bestehen bis ans Ende der Welt.
    Il est donné à l'Autriche de commander au monde entier.
  • A. H.
    la] Ad honorem.
  • A. M. D. G.
    fr] Ad Majorem Dei Gloriam.
  • A. Man sagt: Sie sind ein Misanthrop!
    B. Die Menschen haß ich nicht, gottlob!
    Doch Menschenhaß, er blies mich an,
    Da hab ich gleich dazu getan.
    A. Wie hat sichs denn so bald gegeben?
    B. Als Einsiedler beschloß ich zu leben.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Probatum est
  • A. Sag mir, warum dich keine Zeitung freut?
    B. Ich liebe sie nicht, sie dienen der Zeit.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Zeit und Zeitung
  • A. Sie sind ja so fett geworden. B. Fett? A. Sie sind noch einmal so dick als sonst. B. Das ist die Arbeit der ermüdeten Natur, die nicht mehr Kraft hat etwas anders zu machen als Fett, das man allenfalls, ohne der Menschheit damit zu nahe zu treten, wegschneiden kann. Fett, Fett ist weder Geist noch Körper, sondern bloß, was die müde Natur liegen läßt, für mich so gut wie für das Gras auf dem Kirchhofe, (in der Dämmerung geschrieben)
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1796 - 1799
  • A. Sie sind sehr alt geworden. B. Ja, das ist gewöhnlich der Fall wenn man lange lebt.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1789 - 1793
  • A. Warum unterstützen Sie Ihren Schwiegervater nicht? B. Warum?
    A. Er ist ein armer Mann. B. aber fleißig und ich habe nicht Geld genug ihn zum Faulenzer zu machen.
    Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799), Aphorismen (Sudelbücher), 1789 - 1793
  • Aal, Kohl und Verdruss man als Abendkost nicht nehmen muss
    dk] Aal, og kaal, og knur er ond aftensmad.
  • Aarau ist eine schöne Stadt, Biberstein ein Bettelsack, Kilchberg ist ein Butterkübel, Küttiche der Deckel drüber, Suhr das ist der Stämpfel.
  • Ab Jakob (Jakobstag, 25. VII) ist die Roggenernte, ab Pärt (Bartholomäustag, 24. VIII) die Gerstenernte.
    ee] Jakabest on rugileikus, pärdist odraleikus.
  • Ab Marientag (Mariä Verkündigung, 25. III) soll der Mann an der Fleischplatte und der Ochs an der Heukrippe (sein).
    ee] Maarjapäevast mees lihavaagnale ja härg heinasõimele.
  • Ab Schlangenmarientag (Mariä Geburt, 8. IX) soll die Schlange in den Grashügel beißen.
    ee] Ussimaarjapäevast pidi uss mätast hammustama.
  • Ab und zu mein Ich erwacht und sieht fragend zur Vergangenheit, fragend auf den Berg der Zeit.
    Max Dauthendey (1867-1918), Längst zu Bergen wuchs die Zeit
  • Ab und zu, dann und wann, hie und da, bisweilen, mitunter, hin und wieder, manchmal, gelegentlich, zeitweise, zeitweilig, von Zeit zu Zeit.
    en] Sometimes, (every) now und then, at times, occasionally, from time to nine, once in a while.
    fr] Parfois, quelquefois, par moments, par- ci par-là, de loin en loin, par intervalles, de temps en temps, dc temps à autre.
    it] Ogni tanto, di guando in guando, talvolta, a volte, talora.
  • Ab Walpurgistag (1. V) ist des Pferdes Haferfutter im Wald.
    ee] Volbripäävast on hobose kaeravooder metsas.
  • Ab wann ist ein Staat ein Staat?
    Robert Musil (1880-1942), Der Mann ohne Eigenschaften
  • Abbildungen, Wortbeschreibung, Maß, Zahl und Zeichen stellen noch immer kein Phänomen dar.
    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Maximen und Reflexionen 157
  • Abbitte ist die beste Buße.
    dk] Afbede er beste bod.
    la] Errantia medicina confessio.
    se] Afbedja är bästa bot.
  • Abdera (o. Abderit)
    Christoph Martin Wieland (1733-1813), Geschichte der Abderiten
  • Abderitenstreiche machen.
    la] Abderitanae pectora plebis.
  • Abel ist ein guter Junge. Aber wenn Kain ein Bär geblieben wäre, so würde das besser für ihn gewesen sein.
    Mark Twain, Adams Tagebuch
  • Abend farbig (rot), weiß (klar) der Tag.
    es] Noche tinta, blanco el dia.
  • Abend grau und Morgen rot, setzt euern Hut auf, oder ihr werdet nass am Kopf.
    en] E'ening gray and a morning red, Put on your hat or ye 'll weet your head.
  • Abend rot macht Morgen süß (klar), Morgen rot macht Abend nass.
    dk] Aften rød giør Morgen sød, Morgen rød giør Aften blød.
  • Abend wird es wieder:
    Über Wald und Feld
    Säuselt Frieden nieder,
    Und es ruht die Welt!
    Hoffmann von Fallersleben, Lyrische Gedichte, Nr. 1. Dichterleben. Jugend- und Mannesjahre. Abendlied (gedruckt 17. April 1837); Melodie von Friedrich August Jakob (1845) und Karl Groos (1848)
  • Abend wird's, des Tages Stimmen schweigen.
    Theodor Körner, Die Eichen
  • Abend-Gäste und Abend-Wolken gehen nicht mit leeren Händen fort.

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