DICTUM

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  • ABSURDITY
  • Life is full of infinite absurdities, which, strangely enough, do not even need to appear plausible, since they are true.
    LUIGI PIRANDELLO, SIX CHARACTERS IN SEARCH OF AN AUTHOR (1921), I
  • 3
  • ABSURDITY
  • Look for the ridiculous in everything and you will find it.
    JULES RENARD, JOURNAL, FEBRUARY 1890
  • 3
  • ABSURDITY
  • No one is laughable who laughs at himself.
    SENECA, DE CONSTANTIA SAPIENTIS (IST C.)
  • 3
  • ABSURDITY
  • The privilege of absurdity; to which no living creature is subject but man only.
    THOMAS HOBBES. LEVIATHAN (1651), 1.5
  • 3
  • ABSURDITY
  • There is but one step from the sublime to the ridiculous.
    NAPOLEON I, AFTER THE RETREAT FROM RUSSIA. DECEMBER 1812
  • 3
  • ABSURDITY
  • There is no idea, no fact, which could not be vulgarized and presented in a ludicrous light.
    DOSTOYEVSKY, "MR. - BOV AND THE QUESTION OF ART," POLNOYE SOBRANIYE SOCHINYENI (COMPLETE COLLECTED WORKS, 1895), V. 9
  • 3
  • ABT
  • Abt und Kloster sind Ein Ding.
    Frz.: Abbé et couvent ce n'est qu'un, mais la bourse diverse. (Leroux, I, 1.)
    Holl.: Een abt en zijn konvent zijn een, maarde beurzen zijn verschillend. (Harrebomée, I, 9.)
  • 1
  • ABT
  • Äbte und Mönche sind des Teufels täglich Brot. - Klosterspiegel, 42, 16.
  • 1
  • ABT
  • Äbten und Bischöfen wäre gut Peterle um Kanzel und Altäre säen, sie vertreten ihn nicht. - Klosterspiegel, 37, 23.
  • 1
  • ABT
  • Besser Abt sein als Mönch.
  • 1
  • ABT
  • Dem Abt Fische, den Brüdern sawren Kohl. - Petri, II, 73.
  • 1
  • ABT
  • Der Abbt so selber ein Mönch gewesen, weiss am besten, was im Kloster herumb gehet. - Winckler, V, 65.
  • 1
  • ABT
  • Der Abt erbt Frommen und keinen Schaden. - Graf, 223, 298.
    info] Die Kirche und was dazu gehört ist bekanntlich sehr begierig, Erbe zu nehmen; damit ihr nun aus der fertigen und geprüften Annahme von Erbspesen (vgl. Heller 51 u. Graf, 226) kein Schade erwachse, erhielt sie das Vorrecht, vor den übeln Folgen einer solchen Erbesantretung befreit zu bleiben.
    Mhd.: Ain apt der erpt, nemen vnd keinen schaden. (Grimm, Weisthümer, I, 379.)
  • 1
  • ABT
  • Der Abt frisst das Kloster.
    Frz.: L'abbé mange le couvent. (Leroux, I, 1.)
  • 1
  • ABT
  • Der Abt ist auch zuvor ein Diener gewesen.
  • 1
  • ABT
  • Der Abt ist ein Mönch, kein Herr. - Graf, 535, 9.
  • 1
  • ABT
  • Der Abt lebt besser als die Mönche.
    »Es ist billich, dass der Abt besser lebe, denn die Mönche.« (Theatr. Diabolorum, 242b.)
  • 1
  • ABT
  • Der Abt lobt sein Kloster nicht.
    It.: Monaco vagabondo non loda mai 'l suo monastero. (Pazzaglia, 231, 2.)
  • 1
  • ABT
  • Der Abt macht das Kloster nicht teuer. - Altmann VI, 495.
  • 1
  • ABT
  • Der Abt von Schwarzach hat das Recht, vierzehn Tage lang gangbare Münzen zu prägen, ob er anders das Silber dazu hat. - Gierke, Humor im deutschen Recht.
  • 1
  • ABT
  • Der Abt von St.-Hilarii schläft bei der Königin. - Berckenmeyer, 55.
    info] Der heilige Hilarius ist Schutzpatron von Poitiers. Der König selbst ist nämlich, nach einem alten Schriftsteller, Abt in dem Colleg der dasigen Kanoniker; daher der sprichwörtliche Scherz.
  • 1
  • ABT
  • Der Abt wird gewählt, wenn auch ein Mönch fehlt.
    It.: Per un sol monaco non si lascia di far l'abbate.
  • 1
  • ABT
  • Der Abt wollte den Pater auf die Finger klopfen und hat dann selber in die Milch gelangt. - Klosterspiegel, 60, 22.
  • 1
  • ABT
  • Der heilige Abt Gallus ist den Schweizern gewogen, der Hahn hat gekräht, als Petrus gelogen, und alle wissen, dass die Franzosen sind betrogen.
    info] Sprichwörtliches Wortspiel mit dem Worte Gallus, das a) einen Abt, b) einen Hahn und c) einen Franzosen bezeichnet.
  • 1
  • ABT
  • Die meisten Aebte stammen aus der Familie Trinckler.
  • 1
  • ABT
  • Ein Abt, der von unten gelernt hat, weiss, was die Jungen hinter dem Altar treiben.
    Frz.: Homme ne connaît mieux la malice que l'abbé qui a été moine. (Bohn I, 20.)
    Span.: El que fué monacelo, y des jenes abad sabe lo que hucen los moros tras et altan. (Bohn I, 220.)
  • 1
  • ABT
  • Ein geiziger Abt verliert um Ein Opfer hundert.
    Span.: Abad avariento por un bodigo pierde ciento. (Bohn I, 193.)
  • 1
  • ABT
  • Ein guter Abt lobt sein Kloster. - Altmann VI, 411.
  • 1
  • ABT
  • Ein schelmischer Abt macht schurkische Mönche. - Altmann VI, 394.
  • 1
  • ABT
  • Ein strenger Abt macht bussfertige Mönche. - Altmann VI, 495.
  • 1
  • ABT
  • Es bräche einem Abt kein Bein, wenn er seinen Mönchen schon mit einem guten Beispiel vorginge. - Klosterspiegel, 42, 14.
  • 1
  • ABT
  • Es ist kein schlimmerer Abt, als der Mönch gewesen.
    Frz.: Il n'y a pire abbé que celui qui a été moine. (Kritzinger, 2.)
  • 1
  • ABT
  • Es ist nicht jeder ein Abt, der aus dem Kloster kommt.
    info] Die Russen: Nicht jeder ist ein Archimandrit, der im Kloster wohnt. (Altmann VI, 395.)
  • 1
  • ABT
  • Es sind nie auf einmal so viel Aebte erschlagen worden, als in der Schlacht mit den Ditmarsen. - Berckenmeyer, 274.
    info] Ditmarschen, Landschaft im Herzogthum Holstein, die Bewohner kühn und freiheitliebend. Ihre Nachbarn versuchten lange sie sich zu unterwerfen. Obiges Sprichwort verdankt seine Entstehung einer Schlacht (1495) zwischen ihnen und dem Könige von Dänemark.
  • 1
  • ABT
  • Legt der Abt die Würfel dar, so spielen die Mönche ohne Gefahr.
  • 1
  • ABT
  • Non credo, sagte der Abt, als man ihm das Kind gab. - Fischart.
  • 1
  • ABT
  • Non sequit, sagt der Abt. - Fischart.
  • 1
  • ABT
  • Sieh dich vor, dass dir's nicht geht wie dem Abt von Fulda.
    info] Er sah der lützener Schlacht vorwitzig zu und musste seine Neugier wie seinen unzeitigen Glaubenseifer mit dem Leben büssen. Er ward durch einen Schuss getödtet.
  • 1
  • ABT
  • Singt der Abt gut, gibt ihm der Messner nichts nach.
    info] So sagt im »Don Quixote« der eine eselsuchende Schöffe zum andern, als er von diesem wegen des musterhaften I-a-ens gelobt wurde.
  • 1
  • ABT
  • So der Abt Würfel auflegt, mögen die andern Brüder küenlich mitspielen. - Spielteufel, Frankfurt 1564, Bl. D, 8b.
  • 1
  • ABT
  • Was der Abt nicht essen kann, schenkt er dem armen Mann.
    Span.: El abad de Bamba, lo que no puedo comer, dalo por su alma.
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt das Geld zum Schmause gibt schmeckt's den Mönchen doppelt.
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt die Würfel legt, sich auch der Durst der Brüder regt.
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt ein Gläschen trinkt, so trinken die Mönche volle Flaschen. (Moskau.)
    Holl.: Waar de abt herbergur is, mogen de monniken wel beir halen. (Harrebomée, I, 9.)
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt gähnt, so schlafen die Mönche. - Altmann VI, 418.
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt nicht Gottes ist, so sind die Mönche des Teufels. - Altmann VI, 483.
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt nicht zu Hause, tanzen die Mönche in der Klause. - Klosterspiegel, 24, 15.
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt spielt, so mögen die Mönche zechen. - Lehmann, 266, 18; Petri, II, 632; Graf, 286, 19.
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt von Reichenau nach Rom reist, so kann er all Nacht in einem seiner Landgüter herbergen.
    »Und wo der Apt lesst Würffel walten, mögen die Brüder wol schantzen halten.« (Waldis, IV, 83.)
    Mhd.: Doch haben die alten war gesait: wenn der abt die würfel trait, so spiln die Münch alle geren. (Vintl.) (Zingerle, 28.)
    Dän.: Naar abbeden baer taerningen maae brödrene (munchene) leege. (Prov. dan., 5.)
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt Würfel gibt, so spielen die Brüder (Mönche).
    info] Das Spielen mit Würfeln war besonders streng den Geistlichen verboten; wenn aber der Abt selbst die Würfel gab, konnten die Mönche unbedenklich spielen. Vom Beispiel der Grossen und Hochgestellten. (Sprenger IV, 15; Grimm, I, 136.)
    Frz.: Quand l'abbé danse à la court, les moines sont en rut aux forêts.
    Lat.: Forte cubos primum posuit cum futilis Abbas, tunc sese Monachi ludere jure putant. - Futilis in medium cubos (talos) cum projicit Abbas, tunc quoque se fratres ludere posse putant. - Ludendum licite, talos abbate ferente.
    »Legt der Apt die würffel dar, so spilen die Münche ohn gefâhr.« (Loci comm., 110.) Bei Tunnicius (153): Als de abbet steine drecht, so mogen de monike dobbelen. (Tesserulas monachi colludunt patre ferente.) In Frankreich ist Chartres wegen seines Domkapitels (il cler Nostre Dame de Chartres), von dem es heisst: Der Domherr von Chartres kann mit Würfeln und mit Karten spielen, berühmt.
    Frz.: Quand l'abbé tient taverne, les moynes peuvent aller au vin. (Leroux, I, 25.)
    Holl.: Als die abt terlinghe draecht, moghen moniken dobbelen. (Tunn., 5, 3.)
    Lat.: Tessero tunc licite decios abbate ferente. (Fallersleben, 101.)
    Poln.: Kiedyby opat kostek przy sobie nienosil, tedyby mnisi w nie niegrali. (Masson, 11.)
    Schwed.: När Abboten bär tärning, har munken godt att spela. (Grubb, 1.)
  • 1
  • ABT
  • Wenn der Abt zum Glase greift, so greifen die Mönche zum Kruge. (Kleinruss.)
  • 1
  • ABT
  • Wer möchte das nicht, sagte der Abt von Bosau (Bosa). - Agricola, 160; Latendorf, 90, 220.
    info] Bosau, im Regierungsbezirk Merseburg, jetzt preussisches Kammergut, war früher Benedictinerabtei. Der Abt dieses Klosters hatte mehrere Nonnenklöster zu untersuchen. Einst ward eine Nonne vor ihm berüchtigt, dass sie mit dem Klosterschreiber in einem unklösterlichen Verhältnisse lebe. Er verhörte die Nonne und fragte sie, ob der Schreiber zu ihr in die Zelle gekommen sei, sich, und zwar entkleidet, zu ihr ins Bett gelegt habe, was sie bejahte, worauf der Abt die Umstehenden ansah und ausrief: »Ei, wer möchte das nicht!« Alle sahen ihn verwundert an und wiederholten bei sich den Ausruf, der mit dem Zusatz »sagt der Abt von Bosau« in ein Sprichwort überging, um eine annehmliche Sache damit zu bezeichnen.
    Holl.: Wie mogt dat niet? vroog de abt van Bosen.
  • 1
  • ABT
  • Wie der Abt ist, so sind die Brüder. - Petri, II, 287.
  • 1
  • ABT
  • Wie der Abt singt, so antwortet der Mönch. - Graf, 536, 33.
    Frz.: Le moine répond commo l'abbé chante.
    It.: Come canta l'abbate risponde il sagrestano. (Giani, 1.)
    Span.: Como canta el abad, responde el sacristan. (Bohn I, 209.)
  • 1
  • ABT
  • Wie der Abt, so die Mönche. - Simrock, 35.
  • 1
  • ABT
  • Wie der Abt, so ist's Convent. - Eyering, III, 553.
    Dän.: Som Abbeden, saa Conventet. (Prov. dan., 518.)
  • 1
  • ABT
  • Wo der Abt die Würfel auflegt, da ist dem Convent erlaubt zu spielen. - Simplicius, 2, 353.
    Frz.: Quand l'abbé taverne, les moines peuvent aller au vin.
  • 1
  • ABT
  • Wo der Abt die Würfel gibt, da dobbeln die Mönche (da spielt der Convent gern). - Pistor., II, 3.
  • 1
  • ABT
  • Den Abt reiten lassen. - Wurzbach II, 1.
    info] Sich bei mangelnder Aufsicht gehen lassen.
    Frz.: Voyage du maître, nôce du valet.
  • 2
  • ABT
  • Der Abt ist ausgeritten.
    info] So sagt man in katholischen Ländern, wenn es in einem nicht beaufsichtigten Hause buntüber hergeht. »Wenn sich das Gesinde wegen eines fröhlichen Tages für die nächste Abwesenheit der Herrschaft beredet; so heisst es: Wir wollen den Abt reiten lassen. Auf diese Redensart gründet sich das geräuschvolle Gesellschaftsspiel: Der Abt ist nicht zu Hause, er ist auf einem Schmause u.s.w.« (Faselius, 200.)
  • 2
  • ABTAKELN
  • Er fängt an abzutakeln. - Sprenger I, II.
    info] Abnahme von Gesundheit, Kraft, Vermögen. Ein Schiff wird abgetakelt, wenn es seines Tauwerks beraubt, also für die See untüchtig gemacht wird. In dem Sinne von abtakeln wird in Holland auch »abzeugen« (aftuigen) sprichwörtlich gebraucht. (Sprenger II.)
  • 2
  • ABTEI
  • Abteien sucht man lieber als das viertägige Fieber. - Fischart, Prakt.
  • 1
  • ABTEI
  • Abteien und Maulwurfshaufen muss man auf keinem Kiesboden suchen.
  • 1
  • ABTEILEN
  • Wer wol abteilet, der lehret wol vnd recht.
    info] »Ist ein altes Sprichwort.« (Sarcerius, S. 9.)
  • 1
  • ABTEILUNG
  • Mit Abtheilung der Güter zertrennen sich auch die Gemüther.
  • 1
  • ÄBTISSIN
  • Wenn die Aebtissin Ein Kind hat, so hat jede Nonne zwei. - Altmann VI, 394.
  • 1
  • ÄBTISSIN
  • Zur Aebtissin wird erkoren, die die meisten Kinder geboren.
  • 1
  • ÄBTISSIN
  • Sie kann täglich Aebtissin werden. - Mathesy, 357b.
    info] Von einer alten Jungfer.
  • 2
  • ABTÖFFELN
  • Einen abtöffeln. (Nürtingen.)
    info] Prügeln, ursprünglich mit dem Toffel, Pantoffel.
  • 2
  • ABTREIBEN
  • Abgetrieben wie ein altes Droschkenpferd. - Frischbier, I, 15.
  • 2
  • ABTRIEB
  • Der Abtrieb ist von den Einwohnern hergebracht. (S. Einwohner 2.) - Graf, 104.
  • 1
  • ABTROCKNEN
  • Was nützt das Abtrocknen, wenn man nicht aus dem Regen geht.
  • 1
  • ABTROPFEN
  • Hier tropft nichts ab.
    info] Kein Gewinn, Vortheil.
  • 2
  • ABTRUMPFEN
  • Den hab i atrumpft. (Idiot. Austr.).
    info] Mit einer scharfen Antwort abgefertigt.
  • 2
  • ABTRÜNNIGER
  • Ein Abtrünniger ist ein unnütz Mann.
  • 1
  • ABTSCHWIND
  • In Abtschwind und Geiselwind viel Huren und Hexen sind. - Pistor., II, 4.
    info] Zwei Oerter in Franken am Steigerwalde. Das Sprichwort geiselt die Möncherei im Wortspiel. Was die Zauberei und Hexerei anbelangt, so ist das Sprichwort von einer frühern Zeit zu verstehen. Der Schriftsteller, dem es entlehnt ist, gibt keinen Grund an, warum jene Oerter des Lasters der Hurerei besonders bezichtigt werden. Gewiss gehört das Sprichwort in die Klasse derer, welche Ungerechtigkeiten gegen einzelne Oerter, Völker oder Personen aussprechen, und dient, wenn es überhaupt Wahrheit enthalten hat, nur zur Charakteristik vergangener Zustände. Pistorius hat es a.a.O. behandelt.
  • 1
  • ABTUN
  • Ist's abgethan, ist jeder ein guter Rathsmann.
  • 1
  • ABTUN
  • Er tut ab und an. - Sprenger II.
    info] Von einem Redner, der, wenn man glaubt, dass er ans Ende wäre, wieder anknüpft und sich durchweg in Wiederholungen ergeht. Von einem Schiffe entlehnt, das, ehe es in den Hafen einsegelt, bald einmal nähert, bald wieder zurückweicht.
  • 2
  • ABWARTEN
  • Abwarten bringt schöne Tage.
  • 1
  • ABWARTEN
  • Abwarten schlägt den Eilenberg.
  • 1
  • ABWARTEN
  • Abwarten, sagt der Amtmann, bis der Teufel ein Loch schlägt.
  • 1
  • ABWARTEN
  • Abwarten, sagt der Schulmeister, bis der Teufel den Pfaffen holt.
  • 1
  • ABWARTEN
  • Besser abwarten als übereilen. (Wend. Lausitz.)
    Schwed.: Bättre att vänta, än att förhasta sig. (Strömbäck.)
  • 1
  • ABWARTEN
  • Erst abwarten, sprechen die Görlitzer, dann Thee trinken. (Oberlausitz.)
  • 1
  • ABWARTEN
  • Erst wart's ab, und dann komm' und klag', sagt Kantor Keilig. (Köthen.)
    info] Als ein Schüler klagte, dass ein anderer ihn schlagen wolle, erhielt derselbe den obigen sprichwörtlich gewordenen Bescheid. Der Ort der amtlichen Wirksamkeit ist vom Einsender nicht bemerkt worden.
  • 1
  • ABWARTEN
  • Wâ'r et af, sächt Tacke. (Halberstadt.)
  • 1
  • ABWARTEN
  • Wart's ab, sagt Tuckermann. (Halberstadt.)
    info] Der Mann hatte hier ehedem ausschliesslich den Fischhandel und führte das »Wart's ab« fast immer im Munde, traf damit gar oft den Nagel auf den Kopf und ist mit diesem Sprichworte sein ganzes Leben hindurch trefflich ausgekommen. (Körte 2, 8098.)
  • 1
  • ABWARTEN
  • Abwarten und Theetrinken.
  • 2
  • ABWARTEN
  • Abwarten, wie der Hase läuft
  • 2
  • ABWARTEN
  • Er will abwarten, wie der Hase läuft.
  • 2
  • ABWÄRTS
  • 'S geht abwärts mit ihm.
    info] Er kommt in seinem Geschäft oder in seiner Wirthschaft zurück.
  • 2
  • ABWASCHEN
  • Das kann weder Elbe noch Rhein abwaschen. - Waldis, III, 99.
  • 2
  • ABWASCHEN
  • Dat is ein Afwaschen. (Holstein.) - Schütze, IV, 225.
  • 2
  • ABWASCHEN
  • Ist ein Abthun, geht in eine Rechnung. (S. Sündenvergebung.)
  • 2
  • ABWECHSELUNG
  • Abwechs'lung mot sön, seggt de Diewel on frett de Bottermelk möt e Mestgawel.
  • 0
  • ABWECHSELUNG
  • Abwechslung ergötzt (o. erfreut, ist angenehm).
    la] Iucunda vicissitudo rerum.
    la] Varietas (variatio) delectat.
  • 0
  • ABWECHSELUNG
  • Abwechslung in den Speisen mehrt den Appetit.
    Pietro Aretino (1492-1556), Die Gespräche des Pietro Pietro Aretino (1492-1556)
  • 0
  • ABWECHSELUNG
  • Abwechslung in der Rede liebt der Türke und der Schwede.
    fr] Changement de propos réjouit l'homme.
  • 0
  • ABWECHSELUNG
  • Abwechslung ist des Lebens Reiz, was freilich jede glückliche Ehe zu widerlegen scheint.
    Theodor Fontane (1819-1898)
  • 0
  • ABWECHSELUNG
  • Abwechslung ist die Würze des Lebens.
    en] Variety is the spice of life.
  • 0
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