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  • ACHT (CURA)
  • Hab acht, dass du nicht Russ fangest.
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  • ACHT (CURA)
  • Hab Acht, dass du nicht selbst aus dem Sattel reitest!
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  • ACHT (CURA)
  • Hab auff dich selber acht. - Petri, II, 368.
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  • ACHT (CURA)
  • Nehmet euch in Acht vor den Bächen, die von Thieren sprechen.
    info] Spöttischer Zuruf an die Franzosen mit Bezug auf ihre unglücklichen Schlachten bei Rossbach und an der Katzbach. (Illustrirte Zeitung, Leipzig 1859, 137a.)
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  • ACHT (CURA)
  • Nimm dich in Acht ist ein gut Wort.
    Engl.: Take heed is a good read. (Bohn, II, 102.)
    Span.: Cuyda bien de lo que hazes no te fies da rapáces. (Bohn II, 102.)
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  • ACHT (CURA)
  • Wer Acht hat, findet, und wer arbeitet, hat auch zu schlachten.
    info] Ist im Wohlstande, im Besitz von Schlachtthieren.
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  • ACHT (CURA)
  • Wer sich nicht selber nimmt in Acht, bei dem nützt weder Hut noch Wacht.
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  • ACHT (CURA)
  • Wer sich nimmt in Acht, der braucht wenig Wacht.
    Lat.: Mater timidi flere non solet.
  • 1
  • ACHT (CURA)
  • Er gibt Acht wie ein Heftelmacher.
    info] Von jemand, der mit Anstrengung auf etwas merkt.
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  • ACHT (CURA)
  • Er nimmt's in Acht, wie einen Topf.
    info] Diese Redensart der Litauer ist wahrscheinlich entstanden, als sie den Gebrauch der irdenen Töpfe kennen lernten und diese noch sehr selten waren. Sie umflochten daher dieselben so sehr mit Draht, dass man das Geschirr selbst kaum hindurch erblicken konnte, um es vor dem Zerbrechen zu bewahren. (Wurzbach, I, 34.)
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  • ACHT (CURA)
  • Nimm dich in Acht vor Wetterschaden.
    info] Eine allgemeine Warnung.
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  • ACHT (CURA)
  • Nimm dich in Acht, klä Hols is hie. (Oberharz.)
    info] Ermahnung zur Vorsicht bei unberufenen Zuhörern.
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  • ACHT (DIE)
  • Lieber dreimal in die Acht, als einmal ins Stockhaus. - Altmann VI, 505.
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  • ACHT (STAND, AMT)
  • Die acht vnd macht in der Welt haben, lassen sich nicht gern straffen. - Henisch, 13, 7.
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  • ACHT (STAND, AMT)
  • Ener van der ghestelken achte.
    info] Einer vom geistlichen Stand. Freybe, Redentiner Spiele, 1751: Geordineret to presterliker achte. - 1703: Maket wat korter juwe achte. Macht kürzer euern Dienst, euer Amt (ministerium), d.h. den Altargesang.
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  • ACHT (ZAHLWORT)
  • Acht haben nicht grossen Lohn und werden doch reich davon: Förster und Jäger, Amtleut' und Häger, Tutor und Procurator, Verwalter und Curator.
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  • ACHT (ZAHLWORT)
  • Acht is mehr as Dusend. (Ostfries.)
    info] Wortspiel zwischen dem Zahlwort acht und dem Dingwort Acht (Achtung, Aufmerksamkeit). Acht geben ist besser als Tausende besitzen.
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  • ACHT (ZAHLWORT)
  • Acht tragen selbst die Schuld, wenn sie beschämt werden: Wer uneingeladen zu einem Gastmahl kommt; wer in eines andern Hause in Gegenwart des Hausherrn befiehlt; wer Ehrerbietung von seinem Feinde fordert; wer Geschenke von einem Geizigen nimmt; wer andern gegen ihren Willen in die Rede fällt; wer hohe Personen schmäht oder gering schätzt; wer einen Platz einnimmt, der ihm nicht gebührt; wer jemand erzählt, der nicht hören will. - Löwenheim, 107, 48; Günsburg, 98, 499.
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  • ACHT (ZAHLWORT)
  • Acht und aber Acht macht sechzehn. - Pistor., II, 5; Körte, 23.
    info] Ein Wort des Markgrafen Albrecht des Jüngern von Brandenburg. »Habt keine Sorge«, sprach er lächelnd, als man ihn warnte, der Kaiser werde ihn in die Acht (Land- oder Unteracht) und Aberacht (Oberacht) erklären, »Acht und aber Acht macht sechzehn; mit denen will ich schon fertig werden.« Der Ausspruch wurde Sprichwort, um damit die kaiserliche und Reichsacht zu verspotten. Das Wortspiel liegt theils in »aber«, das in Aberacht soviel wie Ober bedeutet, aber von Albrecht im wiederholenden Sinne genommen wurde, theils in »Acht«, das er als Zahlwort gebrauchte. Wenn ein Angeschuldigter nicht vor dem Gericht erschienen oder entflohen war, so konnte, nach altdeutschem Gerichtswesen, der Richter die Verfestung gegen ihn aussprechen. Wer verfestet war, konnte vom Kläger mit Gewalt vor den Richter gebracht, und, wenn er sich widersetzte, straflos getödtet werden. Die Verfestung wirkte aber nur in dem Sprengel des Richters, der sie ausgesprochen. Wurde sie einem höhern Richter angezeigt, so wurde sie von diesem für alle unter ihm stehenden Gerichtssprengel bestätigt und dadurch wirksamer gemacht. Die vom Kaiser durch die kaiserlichen Gerichte ausgesprochene Verfestung hiess Acht und wirkte im ganzen Reiche. Wer über Jahr und Tag in der Acht blieb, wurde, wenn dies gegen ihn gezeugt ward, in die Aberacht gethan »und sein Leib und Gut allermänniglich erlaubt und soll niemand daran freveln können, und soll selbigen Thäter und Friedensbrecher niemand behausen, herbergen, atzen, tränken und keiner ihm Vorschub thun in seiner Obrigkeit Eigenthum und Gebiet«.
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  • ACHTEL
  • Ledige Achtel (Fässer) schallen sehr. - Herberger, II, 525.
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  • ACHTEN
  • Achte di klên, wes gern allên, denke stedes up den Dag, den nemand vörbigân mag. (Lübeck.)
  • 1
  • ACHTEN
  • Achte du mein, so acht' ich dein. - Ramann, Unterr., IV, 24.
    Lat.: Vicem pro vice reddam tibi, care amice.
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  • ÄCHTEN
  • Dai es ächten (hinten) nitt as väören, süss (sonst) könn he met der Fuet (dem Hintern) Nüete (Nüsse) knappen. (Iserlohn.) - Firmenich, III, 187.
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  • ACHTEN
  • Einer acht's, der andere lacht's, was macht's!
    info] Jeder folge seiner bessern Ueberzeugung und kehre sich nicht an die widersprechenden Urtheile des Publikums.
  • 1
  • ACHTEN
  • Einer acht's, der Andre verlacht's, der Dritte betracht's, was macht's? - Frieske, 16.
    info] Inschrift in der siebenten Nische des Bierkellers im neuen berliner Rathhause; stand auch über der Thür des 1498 erbauten Rathhauses zu Wernigerode; es lautet der Spruch: Einer acht's, der ander veracht's, der dritte betracht's, was macht's?
  • 1
  • ACHTEN
  • Ich achte nicht des Mondes Schein, so mir die Sonne will gnädig sein.
  • 1
  • ACHTEN
  • Ich achte weder Geld noch Gold, der Ehr' und Treu' bin ich doch hold.
  • 1
  • ACHTEN
  • Leichter g'acht, als g'macht. (Steiermark.)
  • 1
  • ACHTEN
  • Man achtet nicht der Seelen, sondern des Seckels. - Geiler.
  • 1
  • ACHTEN
  • Man achtet nicht, was die Sau auch schreit.
  • 1
  • ACHTEN
  • Wer es nicht achtet, dem tut es nicht weh.
    It.: A chi non pesa, ben porta. - Chi non duol, ben scortica.
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  • ACHTEN
  • Wer niemand acht, dess acht niemand wieder. - Petri, II, 738.
  • 1
  • ACHTEN
  • Wie ein jeder wil geachtet sein, also sol er sich auch halten. - Henisch, 15, 17.
  • 1
  • ACHTEN
  • Wie man etwas achtet, so ist es; wie man glaubt, so geschieht einem.
    Frz.: Toute chose est comme on l'estime.
    It.: Ogni cosa è coma si stima.
    Lat.: Proxima remus opinio.
  • 1
  • ACHTEN
  • Wie man sich selbst achtet, so wird man geachtet.
    Dän.: Som man agta sig selo, saa agtes man og til. (Prov. dan., 20.)
  • 1
  • ACHTEN
  • Wonach sich zu achten, wie der Herr Schulze spricht. - Steffens, Volkskalender, 1855, S. 18.
  • 1
  • ACHTEN
  • Er achtet ihn, wie einen Hund.
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  • ACHTEN
  • Er achtet nicht auf Glanz, trinkt wol aus einem Hafen. - Agricola.
  • 2
  • ACHTEN
  • Ich achte ihn nicht so viel wie meine alten Schuhe.
    Holl.: Ik acht hem als mijn' ouden schoen. (Harrebomée, II, 254b.)
  • 2
  • ACHTEN
  • Man achtet ihn nicht höher, als einen Affen.
  • 2
  • ACHTEN
  • Man achtet ihn, wie einen Hund.
    info] Gewöhnlich, besonders im morgenländischen Sinne, bezeichnet man Hass und Verachtung mit dem Worte Hund. So sagt Horaz: Er wird mehr als ein Hund gehasst.
    Lat.: Non magis quam canem. (Erasm., 167.)
  • 2
  • ACHTEN
  • Sie achtens so wenig als die Sorbonne zu Paris acht, was die newe grusische Akademie zu Leiden beschleusst. - Zinkgref, IV, 69.
  • 2
  • ACHTER
  • Er ist der Achte unter den sieben Weisen. - Fischart.
    info] Spottweise von denen, die sich sehr weise dünken. »Manch Haupt in der gelehrten Welt sich für den achten Weisen hält.«
    Lat.: Sapientum octavus. (Horaz.) (Erasm., 221.)
  • 2
  • ACHTERANANDER
  • Achterânander her de klen tander Gise.
    info] So sagt man in Hamburg von denen, die ohne Paar und Glied zu halten hintereinander hergehen.
  • 2
  • ACHTERÄS
  • Achteräs äs de Hane krasset. (Westf.)
  • 2
  • ACHTERDEL
  • Dat Achterdêl (Podex) weisen.
    »Dorchlichting der Kleder îet achtrdeel wisen.« (Hamburger Chronik, 342.)
  • 2
  • ACHTERDÖR
  • He hett 'n gooden Achterdör. (Ostfries.)
    info] Eine gute Hinterthür.
  • 2
  • ACHTERDÖR
  • He hett de Achterdöre (Hinterthür) âpen (offen). (Ostfr.) - Frommann, II, 430, 548.
  • 2
  • ACHTERFLICKEN
  • Een Paar Achterflicken geben. - Richey.
    info] Eigentlich die Sohle unter dem Absatz; da diese bei Frauenschuhen aber leicht abgelaufen wird, so bezeichnet man mit dem Worte auch ein kleines Trinkgeld, das einem Dienstmädchen gegeben wird.
  • 2
  • ACHTERFLICKEN
  • Up de Achterflicken slân. - Richey.
    info] Geringschätzung ausdrücken.
  • 2
  • ACHTERKLAPP
  • Hoit (wahre) di vor den Achterklapp. (Osnabrück.)
    info] Sei auf der Hut gegen ein Uebel, das auf eine glückliche Begebenheit folgt.
  • 1
  • ACHTERKLAPP
  • Elk höde sick för'n Achterklapp. (Ostfries.)
    info] Jeder hüte sich vor Nackenschlägen, uneigentlich: vor Geklatsch, übler Nachrede.
  • 2
  • ACHTERN
  • Achter in's Lôg wânt (wohnen) ôk Lüde. - Frommann, II, 338.
    info] Lôg = Dorf, namentlich Pfarrdorf.
  • 1
  • ACHTERN
  • De van achtern kummt, het kên Geld. - Frommann, IV, 142.
  • 1
  • ACHTERN
  • Von achtern is de Koh blind. (Ostfries.)
  • 1
  • ACHTERN
  • Achter un vör beslan wesen. - Eichwald, 1723.
  • 2
  • ACHTERN
  • He stickt achter dahl, as Hoffmann bi' n Hund. - Körte, 10c.
    info] Er verfehlt seinen Zweck.
  • 2
  • ACHTERNA
  • Achterna back Eierkoken. - Schütz, I, 17.
    info] Hintennach ist's zu spät.
  • 1
  • ACHTERNA
  • Achterna dat is dunneber.
    info] Hintennach das ist Dünnbier.
    info] Schlechtes Bier, Halb-Bier, das aus dem zweiten Aufguss bereitete Bier, der zweite Absud.
  • 1
  • ACHTERNA
  • Achternä êten si Käse, sagen die Westfalen. - Frank.
    Lat.: Ficus post pisces. (Tappius, 34a.)
  • 1
  • ACHTERNA
  • Achterna fleuten (flöten).
    info] Vergeblich wieder zurückrufen, wie z.B. ein Vogelsteller, wenn die Vögel fort sind, oder wenn jemand seinem Hunde umsonst nachpfeift.
  • 1
  • ACHTERNA
  • Achterna is wiveruwe. - Freybe, Redentiner Spiele, 1624.
    info] Hintennach ist Weiberreue, taugt und nützt nichts; klug ist, wer sich zuvor bedacht. Vgl. Liliencron, Hist. Volkslieder, III, 296: Dat mag men wol loren in guden truwen, dat einem ein ding achterna deit ruwen! Wen he den vogel heft flegen laten, so wil he sik hindenna vele undermaten, so is dar to late katteropen (d.h. Rufen der Katze) in gemein, wan de groteste schade is gescheen.
  • 1
  • ACHTERNA
  • Achterna ist gôd lachen. - Schütz, I, 17.
    info] Hintennach lacht sich's leichter als vorher.
  • 1
  • ACHTERNA
  • Achterna kamt de Rekens (Rechnung).
  • 1
  • ACHTERNA
  • Achterna lopt dünn Beer.
    Frommann, II, 388, 5; für Münster: Frommann, VI, 426, 51; Simrock, 1090a. - Achterna dat is dunneber. (Freybe, Redentiner Spiele, 1622.) Hintennach das ist Dünnbier, schlechtes Bier, Halb-Bier, das aus dem zweiten Aufguss bereitete Bier, der zweite Absud.
  • 1
  • ACHTERNA
  • Du kommst achterna, as Bütken mit den Schollen.
    Lat.: Sic est ad pugnae partes re peracta veniendum. (Tappius, 17b.)
  • 1
  • ACHTERNA
  • Wer is achterna nit weiss. - Franck, II, 168a.
    Dän.: Bag eftu komma tyndt öll. (Prov. dan., 44.)
  • 1
  • ACHTERNA
  • Achterna (hintennach) as Bloom. - Frommann, II, 388.
    info] Bloom, eigentlich Blume, in der Jägersprache: Schwanz, steht hier als Eigenname. Sinn: das Letzte pflegt nicht das Bessere, Vorzüglichere zu sein.
  • 2
  • ACHTERNA
  • Achterna as Kese. - Kern, 964.
  • 2
  • ACHTERNA
  • Achterna kakeln de Höner. - Kern, 645.
    info] Nachdem die Sache geschehen, ist das Reden darüber nutzlos.
  • 2
  • ACHTERNANDER
  • Achternanner as de Eilanders un de Gansen (Gänse). - Kern, 20; Hauskalender, III.
    info] Unter den Eilanders sind die Bewohner der ostfriesischen und oldenburgischen Inseln gemeint, die von den Festländern als einfältig und dumm verschrien werden. Der Pastor Cadarius Müller in Stedesdorf erzählt in seinem Manuscript über die friesische Sprache (1691) eine Anzahl Anekdoten von der Einfalt der Insulaner, von denen einige an ihrem Orte als Beispielsprichwörter aufgeführt sind.
  • 2
  • ACHTERNANNER
  • Achternanner (hintereinander) as de Eilanders (die Inseln Wangeroog, Spikeroog u.s.w.) un de Göse (Gänse).
  • 2
  • ACHTERNANNER
  • Achternanner as de Olenländer Göse. - Richey.
    info] Von denen, die einzeln hintereinander hergehen.
  • 2
  • ACHTERÖM
  • Wat achteröm (hinten herum) seggen. (Meurs.) - Firmenich, I, 403.
  • 2
  • ACHTERÖVER
  • Achteröver (hintenüber) segt Berg, hest mînen Hamel nich sehn?
  • 1
  • ACHTERÖVER
  • Achteröver stikt de Bur dat Spêt. - Schütz, I, 17.
    info] Im Dithmarschen von Leuten, die etwas Verkehrtes thun.
  • 1
  • ACHTERÖVER
  • Ja, achteröver. - Schütz, I, 17.
    info] Es wird nichts draus. Spöttische Verneinungs- und Abweisungsformel.
  • 2
  • ACHTERPORT
  • Lât de Achterport (Hinterthür) âpen stân un den Dokter sîner Wege gan. - Schütze.
    info] Wohlthätiger Einfluss regelmässiger Ausleerungen auf die Gesundheit.
  • 1
  • ACHTERPORT
  • De Achterport is bi em ümmer aper. - Dähnert, 2b.
  • 2
  • ACHTERPOTE
  • He settet sick up de Achterpoten. - Schütz, I, 17.
    info] Er ermannt sich, setzt sich zur Wehr.
  • 2
  • ACHTERPOTE
  • Sik up de Achterpoten settn.
  • 2
  • ACHTERSIELEN
  • He kumt in de Achtersulen. - Schütz, I, 17.
    info] Achtersulen = Sellen, Sielen; das Lederzeug, das den Pferden, wenn sie an den Wagen gespannt werden, umgelegt wird. - Er kommt in seinem Geschäft, in seiner Wirthschaft zurück.
  • 2
  • ACHTERSTICH
  • Met Achterstîken nappen. (Waldeck.)
    info] Mit Hinterstichen nähen. Von einem Falschen, Hinterlistigen.
  • 2
  • ACHTERUT
  • Achterût (hintenaus) kleit (kratzen, scharren) de Höner. (Rastede.) - Frommann, II, 388.
  • 1
  • ACHTERUT
  • Geit 't erst achterût, dann geit 't harder as 'n Pärd lôpen kann. (Oldenburg.) - Weserzeitung, 4097.
  • 1
  • ACHTERWAGEN
  • Hei hiät en guodden Achterwagen. (Westf.)
    info] Seine Sitzpartie ist sehr stark.
  • 2
  • ACHTUNDACHTZIG
  • Achtundachtzig ist a jüdische Klute. (Jüdisch-deutsch. Warschau.)
    info] Ein Lieblingsfluch der Juden ist: »Habe achtundachtzig schwarze (d.i. unglückliche) Jahre.«
  • 1
  • ACHTUNDACHTZIGER
  • Es ist ein Achtundachtziger.
    info] In einer alten Handschrift war diese Redensart durch delator, Sycophanta, und Achtundachtziger erklärt.
  • 2
  • ACHTUNDVIERZIG
  • Anno achtundvierzig haben sie uns beschossen, achtundfunfzig beschissen.
    info] Der erste Theil bezieht sich auf die Revolution und der andere (Prag) auf die Einführung der österreichischen Verfassung, wodurch factisch alles im Preise stieg.
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung erwirbt, was du tust. Liebe verschafft, was du bist.
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung gewinnt Achtung.
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung ist besser als Gold.
    Lat.: Bona opinio tutior est pecunia. (Publ. Syr.)
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung ist der Freundschaft unfehlbares Band.
    Friedrich Schiller (1759-1805)
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung ist der jüngere Bruder der Liebe.
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung ist größer aus der Entfernung.
    Tacitus (58-120)
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung ist manchmal besser als Liebe.
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung ist mehr als Beachtung, Ansehen mehr als Ruhm, Ehre mehr als Ruhm.
    Nicolas Chamfort (1741-1794), Maximen und Gedanken
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung nutzt sich ab wie Liebe.
    Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715-1747), Reflexionen und Maximen
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung verdienen Männer von Gewicht, doch alle, die viel wiegen, nicht.
  • 1
  • ACHTUNG
  • Achtung verdient, wer vollbringt (o. erfüllt), was er vermag.

    Sophokles (497-406 v. Chr.)
  • 1
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