DICTUM

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  • ADAM
  • Wo ein Adam stirbt, leben zwei junge auf.
  • 1
  • ADAM
  • A peere Adem. (Jüd.-deutsch. Warschau.)
    info] Ein jähzorniger, aufbrausender Mensch. Von Ismael, dem Stammvater der Araber, heisst es 1 Mos. 16, 12: »Und er wird sein ein wilder Mensch« u.s.w. (Pere Adam.)
  • 2
  • ADAM
  • Adam hat genascht verbotne Bissen und wir müssen dafür büssen.
  • 2
  • ADAM
  • Adam, was hast du gethan! - Henisch, 19, 66.
  • 2
  • ADAM
  • Alles von Adam und Eva beginnen. - Eiselein.
    Lat.: A linea incipere. - Ab ovo Ledae incipere.
  • 2
  • ADAM
  • Das hat schon Odom an Chawe (Eva) erzählt, und Chawe hat drauf gesagt: eine alte Geschichte. (Jüd.-deutsch.) - Tendlau, 502.
    info] Wenn jemand alte, längst bekannte Dinge und Geschichten erzählt.
  • 2
  • ADAM
  • De ôle Adam jökt em. (Holstein.) - Schütze, III, 174.
    »Wenn einem schon der Brotkorb hoch hängt, lässet einem doch der alte Adam nicht ungefoppet.« (Kirchhofer, 256.)
    Holl.: De oude Adam zit er al vroeg in. (Harrebomée, I, 10b.)
  • 2
  • ADAM
  • Dem alten Adam hofieren. - Henisch, 20, 9.
  • 2
  • ADAM
  • Den alten Adam austreiben (ausziehen). - Literarisches Centralblatt, Leipzig 1863, S. 953.
    Engl.: To put off the old man.
    Frz.: Dépouiller le vieil homme. (Marin, 4.)
    It.: Spogliarsi del vecchio uomo.
    Schwed.: Afkläda sig den gamla menniskan. (Marin, 4.)
  • 2
  • ADAM
  • Den faulen Adam mit Sporen reiten. - Frank.
  • 2
  • ADAM
  • Der alte Adam guckt heraus.
    Holl.: Daar kwam de oude Adam weder boren. (Harrebomée, IV, 188.) - De oude Adam kijkt uit de mouw. (Harrebomée, I, 10b.)
  • 2
  • ADAM
  • Der alte Adam steckt noch in ihm.
    Frz.: Vivre selon le vieil Adam. (Leroux, II, 2.)
  • 2
  • ADAM
  • Der alte Adam.
    info] Diese Redensart wird in den mannichfachsten Verbindungen gebraucht, stammt aber nicht aus der Bibel, sondern aus dem vierten Hauptstück des kleinen Katechismus von Luther, wo auf die Frage »Was bedeutet solch Wassertaufen?« geantwortet wird: »Es bedeutet, dass der alte Adam in uns durch tägliche Reue und Busse ersäuft werden soll.«
  • 2
  • ADAM
  • Er ist vff Adams Hochzeit gewesen, vnd hat Noe Wein helffen lesen. - Eisenhart, II, 226 u. 367.
  • 2
  • ADAM
  • Nun heff ick den ôlen Adam recht utstâkt.
    info] So sagt die holsteinische Hausfrau, um zu bezeichnen, dass sie ihr Haus von allem Unrath gereinigt habe.
  • 2
  • ADAM
  • Sich über Adam's Nabel streiten.
    info] Um etwas sehr Unnützes oder schwer zu Entscheidendes. Von einem Streite, den man früher darüber geführt, ob Adam, als unmittelbar von Gott geschaffen, einen Nabel gehabt habe oder nicht.
  • 2
  • ADAM
  • So lang als Adam und Eva im Paradies. - Henisch, 19, 61.
    info] D.h. nicht lange, wie die Theologen versichern, kaum einen Tag.
  • 2
  • ADAM
  • Von Adam an.
    Böhm.: Adam ova léta od zacátku sveta. (Celakovský, 17.)
  • 2
  • ADAM
  • Von Adams wegen.
    info] Zum Beispiel verwandt, sehr entfernt.
    Holl.: Van Adam's wege. (Laurillard, 11.) - 'T is vrende van Adam's ende. - Zij zijn familie van Adam's wege. (Harrebomée, IV, 188.)
  • 2
  • ADAM
  • A grain of evil seed was sown in the heart of Adam from the beginning, and how much fruit of ungodliness has it produced!
    Apocrypha: II Esd., 4.30.
  • 3
  • ADAM
  • Adam was created single, to teach us that to destroy one person is to destroy a whole world, and to preserve one person is to preserve a whole world; that no man should say to another, "my father was superior to yours!" ... that though no two men are exactly alike, God stamped us all with the same mould, the seal of Adam; that everyone must say, The world was created for my sake!
    Mishna: Sanhedrin, 4.5.
  • 3
  • ADAM
  • Adam, the luckiest man, - he had no mother-in-law.
    Sholom Aleichem, SAB, 1926, p. 350.
  • 3
  • ADAM
  • Adam?s dust was collected from all parts of the world.
    Meir. Talmud: Sanhedrin, 38a.
  • 3
  • ADAM
  • So if a man goes west or east, and his time comes to depart from the world, wherever he is, there is where his dust came from, there is where he belongs, and thither he returns.
    Pirké de Rabbi Eliezer, ch 11.
  • 3
  • ADAM
  • The Holy One led Adam through the Garden of Eden, and said: "I created all My beautiful and glorious works for your sake. Take heed not to corrupt and destroy My world! "
    Eccles. R., 7.13.
  • 3
  • ADAM
  • Truth and Peace argued against the creation of Adam, for man is compounded of falsehood and strife, and Love and Righteousness argued for it, because man would dispense kindness and justice. Then God cast down Truth and Peace, and created man.
    Simeon b. Pazzi. Gen. R., 8.5.
  • 3
  • ADAMSAPFEL
  • Adamsäpfel sind nie reif.
  • 1
  • ADAMSAPFEL
  • Adamsapfel.
    info] Da Adam das Kerngehäuse des verbotenen Apfels im Halse steckengeblieben war und sich so der Kehlkof des Mannes gebildet hat.
  • 1
  • ADAMSBLATT
  • Ein iderer (jeder) muss mit Adamsblatt sich bedekken. - Quirinus Kuhlmann in Sonnenblumen, Jena 1671.
  • 1
  • ADAMSGABEL
  • Mit der Adamsgabel essen. - Schöpf, 164.
    info] Adamsgabel = zwei ausgestreckte Finger.
    Holl.: Eten met de Adamsvorken. (Laurillard, 11.)
  • 2
  • ADAMSGERTE
  • Mit Adamsgerten (penis) pfeffern (strafen). - Fastnachtsspiele, 324, 20; 325, 7.
  • 2
  • ADAMSKINDER
  • Es haben alle Adamskinder ein Würmlein im verbotenen Apfel gegessen.
    Lat.: Eva genus nostrum filicibus expulit arvis.
  • 1
  • ADAMSKINDER
  • Wir sind alle Adamskinder.
  • 2
  • ADAMSRIPPE
  • Es ist eine üble Adamsrippe.
  • 2
  • ADAMSTAG
  • Wammer op Adam un Eva's dâg 'nen Appel iss, dann blîv einem de Ketsch (Kerngehäuse) em Stross (Gurgel, Kehle) stäche. (Köln.) - Firmenich, I, 477, 263.
  • 1
  • ADAPTABILITY
  • A rope drawn too taut is apt to break.
    Proverb (Yiddish). See BJS, #3729. JE, x. 229a.
  • 3
  • ADAPTABILITY
  • Adapt thyself to time and circumstance,
    So wilt thou be untroubled every day...
    Roar, if upon a lion thou shouldst chance,
    But if an ass thou meetest, simply bray.
    Falaquera, HaMebakesh, (1264) 1779, p. 2b. tr H. W. Ettelson. JQR, 1. 177.
  • 3
  • ADAPTABILITY
  • Be pliable like a reed, not rigid like a cedar.
    Eleazar b. Simeon. Talmud: Taanit, 20b.
  • 3
  • ADAPTABILITY
  • He who attempts to resist the wave is swept away, but he who bends before it abides.
    Levi. Gen. R., 44.15.
  • 3
  • ADAPTABILITY
  • The more curved the bow, the deadlier the shot.
    Hasdai, Ben HaMelek VeHaNazir, c. 1230, ch 30.
  • 3
  • ADAPTABILITY
  • The weather-cock on a church-spire, though made of iron, would soon be broken by the storm-wind if it ... did not understand the noble art of turning to every wind.
    Heine, English Fragments, 1828, ch 11.
  • 3
  • ADE
  • Ade ihr lieben Fässer, der Herbst ist eingebracht!
  • 1
  • ADE
  • Adé nun, ihr Lieben! Geschieden muss sein.
    geflügeltes Wort
  • 1
  • ADE
  • Ade Sünde, ade Schande.
  • 1
  • ADE
  • Ade Welt, du bist mir langweilig, ich gehe ins Kloster.
  • 1
  • ADE
  • Ade, Liebe, ich kann nicht weinen; verlier' ich dich, ich weiss noch einen.
    info] Trostwort solcher, welche nicht gesonnen sind, in Werther's Fusstapfen zu treten.
  • 1
  • ADE
  • Ade, Tugend, ab' ich gelt, so bin ich lieb. - Henisch, 20, 50.
  • 1
  • ADE
  • Ade, Welt, ade! - Gryphius.
  • 1
  • ADE
  • Ade, Welt, ich geh ins Kloster!
  • 1
  • ADE
  • Ade, Welt, ich geh ins Tyrol!
  • 1
  • ADE
  • Adje, Welt, ich geh' ins Kloster.
  • 1
  • ADE
  • Adje, Welt, ich geh' ins Tirol. - Kirchhofer.
  • 1
  • ADE
  • Ade (Adje) sagen.
  • 2
  • ADE
  • Er hat (der Welt) Ade gesagt (ist gestorben).
    Frz.: Il a dit bon soir à la compagnie.
  • 2
  • ADE
  • Ade, ade, ade!
    Ja, scheiden und lassen tut weh!
    Clemens Brentano (1778-1842)/Achim von Arnim (1781-1831), Des Knaben Wunderhorn
  • 3
  • ADE
  • Ade, du liebes Waldesgrün!
    Vogl, Ade, du liebes Waldesgrün
  • 3
  • ADEBAR
  • Je dicker (zahlreicher) de Adebars, je dünner (seltener) de Pogge.
    info] Je mehr gebraucht wird, desto knapper der Tisch, weil zu genau eingetheilt werden muss.
  • 1
  • ADEBAR
  • Sprich nicht vom Adebar ( Storch s.d. 7), der Storch ist ja noch nicht hier. - Frischbier, I, 24.
  • 1
  • ADEBAR
  • Wer den Adebar (im Frühjahr) zuerst klappern hört, wird viel zerbrechen; wer ihn zuerst stehen sieht, wird faul; wer ihn zuerst fliegen sieht, fleissig sein. - Frischbier, I, 25.
  • 1
  • ADEBAR
  • Wo Adebars sünd, dar sünd ok Poggen.
  • 1
  • ADEBAR
  • Wûer de Adeboar bügt up 't Hus, treckt Gott as Früden in 't Hus. - Schiller, I, 3a.
    info] Die allgemeine Volksanschauung bezeichnet den Storch als Glück- und Kindbringer. In einigen Gegenden heisst er daher auch Heilebar, Heilebard. »Ein Hausadebar ist unserm Landmann heilig. Glück und Segen, glaubt er, wird ihm unter seinem Neste zu Theil. Auch hält er sich unter seiner Obhut vor Feuersgefahr sicher.« (Simessen, Martsche von und für Meck lenburg, Schwerin 1790.) Eine nach allen Richtungen gehende Darstellung des Storches und seiner Beziehungen zum Volksglauben hat Dr. Schiller in seinem Thier- und Kräuterbuch, I, 2 unter Adebar gegeben.
  • 1
  • ADEBAR
  • De Arebor hett se in 't Bên büten. - Hausfreund, 1872, S. 750.
    info] Man pflegt den Kindern zu sagen, wenn die Mutter infolge der Entbindung zu Bett liegt, der Storch habe sie ins Bein gebissen.
  • 2
  • ADEBAR
  • De Arebor hett wat brät. - Hausfreund, 1872, S. 750.
    info] Es ist ein Kind geboren.
  • 2
  • ADEBAR
  • De Arebor soll kämen. - Hausfreund, 1872, S. 750.
    info] Es wird Kindessegen erwartet. - Dar sall de Adebar kamen. (Dähnert, 2a.)
  • 2
  • ADEBAR
  • Dôr sünt mêr Adeboars as Poggen. - Schiller, I, 4a; Dähnert, 3a.
    info] Mehr Störche als Frösche.
  • 2
  • ADEBARSCHNABEL
  • Einen Adebarschnabel maken. - Lauremburg, IV, 419.
    info] Um zu sagen: eine lange Nase.
  • 2
  • ADEL
  • Adel - Tadel. - Parömiakon, 3213; Körte, 45.
    info] So schön die Wörter reimen, so wenig vertragen sich die Begriffe. Adelig muss sein untadelig. Stammbäume nützen nichts, wo jede Tugend mangelt. Adel kommt von Tugend, und Edelleute sind nur die, welche edle Thaten voll bracht. Ein Federstrich kann adelig machen, doch edel kann kein Kaiser machen. Cardinal Richelieu sagte: »Ich will so viel Herzöge machen, dass es eine ebenso grosse Schande sein soll, einer wie keiner zu sein.«
    Frz.: Il n'y a generation où il n'y ait putain ou larron.
    Span.: No ay generacion, do no ay puta o ladron.
    »Adel, tadel. Gelt ist der Adel, gelt ist ohne tadel.« (Henisch, 21, 45.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel allein bei Tugend steht, aus Tugend aller Adel geht.
    Frz.: Noblesse vient de vertu. (Dict. de l'Acad., 1835.) Aber auch: La source de noblesse est fraude et vitesse.
  • 1
  • ADEL
  • Adel bringt den Topf nicht zum kochen.
  • 1
  • ADEL
  • Adel entspringt nicht aus Blut, er ist der Tugend Heirathsgut.
    Frz.: La vraie noblesse est celle du c?ur. (Cahier, 1156.)
    Holl.: De adel der ziel is meer waardig dan de adel des geslachts. (Bohn I, 303.)
    Lat.: Nihil est nobilitas generis, nisi morum nobilitas adsit et humanitas. (Philippi, II, 22.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel gehet auss tugent. - Henisch, 21, 44.
  • 1
  • ADEL
  • Adel gehet nicht für Ehrbarkeit.
  • 1
  • ADEL
  • Adel gesellt sich nicht zu Plebs.
    Holl.: Adel moet bij adel, en stront bij zijn' broêr wezen. (Harrebomée, II, 10b.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel hat kein Erbrecht.
    Lat.: Miserum est, alienae incumbere famae. (Juvenal.) - Nam genus et proavos et quae non fecimus ipsi. (Ovid.) - Non genus virum ornat, generi vir sorti loco. (Accius.) (Faselius, 147.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel her, adel der; hvo aedelt giör, vist adel er.
  • 1
  • ADEL
  • Adel hin und Adel her, wer edel thut, ist ein Edelherr.
    Dän.: Adel her, adel der; hvo aedelt giör, vist adel er. (Prov. dan., 6.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel is een arm geregt.
  • 1
  • ADEL
  • Adel is eene dunne schotelspijs.
  • 1
  • ADEL
  • Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine Naturen
    Zahlen mit dem, was sie tun, edle mit dem, was sie sind.
    Friedrich Schiller (1759-1805), Votivtafeln: Unterschied der Stände
  • 1
  • ADEL
  • Adel ist der Tugend kron vnd lohn. - Lehmann, 135, 1.
  • 1
  • ADEL
  • Adel ist ein sehr günstig Ding. - Graf, 32, 39.
    info] Wegen der bedeutenden Vorzüge, die dieser Stand genoss. Wer ihm angehörte, war vollständig frei. Mit dem Begriff der Freiheit verband die mittelalterliche Anschauung die Vorstellung von Gerechtigkeit, Weisheit, Tugend und alle löblichen Eigenschaften, während sie den Unfreien jede Schalkheit zumass.
    Altfries.:] Diu adelheit is em seer gonstich thing. (Richthofen, 254, 2.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel ist nichts on Tugent. - Agricola, II, 307.
  • 1
  • ADEL
  • Adel ist sterblich, die Dummheit ist erblich. - Schottmüller, Ms.
  • 1
  • ADEL
  • Adel ist von Bauern her.
    Frz.: Le tiers estat est le seminaire de noblesse. (Adag. franç., XVIme - siècle.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel komet von naturen unde nicht von ammecht.
  • 1
  • ADEL
  • Adel kommt von Natur und nicht von Amt. - Graf, 33, 62.
    info] Nach mittelalterlicher Anschauung ist der Adelige geborener Heerführer, Richter, Beamter. Alle Rechte und Ämter sind Folgen, nicht Ursachen seines Adels. Das Amt kann niemand adeln.
    Mhd.: Adel komet von naturen unde nicht von ammecht. (Daniels, 339, 19.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel kommt von Tugend.
    fr] Noblesse vient de vertu.
  • 1
  • ADEL
  • Adel legt Pflichten auf.
  • 1
  • ADEL
  • Adel liegt (o. sitzt) im Gemüte, nicht im Geblüte.
  • 1
  • ADEL
  • Adel liegt einzig und allein in der Tugend.
    Juvenal, Satiren
  • 1
  • ADEL
  • Adel macht den Kohl nicht fett.
    It.: La nobiltà è una magra vivanda in tavola del povero nobile.
    Holl.: Adel is een arm geregt. - Adel is eene dunne schotelspijs. (Harrebomée, I, 10b.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel moet bij adel, en stront bij zijn' broêr wezen.
  • 1
  • ADEL
  • Adel muss man durch Tugend erstreben, er wird durch Geburt nicht gegeben.
    Frz.: Nulle noblesse de paresse. (Leroux, 11.)
    It.: La nobiltá non s'acquista nascendo ma virtuosamente vivendo.
  • 1
  • ADEL
  • Adel ohne Geld gilt wenig in der Welt.
    It.: La nobiltà poco si prezza se vi manca la richezza.
    Engl.: Gentility without ability is worse than plain beggary. (Bohn II, 97.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel ohne Tugend ist eine Nußschale ohne Kern, ein Ei ohne Dotter.
  • 1
  • ADEL
  • Adel ohne Tugend und eine Laterne ohne Licht leuchten beide nicht.
    It.: La vera nobiltà deve esser accompagnata con l'honestà.
    Dän.: Adel uden dyd er en lygh uden lys. ( Prov. dan., 6.)
    Schwed.: Adel utan dygd är lykta utan ljus. (Wensell, 5; Sv. Ordspråkb. 1.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel sitter i modet, icke i blodet.
  • 1
  • ADEL
  • Adel sitzt im Gemüthe und nicht im Geblüte.
    Lat.: Stemmata quid prosunt, si virtus deficit omnis. - Virtute decet non sanguine niti.
    info] Entgegen der mittelalterlichen Anschauung, nach welcher lediglich der Geburtsstand das Maass der Tugend ist und Freiheit wie Eigenschaft im Blute rollt. (Graf, 33, 70; Kirchhofer, 210; Braunes, 21; Simrock, 83.)
    Schwed.: Adel sitter i modet, icke i blodet. (Strömbäck.)
  • 1
  • ADEL
  • Adel stehet wohl bei Tugend.
    info] Adel allein bei Tugend steht, aus Tugend aller Adel geht. (Brandt, 76.)
    It.: La vera nobiltà male non fà.
  • 1
  • ADEL
  • Adel uden dyd er en lygh uden lys.
  • 1
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