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  • AMT
  • Das Amt erlaubt manches, was sonst im Recht verboten ist. - Graf, 418, 146.
    info] Mit Bezug auf den Vertheidiger in Prozessen, welchem in dem, was Recht ist, ein grosser Spielraum gestattet wird.
    Mhd.: Das ammecht is loubis maniches, das zust in dem rechten verboten ist. (Thürgen. Art., 32.)
  • 1
  • AMT
  • Das Amt ist des Mannes Lehrmeister.
    Lat.: Res publica virum docet. (Binder I, 1553; II, 2966; Eiselein, 26; Philippi, II, 156; Seybold, 528.)
  • 1
  • AMT
  • Das Amt lehret den Mann.
    info] Es gibt Kenntnisse, die man nicht im voraus lernen, sondern die man allein auf dem Wege der Erfahrung erlernen kann.
  • 1
  • AMT
  • Das Amt lehret regieren.
  • 1
  • AMT
  • Das Amt macht den Mann, und nicht der Mann das Amt.
    »Der Edelmann sagte: bekomm ich ein Ampt, so muss ich wol weis seyn, ich sey es, oder sey es nicht. Der Fürst sagte: Du sagest recht, Honores mutant mores, der die Ehre hat, muss weiss und klug seyn, er sey es oder nit, das Ampt macht heutiges Tages den Mann, und nicht der Mann das Ampt.« (Zinkgref, IV, 31.)
  • 1
  • AMT
  • Das Amt macht wol satt, aber nicht klug.
    info] Es gibt aber auch Ämter, die nicht einmal satt machen, z.B. ein Nachtwächterdienst, mancher Schullehrerposten, wobei es sich von selbst versteht, dass von Klugmachung nicht die Rede ist. Oft ist die Klugheit nur noch hinderlich.
  • 1
  • AMT
  • Das Amt weiset den Mann.
    info] Macht ihn klüger, verständiger, einsichtsvoller.
    info] Bei Tunnicius (261): De stât wyset den man. (Ipse magistratus animum demonstrat et iram.)
  • 1
  • AMT
  • Das Amt zeigt an, was der Mann kann. - Egenolff, 296.
    info] Im Privatleben kann man den Charakter eines Mannes bei weitem nicht so kennen lernen, als im öffentlichen.
    Holl.: Wat de man kan, wijst het ambt an. (Harrebomée, I, 14.)
    Lat.: Magistratus virum indicat. (Pittac.) (Erasm., 285.)
    Dän.: Embedet viser hvad een kood. (Prov. dan., 143.)
  • 1
  • AMT
  • Das Amt zeigt den Mann. - Luther, 142, 183.
    info] Luther sagt: »Man erfährt nicht eher was in einem Manne steckt, er komme denn ins Regiment.« Im Privatleben kann man den Charakter und die Anlagen nicht genug kennen lernen; wenn er aber nach seinem Willen thun darf, zeigt sich seine Gesinnung wahrhaft.
    Holl.: Het ambt toont den man.
    info] Dat Ampt töget den Man an. (Reineke.) - Das Sprichwort ist übrigens sehr alt, schon bei den alten Griechen bekannt. (Vgl. Diogenes, II, 94.)
  • 1
  • AMT
  • Das Amt zeigt nicht immer an, was der Mann kann.
  • 1
  • AMT
  • Das Amt zeugt vom Mann. - Frank, II, 23.
  • 1
  • AMT
  • Des Ampts Schaden geht auf des Amtes Vorstand. - Graf, 516, 214.
  • 1
  • AMT
  • Die Ämter können nicht leiden, was unehrlich ist.
  • 1
  • AMT
  • Die Ämter sind Gottes, die Personen des Teufels. - Sailer, 231.
  • 1
  • AMT
  • Die dienen zu den Emptern wol, die jhre Zech können bezahlen. - Eyering, I, 656, II, 304.
  • 1
  • AMT
  • Drei Ämter können es unmöglich allen recht machen: Schneider, Koch, Lehrer.
  • 1
  • AMT
  • Drei Ämter sind die schwersten: in Kirchen und Schulen lehren, Land und Leute regieren und Kinder gebären.
  • 1
  • AMT
  • Ein Amt, das seinen Mann nicht nährt, ist keine trockne Bohne werth.
    Span.: Officio que noda de comer à sa dueño no vale dos habas. (Don Quixote.)
  • 1
  • AMT
  • Ein böses Amt sich selbst verdammt.
  • 1
  • AMT
  • Ein fettes Amt vernaturet oft das Schaf in einen Wolf.
  • 1
  • AMT
  • Ein grosses Amt läuft mit einem kleinen Manne davon.
  • 1
  • AMT
  • Ein hohes Amt hat schwere Pflichten.
    Dän.: Högt embede stort regenskab. (Prov. dan., 470.)
  • 1
  • AMT
  • Ein jedes Ampt beweiset seinen Mann. - Petri, II, 203.
  • 1
  • AMT
  • Ein jedes Ampt darff eines eigen Mannes. - Petri, II, 203.
  • 1
  • AMT
  • Ein willkommenes Amt ist keine Last.
    It.: Volontaria carica non è di carica.
  • 1
  • AMT
  • Empter geben Kappen. - Petri, II, 240.
  • 1
  • AMT
  • Es führet nicht ein jeder ein jedes ampt. - Henisch, 68, 49.
  • 1
  • AMT
  • Es ist ein böses Amt, einem Löwen die Zähne auszufeilen.
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  • AMT
  • Es ist ein schlimmes Amt, wo man entweder Herrgott oder Teufel sein muss.
  • 1
  • AMT
  • Es ist ein schönes Amt, wo man nur mit dem Magen arbeiten darf.
  • 1
  • AMT
  • Es ist kein Ampt so klein, es ist nützlich. - Pauli, Schimpff, 25.
  • 1
  • AMT
  • Es ist kein Ampt, es schwitzet. - Petri, II, 203.
  • 1
  • AMT
  • Es ist kein Amt so gering, es bezahlt den Strick.
  • 1
  • AMT
  • Es ist kein Amt so gering, es lässt sich geniessen; wärmt es nicht, so flickt es doch, flickt es nicht, so lappt es doch.
    Dän.: Der er intet saaringe fogderie, der jo gaome en sack havre. (Prov. dan., 171.)
    Holl.: Geen officie zoo kleen, of het es beter dan niets. (Harrebomée, II, 132b.)
  • 1
  • AMT
  • Es ist kein Amt so gering, man kann dabei einen Braten betriefen.
    Frz.: Point d'emploi sans bénéfice. - Qui a office, a bénéfice.
  • 1
  • AMT
  • Es ist kein Amt so klein (so gering), es lässt sich messen.
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  • AMT
  • Es ist kein Amt so klein, das nicht den Galgen verdient. (S. Aemtlein.) - Agricola, 290; Pistor., I, 3; Luther, 338; Eisenhart, V, 35a; Erklärung, 22; Frank, II, 22.
    info] Auch im kleinsten und unbedeutendsten Amte oder Dienste kann sich ein Gewissenloser manches Sträfliche erlauben.
    info] Agricola u.a. haben andere Fassung.
  • 1
  • AMT
  • Es ist kein Amt so klein, es gibt so viel Schmalz, dass man einen Braten damit übertriefen kann.
  • 1
  • AMT
  • Es ist kein Amt so klein, es ist besser als kein.
    Holl.: Nooit amtje zoo kleen, of het is beter dan geen. (Bohn I, 335.)
  • 1
  • AMT
  • Es ist kein Amt so klein, es trägt was in die Küchen ein. - Geiler.
    Holl.: Nooit ambtje zoo klein, of het is beter dan geen. (Harrebomée, I, 14.)
  • 1
  • AMT
  • Fünf müssen ihr Amt verneinen: Pfaffen, die gern hören Kinder weinen, Juden, die gern wohnen bei Schweinen, Mönche, so zu welt lich scheinen, Henker, welche tödten keinen, und Teufel, die nicht gerne peinen. - Fischart, Prakt.
    info] Verneinen = unter allen Umständen nicht annehmen, weil sie sich dann nicht dazu eignen.
  • 1
  • AMT
  • Gekauftes Amt ist verdammt.
    Frz.: Qui achète office revend son office. (G. Meurier, Trésor des sentences.)
  • 1
  • AMT
  • Gross Amt macht einen reichen Amtmann.
  • 1
  • AMT
  • Grosses Amt, grosse Sorgen.
    Lat.: Multa cura summo imperio inest.
  • 1
  • AMT
  • Hohe empter sind ein schlüpfriger Ort, da man leichtlich gleiten kan. - Henisch, 882, 8.
    Dän.: I höge bestillinger er vanskeligt ikke at foneisig. (Prov. dan., 67.)
  • 1
  • AMT
  • Hoher empter vnlust tregt manchen früh zu grab. - Henisch, 882, 7.
  • 1
  • AMT
  • Im Ampt vnd zu Feld gilt sawer sehen vnd ernsten. - Henisch, 1622, 28; Petri, II, 399.
  • 1
  • AMT
  • Ist dir eyn ampt eyn zit lanck gegeben, darvff saltu dich nyt zu hoich erheben. - Weinsberg, 103.
  • 1
  • AMT
  • It is kein ampt so gut, dar legt ein dâf ut. - Petri, II, 265.
  • 1
  • AMT
  • Je höher Amt, je tiefer Fall.
  • 1
  • AMT
  • Jedes Amt bedarf eines eigenen Mannes.
  • 1
  • AMT
  • Jedes Amt ist gut, sagte des Küsters Frau, als sie ein Stückchen Licht in der Kirche bekam.
  • 1
  • AMT
  • Jedes Amt schmuzet. (S. Amt 1.)
    info] Bei Tunnicius (67): Alle ammet smittet. (Artificis proprius labor inficit atque colorat.)
  • 1
  • AMT
  • Kein Ampt so klein, es zalt den Strick, drumb muss der haben gross Glück, der vom Amptmann bleibt vngerupfft, vnd nicht biss auffs Borbein gezupfft. - Petri, II, 414.
  • 1
  • AMT
  • Keiner kan ein Ampt verrichten, darin er nicht ein Schüler gewesen. - Petri, II, 416.
  • 1
  • AMT
  • Klein Amt - bequem Amt.
    info] Von dem, was wenig einbringt, aber viel Angenehmes hat. Kleine Gabe, aber liebe Gabe.
    Lat.: Munus exiguum, sed opportunum. (Suidas.) (Erasmus, 915.)
  • 1
  • AMT
  • Lass dir dein Amt empfohlen sein, mit Treu' und Fleiss es schmücke fein.
    Dän.: Tit blive personer forsgenede med bestillingen, og ikke bestillingen for personnen. (Prov. dan., 474.)
  • 1
  • AMT
  • Man kann einem wol das Amt geben, aber nicht den Verstand dazu. - Winckler, XIX, 1.
  • 1
  • AMT
  • Man kann nicht zwei Ämter in Einer Sache führen. - Graf, 433, 274.
  • 1
  • AMT
  • Man muss die Ämter den Leuten und nicht die Leute den Ämtern geben. - Pistor., II, 27.
  • 1
  • AMT
  • Man soll die Ämter und Dienste mit Leuten versehen, nicht die Leute mit Ämtern und Diensten. - Sailer, 324; Graf, 518, 265.
  • 1
  • AMT
  • Man stellet manchen in ein Amt, das muss er dennoch können, ob er gleich kein Schulrecht drin gethan. - Schottel, 1145a.
  • 1
  • AMT
  • Manchen stehen ämpter vnnd ehren an, wie einem Ochsen ein Sattel vnd eim Esel ein Bischoffshut. - Lehmann, 878, 19.
  • 1
  • AMT
  • Manches Amt macht verdammt.
  • 1
  • AMT
  • Manches Amt macht verdammt. - Heinmar, I, 38.
  • 1
  • AMT
  • Neu Amt, neue Sitten. - Schamelius, 10.
    Lat.: Alia vita, alia diaeta.
  • 1
  • AMT
  • Nicht jedes Amt ist von Sammt.
  • 1
  • AMT
  • Niemand sol sich seines Ampts schemen. - Petri, II, 495.
  • 1
  • AMT
  • Schlecht Amt, schlechte Leute.
  • 1
  • AMT
  • So einer ein Amt überkommt, so redet er nicht mehr seine Sprache, er fängt an schwäbisch (hochdeutsch) zu reden. - Pauli, 422.
    info] Nicht das in der heutigen Mundart herrschende Schwäbisch, sondern die oberdeutsche Hauptsprache der Schrift aus der Zeit der Hohenstaufen.
  • 1
  • AMT
  • Viel Ämter und wenig Blech, eine leere Tasche und Schneiderzech'.
  • 1
  • AMT
  • Vil empter schmecken wol. - Egenolff, 882; Petri, II, 571.
  • 1
  • AMT
  • Wart' deines Amtes oder lass es fahren.
    Lat.: Inter pelliculam tuam te contine.
  • 1
  • AMT
  • Was deines Amtes nicht ist, davon lass deinen Vorwitz. - Pred. Sal., 3, 24; Ramann, Unterr., IV, 15; Beyer, II, 31; Rugenroth, I, 1; Bücking, 123; Müller, 34, 6, u. 69, 1; Teller, 212; Hoffmann, 4; Schulze, 138; Weisheit, 65; Härlin, 44.
    info] Mische dich nicht unberufen in die Angelegenheiten eines dritten.
    Engl.: Meddle not with that you have nothing to do withal.
    Frz.: Ne sois point curieux des choses qui ne te regardent pas. - Ne vous mêlez pas de choses qui ne vous regardent point.
    It.: Di quel che non ti cale, non ne dir nè ben nè male.
    Lat.: Aliena noli curare. - Non est meum negotium, multum valeat. (Diog.) - Syrus cum non sis, ne syrissa.
    It.: Di quel che non ti cale, non dir nè ben, nè male. (Giani, 270.)
  • 1
  • AMT
  • Was newlich ins ampt kommen ist, das plehet sich gern auff. - Mathesius, Postilla, LXIIa.
    info] Henisch (69, 1) bemerkt dazu: »vnd ist gemeiniglich vil rhum vnd stoltzierens da, wie die newen wägen sehr knarren vnd kurren.«
  • 1
  • AMT
  • Wat dienes Amts nich is, doa loat dien'n Vöärwitz. - Schwerin, 83.
  • 1
  • AMT
  • Wenn du vors Amt gehst, so sprich dir zu Hause erst das Urtheil. (Lit.)
  • 1
  • AMT
  • Wenn man aufs Amt geht, ist man gross (reich, vermögend), und wenn man zurückkommt, ist man bloss (arm, ausgezogen).
  • 1
  • AMT
  • Wenn man zu grossen Emptern vnd Händeln vnversuchte leute gebraucht, so gehet es alles zu grund. - Petri, II, 853.
  • 1
  • AMT
  • Wer an seinem Ampt verzagt, dem stehet nicht zu rathen, noch zu helffen. - Petri, II, 682; Henisch, 69, 9.
  • 1
  • AMT
  • Wer auff sich selbst viel Empter nimpt, der mag nicht thun, was jeden ziempt. - Petri, II, 685.
  • 1
  • AMT
  • Wer das Amt hat, nimmt billig den Vortheil vom Amte. - Graf, 517, 243.
  • 1
  • AMT
  • Wer das Amt kann (hat), bekommt den Verstand dazu. - Graf, 517, 254.
  • 1
  • AMT
  • Wer das Amt kauft, muss das Recht verkaufen.
    It.: Chi compra il magistrato, forza è che venda la giustizia. (Bohn I, 79.)
  • 1
  • AMT
  • Wer ein (obrigkeitliches) Ampt antritt ohne sciente vnnd experiente, der trägts mit der Leut penitente. - Lehmann, 565, 11.
    Dän.: En uvaerdig i bestilling er faenes ulykkes. (Prov. dan., 67.)
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt bekommt, bekommt den Verstand nicht mit.
    Holl.: Die het officie geeft, geeft de wijsheid niet mede. (Harrebomée, II, 132b.)
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt bekommt, bleibt nicht, wie er ist, Lung' und Leber kehrt sich um. - Schonheim, II, 13.
    Lat.: Honores mutant mores.
    Lat.: Dat mores sciri culmen hercle viri. (Reuterdahl, 190.)
    Schwed.: Thu skal pröna mannen i sith waldh. (Reuterdahl, 190.)
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt erhält im Land, der erhält auch den Verstand.
    info] Zuweilen mit etwas Unverstand durchschossen.
    Holl.: Die het ambt kan, krijgt het verstand daartoe. (Harrebomée, I, 14.)
    It.: Chi dà la carica non dà la scienza.
    Vläm.: Die d'ampt geeft, en geeft de wysheyt niet meede.
    Böhm.: Cest' rodí rozum. (Celakovský, 104.)
    Lat.: Virtus in titulis propriis fit (sit) habenda curulis. (Reuterdahl, 1045.)
    Schwed.: Ther takir man dygdh som hon aer. (Reuterdahl, 1045.)
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt genommen, ist der Freiheit verkommen.
    Frz.: Celui qui s'acquitte de son devoir ne s'oblige à personne.
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt haben will, muss Vettern suchen.
    info] Sonst wurden die Ämter verkauft, jetzt pflegt man sie häufig zu erschleichen oder zu erränken (zu erintriguiren).
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt hat, braucht keinen Verstand.
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt hat, findet leicht eine Frau.
    Frz.: Un charge est le chausse-pied du mariage.
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt hat, hat auch den Verstand. - Graf, 518, 258.
    info] In Hannover: Wär en Amt hat, dei het âk den Vorstand. (Schambach, II, 526.)
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt hat, ist verständig, hätte er auch so viel Schiefer, um ein Haus zu decken.
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt hat, muss sich vergessen und für andere wirken.
    Lat.: Publica persona privatam depone. (Sailer, Sprüche, 85.)
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt hat, warte des Amts.
    Lat.: Spartam, quam nactus es, orna. (Cicero.)
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt hat, wird beneidet (gehasst), sagte der Gänsehirt (Bettelvogt), als ihn die Magd schalt.
    Holl.: Alle gemeene digniteten zijn de haat van het gemeen subject, zei Arie de aschman, en hij werd van eene dienstmeid zur kwalijk bejegend. (Harrebomée, I, 173.)
  • 1
  • AMT
  • Wer ein Amt will bekleiden, muss können Schmach und Tadel leiden.
    info] Er muss geduldige Ohren und Gleichmuth besitzen und sich gewöhnen, Gutes und Böses von sich zu hören, ohne sich durch eins von beiden vom rechten Wege abbringen zu lassen.
    Lat.: Magistratum gerens, audi et juste et injuste. (Erasmus, 41.)
  • 1
  • AMT
  • Wer en Amt hat, dei wâr 'et. - Schambach, II, 527.
    info] Wer ein Amt hat, der warte sein.
  • 1
  • AMT
  • Wer im Ampt der Obrigkeit die Affecten zu rath nimmt, der treibt hurerey mit der Justiz vnnd Weissheit. - Lehmann, 573, 85.
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