DICTUM

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  • ANLÜGEN
  • Er lügt Gott und die Welt an.
  • 1
  • ANLUGEN
  • Was stehst und lugst mich an? Mach's besser, wer's kann. (Hausinschrift im berner Oberlande.) - Herz, 16.
  • 1
  • ANLÜHNEN
  • Et lühnt öhn an. (Niedersächs.) - Klein, I, 288.
    info] Es kommt ihm plötzlich an.
  • 2
  • ANMACHEN
  • Dear thät eim anmache, schwarz sei weis. (Ulm.)
  • 2
  • ANMACHEN
  • Er lässt sich anmachen wie Salat. - Kirchhofer, 255.
  • 2
  • ANMALEN
  • Da möcht i nöt ang'malt sei. (Rott.-Thal.)
    info] In Beziehung auf einen widerwärtigen oder misgeachteten Ort.
  • 2
  • ANMAßEN
  • Mancher masst sich an, er könne jeden die Uhr im Kopff richten. - Lehmann, 24, 15.
  • 1
  • ANMAßUNG
  • Anmassung ist eine Herrschaft ohne Krone.
  • 1
  • ANMAßUNG
  • Anmassung und Dünkel blähen sich im kleinsten Winkel.
  • 1
  • ANMESSEN
  • Einem ein paar anmessen. - Schöpf, 435.
    info] Zu ergänzen: Streiche, Hiebe, Schläge, Ohrfeigen.
  • 2
  • ANMESSEN
  • Er misst der Laus den Schuh an.
    info] Der Ueberkluge.
  • 2
  • ANMUT
  • Anmut macht keine Suppe (fett).
  • 1
  • ANMUT
  • Anmuth geht über Schönheit. - Tendlau, 738.
    Lat.:] Gratior est pulchro veniens in corpore virtus.
  • 1
  • ANMUT
  • Anmuth muss angeboren sein.
    Engl.:] Grace must be natural.
  • 1
  • ANMUT
  • Die Anmuth Joseph's. - Tendlau, 13.
    info] Jüd.-deutsch: Der Cheen von Jossef.
  • 2
  • ANMUT
  • Er hat Chapens (Bräutigams) Anmuth (Choim). (Jüd.-deutsch. Brody.)
  • 2
  • ANNA
  • Anna (16. August) warm und trocken, macht den Bauer frohlocken. (Warmdorf.) - Boebel, 40.
  • 1
  • ANNA
  • Eine Anna und zwei Greten können den Teufel aus der Hölle nöthen (vertreiben).
  • 1
  • ANNA
  • Geht die Anna fort, so kommt die Barbara wieder.
    info] Es gibt mehr Mädchen.
    Böhm.:] Nebude-li Ancicka, bude jinó devcicka. (Celakovský, 197.)
  • 1
  • ANNA
  • Dar löpt von Sünt-Annen (Sankt Anna) wat mit unner. - Sprenger II.
    info] Die Sache ist so rein nicht. Es wird erzählt: Im Münsterlande war es auf einem Dorfe üblich, dass ein Violinspieler das Paar, welches sich zur Ehe begeben wollte, nach der Kirche begleitete, wo die Trauung vollzogen werden sollte. Man musste dabei über eine Brücke gehen und war des Glaubens, dass die Brücke, falls die Braut bereits schwanger sei, brechen werde, es sei denn, dass der Violinist ein Lied zur Ehre der Sankt Anna spiele, wofür er besonders bezahlt wurde. Nun geschah es wol, dass eine Braut, deren Zustand nicht mehr zweifelhaft war, beim Weggange aus dem Hause von dem Violinisten an die Brücke erinnert wurde, denselben aber nicht sehr glimpflich abfertigte. Bei der Brücke angekommen, sah derselbe die Braut ernst fragend an: »Was nun?« So leise, dass nur er und der Bräutigam es hören konnte, sagt sie: »Lass nur was von Sankt Anna mit unterlaufen.« Eine ähnliche Erklärung bezieht sich auf das Läuten der Glocken zu Sankt Barbara und Sankt Anna (s. Unterlaufen). Die Redensart wird häufig gebraucht, wenn jemand in sein Gespräch, in seine Rede u.s.w. etwas Fremdartiges, zur Sache nicht Gehörendes, Unpassendes einmischt. Bei Heinrich Stephanus (»Apologie des Herodot«) finden sich eine Menge Fälle mit Geldbussen von 10-20 Stüber für Sankt Anna aufgeführt, z.B. wenn man sprach, ohne an der Reihe zu sein, wenn jemand den Advokaten unterbrach, eine unwahre Anklage vorbrachte u.s.w. Dass die heilige Anna gerade in dieser Angelegenheit angerufen wird, scheint mit der sogenannten unbefleckten Empfängniss zusammenzuhängen.
    Holl.:] Daar lopt wat van Sint Anna onder. (Harrebomée, II, 266b.)
  • 2
  • ANNA
  • O du liebe Ann' Krestin', Schâpklête send kein Rosin'. (Jerrentowitz.) - Frischbier, II, 87.
  • 2
  • ANNA REGINE
  • Hopp, Ann-Schienke. (Ostpreussen.)
    info] Hüpfe, Anna Regine. Gewöhnlicher Zuruf, z.B. beim Aufhelfen einer Last, um die Gleichzeitigkeit des Hebens zu bewirken.
  • 2
  • ANNABERG
  • Annaberg die liebste, Freiberg die grösste, Chemnitz die höchste, Leipzig die beste.
    info] Sprichwörter wie diese sind nur eine gewisse Zeit und auch da nur in gewisser Hinsicht wahr, also auch nur aus ihrer Zeit zu erklären.
  • 1
  • ANNE
  • Ich hoa eî ar Änne wât g'erbt. - Peters, 444.
    info] Ich habe nicht das Geringste geerbt.
  • 2
  • ANNEHMEN
  • Der sich nit viel annimpt, des nimpt sich iedermann an. - Franck, II, 183a; Gruter, I, 17.
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Leicht angenommen, leicht hingeworfen. - Franck, I, 104a.
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Man muss annehmen, was geboten wird, sagte der Bauer zum Executor, und gab ihm eine Ohrfeige.
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Man muss annehmen, was geboten wird.
    Lat.:] Arripienda quae offeruntur. (Homer.) (Erasm., 656.)
    It.:] Quando puoi aver del bene, pigliane. (Bohn I, 123.)
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Man muss es annehmen, wie es kommt. - Schonheim, Q, 23.
    Lat.:] Quo nos fata trahunt retrahunt que sequamur. (Virgil, Aen., I, 5.)
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Nimm Lehre und Unterricht an, selbst wenn er kommt aus dem Maule der Kuh. - Burckhardt, 234.
    info] Verschmähe keine Quelle nützlicher Kenntnisse.
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Wer annimmt, ist gefangen.
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Wer annimmt, verkauft seine Freiheit.
    Frz.:] Qui prend s'engage, ou qui prend se vend.
    It.:] Chi prende, si vende. (Bohn I, 85.)
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Wer nicht annehmen will, braucht auch nicht zu geben.
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Wer sich (um) viel annimmt, hat viel auszumachen.
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Wer viel annimmt, der muss viel verrechnen. - Petri, II, 471.
  • 1
  • ANNEHMEN
  • Er nimmt's an wie Gottes Wort.
    Lat.:] Divinum excipio sermonem. (Tappius, 98b; Erasm., 91 u. 281.)
  • 2
  • ANNEHMEN
  • Er nimmt's an, wie der Belli die Knechte. - Kirchhofer, 23.
    info] Gutes und Schlechtes, ohne Auswahl und Unterschied. Dieser sprichwörtlich gewordene Belli war der Baillif von Dijon, Anton von Bessey, einer der geschicktesten Unterhändler der Franzosen in der Schweiz, der in kurzer Zeit durch seine Bestechungen grosse Heere von Reisläufern zusammenbrachte. Obgleich er die Leute in der Regel genau musterte, so nahm er in der Noth doch alles, was ihm zulief. Daher das Sprichwort.
  • 2
  • ANNEHMEN
  • Sich seiner annehmen, wie der Rab seiner Jungen vnd der Kuckuk seiner Mutter. - Mathesius, Sarepta, Ciib.
  • 2
  • ANNEKESMODER
  • Min Annekesmoder un sin Annekesmoder hebt ut ene Willge Klumpen drägen.
    info] Meine Urgrossmutter und seine Urgrossmutter haben von Einer Weide Holzschuhe getragen, d.h. die Verwandtschaft ist sehr weitläufig. (Alte und neue Welt, 1877, S. 472.)
  • 1
  • ANNLIESE
  • Anne ähs, bi di Wärr' hoatt gebrahnt. (Henneberg.)
    info] Anno eins, als die Werra gebrannt, d.i. vor sehr langer Zeit. Die Franzosen sagen, wenn sie ausdrücken wollen, dass etwas vor uralter Zeit gewesen sei: Zur Zeit, als man sich die Nase an die Aermel wischte. (Du temps qu'on se mouchait sur la manche.)1
    info] Namentlich um eine verflossene gute Zeit zu bezeichnen.
  • 0
  • ANNLIESE
  • Es ist eine desperate Annliese. (Marburg.)
    info] Von einer frechen Frauensperson.
  • 2
  • ANNO
  • Anno ên ass de Düfel jung was. - Hauskalender, III.
  • 2
  • ANNO
  • Anno ent (eins) als de grote Wind wär (war) -
    info] sagt man in Königsberg (Ostpreussen), wenn man ausser Stande ist, eine geforderte Zeitangabe genau zu machen. Man meint damit den am 3. November 1801 in Königsberg wüthenden Orkan, der grosse Verwüstungen anrichtete und an den noch heute eine Denkmünze erinnert. Man sagt auch abgekürzt: Anno Wind.
    info] Man bedient sich für dergleichen Zeitbezeichnung auch der Ausdrücke: Anno dazumal, Anno Kruck, Anno Schnee, Anno Schniefke. Von Anno Schneife her, von Anno Toback. (Frischbier, I, 89-90.)
  • 2
  • ANNO
  • Von Anno eins her.
  • 2
  • ANNO
  • Von Anno Toback her.
    info] An die Zeit des Bekanntwerdens des Tabacks und seines Gebrauchs erinnernd. Die Franzosen sagen, um Altväterisches und eine alte Zeit, besonders in der Mode zu bezeichnen: Es ist noch aus der Zeit der stehenden Halskragen, die man aus Eisendraht oder Pappe trug. (Cela est du temps des collets montés. Lendroy, 469.)
    Lat.:] Antiquior quam Chaos et Saturnia tempora. (Philippi, I, 35.)
  • 2
  • ANORDNER
  • Ein guter Anordner ist besser als zwei Schaffer. (Saulgau.) - Birlinger, 14.
  • 1
  • ANPACKEN
  • Man muss einen anpacken, wo's ihm wehe thut.
  • 1
  • ANPACKEN
  • Wei 't sulwst anpäcket, dei heat 't in 'n Hännen. (Westf.)
  • 1
  • ANPFUTZEN
  • Er pfutzte mich an, wie die Sau den Betteljungen. - Bautzener Nachrichten, 15.
  • 2
  • ANPISSEN
  • Es pisst ihn kein Hund mehr an.
    info] So verachtet ist er.
  • 2
  • ANPOSAUNEN
  • Er kommt anposaunt.
  • 2
  • ANPREISEN
  • Wer das Anpreisen versteht, verkauft ein Mässel für eine Metze.
    info] Die Russen verkaufen unter diesen Umständen eine halbe Arschine für eine ganze. (Altmann VI, 433.)
  • 1
  • ANPUMPEN
  • Angepumpt, wir haben keinen Keller. - Freysing, Neue Sammlung von Sprichwörtern.
  • 2
  • ANPUMPEN
  • Anpumpft, Herr Vetter (oder Herr Pfarrer).
  • 2
  • ANPUMPEN
  • Ja, anpumpt. (Wien.)
    info] In dem Sinne: fehlgeschossen.
  • 2
  • ANRAKEN
  • Dat râkt kên Wall of Kant an. (Oldenburg.) - Frommann, III, 428.
  • 2
  • ANRANZEN
  • Einen anranzen, wie die Sau den Bettelsack. (Pennsylvanien.)
  • 2
  • ANRAUCHEN
  • Er hat sich gut angeraucht. (Zittau.)
    info] D.h. er hat es zu etwas, besonders zu Vermögen, zu Ansehen, wie eine gut angerauchte Meerschaumpfeife, gebracht.
  • 2
  • ANREDE
  • Auf gute Anrede folgt guter Bescheid. (Russ.)
    Russ.: Na dobryj priwjet dobryj i otwjet.
  • 1
  • ANREDE
  • Eine gute Anrede ans Heer ist eine halbgewonnene Schlacht. - Altmann VI, 460.
  • 1
  • ANREIZUNG
  • Vier anraitzung zum wollust: weiber, musicanten, gastfrey, sauffen. - Rasch, 74.
  • 1
  • ANRENNEN
  • Bald (gut) angerennt, ist halb gefochten.
    Mhd.:] Men spricht ein dinck dos sijt gewis, wale angerant halff aichten is. (Groote, Köln. Reimchronik, 3463.)
  • 1
  • ANRENNEN
  • Kurz angerendt, ist halb geendt. - Eyering, I, 14.
  • 1
  • ANRICHTEN
  • Es wird manches anders angerichtet als gekocht.
  • 1
  • ANRICHTEN
  • Man mag anrichten, was man will, so hat gleich ein Mönch die Hand in der Brühe. - Klosterspiegel, 35, 12.
  • 1
  • ANRICHTEN
  • Richte nicht mehr an, als du schmalzen kannst.
  • 1
  • ANRICHTEN
  • Ungleiches Anrichten macht schielende Brüder.
  • 1
  • ANRICHTEN
  • Er richtet gern an aus anderer Leute Häfen. - Egenolff, 98a.
    Engl.:] All men are free of other men's goods.
  • 2
  • ANRICHTER
  • Viel Anrichter, wenig Arbeiter.
  • 1
  • ANRIECHEN
  • Da rük an, sä' Hans, da slaug hei Jürgen up Näse. (Hildesheim.)
  • 1
  • ANRIECHEN
  • Dar rûk an, as Kasper an de Sûrkôl (Sauerkraut). (Oldenburg.) - Frommann, II, 536.
  • 1
  • ANRÜHREN
  • Am Anrühren des Klaviers erkennt man den Spieler.
    It.:] Al toccar de tasti si conosce il buon organista.
  • 1
  • ANRÜHREN
  • Angerührt - heimgeführt. - Steiger, 475.
    info] In Bezug auf Buhlschaft zu Gunsten der Dirnen.
  • 1
  • ANRÜHREN
  • Was dich nicht anrührt (angeht), das rühre du auch nicht an.
    It.:] Non toccar ciò che non ti tocca.
  • 1
  • ANRÜHREN
  • Wer viel anrührt, bekommt viel Beulen.
  • 1
  • ANRÜSTEN
  • Wohl agröst, ist halb gewerchet. - Tobler, 27.
    info] agröst = anordnen, eine Arbeit bereit machen.
    Lat.:] Ani bene coepit, dimidium facti habet.
  • 1
  • ANSANGELN
  • Er (sie) ist angesangelt. - Frischbier, I, 70.
    info] Von sengen. Angesangelte Grütze. Von Personen in dem Sinne: liebergriffen, von Verlobten und Verheiratheten.
  • 2
  • ANSCHAFFEN
  • Schaffe dir ein gutes Gedächtniss an, wenn du ein Lügner wirst. - Burckhardt, 564.
  • 1
  • ANSCHAFFEN
  • Wer vieles anschafft, hat vieles zu verwahren.
  • 1
  • ANSCHAUEN
  • Anschauen macht Gedanken.
  • 1
  • ANSCHAUEN
  • Anschauen macht Liebe und Gelegenheit Diebe.
    info] Was das erstere betrifft, so lässt sich oft über eine Sache nicht eher richtig urtheilen, als bis man sie selbst gesehen und von allen Seiten gehörig beobachtet hat.
  • 1
  • ANSCHAUEN
  • Schau dich selber an. - Hauer, Lij2.
  • 1
  • ANSCHAUEN
  • Treck, schau an, segt Meier. (Hildesheim.)
  • 1
  • ANSCHAUEN
  • Vom Anschauen wächst die Liebe.
    Schwed.:] Af skåda wäaer kärlek. (Wensell, 5.)
  • 1
  • ANSCHAUEN
  • Was hilft das Anschauen, wenn ich's nicht brauchen darf!
    Lat.:] Quid juvat adspectus, si non conceditur usus. (Egeria, 247.)
  • 1
  • ANSCHAUEN
  • Einen anschaun, wie die Kuh ein neues Thor.
  • 2
  • ANSCHAUEN
  • Etwas anschawen, wie der Esel einen Oelgötzen oder der Auerhahn einen Felsen. - Dietrich, II, 455.
  • 2
  • ANSCHAUEN
  • Uoma aunschaun wia di Kuia noigs Toa. (Steiermark.) - Firmenich, II, 769, 127.
  • 2
  • ANSCHEREN
  • Man muss nicht mehr anscheren, als man weben kann.
    Frz.:] Il ne faut pas plus ordir qu'on ne peut tisser.
  • 1
  • ANSCHICKEN
  • Man muss sich nicht anschicken zu sterben, bevor man die See gesehen.
    Engl.:] Do not prepare thyself before thou see the sea. (Proverbs, 78.)
  • 1
  • ANSCHIESSEN
  • Er ist angeschossen wie ein wilder Eber. - Frischbier, 71.
    info] Sehr erregt.
  • 2
  • ANSCHLAG
  • Alle (gutte) Anlege gerathen nit (al zit). - Weinsberg, 2.
  • 1
  • ANSCHLAG
  • An Anschlägen geht oft viel ein wie an rohem Tuche.
    Dän.:] Paa anslag gaaer meget ind, ligesom klæde og gammelt kiød.
  • 1
  • ANSCHLAG
  • An Anschlägen verliert man am meisten (am wenigsten).
  • 1
  • ANSCHLAG
  • Anschläg haben offt ein gestalt der Riesen vnd seynd doch nur ein Rauch. - Lehmann, 33, 23.
  • 1
  • ANSCHLAG
  • Anschläg kluger Leut ohne Gott stehen vffen Sand vnd gehen für sich als hetten sie's von Krebsen gelernt. - Lehmann, 33, 32.
  • 1
  • ANSCHLAG
  • Anschläg sind für augen gross, in Worten ein rauch vnd ganz krafftlos. - Lehmann, 596, 53.
  • 1
  • ANSCHLAG
  • Anschlag, der nicht Fortgang hat, ist ein Wagen ohne Rad.
    Friedrich von Logau (1605-1655), Deutsche Sinn-Getichte (1654)
  • 1
  • ANSCHLAG
  • Anschläge gehen mit der Sonne auf und nieder.
    Holl.:] Alle aanslagen gelukken niet even wel. (Harrebomée, I, 3.)
  • 1
  • ANSCHLAG
  • Anschläge in hohen Sachen lassen sich in keinen Sack packen.
  • 1
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