DICTUM

keywords Ap

  • APARTES
  • Der muss immer was Apartes haben.
    info] Von einem Sonderling.
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  • APFEL
  • Ae Aeppel nohg Pfingesten un ä Mädel nohg dreissig Jahren hot weder Lack noch Geschmack. (Oberharz.) - Lohrengel.
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  • APFEL
  • Apfel hin, Apfel her, ich gehe gewiss nit dran. - Eiselein, 32.
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  • APFEL
  • Äpfel und Frauen sind auswendig schön, inwendig wurmstichig zu schauen. (Franz.)
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  • APFEL
  • Äpfel vom Herrengaul sind auch keine Süsslinge. - Altmann VI, 488.
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  • APFEL
  • Äpfel, Birnen und Nuss machen der Stimme Verdruss.
    Dän.:] Aebler, paerer og nöder skade rösten. (Prov. dan., 481.)
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  • APFEL
  • Äpfel, Nüss' und Mandelkern fressen d' Auer- Kinder gern.
    info] Sprichwort Münchens. Die Au ist eine dortige Vorstadt. (Vgl. München, wie es ist.)
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  • APFEL
  • Apffl vnd Birn gibt man kleinen Kindern gleich einer steinernen Burg. - Henisch, 1381, 2.
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  • APFEL
  • Auch ein frischer Apfel fault, wenn er unter faul Obst fällt.
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  • APFEL
  • Auch rothe Aefel sind wurmstichig.
    info] Auch bei einer empfehlenden Aussenseite ist mancher das nicht, was er verspricht.
    Frz.:] Souvent la plus belle pomme est véreuse.
    It.:] La castagna di fuora è bella, e dentro ha la magagna.
    Lat.:] Fallax fiducia formae.
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  • APFEL
  • Auch schöne Äpfel sticht der Wurm. - Sprichwörtergarten, 361.
    info] Schönheit ist gerade der Hinfälligkeit am meisten ausgesetzt.
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  • APFEL
  • Bässer een Aabel on e Stück Brud, als en Feder off dem Hud. (Trier.) - Laven, 175, 7; Firmenich, III, 546, 7.
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  • APFEL
  • Besser einen Apfel verschenken als verschlucken.
    Dän.:] Bedre er aeblet givet end aedet. (Prov. dan., 240.)
    Lat.:] Malum malo dari quam fauce tenace vorari. (Reuterdahl, 499.)
    Schwed.:] Baetra aer aeplit giwit aen aetith. (Reuterdahl, 499.)
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  • APFEL
  • Beter de Appel as de Stamm fallt af. (Oldenburg.) - Frommann, II, 390.
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  • APFEL
  • Bis die Äpfel reif waren, sagte der Junge, als ihn der Schulmeister fragte, wie lange Adam im Paradiese gewesen sei.
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  • APFEL
  • Da schwimmen wir Äpfel, sagte der Rossapfel und schwamm mit den echten. - Eiselein, 33.
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  • APFEL
  • Da schwimmen wir Äpfel, sagte der Rossdreck und schwamm mit den andern Äpfeln den Bach hinab. - Frank.
    Holl.:] Wij appelen zwemmen, zei de paarden keutel. (Harrebomée, I, 18.)
    Lat.:] Etiam corchorus inter olera. (Tappius, 41a.)
    Böhm.:] Chvastej se, chvastje', ajhle shnilá jablka, hle kobylince nad vodou plynou. (Celakovský, 103.)
    Dän.:] Du triller ikke ebled san langt, at dre ey smojer af roden. (Prov. dan., 133.)
    Engl.:] See how we apples swim, quoth the horse-t-d. (Bohn II, 166.)
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  • APFEL
  • Da'r Opf'l folld nid waid vom Schdom aussa'rer kug'ld. (Niederösterr.) - Frommann, III, 390, 27.
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  • APFEL
  • Dar Opf'l fold nid waid vom Pam. (Steiermark.) - Firmenich, II, 771, 179.
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  • APFEL
  • Dat Appelke kûlt nich wit vom Stamm, lêwe Lü'dkes si't mi nich gram. - Frischbier, II, 102.
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  • APFEL
  • Dat Appelke kûlt nich wit vom Stamm, wî dat Schâpke ös ôk dat Lamm. - Frischbier, II, 103.
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  • APFEL
  • De Appel fallt nich wit von 'n Plummenbom. - Diermissen, 97.
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  • APFEL
  • De Appel fällt nich wît von 'n Stamm, ass dat Schaop so dat Lamm. (Altmark.) - Danneil, 6.
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  • APFEL
  • De Appel fällt nit wît vam Stamme, et en (bedeutungsloses Flickwort) si dann, dat de Bôm schêf am Auwer (Ufer) steht. (Iserlohn.) - Firmenich, III, 185.
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  • APFEL
  • De Appel fällt nit wît vamme Stamme. (Waldeck. Rastede.) - Firmenich, III, 27, 38; Curtze, 326, 146.
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  • APFEL
  • De Appel is beter geven as eten. - Kern, 901.
    info] Wenn er nämlich schlecht ist.
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  • APFEL
  • Der Apel falt net fär vum Bûm. - Schuster, 1063.
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  • APFEL
  • Der Apel fält uow, wun e reiw äss. - Schuster, 716.
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  • APFEL
  • Der Apfel fällt ab, wenn er reif ist.
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  • APFEL
  • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, das Gewächs wird, wie es gibt der Sam'.
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  • APFEL
  • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, so wie der Bock, so auch das Lamm.
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  • APFEL
  • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamme, es sei denn er ständ' auf einem Reg (Abhange). (Eifel.)
    info] In Grubenhagen u.s.w. lautet es: De Appel fallt nich wit vonn Stamm. (Schambach, 12.)
    info] In der Schweiz statt Reg-Rain, d.i. Abdachung eines Bergtheils oder Abhang eines Hügels. (Stalder, II, 256.)
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  • APFEL
  • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamme. - Abhandlung, 162; Blum, 136; Bücking, 96; Siebenkees, 55; Ramann, I; Pred., 6; Müller, 6, 7; Sydow, I, 2; Struve, II, 19; Sprichwörterschatz, 16; Meinau, 62; Härlin, 30; Weisheit, 21.
    info] Nach diesem Sprichwort sollen Kinder den Eltern gewöhnlich nacharten, was aber in der That selten genug geschieht. Gäbe es hier eine Statistik, sie würde beweisen, dass es nur ausnahmsweise der Fall ist. Nur vom niedrigen Stamme fällt der Apfel in der Regel nicht weit, rollt aber häufig sehr weit vom hohen ab, weshalb Eltern von hervorragenden Eigenschaften meist nur Kinder von geringer Begabung, nicht selten von geradezu ganz entgegengesetzten sittlichen und geistigen Eigenschaften haben. Man gebraucht das Sprichwort von Kindern, die des Vaters oder der Mutter Tugenden oder Laster besitzen; aber nichts wäre falscher und ungerechter als vom Charakter der Eltern unbedingt auf den der Kinder und umgekehrt zu schliessen. Wer vom physiologischen Stand punkte aus das Sprichwort einer ernstern Würdigung unterwerfen will, der lese die treffliche Schrift Geneanomische Briefe von Levin Schücking (Frankfurt a.M. 1855).
    Frz.:] Un loup n'engendre pas de mouton.
    Holl.:] De appel valt niet verre van den stam. (Harrebomée, I, 17.)
    It.:] Qual legno, tal scheggia.
    Lat.:] Ex patre malo nunquam bonus filius. (Eurip.) - Naturae sequitur semina quisque suae. - Neque imbellem feroces progenerant aquilae columbam. - Non procul a proprio stipite poma cadunt. - Patrem sequitur sua proles. - Saepe patris mores imitatur filius in fano, qualis erat mater, filia talis erit. - Troja non producit Thracem. - Vipera nascitur e vipera.
    info] Scherzweise sagt man in Preussen: Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum. (Frischbier, II, 100.) - In Neumark: Deär Appel felt nich wiet vannen Schtam; wi di Olle, so det Lam. (Engelien, 219, 61.) - In Luxemburg: Den Apel fellt net weit fum Bam. (Dicks, I, 5.) - Jüdisch-deutsch in Warschau: Dus Aeppele fallt nit weit vün 'm Bäumele. - Die englischen Neger in Surinam: Die Monja fällt nicht weit vom Baum nieder. (Wullschlägel.)
    info] Böhm.:] Nedaleko od stromu jablka padaji. (Celakovský, 404.)
    Dän.:] Aeblet falder ikkc langt fra träet.
    Frz.:] Toz jors siet la pome et pomier. (Leroux, I, 56.)
    Ung.:] Nem esik az alma messze a fájától.
    Krain.:] Jabelko ne pade dalec od drevésa. (Celakovský, 404.)
    Kroat.:] Jabuka ne opade dalko od stebla. (Celakovský, 404.)
    Lit.:] Obolei obeliu seka. (Celakovský, 404.)
    Poln.:] Co s jabloni spadnie, niedaleko upadnie. - Od sada niedaleka jablko pada. (Celakovský, 404.)
    Schwed.:] Applet faller inte långt ifrån trädet. (Marin, 28.)
    Sloven.:] Jablko ne pade delecod debla.
    Tschud.:] Kui tam ni wössud. (Celakovský, 404.)
    Wend.:] Jabluko daljoko wot jabuni nepadnjo. (Celakovský, 404.)
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  • APFEL
  • Der Apfel ist nicht stets auf beiden Seiten roth.
    Dän.:] Nogl eble ere pav den ene side röde, men pav den anden side bleege. (Prov. dan., 153.)
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  • APFEL
  • Der Apfel nach dem Stamme, das Kind nach der Amme.
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  • APFEL
  • Der Apfel schmeckt nach dem Baum, wie der Stamm, so die Pflaum'.
    Vläm.:] Appeken smaakt gemeenlik bomig. (Harrebomée, I, 17.)
    Böhm.:] Jablko rádo zachovává chat' stromu svého. (Celakovský, 404.)
    Holl.:] Den appel smaect sijns booms. (Tunn., 12, 19.)
    Lat.:] Dum gusto poma, tunc pomus fit mihi nota. (Fallersleben, 299.)
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  • APFEL
  • Der Apfel schmeckt süss, um den man die Wache betrügt. - Eiselein, 32.
    Lat.:] Dulce pomum quum abest custos. (Plutarch.) (Erasmus, 963.)
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  • APFEL
  • Der Apfel siehet roth, doch sitzt ein Wurm darin, die Jungfrau siehet schön, hat aber bösen Sinn.
    Lat.:] Non reputes aurum totum quod splendet ut aurem nec pulchrum pomum quodlibet esse bonum.
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  • APFEL
  • Der Apfel, den Frau Eva brach, bracht' uns in alles Ungemach. - Renner.
    info] Humoristische Ansicht über die Erbsündentheorie.
    Lat.:] Grande malum fuit id, quo totus perditur orbis, parvum etsi malum forte comedit Adam.
    info] Ein Apfel nahm uns das Paradies; ein anderer Apfel entzündete den Trojanischen Krieg. Ein Apfel, den Tell vom Kopf seines Sohnes schoss, gab der Schweiz die Freiheit; ein Apfel, den die Kaiserin Eudoxia dem Paulin geschenkt, wodurch die Eifersucht Theodosius' gereizt wurde, zog diesem Muster weiblicher Anmuth und männlichen Geistes Elend und Verbannung zu. Einem Apfel verdanken wir durch Newton die wichtigste Entdeckung im Reiche der Naturwissenschaft - das Gesetz der Schwere. (Hausblätter 1867, 3. Bd., S. 157.)
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  • APFEL
  • Der Appel fällt net weck vom Bom, udder ä muss om Berg stoen. (Bedburg.)
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  • APFEL
  • Der beisst in einen sauern Apfel und jenem zieht's in die Zähne.
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  • APFEL
  • Der schönste Apfel faulet an.
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  • APFEL
  • Der schönste Apfel hat oft einen Wurm.
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  • APFEL
  • Der schönste Apfel ist oft am wenigsten süss.
    Holl.:] De mooiste appels zijn juist niet de beste. (Harrebomée, I.)
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  • APFEL
  • Die Äpfel schmecken süss, wenn der Wächter nicht dabei ist.
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  • APFEL
  • Die Äpfel sind noch nicht zeitig, die man im Herbst brechen soll.
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  • APFEL
  • Die Äpfel wer'n von Lorenzi g'sålzen, von Barth'lmä g'schmålzen. (Steiermark.)
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  • APFEL
  • Die besten Äpfel haben die meisten Warzen. - Sprichwörtergarten, 453.
    »Unter den Menschen und borsdorfer Äpfeln sind nicht die glatten die besten, sondern die rauhen mit einigen Warzen.« (Jean Paul.)
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  • APFEL
  • Die frühreifsten Apfelsorten erhalten um den Lorenzitag (10. August) die Säure und um den Bartholomäustag (24. August) die Milde.
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  • APFEL
  • Die sauersten Äpfel haben die schönsten Bäckchen. (Wend. Lausitz.)
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  • APFEL
  • Doo verkäufs mêr kein Aeppel för Citrone. (Köln.)
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  • APFEL
  • Dor swemmt wi Appeln, säd' de Pierkötel un swemmt mit'n Borsdorfer de Bäk entlang.(Holst.)
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  • APFEL
  • Ein Apfel, der auf dem Baume verschrumpft, reift nicht erst im nächsten Jahre.
    info] Versäumte Zeit, verlorene Jugend kommt nicht zurück.
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  • APFEL
  • Ein Apfel, der runzelt (schrumpft), fault nicht bald. - Eiselein, 32.
    info] Trost für alte Frauen.
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  • APFEL
  • Ein Apfel, der spät reift, dauert lange.
    Böhm.:] Jablko, které pozde zraje, dcle trvá. (Celakovský, 153.)
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  • APFEL
  • Ein fauler Apfel macht schnell, dass faul wird (dass gleich ihm werde) sein Gesell.
    Lat.:] Pomum corruptum, cito corrumpit sibi iunctum. (Loci comm., 32.)
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  • APFEL
  • Ein fauler Apfel macht zehn (faule Äpfel).
    info] Die Rumänen: Neben dem faulen Apfel verdirbt auch der gute. (Schuller, 22.)
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  • APFEL
  • Ein fauler Apfel steckt hundert gesunde an.
    Engl.:] One ill weed makes a whole pot of pottage.
    Holl.:] De eene appel doet den anderen rotten. (Harrebomée, I, XLII.) - Een rotte appel in de mande maakt al de gave fruit te schande.
    It.:] Una mela marcia ne guasta cento.
    Lat.:] Pomum compunctum cito corrumpit sibi junctum.
    Dän.:] Et randent aeble fordaerver hundrede gode. (Prov. dan., 499.)
    Span.:] La manzana podrida perde a su compaña. (Bohn I, 227.)
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  • APFEL
  • Ein gesunder Apfel ist besser als eine faule Ananas. - Altmann VI, 499.
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  • APFEL
  • Ein guter Apfel ist doch gut, obschon er einen Wurm hat.
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  • APFEL
  • Ein guter vnnd schöner Apffel ist doch gut, ob er schon einen Wurm hett. - Lehmann, 507, 67.
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  • APFEL
  • Ein runzliger Apfel fault nicht leicht. - Boebel, 141.
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  • APFEL
  • Ein säuerlicher Apfel schmeckt oft besser als ein süsser.
    info] So ist mancher Tadel dem Lobe vorzuziehen, oder ist angenehmer als dieses. Süsse Speise wird durch Säure gewürzt.
    Dän.:] Suur aeble smager untertiden vel. (Prov. dan., 7.)
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  • APFEL
  • Ein saurer Apfel schmeckt gar manchem wohl.
    Dän.:] Suur æble smager undertiden vel. (Prov. dan., 7.)
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  • APFEL
  • Ein verschrumpfter Apfel bleibt oft am Baume kleben.
    info] Wird aber dadurch ebenso wenig besser oder geniessbarer, als z.B. ein Student, der als Inventarienstück auf der Universität zurückbleibt.
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  • APFEL
  • Einen Apfel, der Wurmstiche hat, legt man keinem Gaste vor.
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  • APFEL
  • En ugebasten Apel helt sech net. - Dicks, I, 5.
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  • APFEL
  • Es is koi Apfel so rousenrouth, es steckt a Wirmerl drinn; es is koi Moidl so jung erkorn (aus den jüngsten hervorgesucht), es fiet (führt) an falschen Sinn. (Oberpfalz.)
    info] In Luxemburg: 'T as ken Apel eso roserot, en huot falsche' Kiêr. (Dicks, I, 5.)
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  • APFEL
  • Es ist kein Apfel so gut, es ist ein fauler Kern darin, wo nicht mehr.
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  • APFEL
  • Es ist kein Apfel so schön, es steckt ein Würmlein darin.
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  • APFEL
  • Es ist nicht jeder Apfel süss, in den man beisst. - Altmann VI, 408.
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  • APFEL
  • Es sind auch keine Äpfel, die dem Ross des Kaisers entfallen.
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  • APFEL
  • Es sind nicht alle schönen Äpfel gut.
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  • APFEL
  • Es sind nicht ungemein die schönsten Äpfel bitter. - Winckler, XIX, 56.
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  • APFEL
  • Es sind süsse Äpfel, welche der Hüter übersieht. - Körte, 208.
    info] Er übersieht sie oft nur, um sie nachher für sich herunterzuholen.
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  • APFEL
  • Es war ein schlimmer (grosser) Apfel, an dem sich die ganze Welt den Magen verdorben hat.
    info] Was soll man aber von einem Weltmagen halten, der sich durch einen einzigen Apfel zu Grunde richten lässt?
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  • APFEL
  • Et is kein Appel so rund un räut, et stieket en Keernken derinne.
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  • APFEL
  • Eva hat den Apfel gessen und Adam den Gröbs gegeben.
    Böhm.:] Eva jablko snedla, a muzi chryzek dala. (Celakovský, 17.)
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  • APFEL
  • Fällt der Apfel weg, so bekommt er einen Fleck.
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  • APFEL
  • Faule Äpfel in goldenen Körben. - Altmann, VI, 475.
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  • APFEL
  • Faule Äpfel werden nicht gut, wenn man sie zu faulen thut.
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  • APFEL
  • Faule Äpfel, faule Birnen, faule Menschen, faule Dirnen.
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  • APFEL
  • Gedenke, dass du mögest Äpfel essen! - Eiselein, 32.
    info] Lerne folgen dem »Adam iss«, so das Weib will.
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  • APFEL
  • Gevv mêr der Appel, kriss dô de Ketsch (Kerngehäuse). (Köln.) - Firmenich, I, 475.
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  • APFEL
  • Goldene Äpfel besänftigen den Höllenhund.
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  • APFEL
  • Goldene Äpfel wachsen nicht am Wege.
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  • APFEL
  • Hat der Apfel einen Wurm, so fällt er ohne Sturm.
    Böhm.:] Cervivá jablka s stromu leti. (Celakovský, 33.)
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  • APFEL
  • Hier schwimmen wir öpffel, sprach der Pferdedreck, da schwamm er vnder den öpffeln vff dem wasser. - Tappius, 41b.
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  • APFEL
  • Ik muss (musste) in den sûren Appel bîten, ik mug (mochte) willen (wollen) oder ni. (Oldenburg.)
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  • APFEL
  • Ik muss in den suren Appel biten, ich mug willen oder ni'e. - Firmenich, III, 24, 17.
    info] Für Franken: Frommann, VI, 163, 5.
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  • APFEL
  • Is ôk de Appel rosenroth, so sitt doch noch wol ên Wurm darin. (Ostfries.)
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  • APFEL
  • Ist der Apfel noch so roth, so sitzt darinnen doch der Tod. - Bücking, 151; Bremser, 32.
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  • APFEL
  • Ist der Apfel reif und rubin, so stecket auch der Wurm darin.
    Dän.:] Skjøndt er æblet og rödt, men maddiken findes der inde.
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  • APFEL
  • Ist der Apfel rosaroth, so ist der Wurm darinnen, und die Jungfrau hübsch und fein, ist gar falsch von Sinnen. - Lehmann.
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  • APFEL
  • Ist ein schöner Apfel an dem Baum, so laustert auf ihm der Wurm. - Arpagaus, 546.
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  • APFEL
  • Ist in schönem Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer darin. - Lehmann.
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  • APFEL
  • Ja, gif mi enen Appel! Geh, Müllers Rappel, de schott die enen Appel. (Sauerland.)
    info] Ironisch, um eine Bitte abzuweisen.
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  • APFEL
  • Jeder Apfel hat seinen Wurm.
    info] Jeder Mensch hat seine geheime Sorge, seine Uebel, seinen Pfahl im Fleisch.
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  • APFEL
  • Kein Apfel schmeckt besser, als der vom verbotenen Baume.
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  • APFEL
  • Man isst den Apfel und fragt nicht, wo er gewachsen ist. - Altmann VI, 408.
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