DICTUM

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  • APPELLIEREN
  • Wohl appellirt und übel geurtheilt. - Graf, 478, 645; Zinkgref, II, 134.
  • 1
  • APPELLIEREN
  • Er appellirt.
    info] Vom Betrunkenen.
    info] Sich übergeben, kotzen, vomiren, ein sehr üblicher Euphemismus, der auch in dem bekannten Verse vorkommt: Hier ist das Oberlandsgericht, wo jeder Arsch sein Urtheil spricht; und wer dagegen appellirt, dem wird das Maul voll Dreck geschmiert.
  • 2
  • APPEN
  • In Appen is nicks to happen.
    info] Appen = Dorf in der holsteinischen Herrschaft Pinneberg.
  • 2
  • APPENZELLER
  • Der Appenzeller lässt sich führen, aber nicht treiben.
    info] Dies Sprichwort bewährt sich durch die ganze Geschichte der Appenzeller und anderer freier Völker und stimmt auch mit einem andern Sprichwort überein, das freilich erst in der letzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts entstand und nicht immer angewandt wurde: Toggius ratione ducitur. (Kirchhofer, 7.)
  • 1
  • APPENZELLER REDE
  • Es ist eine appenzeller Rede. - Kirchhofer, 6.
    info] Eine witzige, oft beissende, mit der man es nicht genau nehmen muss, weil der Witz dem appenzellischen Volke angeboren ist.
  • 2
  • APPETIT
  • An verlorenem Appetit stirbt man nit.
    Span.:] Dejar de comer por haber comido no es enfermedad de peligro. (Cahier, 3307.)
  • 1
  • APPETIT
  • Appetit braucht nicht Torte zu suchen, ihm schmecken Eierkuchen.
  • 1
  • APPETIT
  • Appetit ist die beste Brühe (Sauce).
    Frz.:] Il n'y a point de pareille sauce que l'appétit.
    Lat.:] Cibi condimentum est fames, potionis sitis. (Cicero.)
  • 1
  • APPETIT
  • Appetit lehrt den Lahmen gehen und Hunger lehrt ihn springen.
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  • APPETIT
  • Appetit ohne Credit gibt ein schlechtes Facit.
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  • APPETIT
  • Appetit sieht Eierkuchen für Torte an.
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  • APPETIT
  • Appetit und wenig auf den Tisch ist besser als kein Appetit bei Braten und Fisch.
    Dän.:] Bedre at vilde aede og have lidet, end at have meget og kunde intet. (Prov. dan., 57.)
  • 1
  • APPETIT
  • Besser Appetit ohne Brot, als Brot ohne Appetit.
    Dän.:] Det er bedre at vil aede, og have intet, end have og kunde intet. (Prov. dan., 8.)
  • 1
  • APPETIT
  • Der Appetit der Moskauer schadet den Nowagen mehr als der Hunger der Archangler. (Moskau.) - Altmann V.
    info] Die Nowage ist ein delicater Fisch, der im Weissen Meere gefangen wird und häufig als Delicatesse auf den Tafeln der reichen Moskauer erscheint. Natürlich kann er so weit nur im Winter im gefrorenen Zustande versandt wer den.
  • 1
  • APPETIT
  • Der Appetit ist da, wo ist der Braten?
  • 1
  • APPETIT
  • Der Appetit ist ein Schalck, er treugt offt. - Henisch, 92, 61; Petri, II, 81.
    Lat.:] Appetitus est nequam. (Henisch, 92, 62.)
  • 1
  • APPETIT
  • Der Appetit kommt erst, wenn man was Gutes vor sich hat. - Lehmann.
  • 1
  • APPETIT
  • Der Appetit kommt im Essen. - Lendroy, 972; Leroux, II, 2.
    info] Ist auf mancherlei Verhältnisse anzuwenden. Die Lust zum Kaufen z.B. wächst mit dem Kaufen, worin es seinen Grund hat, dass die späten (oder faulen) Märkte gute Märkte werden. Dieses Sprichwort scheint französischen Ursprungs zu sein, wo es folgender Anekdote seine Entstehung zu danken haben soll. Heinrich III. von Frankreich versicherte als Zögling seinem Lehrer Amiot oft, wie er sich freue, ihm einst thätig dankbar zu sein. »Gnädiger Herr«, antwortete dieser stets, »mein Ehrgeiz kennt nur eine einzige Wohlthat, die, dass Sie mich Ihres Andenkens würdigen.« Heinrich gab ihm in der That später eine reiche Abtei, und Amiot glaubte sich der Glücklichste unter dem Himmel. Als aber einige Jahre darauf das Bisthum von Auxerre erledigt ward, bewarb sich Amiot darum. »Aber, mein theurer Lehrer«, sagte der König zu ihm, »haben Sie Ihre alte Sittenlehre ganz vergessen?« »Sire«, erwiderte Amiot, »der Appetit kommt, indem man isst.« Heinrich lachte und wiederholte die scherzhafte Antwort oft, was Ursache war, dass sie in ein Sprichwort überging, um zu sagen, dass man um so mehr Gutes haben will, je mehr man bereits hat.
    Engl.:] The appetite is concealed under the teeth. (Proverbs, 52.)
    Frz.:] En mangeant l'on perd l'appétit. - L'appétit vient en mangeant. - L'appétit vient en mangeant, dit Angestrom, et la soif s'en va en buvant. (Rabelais.) - Petit à petit vient l'appétit. (Leroux, II, 132.)
    Holl.:] Al etende wast de appetijt. ( Harrebomée, I, 18.)
    info] Die Türken: Der Appetit sitzt unter den Zähnen. (Merx, 52.)
    Dän.:] Mangen gaaer uden hunger til bords, dog kand den mad komme somhan aeder af. (Prov. dan., 314.)
    Holl.:] Eten is een goed begin, het eene beotje brengt het andere in. (Harrebomée, I, 42.)
    It.:] Mangiando viene l' appetito. (Bohn I, 110.)
  • 1
  • APPETIT
  • Der Appetit kommt in keiner schmuzigen Küche.
    info] Man verliert ihn sogar da, wie die Lust zum Leben in einer schmuzigen Welt.
  • 1
  • APPETIT
  • Der Appetit muss sich nach dem Beutel richten.
    Span.:] Gobierna tu boca, segun tu bolsa. - Gouverne ton appetit selon tes maravédis. (Cahier, 3244.)
  • 1
  • APPETIT
  • Für Appetit, für Hunger und Noth gibt es nirgends schlechtes Brot.
    Frz.:] Le bon appétit et la faim, ne trouvent jamais mauvais pain.
    Holl.:] De appetijt en hongersnood vonden nooit kwaad brood. (Harrebomée, I, 18.)
    Span.:] A buena gana (hambre), no hay pan daro. (Cahier, 3433 u. 3450.)
  • 1
  • APPETIT
  • Gutem Appetit schmeckt jede Brühe gut.
    It.:] Buon appetito non vuol salsa. (Bohn I, 75.)
  • 1
  • APPETIT
  • Guten Appetit darf man nicht nöthen.
    Holl.:] Goede appetijt doet wel eten. (Harrebomée, I, 18.)
  • 1
  • APPETIT
  • Ich habe gar keinen Appetit, sagt Herr von Köppern, und ass die Speisekarte durch, um Appetit zu kriegen. (Pommern.)
    info] Herr von Köppern lebte noch in den vierziger Jahren, und galt als Merk- und Sehenswürdigkeit. Das Sprichwort wird mit Weglassung des Schlusssatzes: und ass u.s.w. oft ironisch von Sprechenden auf sich selbst angewandt.
  • 1
  • APPETIT
  • Ist der Appetit gut, so ist das Brot nicht schlecht.
    It.:] Buon appetito e fame non trovano ma mal pane.
  • 1
  • APPETIT
  • Mancher kompt ohne appetit zu Tisch vnd wird erst begierig, wenn er das Essen vor sich hat. - Lehmann, 258, 18.
  • 1
  • APPETIT
  • Wenn der Appetit kommt, so kommt auch die Gesundheit.
  • 1
  • APPETIT
  • Wer Appetit hat, dem schmecken alle Brühen wohl.
    It.:] A chi è affamato, ogni cibo è grato. - Appetito no vuol salsa.
    Frz.:] Il n'est sauce, il n'est chère que d'appétit. (Lendroy, 49.)
  • 1
  • APPETIT
  • Wer den Appetit zur Suppe nicht verlieren will, darf (muss) nicht in die Küche gehen.
  • 1
  • APPETIT
  • Wo Appetit ist, bedarf's keiner Sauce.
    Frz.:] A bon appétit il ne faut point de sauce.
    »Welches sie nicht lang trieben, da fing sie der Happetit von Darmstedt vnd Esslingen an zu rauten, setzten sich derwegen zu Tisch.« (Kloster, VIII, S. 319.)
  • 1
  • APPETIT
  • Der Appetit von Darmstadt und Esslingen reitet ihn. - Fischart, Gesch.
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  • APPETIT
  • Er hat (bekommt) Appetit darauf.
  • 2
  • APPETIT
  • Er hat guten Appetit.
    info] Er ist kein Kostverächter, es schmecken ihm alle Bissen.
    Frz.:] C'est un cadet de haut appétit. - Il a toujours six aunes de boyaux vides. - Venir avec un bon appétit.
  • 2
  • APPETIT
  • Er kann sich den Appetit darauf vergehen lassen.
  • 2
  • APPETIT
  • Er will sich nicht erst den Appetit verderben.
  • 2
  • APPETITRÖCKCHEN
  • Er ist im Appetitröckchen.
  • 2
  • APPLAUSE
  • I would applaud thee to the very echo,
    That should applaud again.
    SHAKESPEARE.
  • 3
  • APPLAUSE
  • Nations unborn your mighty names shall sound,
    And worlds applaud that must not yet be found !
    POPE.
  • 3
  • APPLAUSE
  • Scylla wept,
    And chid her barking waves into attention ;
    And fell Charybdis murmur'd soft applause.
    MILTON.
  • 3
  • APPRECIATION
  • Do not expect to be acknowledged for what you are, much less for what you would be; since no one can well measure a great man but upon the bier.
    WALTER SAVAGE LANDOR
  • 3
  • APPRECIATION, LACK OF
  • A frog would leap from a throne of gold into a puddle.
    PUBLILIUS SYRUS
  • 3
  • APPRECIATION, LACK OF
  • Futility: playing a harp before a buffalo.
    BURMESE PROVERBS
  • 3
  • APPRECIATION, LACK OF
  • Hay is more acceptable to an ass than gold.
    LATIN PROVERB
  • 3
  • APPRECIATION, LACK OF
  • It is folly to sing twice to a deaf man.
    ENGLISH PROVERB
  • 3
  • APPRECIATION, LACK OF
  • Neither cast ye pearls before swine, lest they trample them under their feet, and turn again and rend you.
    BIBLE, MATTHEW 7:6
  • 3
  • APPRECIATION, LACK OF
  • What is the voice of song, when the world lacks the ear of taste?
    NATHANIEL HAWTHORNE
  • 3
  • APPROVAL
  • The simulated approval and affection with which parents and teachers are often urged to solve behavior problems are counterfeit. So are flattery, backslapping, and many other ways of "winning friends."
    B. F. SKINNER
  • 3
  • APPROVAL
  • Women fear endangering men's approval so much, we don't even wait for them to say no. Or else we protect them, even if it means saying no to ourselves.
    GLORIA STEINEM
  • 3
  • APRIKOSE
  • Wenn die Aprikosen blühen in Pracht, ist der Tag so lang wie die Nacht.
    It.:] Quando gli armellini (albicocchi) son in fiore, il dì e la notte son d' un tenore. (Giani, 141.)
  • 1
  • APRIL
  • Am 15. April der Kuckuck singen soll, und müsst er singen aus einem Baum, der hohl.
    ndt] An 'n 15. Awril de Kukuk singen sull, un wier 't ut 'n Bom, de hull.
    it] A cinque d'Aprile il cucco de venire; e se non viene ai sette o gli otto, o che è presso o che è morto.
    Lux] De fofzengten Aprel muss de Gukuck sangen.
  • 0
  • APRIL
  • 'N fruchtboarn April moakt 'n Aust (Augusternte) nich hill (eilig, rasch). (Altmark.) - Firmenich, III, 123.
    info] Ein fruchtbarer April bringt keine gute Ernte.
  • 1
  • APRIL
  • Am dretta Abarella mos der Gugger grüena Haber schnella. - Tobler, 246.
  • 1
  • APRIL
  • Am ersten (und letzten) April schickt man die Narren wohin man will. - Wurzbach II, 10; Schambach, 383.
    Holl.:] Op den eersten April zendt men de gekken, waar men wil. (Harrebomée, I, 18.)
    info] Für Henneberg: Frommann, II, 408, 20. - In Holland, wo man den Befreiungskampf vom spanischen Joche von jener Frühlingsnacht herdatirt, wo am 1. April 1572 die Meergeusen den Soldaten Alba's die kleine Feste Briel entrissen, singen die Kinder den geschichtlichen Vers: Oop den eersten Aprijl verloor Alba zijn bril. - An 'n irsten April schickt man de Narren wohen man will, un de Kinner nach de Apteik, dat sei Müggenfett, Puckelblau oder Krewtblaut halen. (Mecklenburger Kalender, Ro stock 1865.)
  • 1
  • APRIL
  • Am ersten April schickt man d' Narren, wo man will; am ersten Mai schickt man's wieder hei. - Kirchhofer, 238.
  • 1
  • APRIL
  • Aprell ist auch ein Winterg'sell. - Kirchhofer, 361.
  • 1
  • APRIL
  • April däöt wat he will. (Münster.)
    info] Für Strelitz: Firmenich, III, 73, 119.
  • 1
  • APRIL
  • April frisst der Lämmer viel.
    Frz.:] L'ouaille (brebis) et l'abeille en apvril ont leur deuil. (Leroux, I, 63.)
  • 1
  • APRIL
  • April hat sin egen Will. (Ostfries.)
  • 1
  • APRIL
  • April ist bos, darum gehe nicht bloss!
  • 1
  • APRIL
  • April kalt und nass füllt Scheuer und Fass.
    info] In Bezug auf den Wein sagt der Franzose: Bourgeon qui pousse en avril mel peu de vins au baril. (Leroux, I, 62.)
  • 1
  • APRIL
  • April kommt auf den März.
    »O trawrigkeit dess Hertzen, wan wirstu nemmen ab? Aprill kombt auff den Mertzen, der winter geht zu grab.« (Trutz-Nachtigall von Fr. Spee, 1649.)
  • 1
  • APRIL
  • April ohne tüchtig Graupeln zwingt oft, Rinden zu knaupeln. - Payne, 21.
  • 1
  • APRIL
  • April soll dem Mai halb Laub und halb Gras bringen. - Boebel, 89.
  • 1
  • APRIL
  • April trocken macht die Keime stocken. - Payne, 21.
  • 1
  • APRIL
  • April tut, was er will.
    ndt] April däöt wat he will. Münster
    ndt] Der April thuat wiare will. Innsbruck
  • 1
  • APRIL
  • April und Herbst hat hinter jedem Hag ein Regen. - Kirchhofer, 313.
  • 1
  • APRIL
  • April und Mai machen fürs Jahr den Brei.
    Frz.:] Avril et Mai de l'année font tous seuls la destinée. (Leroux, I, 62.)
  • 1
  • APRIL
  • April und Mai sind die Schlüssel zum ganzen Jahre.
    Engl.:] April and May are the keys of the year. (Bohn II, 33.)
  • 1
  • APRIL
  • April und Weiberwill ändert sich sehr bald und viel.
  • 1
  • APRIL
  • April warm, Mai kühl, Juni nass, füllt dem Bauer Scheuer und Fass.
  • 1
  • APRIL
  • April's Gewalt wird nicht gar alt. - Gerlach, 130.
  • 1
  • APRIL
  • April, April, ich kann dich narren, wie ich will. - Frischbier, I, 96.
  • 1
  • APRIL
  • April, Kau still. (Westf.)
    info] Im April muss man die Kühe nicht auf die Weide treiben.
    Dän.:] April med sin pig jager dean ind tilig. (Prov. dan., 32.)
  • 1
  • APRIL
  • April, nass und kalt, gibt Roggen wie ein Wald. - Boebel, 90.
  • 1
  • APRIL
  • Aprilen Blut' (o. Aprilenblut') tut selten gut.
    info] Blut = Blüte
  • 1
  • APRIL
  • Aprilen ziert das Erdreich fein, Mit schönen Kraütern und Blümelein. Spatzier in Lufft, halt mässig dich, Jag, Impf, Säe, das Erdreich brich. Jetzt erhizt vnd mehrt sich das Blut, Drumb Aderlassen ist sehr gut. - Egerbote, 1877, April.
  • 1
  • APRIL
  • Auf nassen April folgt ein trockener Juni. - Körte, S. 556.
    info] Wie unsicher solche Witterungsregeln sind, braucht kaum erinnert zu werden, da uns bisjetzt fast noch jede feste Grundlage einer Witterungskunde fehlt.
  • 1
  • APRIL
  • Auf trocken April nasser Sommer folgen will. - Boebel, 89.
  • 1
  • APRIL
  • Bis zum achten April muss der Gügger schreien, und wäre ihn das Nest verfroren. (Luzern.)
  • 1
  • APRIL
  • Bleibt der April recht sonnig warm, macht es den Bauer auch nicht arm. - Payne, 21.
  • 1
  • APRIL
  • Dar Aprül zöht ön Pfluag va da Dül. (Oberösterreich.) - Baumgarten, 47.
  • 1
  • APRIL
  • De April dät, wät he will. (Westf.) - Boebel, 88; für Köln: Weyden, I, 1.
  • 1
  • APRIL
  • De April fillt und füllt.
    info] Er macht mager und fett.
  • 1
  • APRIL
  • De April is de Lämmer ür Fill un de Allen (der Alten) ür Däud. (Driburg.) - Firmenich, I, 362.
    info] Die Zeit des April ist für Lämmer und Mutterschafe eine gefährliche.
  • 1
  • APRIL
  • De April iss der Schape fill. - Schambach, 367.
    info] Der April bringt viel Schafe um, ein für sie gefährlicher Monat. Auch: De April is den Lämmern öhre fill.
  • 1
  • APRIL
  • De April settet en Koaren, äs he will. (Münster.) - Hochdeutsch bei Simrock, 401.
  • 1
  • APRIL
  • De April stellt den Roggen es he will. - Boebel, 90; Simrock, 40.
  • 1
  • APRIL
  • De Pröll dröwt (treibt) de Su vom Föll (Feld). - Frischbier, I, 97.
  • 1
  • APRIL
  • Der Apräl dit noch, wat hu wäl, drift de Kälwer än de Schtäl. (Siebenbürg.-sächs.) - Schuster, 12.
  • 1
  • APRIL
  • Der April die Blume macht und Mai gibt ihr die Farbenpracht.
    It.:] Aprile fa il fiore e Maggio si fa il colore. (Giani, 120.)
  • 1
  • APRIL
  • Der April ist ein Schalk. - Boebel, 86.
    Frz.:] April le doux, quand il se fâche le pire de tous. (Leroux, I, 62.)
    Poln.:] Kwiecien - plecien.
  • 1
  • APRIL
  • Der April ist keck, er lockt die Alten vom Bette (Ofen) weg.
    It.:] Aprile cava la vecchia dal covile. (Giani, 117.)
  • 1
  • APRIL
  • Der April kommt wie ein Reh, befreit das Wasser vom Eise und das Land vom Schnee.
  • 1
  • APRIL
  • Der April lacht und weint und hat der Blumen viel.
    It.:] Aprile - ogni giorno un barole. (Giani, 121.) - Aprile or piange or ride. (Giani, 118.)
  • 1
  • APRIL
  • Der April macht (setzt) das Wetter, wie er will.
  • 1
  • APRIL
  • Der April macht die Blumen und der Mai hat den Dank dafür.
    info] Der April macht die Blum und der Mai hat den Ruhm.
    It.:] Aprile fa il fiore, e maggio ha l' onore. (Giani, 119.)
  • 1
  • APRIL
  • Der April mak sin wie a will, he bringet Lôb (Laub) und Gras, un is ôch noch so gut, dass er den Bauer setzt en'n weissen Hut. (Dessau.)
  • 1
  • APRIL
  • Der April soll dem Mai halb Laub und Gras geben.
    info] Soll weder zu kalt, noch zu trocken sein.
    Dän.:] April er aldrig saa bös han giver jo løv og græs.
  • 1
  • APRIL
  • Der April thuat wiare will. (Innsbruck.)
  • 1
  • APRIL
  • Der April treibt sein Spiel, wie er will. - Gartenlaube 1875, 466.
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