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  • Arbeit und Tugend ist der grösste Reichthum. - Kirchhofer, 137.
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  • Arbeit vermag alles.
    pl] Praca wszystko zwycięża.
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  • Arbeit versüsst das Leben sehr, ein voller Arnheim (Geldschrank) noch weit mehr.
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  • Arbeit vertreibt den Kitzel. - Henisch, 101, 16.
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  • Arbeit verwarmt, Faulheit verarmt.
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  • Arbeit vil ergötzt, Trägheit vil zuruck setzt. - Henisch, 100, 8.
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  • Arbeit vnd still sitzen behellt die Zucht. - Agricola II, 297.
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  • Arbeit wirbt Lob.
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  • Arbeit wird einem sauer, worauf kein Vortheil sitzt.
    info] Bei Tunnicius (1244): Arbeit wert einem sûr, dâr nein bate up sit. (Est labor ingratus, cui nullus fructus adhaeret.)
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  • Arbeit zehrt, sagte die alte Frau, waschte 'ne Nachtmütze aus und ass'n Laib Brot dazu auf. - Hoefer, 298.
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  • Arbeit, auff vorgessen brot gethan, gehet langsam fort. - Henisch, 523, 28.
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  • Arbeit, die gethan, sieht man ruhig an.
    Lat.:] Rem factam habere. (Martial.) (Erasm., 826.)
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  • Arbeit, die vorüber, ist uns um so lieber.
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  • Arbeit, Sorg und Herzeleid ist der Erde Alltagskleid.
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  • Arbeit, welche Segen bringt, ist kein Frohndienst.
    Engl.:] Account not that work slavery that in penny savory. (Bohn II, 145.)
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  • Arbeit, Zwang und Lehr' bringen Kindern Nutz und Ehr'.
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  • Arbeiten machen den Reichthum und der Webestuhl baut das Vorrathshaus. - Bertram.
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  • Arbet fäinjt em iwerâl ug ainjden. - Schuster, 480.
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  • Arbet let nit darwen. - Schuster, 479.
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  • Arbet schäzt vir Uormet. (Siebenbürg.-sächs.) - Schuster, 478.
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  • Auch schwere Arbeit ist werth, wenn sie die Tasche füllt, die geleert.
    info] Man übernimmt auch eine unangenehme Arbeit, wenn sie eine lohnende ist.
    Böhm.:] Miláte práce, cec i tezká, jen kdyz není daremná. (Celakovský, 132.)
    Poln.:] Mila praca, lubo trudna, póki nie daremna. (Celakovský, 132.)
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  • Auf gute Arbeit kann man nicht zu lange warten.
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  • Bei Arbeit und bei Bärenhatz hat Frau Venus keinen Platz.
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  • Bei der Arbeit friert mich, sagt Faulert, aber ich schwitze beim Essen.
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  • Bei der Arbeit raucht die Küche.
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  • Bei gethoner arbeyt ist gut feyern. - Franck, I, 50a u. 61b; Graf, I, 7; Henisch, 1090, 38.
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  • Bleibt die Arbeit stecken, wird auch der Wochenlohn nicht klecken.
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  • Böse Arbeit erlangt bösen Lohn. - Henisch, 97, 63.
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  • Darnach die Arbeit, darnach der Lohn. - Henisch, 100, 60; Petri, II, 55.
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  • De Arbet es hellig, dü se dût es wellig; ävver glücklich es dü Mann, des sich derlans futeln kann. (Bedburg.)
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  • De Arbet huot nôch Nemesten den Apetit verdorwen oder den Schlôf verdriwen, awer munch î Fauler äs un zinge verrakt. (Siebenbürg.-sächs.) - Schuster, 463.
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  • De Arbet wûl Nimest ärwen. - Schuster, 470.
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  • Der Arbeit Schmuz ist besser als der Faulheit Safran. - Burckhardt.
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  • Der eine hat Arbeit und Fleiss, der andere Nutzen und Preis. - Eiselein, 35.
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  • Der tut unnütz Arbeit gern, der einen Kahlen will bescher'n, und Narren will binden an sin Seil und Unglück will tragen feil und allen Wind in ein Truhen sperren und an der Sonne Sne will dörren und drauf legt sinen ganzen Fliss, wie er einen Raben will baden wiss. (S. Aal 21.) - Bragur.
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  • Die Arbeit by den jungen Kind, nüt anders dann halb g'schlafen sind. - Kirchhofer, 193.
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  • Die Arbeit endet nicht mit Arbeit und der Schlaf nicht mit Schlafen. (Livland.)
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  • Die Arbeit fördert, fleckt und ruckt, wer mit Gott in die Hände spuckt. (Frankenwald.)
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  • Die Arbeit geht schon von statten, wenn man nur gutes Werkzeug hat, sagte Töffel, und schund einen Hund mit einem Bohrer.
    Böhm.:] Mílo dclati, kdyz je cím, pravil prý kelosi, jenz kozu nebozezen drel. (Celakovský, 133.)
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  • Die Arbeit ist angenehm, sagte der Bursche, als er im Grase lag, aber sie bringt wenig.
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  • Die Arbeit ist des Menschen, die Sorge Gottes. - Sailer, 224.
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  • Die Arbeit ist fertig bis aufs Leimen.
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  • Die Arbeit ist fertig, 's Trinkgeld ist verdient.
    Lat.:] Summarii adita est manus.
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  • Die Arbeit ist heilig; aber selig ist, der sich davor hütet. - Petri, III, 4.
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  • Die Arbeit ist heilig; sie will nicht in einen Sünder. - Petri, III, 4.
    info] Sagen die Faulenzer.
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  • Die Arbeit ist kein Hase. - Bücking, 15.
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  • Die Arbeit ist unser, das Gedeihen Gottes. - Sprichwörterschatz, I, 99; Steiger, 219.
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  • Die Arbeit ist vnser, das gerathen Gottes segen. - Gruter, III, 20.
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  • Die Arbeit lehrt den Arbeiter.
    Holl.:] De arbeid is een goed leermeester. (Harrebomée, 1, XLIII.)
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  • Die Arbeit lobt den Werkmann.
    Frz.:] Qui se fait bon ouvrier, drois est c'al oeuvre paire. (Leroux, II, 353, XIIIme siècle.)
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  • Die Arbeit trägt den Lohn auf dem Rücken. - Simrock, 424.
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  • Die Arbeit wäre gethan, sagte jene Frau, als sie ihren Mann aufgehängt hatte.
    Engl.:] That char is char'd, as the good wife said, when she had hanged her husband. (Bohn II, 153.)
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  • Die schwerste Arbeit ist das Sterben, die traurigste das Umziehen (Wohnung verändern).
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  • Die schwersten Arbeiten sind: die eines Regenten, eines Lehrers und einer Gebärerin.
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  • Die stätig arbeit vermag vil. - Henisch, 99, 8.
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  • Die vier schwersten Arbeiten auf Erden sind: studiren, beten, lehren und gebären. - Kirchhofer, 137.
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  • Doppelte Arbeit, doppelter Lohn.
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  • Drei Arbeiten sind schwer: Regieren, Gebären, Lehren. - Luther.
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  • Ehe die Arbeit angegriffen, erst ein Gesetzlein gepfiffen.
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  • Ein Arbeit angefangen, ist halb gethan. - Henisch, 97, 57.
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  • Ein hölzerne Arbeit, ein hölzernes Brot. (Oberösterreich.)
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  • Eine Arbeit für jeden, ist eine Arbeit für keinen.
    Port.:] Obra de commum, obra de nenhum. (Bohn I, 287.)
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  • Eine Arbeit um das Oel ist besser als müssig zu Hause sitzen. - Burckhardt, 61.
    info] D.h. arbeite, auch wenn du nur so viel verdienst, als das Licht dabei kostet.
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  • Eine fremde Arbeit tadeln, ist leichter, als sie besser machen.
    Böhm.:] Snáze ci zí dílo tupitc, nezli lépe spraviti. (Celakovský, 221.)
    Kroat.:] Lekce je ludsko dílo kudite, kak bolse napravite. (Celakovský, 221.)
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  • Einer tut die Arbeit, der ander nimpt den nutzen. - Lehmann, 37, 6.
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  • Erst Arbeit in der Welt, dann Ruh' und Geld.
    Böhm.:] Napred se mlátí, potom platí. (Celakovský, 128.)
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  • Erst wenn die Arbeit gethan, feiert ein braver (fleissiger, rechtschaffener) Mann.
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  • Es ist eine langweilige Arbeit, sagt Oetje, da wollt' er 's Meer ausschöpfen.
    Holl.:] Het lijkt wel verloren arbeid, zei gekke Dries, en hij wilde de zee leêg scheppen. (Harrebomée, I, 18.)
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  • Es ist kein schwerer Arbeit auff Erden, als beten.
    Lat.:] Orare difficilius quam arare. (Herberger, I, 484.)
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  • Es ist keine Arbeit über Meisterarbeit.
    Frz.:] II n'est ouvrage que de maître.
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  • Es ist sawer arbeit, da kein geniess auffsitzt. - Henisch, 99, 1.
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  • Es wird nit alles mit arbeit gewonnen. - Lehmann, 534, 28.
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  • Far'ch wier de Arwêt, söä de Liehrjong, awer grot is se ne. - Schlingmann, 935.
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  • Feine Arbeit wird nicht bezahlt.
    info] Sprichwort der Kegelschieber, in ganz Böhmen gebräuchlich.
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  • Fleissige Arbeit ist gewisser Reichthum.
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  • Frühe Arbeit - baldige Ruhezeit.
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  • Fu grusser Arbt starben die Pfarde. - Robinson, 533.
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  • Geht die Arbeit nicht von Hand, so wirf sie lieber an die Wand.
    info] Lass sie ganz oder einstweilen liegen.
    Böhm.:] Jedc-li dílo hakmak a opak nech radeji tak. (Celakovský, 388.)
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  • Gelehrte arbeit zureist balt. - Petri, II, 333.
    info] Henisch (98, 2) hat dafür »gelöcherte arbeit.«
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  • Gemeine Arbeit gilt auch Geld.
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  • Gethane Arbeit ist angenehm. - Schonheim, A, 6.
    info] Angenehm ist die ruhige Erinnerung an überstandene Gefahren, besonders an die Vollendung solcher Unternehmungen, die mit grosser Anstrengung verbunden waren und viel Ausdauer erforderten.
    Lat.:] Jucundi acti labores. (Cicero.) (Erasm., 619.)
    Dän.:] Fuldkommet arbeyde give lyst. (Prov. dan., 34.)
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  • Gleiche Arbeit, gleicher Lohn. - Henisch, 98, 28; Petri, II, 339; Graf, 178, 195.
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  • Grobi Arbet, grobs Geld. (Solothurn.) - Schild, 61, 63.
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  • Grosse schwere Arbeit lest man besser durch Taglöhner als durch sein gesind machen. - Lehmann, 366, 33.
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  • Gute Arbeit gibt herrlichen Lohn. - Petri, II, 363.
    Frz.:] C'est la peine, qui double le bonheur.
    Span.:] Ara bien y hondo, cogeras pan en abondo. (Cahier, 3220.)
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  • Gute Arbeit lobt sich selbst.
    info] Sehr sinnig sagen daher die Böhmen, man soll ihr nicht in die Rede fallen, indem man sie lobt, sondern warten bis sie fertig sei, sie werde dies selber besorgen, wenn sie gut sei: Neskákej dílu do reei. (Celakovský, 219.)
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  • Gute Arbet, viele Chunde. (Frickthal in der Schweiz.)
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  • Halbe Arbeit ist gar keine.
    Lat.:] Nove agere oportet, quod agas non ductarier. (Philippi, II, 7.)
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  • Hard Arbet, laicht schlôfen. (Siebenbürg.-sächs.) - Schuster, 467.
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  • Hortich bä der Arbet, hortig bäm iészen. - Schuster, 481.
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  • Hurtig zur Arbeit, hurtig zum Imbiss.
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  • Ich fürchte mich nicht vor der Arbeit, sagte Faulert, und setzte sich oben drauf.
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  • In der arbeit hat man den vortel, dass man die Händ nicht entlehnen darff. - Lehmann, 38, 31.
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  • In der Arbeit sol Gottseligkeit den Fürtrab haben, Embsigkeit vnd fleiss mit eintreffen, so wird Gottes Segen folgen. - Petri, II, 402.
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  • Jede Arbeit verdient ihren Lohn.
    Frz.:] Toute peine mérite salaire.
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  • Jeder hält seine Arbeit für die beste.
    Böhm.:] Kazdému j'eho vlastní dílo nejlepsí. (Celakovský, 245.)
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  • Keng Arbecht emmesos. - Dicks, I, 5.
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  • Man muss die Arbeit ausmachen, sonst wird sie zur Bratwurst. - Kirchhofer, 137.
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  • Man muss sich nicht in fremde Arbeiten mischen. (Lit.)
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  • Mässige Arbeit stercket die Lendt. - Petri, II, 470.
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