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  • Nâ gedâner Arbeid is gaud rasten. - Schambach, II, 321.
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  • Nach der Arbeit schmeckt das Essen wohl. - Blum, 595.
    Holl.:] Arbeid moet den eetlust maken. (Harrebomée, I, 18.)
    Lat.:] Jucunda post venationem mensa plena.
    Böhm.:] Po praci jedlo Mutnó.
    Lat.:] Jucunda post venationem mensa plena. (Henisch, 101, 1.)
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  • Nach gethaner Arbeit ist gut ruhen. - Venedey, 74; Bücking, 57; Siebenkees, 186; Mayer, 2, 13; Steiger, 91; Ramann, Unterr., I, 7; Magazijn, 5; Eiselein, 34.
    Frz.:] Après besogne faite le repos est doux.
    Holl.:] Rust is eerst zoet na den arbeit. (Harrebomée, I, 18.)
    It.:] Dop' il travaglio è necessario il riposo. - Passata la fatica è dolce il riposo.
    Lat.:] Acti labores jucundi. (Cicero.) - Dulce est confecto rite labore quies. - Grata quies post exhaustum solet esse laborem. - Quod fuit durum pati, meminisse dulce est. - Rebus peractis dulcissima est quies.
    Russ.: Djewuschka gulai, a sswojewo djela ne sabüwai. (Lieb Mädchen, such dich zu vergnügen, lass die Arbeit auch nicht liegen.)
    Ung.:] A hasznos fáradság után jól esik a heverés.
    Böhm.:] Po práci mílo odpocinoutí. (Celakovský, 133.)
    Dän.:] Arbeide giör söd sövn. - Hvile erarbeidere lön. (Prov. dan., 32.) - Paa gjort arbeyde fölger beste hvile. (Prov. dan., 309.)
    Frz.:] Le repos est donc après le travail.
    Lat.:] (Cicero.) Br. Schulblatt, 491; Philippi, I, 6; Seybold, 5; Binder I, 10; II, 46. - Acti laboris comes est laetitia. (Lehmann, 209; Binder II, 46; für Schlesien: Frommann, III, 248, 252.)
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  • Niemand soll arbeit heben an, die er doch nicht verbringen kan. - Loci comm., 102.
    Lat.:] Displicet ille labor, sub cuius pondere labor.
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  • Noah de Arwêt ist guot ruhn, söä Ulenspegel, un wischte sich 'n Oars, iehr 'r schöäten har. - Schlingmann, 1372.
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  • Ohn arbeit solltu nimmer seyn. - Henisch, 1088, 28.
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  • Ohne Arbeit und Mühe baut man kein Haus und melkt man keine Kühe.
    Holl.:] Niets zonder arbeid. (Harrebomée, I, 18.)
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  • Ohne Arbeit wird einem kein Gut (Glück) zu Theil.
    info] Die Massuren sagen: Arbeiten muss man, und ginge man bis nach Russland. (Chocby poszedl do ruszy, lo robic muszy.) (Frischbier, II, 3030.)
    Böhm.:] Bez práce neni ovoce. - Nic nemuze cloveku bez práce prijíti. (Celakovský, 124.) - Práce cerná delá bilé penízky. (Celakovský, 132.)
    Dän.:] Mange ere raddere.
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  • Ohne Arbeit wird selten einer reich.
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  • Ohne Arbeit, was gewinnst du; ohne Einsicht, was beginnst du; ohne Weisheit, was vereinst du; ohne Würde, wie erscheinst du; ohne Anmuth, wen erbaust du; ohne Demuth, wem vertraust du; ohne Glauben, was erstrebst du; ohne Hoffnung, was erlebst du; ohne Liebe, was erringst du; ohne Tugend, was vollbringst du?
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  • Sau de Ârwed, sau de Lauhn. (Waldeck.) - Curtze, 350, 447.
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  • Saure Arbeit, süsser Schlaf.
    info] Arbeit würzt dem Armen sein trockenes Brot, befreit ihn von der drückenden Plage der Langeweile wie allen daraus entspringenden Uebeln und sichert ihm Gesundheit, Ruhe und Zufriedenheit.
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  • Schlechte Arbeit das, einen Esel tränken, der nicht Durst hat.
    info] Den belehren, der nichts lernen will.
    Frz.:] Fai mich au faire un aze beoure quan noun a sei. (Thiessing, 376.)
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  • Schmuzige Arbeit, blankes Geld. - Körte, 223.
    Engl.:] So we have the chink we'll bear with the stink.
    Lat.:] Lucri bonus est odor e re qualibet.
    Ung.:] A mesterembernek ha piszkos is keze, mégis aranyos.
    »Solch arbeit findet solchen lohn.« (Waldis, IV, 13.)
    Holl.:] Drukke nering, maar wienig verdiensten. (Harrebomée, II, 120a.)
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  • Schwere Arbeit in der Jugend ist sanfte Ruhe im Alter. - Straub, 24.
    Lat.:] Laboriosa juventutis studia, jucunda sunt senectutis otia.
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  • Schwere Arbeit kostet Schweiss.
    Poln.:] Roboty - klopoty. (Celakovský, 127.)
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  • Schwere Arbeit vertreibt die Liebesgedanken.
    Lat.:] Finem qui quaeris amori, cedit amor rebus; res age, tutus eris. (Philippi, I, 156.)
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  • So sie mehr Arbeit haben, mögen sie auch mehr Lohn haben. - Graf, 216, 238.
    info] Im altdeutschen Erbrecht hatten die männlichen Erben, denen der Schutz der Familie (Schwertmagen) anvertraut war, gewisse Vorrechte, worauf sich das obige Sprichwort bezieht.
    Mhd.:] Sint simer erbeit haben, darumme mogen sy mer nutz haben.
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  • So viel Arbeit, so viel Glück. - Henisch, 100, 68; Petri, II, 538.
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  • Sobald die Arbeit ist gethan, wird der Knecht ein unwerth Mann.
    Lat.:] Verna fit ingratus dum mox opus est operatus.
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  • Solche Arbeit, solcher Lohn.
    Lat.:] Exitus hic fractis puppibus esse solet. (Ovid.)
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  • Stete Arbeit ohne Ruh und Spiel taugt nicht viel.
    Engl.:] All work, and no ploy, makes Jack a dull boy. (Bohn II, 145.)
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  • Stette arbeit vberwindet alles. - Henisch, 99, 27.
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  • Swoare Arbeit loat de Pearde daun, un vör der lichten nimm di in Acht. (Westf.)
    info] Ironisch zu solchen, die nicht gern etwas tun.
    Holl.:] Dat is arbeid, zei bakertje Butters, en zij schilde en peuzelde een zout scholletje. (Harrebomée, I, 27.)
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  • Tages Arbeit, abends Gäste, saure Wochen, frohe Feste. - Venedey, 74; Körte, 221. Aus Goethe's Schatzgr. letzte Str. Werke I, 243, Ausg. Hempel. (S. Tag 420.)
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  • Träge (verdrossene, unwillige) Arbeit ist kein Pfennig werth.
    Dän.:] Seen gierning er ey vaerd en penning. (Prov. dan., 229.)
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  • Uebereilte Arbeit hat selten viel (dauernden) Werth.
    Böhm.:] Náhlá robota zlá dobrota. - Praée kvapná málo platná. (Celakovský, 130.)
    Kroat.:] Bolje malo pak dobro, kak zlo pak vnogo. (Celakovský, 130.)
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  • Um Arbeit haben die Götter alle Güter feil. - Blum, 48.
    »Die Welt ist ein Kram, hat Waaren ganze Haufen; um Arbeit stehn sie feil und sind durch Fleiss zu kaufen.«
    Lat.:] Dii laboribus omnia vendunt.
    Ung.:] Kapálj, kurta, 's lészen.
    Böhm.:] Bez práce se clovek nenaji. - Kdo chce chleba, pracaj co treba. - Komu se nelení tomu se zelení. - Z pilnosti se stcstí rodí lenost holou bídu plodí. (Celakovský, 126.)
    Poln.:] Za praca í niebo kupisz. (Celakovský, 127.)
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  • Um Arbeit ist alles feil.
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  • Um Arbeit und Mühe gibt Gott Haus, Hof und Kühe.
    Lat.:] Nil sine magno. - Vita labore dedit mortalibus.
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  • Ungewände (ungewohnte) Arbeit mâkt Bulen (auch: mâkt Quêsen). - Hochdeutsch bei Körte. 222.
    info] Quêsen = Beulen, Blasen, Schwielen. - Verursacht Ungemach; von oder zu Leuten, die sich mit Geschäften befassen, denen sie nicht gewachsen sind.
    »Was einer nicht hat im jungen leben gewont vnd sich dazu begeben, das tut jm in dem Alter andt, Blatern bringt arbeit vngewohnt.« (Waldis, II, 59.)
    Dän.:] U-vant gjerning er tung at gjöre. (Prov. dan., 229.)
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  • Ungewohnte Arbeit wird uns sauer.
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  • Unwillige Arbeit ist nicht weit her.
    Böhm.:] Bezdecné dílo nebývá valné (vzácné, zdárné). - Práce bezdecná, nebývá vdecna. (Celakovský, 130.)
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  • Verrichteter Arbeit ist man hold. - Kirchhofer, 137.
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  • Viel Arbeit und wenig Segen.
    Jüd.-deutsch:] Viel Meloche und wenig Broche. (Tendlau, 609, 799.)
    Böhm.:] Velká robota, malé tvaruzky. - Velkó práce, malá mzda. (Celakovský, 129.)
    Wend.:] Wulka robota, male twarozki. - Wulka proca mala zda. (Celakovský, 129.)
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  • Viel Arbeit, wenig Zungenstreit.
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  • Vier unnütze Arbeiten sind in der Welt: Wenden, das nicht zu wenden ist; suchen, das nicht zu finden ist; begehren, was nicht sein mag, und achten, was alle Welt sag'.
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  • Vil Arbet än der Jugend, gât rîsten am Âlder. (Schles.) - Schuster, 468.
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  • Vil Arbet, vil Brît; vil Schlimpre, vil Nît. - Schuster, 472.
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  • Vil Arbet, vil Verdänen. - Schuster, 473.
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  • Vnnütz Arbeit bringt wenig nutz. - Gruter, III, 92; Lehmann, 803, 107.
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  • Von grosser Arbeit starben die Pferde. - Simrock, 437.
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  • Von suerer Arbeid werd kein Minsche fet. - Schambach, II, 394.
    info] Von saurer Arbeit wird kein Mensch fett.
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  • Vorgelohnte Arbeit hat Blei an den Füssen.
    Dän.:] Betalt arbeyde gaaer sent for sig. (Prov. dan., 34.)
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  • Wä de Arbet, esi der Lîn. (Siebenbürg.-sächs.) - Schuster, 465.
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  • Wä em seinj Arbet mâcht, esi bezuolt se sich. - Schuster, 466.
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  • Was die Arbeit gewährt, das Vergnügen verzehrt.
    Böhm.:] Práce není bez platu, roz kos plodí útratu. (Celakovský, 133.)
    Poln.:] Praca kazda ma zaplate, rozkosz sromote, utrate. (Celakovský, 133.)
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  • Was hilft Arbeit und Müh', wenn Gott nicht segnet sie. - Sprichwörterschatz, I, 110.
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  • Was man durch Arbeit erwerbt, ist besser als was man erbt.
    Dän.:] Bedre for hoerret ved arbeyde end arv. (Prov. dan., 33.)
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  • Was über der arbeit krebset, das verarmet gemeinigklich. - Henisch, 1484, 59.
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  • Weit von der Arbeit, nah beim Teufel. - Horn, Spinnstube für 1859, S. 102.
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  • Wem die Arbeit soll gedeihn, der muss nicht allzu hastig sein.
    Böhm.:] Znenáhla delaje véc udelás. (Celakovský, 259.)
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  • Wen Arbeit verdriesst, dem schadet nicht, ob er die Güter der Tugend hier zeitlich und dort ewig verliert. - Agricola, 712.
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  • Wenig Arbeit, wenig Lohn.
    Dän.:] Lidet arbeyde, liden lön. (Prov. dan., 34.)
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  • Wenn de Arbeid is geschein, lâtet sek de Fulen sein. - Schambach, II, 456.
    info] Die Faulen erscheinen jedesmal erst, wenn eine bestimmte Arbeit gethan ist; dann sind sie sehr eifrig, um helfen zu wollen.
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  • Wenn die Arbeit geschehen, so ist sie süss. - Henisch, 99, 4; Petri, II, 641.
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  • Wenn die Arbeit ist gethan, kann man des Knechtes müssig gahn.
    Lat.:] Ingratior est verna opere perfecto.
    Lat.:] Ut operam das, ita se res dat. (Binder II, 3445; Lehmann, 38, 20.)
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  • Wenn die Arbeit vollbracht, ist süss feiern. (Lit.)
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  • Wenn die Arbeit vorübergeht, Faulert an der Thüre steht.
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  • Wenn man durch Arbeit reich würde, so trügen die Esel einen Sattel von Gold. - Ausland.
    Frz.:] Le per trabailler l'an venu riche lons asis pour tarien lon bast d'or. (Provence.)
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  • Wer Arbeit fleucht, der bauet kein Haus.
    Dän.:] Hvo som skyer arbeyde og besväring, bygger ey mange huuse.
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  • Wer Arbeit kennt, wird sich darnach nicht reissen. - Frischbier, II, 104.
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  • Wer Arbeit liebt und sparsam zehrt, der sich in aller Welt ernährt (oder: find't überall sein Brot beschert). - Rollenhagen; Simrock, 435.
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  • Wer arbeit vnd schwere geschäfft meid, der wird feist vnd starck. - Lehmann, 38, 34.
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  • Wer der Arbeit auss gnad schont, wird mit barmhertzigkeit gelont. - Waldis, IV, 42; Henisch, 1670, 56.
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  • Wer der Arbeit bleibt gewogen, wird nicht mit falscher Liebe betrogen.
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  • Wer der Arbeit zusieht, wird davon nicht müde. - Körte, 228.
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  • Wer die Arbeit auf morgen verschiebt, verderbt die Wirthschaft.
    Frz.:] Tarder en fait de labourage est la ruine du ménage. (Cahier, 1682.)
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  • Wer die Arbeit gethan, soll (will) den Lohn ha'n.
    It.:] Lavoro fatto, danari aspetta. (Cahier, 2959.)
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  • Wer die Arbeit kennt, der sucht sie nicht. - Frischbier, I, 102.
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  • Wer die Arbeit vorausbezahlt, kann sich dieselbe selber machen.
    info] Die Russen: Wer seinem Knechte die Ernte vorausbezahlt, kann selber die Schwaden mähen. (Altmann VI, 458.)
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  • Wer die meiste Arbeit thut, der hat den wenigsten Dank in der Welt. - Henisch, 644, 64; Petri, II, 695.
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  • Wer ein arbeit mit lust thut, dem wird sie noch einmal so leicht. - Henisch, 98, 64.
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  • Wer eine arbeit nicht kann vollbringen, der soll sie nicht beginnen. - Henisch, 514, 6.
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  • Wer kein Arbeit hat, dem schmeckt die Speiss nicht. - Lehmann, 37, 15.
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  • Wer keine Arbeit hat, dem schmeckt die beste Brühe nicht.
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  • Wer keine Arbeit scheut, kann Brot verkaufen.
    info] Erwirbt mehr, als er bedarf, um sich satt zu essen.
    Böhm.:] Nebudesce-li se lenovati, budes i sám chléb prodávati. (Celakovský, 132.)
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  • ARBEIT
  • Wer mit der Arbeit zu Ende ist, dem darf man kein Wiegenlied singen.
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  • Wer nach grosser Arbeit trachtet, dem wird sie zu Theil. - Henisch, 98, 32.
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  • Wer nach grosser Arbeit trachtet, dem wird sie zu Theil. - Simrock, 444.
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  • Wer seine Arbeit fleissig thut, dem schmeckt auch seine Suppe gut. - Feldbausch, 323.
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  • ARBEIT
  • Wer seine Arbeit will haben gethan, der soll sie nicht auf Freunde warten lan.
    Böhm.:] Sám delej, prátel necekej. (Celakovský, 199.)
    Poln.:] Sam dzialaj, przyjaciol nieczekaj. (Celakovský, 199.)
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  • ARBEIT
  • Wer seiner Arbeit lebt, soll des Reichs Friede haben. - Graf, 178, 189.
    info] Auch der Dienende und Arbeitnehmer soll sich des Schutzes der Gesetze erfreuen.
    Mhd.:] Wer siner erbait lebt, der sol des riches frid han. (Kleines Kaiserrecht, II, 28.)
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  • ARBEIT
  • Wer sich nicht scheut, die Arbeit zu packen, dem wird nicht von andern sein Brot gebacken.
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  • Wer viel Arbeit hat, schwatzt gern eine Stunde darüber. - Altmann VI, 427.
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  • Wer von einer Arbeit ermüdet ist, erholt sich durch eine andere.
    Frz.:] Varier les occupations est à l'esprit recréation. (Cahier, 1759.)
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  • Wer will schlechte Arbeit han, darf nur das Lohn im Voraus gâ'n.
    It.:] Chi vuol il lavoro mal fatto, paghi innanzi tratto. (Bohn I, 87; Cahier, 3019.)
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  • ARBEIT
  • Wer wird grosse (schwere) Arbeiten machen, wenn kleine (leichte) ausreichen.
    Böhm.:] Skoda velikých prací, kde malé stací. (Celakovský, 132.)
    Poln.:] Szkoda wielkicj pracy, kedy mala zmoze. (Celakovský, 132.)
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  • ARBEIT
  • Wer zur Arbeit ungebeten kommt, geht ungelohnt davon. - Eisenhart, IV, 36.
    info] Wer fremde Geschäfte ohne Auftrag übernimmt, kann keinen Lohn fordern.
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  • Wie arbeit, so gelt. - Henisch, 100, 13.
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  • ARBEIT
  • Wie die Arbeit ist, so ist auch das Glück. - Herberger, I, 427.
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  • Wie die Arbeit, so der Lohn. - Beyer, I, 322; Venedey, 74; Ramann, I. Pred., IV, 7; Mayer, II, 2; Teller, 238; Ramann, Unterr., I, 14; Magazijn, 11; Weisheit, 5.
    »Böses Gewerbe bringt bösen Lohn.« (Schiller.)
    Frz.:] Là où est la peine, là est le mérite. - Tant tenu, tant payé. - Tel travail, tel salaire.
    Holl.:] Boontje komt om zijn loontje, of: Gelijk het werk zoo de loon.
    Lat.:] Malis ter mala. (Athen.) - Par est fortuna labori. - Qualis hera, talis pedissequa. (Tert.) - Ut quisque ignavus animo, procax ore. (Tac.)
    Ung.:] Milyen a dolgos, olyan bére is. - Milyen a munka, olyan a jutalom.
    info] Das Sprichwort findet sich auch im Talmud. (Trakt. Aboth.)
    Böhm.:] Dobrá práce, dobrá mzda. - Jaká sluzba, takovú záplata. - Jaká, zásluha, taková vý sluhá. - Jake dílv, takový plat. (Celakovský, 128.)
    Krain.:] Kakorsna sluzba, tako placilo. (Celakovský, 128.)
    Kroat.:] Kakva sluzba, takva placa. (Celakovský, 128.)
    Lat.:] Binder I, 1321; II, 2470; Philippi, II, 81. - Ut quisque est meritus, pretium pro factis ferat. (Philippi, II, 238; Binder II, 3448; Faselius, 265; Wiegand, 694.)
    Poln.:] Jaka praca, taka placa. (Celakovský, 128.)
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  • Wie man die Arbeit ansieht, so sieht sie Einen wieder an.
    Böhm.:] Práce nebývá kriva, jenonizrov, na prihlizej. (Celakovský, 133.)
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  • Wie man die Arbeit treibt, so geht sie.
    Frz.:] Besogne qui plaît, est à demi faite.
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  • ARBEIT
  • Will deine Arbeit nichts nützen, leg dich ins Bett, lass andere schwitzen.
    Port.:] Se queres ser pobre sem o sentir, mette obreiro, deita-te a dormir. (Bohn I, 294.)
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  • ARBEIT
  • Wo Arbeit das Feld baut, kommen keine Disteln fort.
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  • ARBEIT
  • Wo Arbeit das Haus bewacht, kann Armuth nicht einsteigen. - Sprichwörtergarten, 29; Hoffmann, 7; Steiger, 49.
    Frz.:] La faim regarde la porte de l'homme laborieux, mais n'ose pas y entrer. (Recueil.)
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  • Zu Arbeit und Mühe will niemand Erbe sein.
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  • Zur Arbeit sei kretzig, zum Fressen aufsetzig. - Fischart, Gesch.
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  • Arbeit und Noth machen Hochzeit.
    info] Wenn Bräutigam und Braut gleich mittellos sind.
    Frz.:] La faim a épousé la soif. (Recueil.)
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