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  • Er arbeitet mit an dem Schiff.
    info] Ist an der Sache betheiligt.
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  • Er arbeitet mit seinem Löffel wie ein Schöpfrad. (Niederlausitz.)
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  • Er arbeitet wie ein angebundener Ochse. - Frischbier, I, 104.
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  • Er arbeitet wie ein Maulthier.
    Holl.:] Hij werkt als een muilezel. ( Harrebomée, II, 108a.) - Hij werkt als een ploegpaard. (Harrebomée, II, 165a.)
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  • Er arbeitet wie ein Ruderknecht.
    info] D.h. schwer wie ein Galerensklave oder Mühlenpferd.
    Engl.:] He toils like a dog in a wheel, who roasts for other people's eating. (Bohn II, 63.)
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  • Er arbeitet wie eine (Fisch-) Otter.
    info] Es kostet den Ottern viel Anstrengung und List, um an den Ufern der Flüsse, an denen sie sich ihre Wohnungen graben, ihr Futter zu gewin nen.
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  • Er arbeitet, dass er unter der Zunge schwitzt.
    info] Ironisch von einem, der wenig oder gar nichts thut.
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  • Er arbet än de Gass. (Siebenbürg.-sächs.) - Frommann, V, 32, 28.
    info] Ist arm, lebt von harter Arbeit, aus der Hand in den Mund.
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  • Es arbeitet alles gern an jhm, ohne was vorne zum Ermeln herausgehet. - Mathesy, 136a.
    info] Spott auf jemand, der nicht gern etwas thut.
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  • Hä arbed as en Péärd. (Grafschaft Mark.)
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  • Hai arbett den ganssen Dach omme dowen Water. (Iserlohn.) - Woeste, 83, 42.
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  • He kann arbeiden as 'n Perd. - Kern, 799.
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  • He will wol arbeiden, man he mag sîn êgen Swêt nich rûken (riechen). (Ostfries.) - Frommann, VI, 281.
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  • Sich ambarschtig arbeiten. (Korkehmen.) - Frischbier, II, 108.
    info] Ambarstig = am Bersten. Bis zum Bersten essen, doch auch arbeiten.
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  • A schlechter Aorbete' ve'saumt nix (beim Ausruhen) und a guate' bringt's meahr ei'che'. (Unterinnthal.) - Frommann, VI, 36, 64.
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  • Alte Arbeiter geben gute Aufseher.
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  • Arbeiter leben von Herrenbrot, Herren aber von Arbeiternoth (oder -Mark).
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  • Besser ein guter Arbeiter als ein schlechter Priester.
    Böhm.:] Más-li býti spatným knezem, bud' radej hodným robotezem. (Celakovský, 333.)
    Poln.:] Masz-li byc lada jakim popem, lepicj ze bedziesz dobrym chlopem. (Celakovský, 333.)
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  • Dem Arbeiter ein Brot, dem Feierer zwei. - Agricola.
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  • Dem Arbeiter einen halben Gulden und dem Aufseher einen ganzen.
    Böhm.:] Delníku putzlatnik a dozorci celý. (Celakovský, 220.)
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  • Dem Arbeiter hilft Gott. - Eiselein, 36.
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  • Dem faulen Arbeiter fressen die Ratten den Samen. (Ausland.)
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  • Dem schlechtesten Arbeiter gibt man das beste Beil.
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  • Den Arbeiter versucht nur Ein Teufel, den Müssigen zwei. - Winckler, XX, 20.
    Holl.:] Den quaetste werkman ghoofs men die quaetste bile. (Tunn., 6, 18.)
    Lat.:] Peior peiori datur ascia nunc operanti. (Fallersleben, 183.)
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  • Der Arbeiter gewinnt kaum das Brot, der from nehret sich mit Angst vnd Noth. - Petri, II, 81.
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  • Der Arbeiter ist seines Lohnes werth.
    Frz.:] L'ouvrier est digne de son loyer. - Toute peine mérite salaire.
    It.:] Ogni fatica ricerca mercede.
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  • Die Arbeiter beklauben die Knochen und die Müssiggänger (Faulenzer) essen das Fleisch.
    Böhm.:] Kdo nepracují, tem maso, kdo pracují, tem hnáty. (Celakovský, 129.)
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  • Die Arbeiter sterben im Spital und die Faulenzer mästen sich im Saal.
    Frz.:] A l'hospital les bons ouvriers, en dignité les gros asniers.
    Dän.:] Ingen smitter sine fingre paa set eget arbeyd. (Prov. dan., 34.)
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  • Die besten Arbeiter heben am wenigsten ana. - Kirchhofer, 337.
    info] Das Wort »ana« oder »ane« hat in der schweizer Mundart einen sehr umfangreichen Gebrauch (s. Stalder, I, 103); hier wird es so viel heissen als: heben am wenigsten hier, werden oft am schlechtesten belohnt.
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  • Die hartesten Arbeiter, wie man melt, haben gemeiniglich am wengsten gelt. - Ayrer, II, 1121, 30.
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  • E jud Arbeder wät seinje Lîn. - Schuster, 475.
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  • Ein Arbeiter braucht nicht zwei Fronvögte.
    info] Die Aufsicht muss ihre Grenzen haben und darf für treue und fleissige Arbeiter nicht drückend und verletzend werden.
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  • Ein Arbeiter darf seine Fenster nicht verhängen.
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  • Ein Arbeiter ist seines Lohnes werth. - Matth. 10, 10; Luc. 10, 7; 1 Tim. 5, 18; Zehner, 452; Schulze, 203.
    Lat.:] Dignus est operarius cibo suo.
    Böhm.:] Hoden jest delnik mzdy sví. (Celakovský, 20.)
    Dän.:] Arbyder en er sin lön värd. (Prov. dan., 34.)
    Holl.:] Een arbeider is zijn' loon waardig. (Bohn I, 312.)
    Port.:] Obra feita dinheiro espera. (Bohn I, 287.)
    Schwed.:] Arbetaren är sin lön wärd. (Wensell, 8.)
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  • Ein Arbeiter muss zwei Feierer haben.
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  • Ein Arbeiter ohne Werkzeug ist ohne Hände.
    Engl.:] What is a workman without his tools? (Bohn II, 24.)
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  • Ein Arbeiter, den man bezahlt voraus, lässt die Hände zu Haus.
    Span.:] A dineros pagados, brazos que brantados. (Cahier, 3391.)
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  • Ein bösser Arbeiter macht ein böss geding. - Frank, Zeytbuch, CXXIIIa.
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  • Ein fauler Arbeiter findet einen guten Acker.
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  • Ein guter Arbeiter ist besser als zehn faule.
    Lat.:] Malo unius industriam, quam decem aliorum negligentiam et tardam operam. (Columella.)
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  • Ein guter Arbeiter ist kein liebender Gatte.
    info] D.h. kein solcher, der, statt in seinem Berufe thätig zu sein, mit seiner Gattin dem Vergnügen nachgeht.
    Engl.:] The better workman, the worse husband. (Bohn II, 144.)
    Frz.:] Bon poète, mauvais homme. (Bohn II, 144.)
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  • Ein guter Arbeiter kommt nie zu spät. - Kirchhofer, 137.
    Frz.:] Bon ouvrier ne peut tard venir en oeuvre. (Leroux. II, 105.)
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  • Ein guter Arbeiter liebt sein Zeug (sein Fach, sein Gewerbe, seine Kunst).
    Frz.:] Ouvrier gaillard cèle son art. (Gruter.)
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  • Ein schlechter Arbeiter kann kein gutes Werkzeug finden.
    Frz.:] Méchant: ouvrier ne saurait trouver de bons outils.
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  • Ein unlustiger Arbeiter tut nie gute Tagwen. - Kirchhofer, 229.
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  • Einem Arbeiter gebührt Brot und Lohn.
    Dän.:] Med i arbeydet og lön efter arbeydet. (Prov. dan., 33.)
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  • Einem faulen Arbeiter ist jede Hacke zu schlecht (jedes Beil zu stumpf).
    It.:] Al tristo zappatore ogni zappa è peggiore.
    Engl.:] An ill workman quarrels with his tools. (Bohn II, 144.)
    Frz.:] Méchant ouvrier jamais ne trouvera bons outils. (Bohn II, 144.)
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  • Einem guten Arbeiter ist jedes Werkzeug recht.
    Frz.:] Un bon ouvrier se sert de toutes sortes d'outils.
    Frz.:] Bon ouvrier ne querelle pas ses outils. (Cahier, 1215.)
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  • Einem guten Arbeiter mangelt es an Arbeit nicht, es mangelte ihm denn an Muth.
    Frz.:] A bon ouvrier ne fault ouvrage, si sens ne lui manque au courage. (G. Meurier, Trésor des sentences, XVIme siècle.)
    Frz.:] Bon ouvrier ne reste jamais sans rien faire. (Cahier, 1217.)
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  • Einem nachlässigen Arbeiter fressen die Mäuse, was er gesäet.
    It.:] Al lavorator trascurato i sorci mangiano il seminato.
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  • Einen faulen Arbeiter hindert auch ein Strohhalm.
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  • Einen guten Arbeiter kann man nicht zu gut bezahlen.
    Frz.:] Un bon ouvrier n'est jamais cher.
    Frz.:] Bon ouvrier n'est pas trop payé. (Cahier, 1216.)
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  • Es ist ein schlechter Arbeiter, wenn er nicht auch eine Stunde von seiner Profession zu reden weiss. - Kirchhofer, 137.
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  • Es ist nicht jeder Arbeiter ein Meister.
    Frz.:] Il est plus d'ouvriers que de maistres. (G. Meurier, Trésor des sentences.)
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  • ARBEITER
  • Faule Arbeiter heben hoch auf und schlagen gemach nieder.
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  • ARBEITER
  • Gute Arbeiter - gute Schlemmer.
    info] Manchmal vielleicht.
    Frz.:] Bons ouvriers, grands gaudisseurs.
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  • ARBEITER
  • Gute Arbeiter greifen, faule pfeifen.
    Frz.:] Un bon ouvrier ne reste jamais sans rien faire. (Recueil.)
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  • ARBEITER
  • Gute Arbeiter sind nicht auf dem Markte feil.
    Frz.:] Il n'y a en ville ne village arts ou mestiers, où n'y ait plus de méchants que de bons ouvriers. (Gruter.)
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  • ARBEITER
  • Hat der Arbeiter kein Gold zu messen, so hat er doch satt zu essen.
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  • ARBEITER
  • Jeder Arbeiter bekommt seinen Groschen.
    info] So gut oft wie ein Faulenzer.
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  • ARBEITER
  • Jera Arbeida iss sien Lohn wäth. (Ukermark.)
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  • ARBEITER
  • Trew arbeiter beten zwifaltig. - Luther, Ms., S. 2.
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  • ARBEITER
  • Trewe arbeiter seind thewer. - Henisch, 97, 20.
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  • ARBEITER
  • Viel Arbeiter, viel Esser.
    Dän.:] Megen avling, mange aeder. (Prov. dan., 42.)
  • 1
  • ARBEITER
  • Viel Arbeiter, wenig Arbeit.
    Böhm.:] Kde je najviáe opichaeov, najménej je psena. (Celakovský, 133.)
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  • ARBEITER
  • Was man an trewen arbeitern erspart, das gehet an Galgen. - Henisch, 97, 25.
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  • ARBEITER
  • Wenn Arbeiter nicht wären und ihre Gild, so wär' ein Bettelsack des Edelmanns Schild. - Frost, 184.
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  • ARBEITER
  • Wenn der Arbeiter seines Liedlohns gewiss ist, das macht jhn lustig. - Petri, II, 632.
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  • ARBEITER
  • Wenn man den Arbeiter aufs Lohn lässt lauern, wird er noch fehlen, wenn er soll mauern. (Wend. Lausitz.)
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  • ARBEITER
  • Wenn man den Arbeiter die Axt sieht schwingen, so weiss man schon, was er wird bringen (leisten).
    info] Von der Art des Betriebes kann man auf das Gelingen eines Geschäfts schliessen.
    Lat.:] Ex uno omnia specta. (Erasm., 157.)
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  • ARBEITER
  • Wer Arbeiter miethen will, muss früh aufstehen.
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  • ARBEITER
  • Wer dem Arbeiter seinen Lohn nicht gibet, der ist ein Bluthund. - Petri, II, 690.
  • 1
  • ARBEITER
  • Wer nicht über seine Arbeiter wacht, der lässt ihnen seinen Beutel offen.
    Span.:] Obreros a no ver, dineros a perder. (Cahier, 3575.)
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  • ARBEITER
  • Wer seine Arbeiter nicht controlirt, gibt Geld aus, das er verliert.
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  • ARBEITER
  • Wie der Arbeiter, so die Arbeit.
    Frz.:] Il n'est oeuvre que d'ouvrier. - L'oeuvre l'ouvrier découvre. (Gruter.) - Tel ouvrier, tel ouvrage. (G. Meurier, Trésor des sentences.)
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  • ARBEITER
  • Wie der Arbeiter, so ist der Lohn.
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  • ARBEITER
  • Wo es an Arbeitern fehlt, geht die Ernte verloren.
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  • ARBEITER
  • Zu viel Arbeiter richten wenig aus. - Körte, 230.
  • 1
  • ARBEITSADER
  • Die Arbeitsader ist ihm geborsten. - Zehner, 54.
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  • ARBEITSAMER
  • Der Arbeitsamen Beil ist scharf, des Faulen Messer schneidet nie. - Bertram, 68.
  • 1
  • ARBEITSAMER
  • Des Arbeitsamen Messer ist scharf, des Faulen Kneif immer stumpf.
  • 1
  • ARBEITSAMKEIT
  • Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie.
  • 1
  • ARBEITSAMKEIT
  • Arbeitsamkeit ist die Mutter des Glücks.
    Lat.:] Labor bonae famae (gloriae) pater est.
  • 1
  • ARBEITSLAST
  • Nach der Arbeitslast bekommt (schmeckt süss) die Rast.
  • 1
  • ARBEITSLOHN
  • Guter Arbeitslohn stärkt die müde Hand.
    Lat.:] Dulcis labor fit, praemii certus sui. (Sailer, Sprüche, 72.)
  • 1
  • ARBEITSMANN
  • Es ist ein schlechter Arbeitsmann, so nicht vom Handwerk reden kann. - Eiselein, 36.
  • 1
  • ARBEITSSCHWEISS
  • Arbeitsschweiss au den Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
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  • ARBUSE
  • Die Arbuse mischt sich nicht in den Streit der Gurke und des Kürbisses. (Moskau.)
  • 1
  • ARBUSE
  • Iss deine Arbusen; denn du wirst hungern müssen, wenn du auf fremde Kantelupen wartest. (Moskau.)
  • 1
  • ARCHE
  • Auch in der Arche Noah's ist ein Rabe gewesen.
    info] Betrug und Dieberei sind alt.
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  • ARCHE
  • Ausserhalb der Arche Noä.
    info] Die Arche ist »ein fürbild der Kirchen, dannenher das Sprichwort: Extra arcam Nohae (d.i. Ecclesiam) non est salus.« (Henisch, 102, 49.)
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  • ARCHE
  • In der Arca Noe war alles gemein vnd hat keines dem andern etwas vor vngut gehalten. - Lehmann, 259, 11.
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  • ARCHE
  • Welche die Arche gebaut haben, sind nicht hineingekommen. - Zinkgref.
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  • ARCHE
  • Das ist eine halbe (wahre, zweite) Arche.
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  • ARCHE
  • Er ist in der Arche Noah's geboren worden.
    info] Spott auf die, welche sich auf das Alter ihres Geschlechts mehr als nöthig und vernünftig ist einbilden.
  • 2
  • ARCHE
  • Es ist aus der Arche Noah's her.
    info] Sehr alt, altfränkisch, veraltet.
    Lat.:] Ab seculo originem.
    Holl.:] Dat is er een uit de arke Noachs. (Harrebomée, I, 19b.)
  • 2
  • ARCHIJEREJ
  • Wenn dir der Archijerej nützen soll, so nenne ihn Metropolit. (Wladimir.) - Altmann V.
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  • ARCHIMANDRIT
  • Ein frommer Archimandrit macht gottselige Mönche. (Trojka.) - Altmann.
    info] Trojka und Wisanja sind berühmte Klöster und Wallfahrtsorte im Innern Russlands, nicht weit von Moskau.
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  • ARCHIMANDRIT
  • Es ist nicht jeder Archimandrit ein Plato. (Trojka.) - Altmann V.
    info] Plato war einer der ersten Kirchenschriftsteller Russlands, der sich das von dem Kloster Trojka unfern gelegene Wisanja in einer sehr romantischen Gegend zum Wohnsitz erwählte, und der hier auch eine Grabeskirche nach dem Vorbilde der in Jerusalem befindlichen anlegen liess, die nun neue Scharen von Wallfahrern herbeizog.
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  • ARCHIMANDRIT
  • Es ist nicht jeder Archimandrit, der im Kloster wohnt. (Nishnij-Nowgorod.) - Altmann V.
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