DICTUM

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  • AUGE
  • Ein gutes Auge durch eine schlechte Brille bessern wollen. - Altmann VI, 522.
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  • AUGE
  • Ein schwartzes auge haben.
    »Drumb wer sich was vnterstehen wil, der bedenk Josephs Exempel vnd das andere wol vnd sehe das jm auch kein auge schwartz sey«. (Mathesius, Sarepta CLIIIb.)
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  • AUGE
  • Einem aufs Auge drücken.
    »Sie schmincken, poliren, glentzern und gleddern sich, das sie sich sehen lassen, und einem damit auffs aug drücken.« (Monatsblätter, 158, 1.)
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  • AUGE
  • Einem Augen machen.
    info] Eine thüringische Redensart, die George Hesekiel (in Julius Rodenberg's Deutschem Magazin, 2. Jahrg., 1. Heft, S. 28) so erklärt: Wenn ein Mädchen mit einem Manne zusammengeführt wird, dann »schielt« sie, d.h. sie tut, als ob sie sich gar nicht um ihn bekümmere, blickt aber verstohlen unter den Wimpern nach ihm hin, um zu sehen, was er für ein Gesell ist. Gefällt er ihr nun so von aussen, dann »macht sie ihm Ohren«, d.h. sie hört auf seine Rede, und gefällt ihr diese, dann »macht sie ihm Augen«, d.h. sie blickt ihn zuweilen ganz plötzlich mit großen Augen an, um sich zu überzeugen, ob er's so meint, wie er spricht.
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  • AUGE
  • Einem aus den Augen gehen.
    info] Absichtlich eine Zusammenkunft mit ihm vermeiden.
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  • AUGE
  • Einem aus den Augen geschnitten sein.
    info] Sehr ähnlich sein.
    Lat.:] Non tam lac lacti simile. (Plautus.) (Philippi, II, 45.)
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  • AUGE
  • Einem die Augen aus dem Kopfe geben.
    info] Das Liebste und Theuerste ihm opfern.
    Lat.:] Medullitus, oculitus. (Erasm., 67.)
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  • AUGE
  • Einem die Augen auswischen.
    info] Ihn mit seinem eigenen Schaden klug machen, ihn betrügen.
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  • AUGE
  • Einem die Augen einseifen. (Poln.)
    info] Entspricht der deutschen Redensart: Einen über den Löffel barbieren. - Man erzählt, dass ein paar Gauner, die sich für Barbiere ausgegeben, in Krakau einen Edelmann, nachdem er Uhr, Brillantnadeln u.s.w. abgelegt, eingeseift, ihn dabei unmerklich an die Stuhllehne festgebunden und ihm schliesslich aus wohlberechnetem Versehen den Seifenschaum in die Augen gegossen und mit den Kostbarkeiten rasch verschwunden seien. Da die Begebenheit von Mund zu Mund ging, so wurde diese Redensart sprichwörtlich. (Wurzbach I, 78.)
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  • AUGE
  • Einem die Augen flöhen. (Korkehnen.) - Frischbier, II, 169.
    info] D.i. ihn betrügen.
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  • AUGE
  • Einem die Augen im Kopfe nicht gönnen.
    Holl.:] Hij gunt hem het licht in de oogen niet. (Harrebomée, II, 142.)
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  • AUGE
  • Einem die Augen nicht gönnen.
    info] Jemand so hassen, dass man ihn gar nicht ansehen mag.
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  • AUGE
  • Einem die Augen öffnen.
    Holl.:] Iemand de oogen openen. (Harrebomée, II, 143.)
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  • AUGE
  • Einem die Augen verblenden (verkleistern).
    info] Ihm die wahre Beschaffenheit der Sache verhehlen.
    »Gedacht, jm solchs einst heim zu treiben, wo er jm möcht ein aug verkleiben.« (Waldis, IV, 94.)
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  • AUGE
  • Einem etwas an den Augen ab- und ansehen. - Grimm, I, 790; Sailer, 182.
    info] Aus seinen Mienen lesen, welche Wünsche sein Herz hat.
    Lat.:] Animus in oculis habitat. - Oculus animi index.
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  • AUGE
  • Einem in die Augen gegriffen haben.
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  • AUGE
  • Einem unter die Augen treten.
    info] Eine Stelle einnehmen, wo man von ihm bemerkt werden kann.
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  • AUGE
  • Einem unter vier Augen seine Meinung sagen.
    info] Ohne dass es sonst jemand hört.
    Frz.:] Dire à quelqu'un deux mots et une bredouille.
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  • AUGE
  • Einem was aufs Auge drücken.
    info] Ihn bestechen.
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  • AUGE
  • Einem zu Augen dienen. - Franck, Weltbuch, XXXVIIIa.
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  • AUGE
  • Einen ins Auge fassen.
    info] Ihn aufmerksam betrachten.
    Holl.:] Iemand in het oog houden. ( Harrebomée, II, 143.)
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  • AUGE
  • Einen mehr als (oder wie) seine Augen lieben.
    info] Kommt unter andern vor bei Catull (in luctu passeris). Plautus (Cornicularia) gebraucht die Redensart: oculitus amare. Plus oculis suis amare aliquem. (Faselius, 204.)
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  • AUGE
  • Einen mit Augen anwerffen, wie ein todt Saw auff eim misthauffen. - Hans Sachs, III, XXXIX, 2.
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  • AUGE
  • Einen mit den Augen vergiften (auch zerreissen). - Frischbier, II, 170.
    info] Zur Bezeichnung grimmigen Hasses.
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  • AUGE
  • Einen mit sehenden Augen blind machen.
    info] Ihn zu etwas überreden, wovon ihm seine Augen das Gegentheil versichern.
    Lat.:] Oculis pulverem offundere (suffundere).
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  • AUGE
  • Einen nicht mit guten Augen ansehen. - Zehner, 22.
    Holl.:] Iemand met geene goede oogen aanzien. (Harrebomée, II, 143.)
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  • AUGE
  • Einen stets in den Augen liegen. - Luther's Tischr. 453a.
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  • AUGE
  • En A gin, fir das den anere kênt hett. - Dicks, II, 5.
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  • AUGE
  • En de Ogen verklistern. - Eichwald, 1425.
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  • AUGE
  • En god Oge up een hebben.
    info] Jemanden lieben, begünstigen.
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  • AUGE
  • En Oge dran wagen.
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  • AUGE
  • Ên Ôge im Nacken hebb'n. (Holst.) - Schütze, III, 168.
    info] Aus Vorsicht hinter sich sehen.
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  • AUGE
  • En Oge int Seil hebbn.
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  • AUGE
  • En Oge to don. - Eichwald, 1431.
  • 2
  • AUGE
  • En op d' A drecken. - Dicks, II, 5.
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  • AUGE
  • Enen unner de Ôgen gahn. (Mecklenburg.) - Dr. Schiller's Ms.
    info] Entgegen gehen, auch: »Jn de Möt gahn.«
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  • AUGE
  • Engem an d' A stîechen. - Dicks, II, 5.
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  • AUGE
  • Engem en A zodrecken. - Dicks, II, 5.
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  • AUGE
  • Engem greng a giel fir den Ae gin. - Dicks, II, 5.
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  • AUGE
  • Er bleibt bei seinen fünf (sieben, elf, auch dreizehn) Augen.
    info] Wahrscheinlich vom Spiel entlehnt, wenigstens erzählt man, ein ebenso leidenschaftlicher als abergläubischer Spieler habe sich in den Kopf gesetzt, auf die Zahl sieben zu gewinnen, habe sie, wiewol er stets verloren, so lange fort besetzt, bis sein ganzes Vermögen dahingewesen. Man sagt aber auch: bei seinen fünf, elf u.s.w. Augen bleiben.
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  • AUGE
  • Er darf seine Augen vor Niemand niederschlagen.
    Dän.:] Han har zy behov al slaae hovedet ned for nogen. (Prov. dan., 62.)
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  • AUGE
  • Er darff mir nit vnter augen gehen. - Eyering, II, 220.
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  • AUGE
  • Er darff sich wol lassen vnter die Augen sehen. - Lehmann, 840, 1.
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  • AUGE
  • Er dürfte nur die Augen zumachen. (Nürtingen.)
    info] So leichenhaft sieht er aus.
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  • AUGE
  • Er gäbe ein Auge drum, wenn der Andere keins hätte.
    »Der Hass drückt sich am schärfsten in dem Sprichwort aus: Er gäbe etc.« (Auerbach, Tausend Gedanken S. 236.)
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  • AUGE
  • Er hat auch hinten Augen.
    info] Ist durchtrieben, mit allen Hunden gehetzt.
    Lat.:] A fronte atque a tergo. (Tappius, 99a.)
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  • AUGE
  • Er hat auf ihr a Aug. (Jüd.-deutsch. Brody.)
    info] Sie hat seine Aufmerksamkeit gefesselt.
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  • AUGE
  • Er hat Augen hinten und vorne.
    Holl.:] Hij heeft ook oogen in zijn nek. (Harrebomée, II, 143.)
    Lat.:] A fronte simul et occipitio oculatus. (Erasm., 789; Binder II, 7.)
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  • AUGE
  • Er hat augen im hindernkopff. - Henisch, 142.
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  • AUGE
  • Er hat Augen im Hintern. - Eyering, II, 257.
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  • AUGE
  • Er hat Augen wie ein Kristall.
    info] Aen ewe e Kristall, - ewe e Lux, - ewe Krellen, - ewe e Spuorfall, - ewe Tasekeppercher, sagt man in Luxemburg, wo man sehr reich an vergleichenden sprichwörtlichen Redensarten ist, von denen ich hier (nach Dicks, II, 18) eine Zusammenstellung solcher, welche Vergleiche mit Körpertheilen enthalten, beifüge: Er hat: Aremen (Arme) ewe en Tellegraf. - Baken ewe e Peifer, - ewe en Trompetter. - E Bart ewe eng Zennbischt (Zahnbürste), - ewe Kreng, - ewe areme leitz Wês (wie armer Leute Wei zen), - e Bauch ewe e Paschtoer, - Beckelcher ewe Eppel, - Bên ewe en Hesprenger, - eng Broscht (Brust) ewe Eisen, - Fangeren ewe e Kirchendêf, - ewe eng Hiewann, - Fes ewe Acheren, - ewe e Banpreter, - ewe eng Peppchen, - e Gesicht ewe e Bartmesser, - ewe eng Prisongsdir, - en Halz ewe eng Huorgenns, - eng Hant ewe en Hemmelsbichelchen, - eng Haut ewe Zatein. - Henn ewe Bleiten, - en Hierz ewe e Stên. - Hoer (Haar) ewe Fluos, - ewe Seit, - ewe Buschten, - ewe Biésemreiser, - e Kapp ewe eng Holzhe, - ewe en Haus, - e Kenn ewe eng Seil, - e Leif ewe eng Haraspel. - Leppsen ewe e Flêschbuttek, - E Mo ewe en Hong, - ewe e Kanare, - e Mont ewe eng Scheierpuort, - ewe eng Kaffesmillen, - ewe e Fisicksschloss, - ewe e Bartmesser, - eng Nuos ewe Kierzenhierchen. - Ören ewe Bartschosselen, - ewe e Jésel, - ewe Schmalzdeppen, - e Reck ewe e Kellerdir, - ewe e Schellerhaus - eng Stir ewe e Ferwellef, - Wuoden ewe en Hunn, - Zenn ewe Elfebên, - ewe Pierelen, - ewe Pallissaden, - ewe Dominoen.
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  • AUGE
  • Er hat Augen wie ein Luchs (Falk, Sperber). - Kirchhofer, 274.
    Lat.:] Lynceo perspicacior. (Aristoph.)
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  • AUGE
  • Er hat Augen wie ein Pflugrädle. (Rottenburg.)
    info] Große, runde, auch mit dem Nebenbegriff des Unheimlichen, indem der Teufel solche Augen hat.
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  • AUGE
  • Er hat Augen wie ein Schellfisch.
    info] Große, matte, ausdruckslose.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat Augen wie Häscherlaternen.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat Augen, die von Augenschmalz verliebt werden. (Span.)
  • 2
  • AUGE
  • Er hat Augen, er kann bei hellem Tage eine Kirche unterscheiden.
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  • AUGE
  • Er hat d' Auge mitz (mitten) im Kopf. (Solothurn.) - Schild, 75, 207.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat die Augen in den Fersen.
    info] Scheint blind zu sein.
    Frz.:] Il parait qu'il a les yeux aux talons.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat die Augen offen.
    Engl.:] He has all his eyes about him. (Bohn II, 52.)
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  • AUGE
  • Er hat ein Auge auf dem Felde, das andere in der Stadt.
    info] Er hat es auf allem; seinem Blicke, seiner Aufmerksamkeit kann nichts entgehen.
    Frz.:] Il a un oeil au champ, et l'autre à la ville.
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  • AUGE
  • Er hat hinter sich auch Augen.
    info] Es entgeht ihm auch dann eine Sache nicht so leicht, wenn man ihn auch nicht persönlich zugegen glaubt. Auch: Er ist listig, verschlagen, lässt sich nicht leicht täuschen. - Von denen, die ausserordentliche Kenntniss der Dinge und besondere Klugheit besassen, die nicht blos das Gegenwärtige wussten, sondern auch Blicke in die Zukunft warfen, sagte man: Er hat Augen auf der Stirn und hinten am Kopfe. (A fronte simul et occipitio oculatus. Erasm., 789.)
    Lat.:] In occipitio quoque oculos gerit. (Plautus.) (Erasmus, 227.)
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  • AUGE
  • Er hat hundert augen, er ist ein Argus. - Henisch, 148.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat ihm ein Auge ausgetreten, wie der Felak dem Basilisk.
    info] Der gegen die Felings (s. Lust 65) gerichtete Volkswitz erzählt folgende Schnake. Ein Reisender hatte unterwegs seine Taschenuhr verloren und erzählte dies im nächsten Wirthshause, in dem sich auch ein später eingetroffener Fälinger befand. Als der Reisende die Uhr beschrieben hatte, sagte der Felak mit allen Anzeichen innerlichen Grausens: »So 'n Dinges lêg dar günt an-n Wege, ick höll et aver vor-n Basiliskn, und hebbe em det grote Oge ingetrappet.« Der Hausknecht wurde sofort hingeschickt und brachte richtig den zertrümmerten Basilisken heim. (Ostfriesisches Jahrbuch, I, 45.)
  • 2
  • AUGE
  • Er hat ihr zu tief ins Auge geblickt.
    info] Ihr Anschauen hat eine Leidenschaft in ihm für sie hervorgerufen.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat nicht die Augen eines Pfarrers (Arztes, Richters u.s.w.). (Lit.)
    info] Ist nicht für diesen Beruf geboren.
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  • AUGE
  • Er hat nur ein Auge; ein Aug' ist lieb.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat offene Augen wie ein Wechsler von Bochara. - Vámbéry, Geschichte Bochara's, Stuttgart 1872, I, S. XXV.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat rothe Augen, als wenn er sollte Cardinal werden.
    info] Französischen Ursprungs. Dem Abt Bonze, dem Neffen des Bischofs von Beziers, ward unter andern Voraussagungen auch die gemacht, er werde, wenn er einmal rothe Augen bekäme, Cardinal werden. (Gesellsch., I, Magdeburg 1783.)
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  • AUGE
  • Er hat sehr brauchbare Augen, er sieht zugleich nach zwei Seiten.
    info] Spott auf Schielende.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat seine Augen immer offen (oder: rechts und links).
    info] Ist immer auf seiner Hut.
    Frz.:] Il est toujours sur le qui-vive.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat so viel Augen wie eine blinde Katze.
    »Er wird ihr eine solche abenteuerliche Figur ins Gesicht werfen, dass sie nicht mehr Augen haben wird als eine blinde Katze.« (Köhler, 29, 8.)
  • 2
  • AUGE
  • Er hat so viel Augen wie eine Spitalsuppe.
    info] D.h. sehr wenig, denn die Spitalsuppen triefen bekanntlich nicht vom Fett.
  • 2
  • AUGE
  • Er hat vier Augen. - Schottmüller, Ms.
    info] Er trägt eine Brille. Ich hörte diese Redensart oft in den Berliner Kasernen.
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  • AUGE
  • Er hat weder mit seinen Augen gesehen, noch mit seinem Herzen geliebt. (Aegypt.) - Burckhardt, 728.
    info] Von jemand, der eine wiederholt heftige Lei denschaft für eine Frau kund gibt, die er nie unverschleiert gesehen hat. Im weitern Sinne: von Begeisterung für Sachen, die man nicht kennt.
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  • AUGE
  • Er ist bloss auf beiden Augen blind. - Altmann, VI, 512.
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  • AUGE
  • Er ist ganz Aug' und Ohr.
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  • AUGE
  • Er ist mit sehenden Augen blind. - Matth. 13, 13; Schulze, 214.
    info] Von einem Menschen, dem alle geistige Empfänglichkeit abging, der stumpf an Kopf und Herz war, sagten die Alten: Er ist nicht blos auf den Augen, sondern auch auf den Ohren blind. (Coecus auribus. Erasmus, 500.)
    Holl.:] Hij heeft de oogen zoo diep in het hoofd, dat hij niet ziet, wat omtrent hem is. (Harrebomée, II, 142.) - Hij is met beide oogen stekeblind. (Harrebomée, II, 143.)
    Lat.:] Caligare in sole. (Quint.) (Erasm., 27.)
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  • AUGE
  • Er kann Einem nicht die Augen vergönnen.
    info] Kann Einen aus Falschheit, Hinterlist, Tücke nicht ansehen.
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  • AUGE
  • Er kriegt klare Augen. - Frischbier, II, 171.
    info] Von Einem, der aufmerksam und begierig zuhört, wenn von Mädchen die Rede ist.
  • 2
  • AUGE
  • Er lässt ihn nicht aus den Augen. (Rottenburg.)
  • 2
  • AUGE
  • Er lässt kein Auge verlaufen von ihr. (Nürtingen.)
  • 2
  • AUGE
  • Er lässt seine Augen ausrasten.
    info] Er schläft.
  • 2
  • AUGE
  • Er macht Auge na'n (hin) wie a Stadelkatz. (Schwaben.)
  • 2
  • AUGE
  • Er macht Augen so wichtig, wie die Hühner, wenn sie das Pfiffi haben. - Gotthelf, Leiden, I, 24.
  • 2
  • AUGE
  • Er macht Augen wie die Gänse, wenn's wetterleuchtet.
    Holl.:] Hij ziet uit zijne oogen als een maartsche kater. - Hij ziet uit zijne oogen als een schichtig paard. (Harrebomée, II, 143.)
  • 2
  • AUGE
  • Er macht Augen wie ein gstochnes Kalb. (Iglau.)
  • 2
  • AUGE
  • Er macht Augen wie ein junger Elfböhmer. (Schles.)
  • 2
  • AUGE
  • Er macht Augen wie ein paar Käsnäpf'. (Frankenwald.)
  • 2
  • AUGE
  • Er macht ein paar Augen wie die Ziege auf dem Todtenbette.
  • 2
  • AUGE
  • Er macht verliebte Augen wie eine todte Ratte. (Schles.)
  • 2
  • AUGE
  • Er reisst die Augen auf, wie ein abgestochner Geisbock.
    »Da werdet ihr d' Augen aufreissen als wie ein abgstochner Gasbock.« (Der Wiesenpater in der Rosenkranzpredigt. S. Schaltjahr, IV, 361.)
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  • AUGE
  • Er winckt mit den Augen und trat jhr auff ein Fuss. - Eyering, I, 98.
  • 2
  • AUGE
  • Er wird dir die Augen austrocknen. (Böhmen.)
    info] Er wird dich betrügen.
  • 2
  • AUGE
  • Er wollte ihm die Augen einschmieren (salben) und hat ihn blind gemacht. - Günsburg, 117, 62.
  • 2
  • AUGE
  • Es einem an den Augen ansehen, dass er Kopfreisser getrunken und nicht geschlafen hat. (Schles.)
  • 2
  • AUGE
  • Es fehlt nur Ein Auge, so wäre der Gaul (die Kuh) gar blind.
  • 2
  • AUGE
  • Es hängt ihm ebenso viel davon an den Augen (Ohren).
    info] Es kann ihn dasselbe Schicksal treffen.
    Frz.:] Autant lui eu pend à l'oeil.
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  • AUGE
  • Es ist durch das Auge einer Nadel gekrochen. - Verzameling, 9.
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  • AUGE
  • Es ist ein böses Auge darübergegangen.
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