DICTUM

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  • AUSFLIEGEN
  • So früh ausfliegen wie die Mistelgauer (s.d.). (Franken.)
  • 2
  • AUSFLIEHEN
  • Sie hat ausgefliehen. - Frischbier, I, 186.
    info] Ihre Kleider lassen reizvolle Blößen.
  • 2
  • AUSFLUCHT
  • Ausflüchte gelten wol auf Erden, aber nicht im Himmel. - Altmann VI, 407.
  • 1
  • AUSFLUCHT
  • Er findet immer eine Ausflucht.
    Holl.:] Het is eene blaauwe uitvlugt. - Hij betaalt met kale uitvlugten. Hij zoekt altijd uitvlugten. (Harrebomée, II, 352.)
    Lat.:] Reperire rimam. (Plautus.) - Via cum adsit, semitam quaeris.
  • 2
  • AUSFLUCHT
  • Et is sin eerste Utflugt.
  • 2
  • AUSFLUG
  • Er hat einen kleinen Ausflug über die große Pfütze gemacht.
    info] Scherzhaft von jemand, der eine Reise nach Amerika oder Australien gemacht hat, also über den atlantischen oder großen Ocean. Wo warst du, dass ich dich so lang nicht gesehen habe? Ich hatte einen Abstecher nach Kairo gemacht. In ähnlicher Weise sagen die Polen: Z blizka, z Kamczatki, Bonikowsk wrócil. (Kijew, S. 6) Scherzhaft: Bonikowski ist aus der Nähe, von Kamtschatka, zurückgekehrt. Bonikowski's Flucht ist aber bekanntlich eine mit großen Gefahren verbundene abenteuerliche Reise.
  • 2
  • AUSFORDERN
  • Wer den andern aussfordert, der kriegt gemeiniglich die Schlege. - Petri, II, 691.
  • 1
  • AUSFRAGEN
  • Een utfragen bet uppen Peddik (das Innerste, das Mark).
  • 1
  • AUSFRAGEN
  • So fragt man die Bauern aus.
    Lat.:] Meos corymbos necto.
  • 1
  • AUSFRAGEN
  • Su fregt mer de Leit aus. (Harz.) - Lohrengel, 472.
    Lat.:] Ad interrogata non semper respondendum est.
  • 1
  • AUSFRAGEN
  • Einen ausfragen, wie ein Landrichter. - Horn, Spinnstube, S. 105.
  • 2
  • AUSFRAGEN
  • Er will dich aussfragen. - Agricola, II, 46.
  • 2
  • AUSFRESSEN
  • Bai mir hot 'r ausg'frässa. - Sartorius, 156.
    info] Bei mir hat er alles Vertrauen verloren, hat er nichts mehr zu hoffen, wird er nicht mehr aufgenommen.
  • 2
  • AUSFRESSEN
  • Einen ausfretzen. - Frischbier, II, 190.
    info] Einen mit durchfüttern, mit andern ernähren und erhalten.
  • 2
  • AUSFRESSEN
  • Er hat was ausgefressen (begangen).
  • 2
  • AUSFRESSEN
  • Et is ein Utfräten. - Schambach, 167.
    info] Um zu einer Handlung zu ermuthigen, welche die bereits in Aussicht stehenden Nachtheile oder Strafen steigert.
  • 2
  • AUSFRESSEN
  • Hei heft utgefrête. - Frischbier, I, 187.
    info] Er ist um die Gunst seines bisherigen Gönners gekommen.
  • 2
  • AUSFRESSEN
  • Hei öss utgefrête wie e Boll. - Frischbier, I, 188.
  • 2
  • AUSFÜHREN
  • Das führe' sie nit aus, da is unser Harjet (Herrgott) dazwische'. (Jüd.-deutsch.) - Tendlau, 919.
    info] Wenn etwas gegen das Judenthum, auch religiöse Neuerungen aus der eigenen Mitte, unternommen ward.
  • 1
  • AUSFÜHREN
  • Wer nicht ausführen kann, kann auch nicht befehlen.
    It.:] Chi non sa far, non sa commandar. (Cahier, 2858.)
  • 1
  • AUSFÜHREN
  • Er hot es ausgeführt mit 'n großen Knack.
    info] Knack =Knall. - Er hat es mit Eclat durchgesetzt. Den Fuhrleuten entnommen, die im Peitschenknallen große Uebung besitzen.
  • 2
  • AUSGABE
  • Ausgaben, noch so klein, müssen wohl berechnet sein.
    It.:] Anche le piccole spese meritano riflessione. (Giani, 1587.)
  • 1
  • AUSGABE
  • De sick wâr vör Utgift, de wûrd wâr für holden. - Hauskalender I; Bueren, 172.
  • 1
  • AUSGABE
  • Die Ausgabe ist die Tochter der Einnahme. - Schlechta, 69.
  • 1
  • AUSGABE
  • Die Ausgabe soll die Einnahme nicht übersteigen.
    Lat.:] Sumptus censum ne superet. (Faselius, 246; Gaal, 279.)
  • 1
  • AUSGABE
  • Die Ausgaben müssen sich nach der Einnahme richten.
    Holl.:] Zet u teeringe, na u neeringe. (Bohn I, 345.)
  • 1
  • AUSGABE
  • Die kleinen Ausgaben machen die Kasse leer (oder: richten das Haus zu Grunde).
    info] Weil sie zu oft und regelmässig wiederkehren und zu wenig beachtet werden.
    It.:] Le piccole spese son quelle che vuotano la borsa. (Bohn I, 108.)
  • 1
  • AUSGABE
  • Die kleinen Ausgaben sind die schlimmsten.
  • 1
  • AUSGABE
  • Gewisse Ausgabe und ungewisse Einnahme sind der Haushaltung Tod.
    Frz.:] Le gain est incertain et passager; mais la dépense est toujours continue et certaine.
  • 1
  • AUSGABE
  • Große Ausgabe ist kleiner Einnahme Tod.
    Frz.:] Il faut régler sa dépense sur son revenu. (Lendroy, 590.)
  • 1
  • AUSGABE
  • Man muss die Ausgaben nach dem Beutel richten.
    It.:] Bisogna far la spesa secondo l' entrata. (Giani, 1262.)
  • 1
  • AUSGABE
  • Man scheut die Ausgabe nicht, wenn man weiss, was man dafür erhält. - Günsburg, 125, 194.
  • 1
  • AUSGABE
  • Wenn die ussgaben und ynnammen glych sind, so mag dich ein ringer unfal gar vmbkommen. - Bullinger, 79b.
  • 1
  • AUSGABE
  • Wo die Ausgabe grösser ist als die Einnahme, währt die Haushaltung nicht lange.
    It.:] Bisogna far la spesa secondo l'entrata.
  • 1
  • AUSGABE
  • Die Ausgabe mit einer längern Elle messen als den Empfang.
    info] Nicht ehrlich handeln.
  • 2
  • AUSGANG
  • Der Ausgang entdeckt, was lange versteckt. - Simplic., I, 622.
  • 1
  • AUSGANG
  • Der Ausgang ist das Haupt des Geschäfts. (S. Ende.) (Türk.)
  • 1
  • AUSGANG
  • Der Ausgang ist oft besser als der Anfang.
    Frz.:] Le retour vaut bien matines.
  • 1
  • AUSGANG
  • Der Ausgang ist oft schlimmer als der Eingang, sagte der Fuchs, als er ein Rasirmesser verschluckt hatte.
  • 1
  • AUSGANG
  • Der Ausgang ist oft schlimmer als der Eingang.
    Frz.:] Le retour est pis que matines.
  • 1
  • AUSGANG
  • Der Ausgang krönt das Werk.
  • 1
  • AUSGANG
  • Der Ausgang lehrt, ob die Rose blüht oder der Dorn sticht.
  • 1
  • AUSGANG
  • Der Ausgang liegt in Gottes Hand.
    info] Wenn etwas nicht von uns, sondern von dem Gutdünken, der Willkür anderer, besonders einer höhern Macht abhing, sagten die Alten: Das liegt auf den Knien der fünf Richter. (In quinque judicum genibus situm est. Zenod. Erasm., 527.) Daher, weil es bei den Griechen fünf Richtern übertragen war, über die Stücke der Komiker ein öffentliches Urtheil zu fällen.
  • 1
  • AUSGANG
  • Der Ausgang macht da selten klug, wo der Anfang nicht hat Witz genug.
  • 1
  • AUSGANG
  • Du weisst deinen Ausgang! Wer weiss deinen Eingang? - Egerbote, 1877.
  • 1
  • AUSGANG
  • Ein gewiser aussgang fordert ein gründlichen Anfang. - Nas, 29a.
  • 1
  • AUSGANG
  • Es nimpt einen bösen Ausgang, wenn die Eltern den Kindern viel zertlen. - Henisch, 876, 10.
  • 1
  • AUSGANG
  • Guter Ausgang entschuldigt schlechten Anfang.
    Lat.:] Honesta quaedam scelera successus facit.
  • 1
  • AUSGANG
  • Man muss den Ausgang abwarten.
    info] Die Bestätigung der Sache.
    Frz.:] Il faut attendre le boiteux.
  • 1
  • AUSGANG
  • Niemand weiss seines Thuns Aussgang. - Petri, II, 496.
  • 1
  • AUSGANG
  • Wer nach dem Ausgange eine Sache lobt oder schilt, redet, was nur wenig gilt.
    Lat.:] Careat successibus opto, quisquis ab eventu facta notanda putat. (Ovid.)
  • 1
  • AUSGANG
  • Der Ausgang wird's lehren. - Schonheim, E, 14; Simrock, 658.
    Lat.:] Exitus acta probat.
  • 2
  • AUSGANG
  • Er hat mehr als Einen Ausgang (auch: er hat zwei Ausgänge). - Frischbier, I, 184.
  • 2
  • AUSGANG
  • Jemandem zum Ausgang spielen.
  • 2
  • AUSGEBEN
  • Ausgeben ist eintragen.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Ausgeben ist leicht, einnehmen schwer. - Schuller, 82.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • De sick warför utgifft, de wurd warför holden. (Ostfries.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Im Ausgeben besteht der Vortheil.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Leicht gibt man aus, schwer nimmt man ein. (Rumänien.) - Neue Freie Presse, 4581.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Man gibt oft zu viel aus, wenn man nicht genug ausgibt.
    info] Wer am unrechten Platze spart, hat oft später um so mehr zu bezahlen.
    Span.:] Por no gastar lo que basta, lo que era excusado se gasta. (Bohn I, 241.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Man muss nicht ausgeben, wo sparen noth, und nicht sparen, wo geben Gebot.
    Engl.:] Spend not, where you may save; spare not where you must spend. (Bohn II, 134.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Man muss nicht mehr ausgeben, als man eingenommen hat.
    Frz.:] Bien dépenser et peu gagner, c'est le chemin de l'hôpital.
    Lat.:] Ratio quaestuum et necessitas erogationum inter se debent congruere. (Tacitus.)
    Frz.:] Despends toujours moins que ta rente. - Ne dépensez que selon vos moyens. (Cahier, 501-502.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Viel ausgeben und wenig einnehmen, macht arm.
    Frz.:] A dépenser beaucoup et avoir peu de revenu on devient pauvre.
    It.:] Mal guadagna chi tutto spende.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Vil aussgeben macht ledige beutel. - Henisch, 357, 31.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wer ausgibt und nicht einnimmt, geht dem Ruin entgegen. - Günsburg, 63, 639.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wer ausgibt und nicht Rechnung führt, verarmet ohne dass er's spürt.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wer ausgibt, muss auch einnehmen. - Pistor., III, 76; Siebenkees, 239.
    info] Wer sich über andere lustig machen will, muss es auch ertragen können, wenn andere ebenso mit ihm verfahren.
    Frz.:] Les daubeurs ont leur tour.
    Holl.:] Waar uitgaven zijn, zijn inkomsten onontbeerlijk. (Harrebomée, II, 352.)
    Lat.:] Qui vexant alois tandem vexantur et ipsi.
    Span.:] Donde las dan, las doman. (Don Quixote.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wer mehr ausgibt als er soll, spinnt sich selbst ein Seil zum Hängen.
    Engl.:] He who spends more than he should, shall not have to spend, when he would.
    It.:] Amico mio cortese secondo l'entrata regola le spese.
    Engl.:] He who more than his worth doth spend, makes a rope his life to end. (Bohn II, 19.)
    Frz.:] Qui plus qu'il n'a vaillant dépense, il fait la corde à quoi se pend. (Bohn I, 51.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wer mehr ausgibt als er soll, wird nichts geben können, wenn er will.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wer mehr ausgibt, der gibt am wenigsten aus.
    info] Der Einkauf guter Ware ist der vortheilhaftere.
    It.:] Chi più spende, meno spende.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wer mehr, als er verdient, gibt aus, bleibt ohne Mamaliga im Haus. (Rumänien.) - Neue Freie Presse, 4581.
    info] Mamaliga = Brei aus Maismehl.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wer recht ausgibt, dem füllt Gott die Tasche wieder.
    Engl.:] To a good spender God is the treasurer. (Bohn II, 19.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wer so viel ausgibt, als er gewinnt, braucht keine Börse.
    Frz.:] Qui gaigne bien et bien despend n'a mestier bourse pour son argent. (Leroux, II, 294.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wie du uthgyfst, so krigst du wedder.
    info] Bei Tunnicius (71): Als men ûtgift, so kricht men vake wedder. (Qui pravum tribuit, cur accepisse recuset.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wie mans aussgibt, so kompts einem offt wieder. - Petri, II, 791.
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wo man ausgibt und nimmt ein, hat man immer Hudelei'n. (Russ.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Wofür man sick ûtgift, dat mot man auk sin. (Lippe.)
  • 1
  • AUSGEBEN
  • Das Ausgeben ist ihm geläufiger als das Aufheben.
    info] Von einem Verschwender, und entlehnt von Ausgebern, Speisemeistern und Kellnern.
  • 2
  • AUSGEBEN
  • Er gibt nur so viel aus, als ob man einen Bock melke, oder von einem Esel Wolle schere.
  • 2
  • AUSGEBEN
  • Er will ausgeben, aber nicht einnehmen.
    info] Bei körperlichen oder geistigen Neckereien.
  • 2
  • AUSGEBERIN
  • Sie ist eine gute Ausgeberin.
    info] Versteht das Verthun besser als das Sammeln, Sparen und Zusammenhalten.
    Lat.:] Promus magis, quam condus. (Ausonius.) (Erasmus, 556.)
  • 2
  • AUSGEDINGE
  • Ins Ausgedinge kommen.
  • 2
  • AUSGEHEN
  • Ausgegangen (ausgehen) war nie so gut, daheimgeblieben (bleiben) war besser. - Agricola, 720; Tappius, 174a.
    Lat.:] Domi manere oportet, belle fortunatum. (Tappius, 174a.) - Esse domi praestat, quia damnosum foris esse. (Hesiod.)
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Besser nicht ausgegangen als auf halbem Wege stehen geblieben.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Ein wenig ausgehen könntest du, sagte die Frau, als ihr Mann sie fragte, was er zu ihrer Zerstreuung tun könne, weil sie sich langweile.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Es geht selten wol aus, was on radt wirt angefangen. - Agricola, 728; Latendorf, 109.
    Holl.:] Het gaat zelden wel, wat zonder raad wordt aangevangen. (Campen, 86.)
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Es will niemand gerne aussgehen, vnd einen anderen lassen eingehen. - Henisch, 1429, 42; Petri, II, 304.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Gehe aus, gehe ein, der Tod wartet dein.
    Lat.:] Tempora longa tibi vitae promittere noli, quocunque ingrederis, sequitur mors corpus ut umbra. (Cato.)
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Mancher geht nach Wolle aus und kommt geschoren nach Haus.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • So kahl geht's aus, wenn sich der Frosch rauft mit der Maus.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wär ûtgeit te borgen, die schafft sek mant sorgen. - Schambach, II, 576.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wenn du ausgehst, bete einmal; wenn du zur See gehst, bete zweimal, und, gehst du zum Traualtar, dreimal. - Heimat 618.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wenn du ausgehst, vergiss den Stock nicht. (Altgr.)
    info] Sei nie waffenlos, habe stets etwas zur Hand, um Beleidigungen u.s.w. abzuwehren. Entstan den von Kleomenes, einem Feldherrn der Athener, der in Wahnsinn gefallen, alle Menschen für seine Feinde hielt, stets mit einem Stocke umherging, um die auf ihn Eindringenden abzuwehren.
    Lat.:] Absque baculo ne ingreditor. (Horaz.) (Erasm., 623.)
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wenn ich ausgehe, ist bei mir Geld zu Hause; wenn mein Geld ausgeht, bin ich zu Hause, sagte Schnabel, als man ihn fragte, warum er an einem so schönen Tage nicht ausgehe.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wenn ick utgoae, dann teie (ziehe) ick 't Hûs upp'n Balken (Boden). (Bielefeld.) - Firmenich, I, 281.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wer nicht ausgehen will, den drücken die Schuhe. - Altmann VI, 483.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wer nie ausgeht, kommt nie heim. - Günther, 31.
    info] Birlinger (41) bemerkt zu dem Sprichwort: »Alte Zunftsprache in Rotenburg, um zu sagen: Wer nicht in die Fremde geht u.s.w. in dem Sinne: Ein unversucht Kind ist bei den Leuten ein Rind.«
    Holl.:] Die niet nit gant, komt niet t' huis. (Harrebomée, I, 340.)
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wer nit ausgeht, soll auch nicht heim kommen.
    Holl.:] Daar je me uitgaat, moet je ook meît' huis komen. (Harrebomée, I, 339.)
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wer weit geht aus, hat weit nach Haus.
  • 1
  • AUSGEHEN
  • Wer zu spät ausgeht, kommt zu spät heim.
    It.:] Chi esce tardi, tardi ritorna.
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