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Apollo et Hyacinthus (seu Metamorphosis Hyacinthi) (Apollo und Hyazinth
oder Die Verwandlung des Hyazinth; Rufinus Widl O.S.B.), Lateinisches Intermedium zu dem
Schuldrama Clementia Croesi KV 38 (13. Mai 1767 Salzburg, Aula der Universität) Musik von Wolfgang Amadeus Mozart WA Rostock 1922 (in deutscher Bearbeitung durch Schott und Scholz), München 1932 (Schleifer/Mann); Salzburger Puppenspiele 1935 (Tenschert) Oebalus, König von Lakedämonien - Tenor 2 Soprane, 2 Alt, Tenor, Bass Apollo kommt in König Oebalus' Reich und verliebt sich in dessen Tochter Melia, die, wie ihr jüngerer Bruder Hyazinthus, von jeher dem Gott besonders zugetan ist. König Oebalus sieht das Werben des Gottes um Melia gern, weil er von der Liebe seiner Tochter weiss. Der Höfling Zephyrus, der selbst nach Melia und dem Thron trachtet, beobachtet die Vorgänge mit Missgunst. Um seine Ziele zu erreichen, verletzt er beim Diskuswerfen den jungen Hyazinthus tödlich und versucht, den Mord Apollo anzulasten. Der erzürnte König verweist den Gott des Landes; die verzweifelte Melia stösst ihn von sich. Apollo, der Zephyrus' Mordtat miterlebt hat, lässt diesen in einen Sturmwind verwandeln und davontragen. Der sterbende Hyazinthus berichtet dem Vater, dass nicht Apollo, sondern Zephyrus ihn getötet hat. Apollo verzeiht dem Reuigen, verwandelt Hyazinthus in die Blume Hyazinthe und erhält Melia zur Gattin. ???? Hans Lange, Bach Collegium Berlin 1981 Leopold Hager; Mozarteum-Orchester Salzburg, Salzburger Kammerchor 1990 Gerhard Schmidt-Gaden; Ensemble Baroque de Nice 1990 Max Pommer; Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig, Rundfunkchor Leipzig |