Sprichwörter - Redensarten - Zitate T
't balgt wohl, man 't talgt nich. 't Best' in't Midden, säd(de) de Düwel, dô lêp (oder: günk) he tüsken (zwischen) twê Pâpen (Pfaffen).
Ostfriesland 't beste Bên för.
i] Immer munter und rüstig vorwärts 't beter dat de Bûk barst, as dat de Kost verdarft.
Ostfriesland 't Brot wurd unglîk verdênt un ok vertêrd.
Ostfriesland 't Dick hett 't mêste Geld köst.
i] Sagt der Holsteiner, wenn er jemand zum Kaffeetrinken nötigt, nachdem er bereits bis aufs Dicke und Trübe abgeschenkt ist 't Dicke hölt noch hinner, säd' de oll Frû, un schêt 'ne Worpschüffel (Wurfschaufel) ut, dôr kam de Stêl toîrst.
i] Das Dicke (nämlich Ende) hält noch an irgendeinem Hindernis, kann noch nicht heraus, oder kommt noch nach 't en is nie assan Kerremisse (Kirmes), woar 't Vantje uîtstikt.
Franz. Flandern 't êne folget ût'n annern, as 't Kalw ut'r Kôh.
Münster 't es beter ût der dören (Tür) gân, as ut dem finster to stîgen.
Lübben. 't fallt nien Mûs (Maus) unner'n För Heu dôd.
Rastede
i] Trostwort für zarte Frauen, die große, starke Männer heiraten. 't Fell berai'en.
Grafschaft Mark
i] Das Teil bereiten, d.i. gerben) 't Fell bläoen (bläuen). 't Fell fersuälen.
i] Das Fell versohlen: ihn so schlagen, dass er Schwielen wie Sohlleder bekommt 't Fûl (Faule) van de Melk.
i] Eigentlich das Fette, die Sahne von der Milch, uneigentlich das Beste, das Edelste von der Sache 't gait 'ne, oasse dän Gääsen (Gänsen) tëu Dealbrügge, dai hät üren eigen Kopp.
Driburg 't gait (geht) 'n ässe dän Gäsen tëu Dealbrügge, dai hät (haben) üren eigen Kopp.
Driburg 't gait der mall (schlimm) her in de pôlske Krieg; man (aber) de der nêt kummet, word der ôk nêt schaten. 't geht nargens (nirgends) maller (dümmer, törichter) her, see de Junge, as in de Welt un in mîn êgen Vaars un Moors Hûse.
Ostfriesland 't geiht (geht) ne wieder, söä' de Knecht, mênste, ick häw'n Ekbom in 'n Oars. 't geiht nicks äwer'n gauden Apptit, säd Hans, wenn'n wat tau äten hett.
Norddeutschland 't geit (geht) der bi lang as Snöter bi de Pankoek.
Ostfriesland 't geit (geht) hüm as de Swîne, de doen erst gôt, wenn se dodt sündt.
Ostfriesland 't geit der düll her (es geht da toll her) in de poolse Krieg; man de der nich kummt, wurd der ôk nich schaten.
Ostfriesland 't geit der her as in 'n Jôdenkark.
i] Wer kein näheres Verständnis des jüdischen Gottesdienstes hat, wird nicht glauben, dass bei der Gebetweise Andacht sein könne 't geit der mall (wunderlich) her in de Welt, de ên holt mit de Büel (Geldbeutel) un de anner mit 't Geld.
i] Zuweilen wird noch hinzugefügt: War hollst du mit? Antwort: Mit Hannen und Tannen. 't geit der nargends maller her as in de Welt un up 't Eiland.
i] maller = Nirgends törichter, dummer. 't geit hüm as de Kösters Koh, de gung drê Dage vör de Regen na Hûs, un krêg doch ên natte Stêrt.
Ostfriesland
hdt] Es ging ihm wie Küsters Kuh, die war drei Tage vorm Regen zu Hause und bekam doch einen nassen Schwanz. 't geit hüm as de Schweine, de dôn erst gôd, wann se dôd sünt.
i] Vom Geizigen
en] He'll dress an egg and give the offal to the poor. – He'll flay a flint. – He'll not lose the droppings of his nose. – He 's like a swine, never good until he come to the knife. – His money comes from him like drops of blood. – His purse is made of toad's skin. 't geit in de Röven (Rüben).
i] Es zerbricht, geht entzwei, verloren. 't geit in de Ruten.
i] Es geht verloren, wird ruiniert. Rute steht hier in der Bedeutung von Raute = Viereck und sollte dort stehen. 't geit mi in'n Kopp (Kopf) rümm ass'n Müllerad.
Altmark 't geit mi so väl an, as ik snak (spreche) dervan.
Jever 't geit nargends maller her, see de Junge, as in de Welt un in mîn êgen Vaars und Moors (Vater und Mutter) Hûse.
Ostfriesland 't geit nicks œwer'n gauden Apptit, wenn 'n mål tau äten hett.
Norddeutschland 't Gelagg machen.
i] Die Zeche bezahlen und zwar durch das Zusammenlegen des Geldes, wodurch das Wort entstanden 't Geld mutt man von de Lü' nehmen, sä' de Avcate, van de Böm' schüddeln kann' k't nich. 't Gesicht kummt nicht to de Plojen ût.
i] Seine Gesichtszüge verändern sich nicht, er verliert nicht die Fassung. Ploje = Falte, holl. plooi, engl. plait 't Geweten (Gewissen) is 'n scharp Ding.
Ostfriesland 't gift boll Regen, de Swâlkes flegen hoch.
i] In Schlesien erwartet man Regen, wenn sie tief fliegen, sodass sie die Boden- und Wasserflächen beinahe berühren. 't gift mehr bunt' Hünn' as ên.
Oldenburg 't ging wohl, äöwer 't geit nich.
Altmark
i] Es könnte an sich wohl geschehen, aber Rücksichten gestatten es nicht 't givt kên bêter Lüd' (Leute) as Mannslüd' un Frugenslüd' Pommern 't glimmt as 'n Hundekötel in Düstern. 't Glück is 'n Vagel, de 'n fangt, de 'n het.
Stadland 't Gôde (Das Gute) word docht, man 't Quade ôk.
Ostfriesland 't Hart puckert (pocht) hüm as'n Lammerstäärtje. 't het all sîn Tîd (Zeit), man 't Flofangen nich.
Ostfriesland
i] Gewisse Dinge lassen sich nicht aufschieben, sie müssen sofort abgemacht werden. 't hett sick all manck Mensch to'n Schelm arbeit.
Oldenburg 't is 'n Aartje van Vaartje.
i] Eine Art von Vater Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53